dm setzt beim Umweltschutz unter anderem auf Clueso und Mitmach-Aktion

in Musiker, Veranstaltungen an Feb 26, 2012

Das Jahr 2012 schenkt uns als Schaltjahr einen zusätzlichen Tag für das Thema Nachhaltigkeit. Deshalb steht der der ganze Monat und insbesondere natürlich der 29. Februar 2012 bei Drogerie-Unternehmen dm ganz im Zeichen von der ‘Ideen Initiative Zukunft’ – einerseits werden im Kundenmagazin ‘alverde’ erstmals in 143 Regionalausgaben ausgewählte Bürgerprojekte vorgestellt und engagierte Promis wie Musiker Clueso und Schauspieler Hans-Werner Meyer interviewt. Andererseits spendet dm bei einer Kassenaktion die Einnahmen für die Umweltprojekte vor Ort – auch für HolK!

HolK mit und im (!) Kundenmagazin alverde

HolK mit und im (!) Kundenmagazin alverde



Die Projektgruppen setzen sich am Mittwoch, den 29. Februar 2012, an die dm-Kassen und ziehen die Waren über den Scanner. Der Betrag, den sie während der Dauer ihres Einsatzes einnehmen, kommt den Projekten zugute.

Am Mittwoch zählt zum Beispiel die Stiftung Naturschutz Berlin auf die Kraft des Konsumenten. Im dm-Drogeriemarkt am Potsdamer Platz nimmt zwischen 12.00 und 12.30 Uhr ein Mitarbeiter der Stiftung Naturschutz Berlin hinter der Kasse Platz. Den gesamten Umsatz der Kasse in diesem Zeitraum spendet dm an den Umweltkalender Berlin, das Online-Veranstaltungsportal für die Hauptstadt: http://www.umweltkalender-berlin.de/angebote/details/10728

Und auch HolK wird von dm unterstützt. Sein Termin ist zwischen 17.30 und 18.00 Uhr im dm am Hermannplatz 1 – im Karstadt (Untergeschoss), 10967 Berlin, Telefon: 030/61202456. Das wird wohl auch die letzte Gelegenheit sein, eine der Regionalausgaben zu ergattern. Mehr Infos dazu gibt es hier: http://www.dm-drogeriemarkt.de/cms/servlet/segment/de_homepage/initiativen/ideen_initiative_zukunft/126302/iiz_sonderausgaben.html

Für Berlin wurde Hans-Werner Meyer (bekannt aus den Kinofilmen ‘Der Baader Meinhof Komplex’ und ‘Marlene’) als Aktionspate ausgewählt. Im Heft beschreibt er, wie er Nachhaltigkeit versteht und für sich anwendet. Und Clueso erzählt im Interview der Thüringer Regionalausgaben zum Beispiel, dass seine Merchandise-Shirts fair produziert sind und viele Bands heutzutage sogar einen Ökomanager für ihre Touren engagieren.

Dass Clueso nicht nur Lieder über die Liebe und anderen Beziehungskram singt, sondern auch gerne mal gesellschaftliche Probleme anspricht, ist kein Geheimnis. In ’Chicago’ erzählt der Singer/Songwriter aus Erfurt über die Träume einer „Bordsteinschwalbe“, beim Song ’Geisterstadt’ über die Abwanderungsproblematik im Osten Deutschlands.

Um die Entwicklung der Welt, in der ein Katastrophenbericht den nächsten jagt, macht er sich in ’Utopie’ seine Gedanken. Im Interview mit HolK für die leider inzwischen eingestellte Social Collaboration Platform ‘Amazee’ sprach Clueso im Sommer 2008 über die Idee zum Song, über eine Art ‘Carsharing’ und darüber, dass Verzicht auch geil sein kann, wenn du gar nichts vermisst. Hier veröffentliche ich noch einmal die besten Auszüge daraus.

HolK: In ‘Utopie’ singst du über Katastrophenberichte und damit verbundene Zukunftsängste. Was bewegte dich dazu?

Clueso: „Ich finde, dass der Mensch schon ein erfindungsreiches Kerlchen ist, er sich aber gerade in einer Art Verschwendungsphase befindet. Vielleicht müssen wir auch erstmal auf die Schnauze fallen, um es zu kapieren. Das macht natürlich Angst. In anderen Ländern, in denen es um wirklich essentielle Dinge wie Nahrung geht, wird es brenzlig. Das werden auch wir zu spüren bekommen. Aber es nervt auch tierisch ab, wenn Leute erzählen, dass wir alle verloren sind. Jeder Mensch sollte sich einfach an die eigene Nase fassen und darüber nachdenken, was er verändern könnte. Ich komme langsam zu dem Punkt, wo ich mehr Aufmerksamkeit bekomme. Da wird mir immer bewusster, dass ich überlegen muss, in welche Richtung ich etwas verändern kann.“

HolK: Am Anfang deiner Karriere hattest du ja noch keinen Tourbus. Wie bist du da zu deinen Auftritten gefahren?

Clueso: „Wir sind entweder mit zwei Karren los gedüst oder mit dem Zug gefahren. Teilweise fahren wir aber auch immer noch einfach mit dem Sprinter los, wenn es um einzelne Konzerte geht. Wenn aber mehr Termine hintereinander sind, macht sich so ein Tourbus schon besser. Du sparst dir Hotelkosten, pennst im Bus und bist am nächsten Tag in der neuen Stadt. Wobei du natürlich nicht wirklich toll schläfst. Das ist aber ein Gewohnheitsding. Du musst dich da auch erstmal etwas eingrooven.“

HolK: Mit so einem Tourbus kannst du doch auch eine Art „Carsharing“ betreiben. Schon mal Fremde im Bus mitgenommen?

Clueso: „Klar, eine Station weit ist das schon vorgekommen. Aber mit der Zeit habe ich das gelassen, weil die Kojen viel zu klein sind, wenn du da zu zweit drin pennst. Es gibt aber auch immer wieder Situationen, wo einer meiner Musiker in der Stadt geblieben ist und dadurch ein Bettchen frei ist. Da wird dann schon mal ein Kumpel mitgenommen.”

HolK: Ist Zugfahren noch ein Thema für dich?

Clueso: “Ich fahre wirklich gerne Zug, aber inzwischen lieber erste Klasse. Zweite Klasse ist natürlich auch okay, aber das musst du dann richtig planen. Ich bin jahrelang gefahren, ohne mir vorher einen Sitzplatz zu sichern und habe dann irgendwo auf dem Boden rumgelungert. Danach tat mir immer der Rücken weh. Was mir am Zugfahren besonders gefällt, ist die Möglichkeit, noch am Laptop zu arbeiten, weil es Steckdosen gibt. Ich habe da auch kein Problem, sozusagen in der Öffentlichkeit zu sein. Unsere Fans flippen ja nicht wie bei Michael Jackson aus. Und wenn das doch mal sein sollte, ist das halt ein kurzer Brüller und dann auch wieder gut!“

Mehr Informationen unter:
http://www.clueso.de/

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