<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>holk.tv &#187; Bücher</title>
	<atom:link href="http://www.holk.tv/category/bucher/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.holk.tv</link>
	<description>Grüne Helden braucht das Land!</description>
	<lastBuildDate>Sun, 08 Jan 2012 20:40:41 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Wie Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design die Umwelt schützen</title>
		<link>http://www.holk.tv/2012/01/08/wie-nanomaterialen-die-umwelt-schutzen/</link>
		<comments>http://www.holk.tv/2012/01/08/wie-nanomaterialen-die-umwelt-schutzen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 20:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Ecotainment]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holk.tv/?p=404</guid>
		<description><![CDATA[Hier ist noch ein Artikel, den ich bereits auf der nun leider still gelegten Social Collaboration Platform Amazee veröffentlicht hatte. &#8216;Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design&#8217; von Innenarchitektin Sylvia Leydecker ist zwar schon 2008 erschienen, zeigt aber anschaulich, wo überall in der Welt Nanomaterialien bereits erfolgreich eingesetzt werden – und wie Architekten, Innenarchitekten und Designer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hier ist noch ein Artikel, den ich bereits auf der nun leider still gelegten Social Collaboration Platform Amazee veröffentlicht hatte. &#8216;Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design&#8217; von Innenarchitektin Sylvia Leydecker ist zwar schon 2008 erschienen, zeigt aber anschaulich, wo überall in der Welt Nanomaterialien bereits erfolgreich eingesetzt werden – und wie Architekten, Innenarchitekten und Designer damit auch die Umwelt schützen.</strong></p>
<div id="attachment_405" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/01/HolK_reads_Nanomaterials.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/01/HolK_reads_Nanomaterials-300x225.jpg" alt="Klein, aber fein: HolK informiert sich über Nanomaterialien" title="HolK_reads_Nanomaterials" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-405" /></a><p class="wp-caption-text">Klein, aber fein: HolK informiert sich über Nanomaterialien</p></div>
<p>Schon im Vorwort vom wissenschaftlichen Geschäftsfüher Michael Veith des Leibniz-Instituts für Neue Materialien (INM) wird an einem Beispiel erklärt, welche nachhaltigen Vorteile durch Nanotechnologie erreichbar sind: <em>„Wenn ein herkömmlicher Korrosionsschutzlack auf Chrom-VI-Basis durch eine ungiftige Nanobeschichtung ersetzt wird, die zudem wesentlich dünner und damit ressourcenschonender ist, bringt das wirtschaftliche Vorteile und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit.“</em></p>
<p>Sylvia Leydecker, die Inhaberin des 1997 in Köln gegründeten Innenarchitekturbüros &#8217;100% interior&#8217; ist, erklärt in ihrem Buch aber erst einmal, was Nanotechnologie eigentlich ist, um dann über eine historische Abhandlung zu den Meilensteinen der aktuellen Entwicklungen zu gelangen. Diese nahmen mit dem legendären Vortrag &#8216;There&#8217;s Plenty Room at the Bottom&#8217; von Nobelpreisträger Richard P. Feynman vor gut fünf Jahrzehnten ihren Anfang. Im Abschnitt &#8216;Nanoprodukte&#8217; stellt sie auch mögliche Anwendungen in der Branche Umwelttechnologie vor: <em>„Verschmutztes Wasser kann mittels Nanotechnologie per Photokatalyse gereinigt werden [...]. Recycling wird vereinfacht, indem durch konstruktive Debonding-on-Command-Systeme die sortenreine Trennung von Wertstoffen erleichtert wird.“</em></p>
<p><strong>Weniger Ressourcen, weniger Energie, mehr Umweltschutz</strong></p>
<p>Dem Themenkomplex &#8216;Ökologie und Ökonomie&#8217; werden dann noch einmal extra zwei Seiten gewidmet. Die Vorteile von Nanotechnologie sind vor allem, dass weniger Ressourcen und Energie benötigt werden – entweder direkt oder indirekt: <em>„Direkt, indem zum Beispiel kratzfester Lack ultradünn aufgetragen wird und damit sowohl Produktionsschritte als auch Material eingespart werden. Oder indirekt, indem beispielsweise eine hocheffiziente Dämmung zum Einsatz kommt, die nicht nur Energie spart, sondern außerdem den für sie selbst nötigen Materialeinsatz und dessen Transportaufwand minimiert.“</em></p>
<p>Der Großteil des Buches widmet sich dann real existierenden Funktionen und Anwendungen von &#8216;Selbstreinigend&#8217; über &#8216;Luftreinigend&#8217; bis &#8216;Kratz- und abriebfest&#8217;, die oft auch ökologisch nützlich sind. Auf rund 120 Seiten werden verschiedene Wirkweisen erklärt und dann zu (fast) jeder Anwendung Praxisbeispiele gezeigt, bei denen das soeben vorgestellte Prinzip bereits konkret genutzt wird. Fotos von Gebäuden aus Europa, Asien und Amerika, bei denen es im Zeitraum zwischen 2000 und 2007 zum Einsatz von Nanomaterialien kam, sollen die schon heute vorhandenen Möglichkeiten aufzeigen.</p>
<p>Demnach besteht zum Teil sogar schon jahrelange Erfahrung mit den Auswirkungen von Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design. Das macht auf jeden Fall Lust, tiefer in die Materie einzusteigen und konkret zu ermitteln, was nachhaltig bewirkt wurde. Als erster Kontakt zum Thema ist somit das Buch von Sylvia Leydecker durchaus geeignet.</p>
<p><strong>English information:</strong> <em>&#8220;With the help of nanotechnology dirty water can be cleansed using photocatalyse.“</em> (from: &#8216;Nanomaterials in Architecture, Interior Architecture and Design&#8217;, Birkhäuser, 2008, page 37)</p>
<p>This is only one example how nanomaterials can be used for a sustainable development. The interior designer Sylvia Leydecker has focused on the application of nanotechnology since 2003. She communicates her know-how as author of &#8216;Nanomaterials in Architecture, Interior Architecture and Design&#8217;. This book provides its readers with an overview of functional applications in architectural contexts and related fields that offer ecological benefits, too.</p>
<p><strong>Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://www.100interior.de">http://www.100interior.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holk.tv/2012/01/08/wie-nanomaterialen-die-umwelt-schutzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>25 Jahre frischer forschen für mehr Umweltschutz mit dem IÖW</title>
		<link>http://www.holk.tv/2011/08/15/25-jahre-frischer-forschen-mit-iow/</link>
		<comments>http://www.holk.tv/2011/08/15/25-jahre-frischer-forschen-mit-iow/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 17:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[IÖW]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holk.tv/?p=383</guid>
		<description><![CDATA[Seit nun schon einem Viertel Jahrhundert setzt sich das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, kurz IÖW, für Themen wie &#8216;Nachhaltige Unternehmensführung&#8217; und &#8216;Wasser- und Landmanagement&#8217; ein. Im &#8216;Jahresbericht 2010&#8242; kann nun nachgelesen werden, was die Forscher im Jubiläumsjahr bewegt hat und wie der Einsatz für eine lebenswerte Zukunft fortgesetzt wird. 2010 war ein besonderes Jahr für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit nun schon einem Viertel Jahrhundert setzt sich das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, kurz IÖW, für Themen wie &#8216;Nachhaltige Unternehmensführung&#8217; und &#8216;Wasser- und Landmanagement&#8217; ein. Im &#8216;Jahresbericht 2010&#8242; kann nun nachgelesen werden, was die Forscher im Jubiläumsjahr bewegt hat und wie der Einsatz für eine lebenswerte Zukunft fortgesetzt wird.</strong></p>
<div id="attachment_388" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/08/holk-ioew-jahresbericht-2010.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/08/holk-ioew-jahresbericht-2010-300x225.jpg" alt="Frischer forschen und lesen mit dem Jahresbericht 2010 vom IÖW" title="holk-ioew-jahresbericht-2010" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-388" /></a><p class="wp-caption-text">Frischer forschen und lesen mit dem Jahresbericht 2010 vom IÖW</p></div>
<p><span id="more-383"></span></p>
<p>2010 war ein besonderes Jahr für das IÖW: Sein 25-jähriges Jubiläum feierte es unter dem Motto &#8217;25 Jahre frischer forschen&#8217;. Wie sich die (Um-)Welt in dieser Zeit verändert hat, wird im Rückblick klar: <em>„1985 machten wir uns auf, Wege aus dem industriellen Wachstumsdilemma aufzuzeigen. Als 25-Jährige stellen wir fest: Aus dem Dilemma von damals ist eine handfeste Krise geworden, aus dem Zukunftsthema ein Problem der Gegenwart.“</em></p>
<p><strong>Blick zurück nach vorn</strong></p>
<p>Trotz oder gerade wegen dieser eher betrüblichen Feststellung ist es besonders erfreulich, dass sich das unabhängige Forschungsinstitut im Jubiläumsjahr nicht nur mit den großen Fragen der Gegenwart beschäftigt, sondern den Blick auch nach innen gewendet hat. So war zum Beispiel ein Punkt, wie die Forschungsergebnisse noch breiter bekannt gemacht werden könnten.</p>
<p>Eine Maßnahme war, dass seit August 2010 die eigene Zeitschrift &#8216;Ökologisches Wirtschaften&#8217; online unter <a href="http://www.oekologisches-wirtschaften.de">http://www.oekologisches-wirtschaften.de</a> für Recherchen und zum Download angeboten wird – kostenlos und als Open Access Portal mit Zugang zu allen Fachartikeln seit der Gründung der Zeitschrift 1986. Bloß die Ausgaben der letzten zwei Jahre stehen exklusiv nur Abonnent(inn)en zur Verfügung.<br />
<strong><br />
Mit E10 läuft&#8217;s zum Beispiel wie geschmiert</strong></p>
<p>Die aktuellen Studien klingen aber auch wirklich interessant und vielfältig. Das reicht von &#8216;Nachhaltige Gestaltung von Wertschöpfungsketten durch Bionik&#8217; über &#8216;Beschäftigungswirkungen sowie Ausbildungs- und Qualifizierungsbedarf bei innovativen Umwelttechniken&#8217; und &#8216;Neue Zielgruppen für den Blauen Engel&#8217; bis hin zu &#8216;Fair Fuels? Biokraftstoffe zwischen Sackgasse und Energiewende&#8217;.</p>
<p>Gerade das zuletzt genannte Thema wurde ja mit der Einführung von E10 viel diskutiert. Ein bisschen was dazu kann schon unter <a href="http://www.fair-fuels.de">http://www.fair-fuels.de</a> nachgelesen werden. Weiter heißt es im Jahresbericht dazu unter anderem: <em>„Das IÖW analysierte im Jahr 2010 vorhandene – und häufig umstrittene – Ökobilanzen zu Biokraftstoffen sowie indirekte, durch die Ausweitung des Rohstoffanbaus verursachte Landnutzungsänderungen.“</em></p>
<p>Da ist es kaum verwunderlich, dass auch Klaus Töpfer, der ehemalige Bundesumweltminister und Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, in seinem Grußwort gleich auf der zweiten seite voll des Lobes ist: <em>„Es ist faszinierend zu sehen, welch hohen Rang und welchen Einfluss dieses Institut in so kurzer Zeit gewinnen konnte.“</em></p>
<p><strong>Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://www.ioew.de">http://www.ioew.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holk.tv/2011/08/15/25-jahre-frischer-forschen-mit-iow/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Titus, Silvia Neid und andere haben 500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern</title>
		<link>http://www.holk.tv/2011/06/21/silvia-neid-usw-mit-500-ideen-welt-verbessern/</link>
		<comments>http://www.holk.tv/2011/06/21/silvia-neid-usw-mit-500-ideen-welt-verbessern/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 15:23:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Bo Flower]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade]]></category>
		<category><![CDATA[Joy Denalane]]></category>
		<category><![CDATA[Silvia Neid]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holk.tv/?p=367</guid>
		<description><![CDATA[Letztes Jahr wurde &#8217;1000 Ideen täglich die Welt zu verbessern&#8217; veröffentlicht. Unter anderem hatten dafür der Schauspieler Patrick Bach (&#8216;Unser Charly&#8217;) und die Band Revolverheld verraten, was ihnen dazu einfällt. Nun gibt es mit &#8217;500 junge Ideen täglich die Welt zu verbessern&#8217; eine Art Fortsetzung mit neuen Denkanstössen. Viele neue Ideengeber wie die Schauspieler Nina [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Letztes Jahr wurde &#8217;1000 Ideen täglich die Welt zu verbessern&#8217; veröffentlicht. Unter anderem hatten dafür der Schauspieler Patrick Bach (&#8216;Unser Charly&#8217;) und die Band Revolverheld verraten, was ihnen dazu einfällt. Nun gibt es mit &#8217;500 junge Ideen täglich die Welt zu verbessern&#8217; eine Art Fortsetzung mit neuen Denkanstössen.</strong></p>
<div id="attachment_368" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/holk-nutzt-500-junge-ideen-taeglich-die-welt-zu-verbessern.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/holk-nutzt-500-junge-ideen-taeglich-die-welt-zu-verbessern-300x225.jpg" alt="Fairtrade ist eine der Ideen, täglich die Welt zu verbessern" title="holk-nutzt-500-junge-ideen-taeglich-die-welt-zu-verbessern" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-368" /></a><p class="wp-caption-text">Auf Fairtrade achten ist eine von 500 jungen Ideen, täglich die Welt zu verbessern, die HolK umsetzt</p></div>
<p><span id="more-367"></span></p>
<p>Viele neue Ideengeber wie die Schauspieler Nina Vorbrodt (&#8216;Sechserpack&#8217;) und Klaus Nierhoff (&#8216;Lindenstraße&#8217;), der Sterne-Koch Johann Lafer, die Rapper Tatwaffe von Die Firma und Bo Flower sowie die DSDS-Kandidatinnen Lisa Bund und Annemarie Eilfeld sind diesmal dabei.</p>
<p>Fußball-Bundestrainerin Silvia Neid will laut ihrem Tipp unter der Überschrift &#8216;(Fußball-)Träume leben&#8217; so kurz vor der WM nur eines: den Titel zum dritten Mal holen. Was sie dann aber über diesen Traum sagt, lässt sich auch gut auf andere Sachen übertragen: <em>„Und selbst wenn er nicht Realität werden sollte, bin ich fest davon überzeugt, dass so viel Motivation einfließt, dass am Ende auf jeden Fall etwas Positives hängenbleibt.“</em><br />
<strong><br />
Gegen den Strom – du bestimmst die Richtung!</strong></p>
<p>Stark ist beispielsweise noch, dass Dr. Christian Friege, Vorstandsvorsitzender der Lichtblick AG, nicht nur auf „seinen“ Ökostrom hinweist, sondern quasi geschäftsschädigend für Strom sparen eintritt: <em>„&#8230;bei der Zimmerbeleuchtung können wir Geld und Energie sparen, wenn wir das vorhandene Tageslicht optimal nutzen. Dazu gehört es zum Beispiel, die Zimmerfenster freizuhalten und die Gardinen tagsüber wegzuschieben.“</em></p>
<p>Einige andere Ideen wie die von Soul-Sängerin Joy Denalane oder dem Dalai Lama wurden dagegen noch einmal integriert. Aber das macht ja nichts, da mit solchen Promis ja höchstwahrscheinlich mehr Interesse für das Anliegen gewonnen werden kann, die Welt zu verbessern.</p>
<p>Noch eine Idee, die hier „recycled“ wird, ist die Warnung vor verwirrenden Kennzeichnungen von z.B. <em>„einem Phantasie-Verband, um Käufer zu narren. Achtet daher auf die Originale“</em>. Die elf wichtigsten Auszeichnungen werden auf Seite 193 gezeigt, darunter das Biosiegel des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie das Logo von &#8216;Fairtrade&#8217; für gerechten Handel.</p>
<p><strong>Skate or die or &#8230; sei dabei, was zu verändern</strong></p>
<p>Besonders gut gefällt mir der Input von Titus Dittmann. Als er Anfang der Achtziger Jahre unter anderem seinen ersten Shop und das &#8216;Münster Monster Mastership&#8217; gegründet hat, ebnete er damit entscheidend den Weg für Skateboarding in Europa. Nun engagiert er sich mit <a href="http://www.skate-aid.org">&#8216;Skate-Aid&#8217;</a> dafür, dass Jugendliche in unter anderem Afghanistan, Tansania und Vietnam mehr Lebensfreude bekommen. Den Lesern des Buchs gibt Titus folgenden Ratschlag mit auf den Weg: <em>„500 Ideen zu haben ist gut, aber noch besser ist es, wirklich eine davon umzusetzen. Es muss auch nicht immer eine eigene sein.“<br />
</em><br />
In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen von &#8217;500 junge Ideen täglich die Welt zu verbessern&#8217;. HolK hat da auf jeden Fall schon Einiges draus mitgenommen.</p>
<p><strong>Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://www.welt-verbessern.net">http://www.welt-verbessern.net</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holk.tv/2011/06/21/silvia-neid-usw-mit-500-ideen-welt-verbessern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Boris Meyn behandelt im Kriminalroman „Kontamination“ radioaktive Gefahren</title>
		<link>http://www.holk.tv/2011/05/01/atomfrage-bei-boris-meyn-in-kontamination/</link>
		<comments>http://www.holk.tv/2011/05/01/atomfrage-bei-boris-meyn-in-kontamination/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 May 2011 18:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Meyn]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holk.tv/?p=343</guid>
		<description><![CDATA[Der Titel des neuen Kriminalromans von Boris Meyn klingt insbesondere nach Fukushima erschreckend aktuell. Und tatsächlich geht es in &#8216;Kontamination&#8217; um einen Mordfall im Umfeld eines Atomkraftwerks und der ehemaligen GKSS, der Gesellschaft für Kernenergieverwertung in Schiffbau und Schiffahrt. Da ist klar, dass die Leser auch ein bisschen was über den Leukämiecluster Elbmarsch, PAC-Kügelchen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Titel des neuen Kriminalromans von Boris Meyn klingt insbesondere nach Fukushima erschreckend aktuell. Und tatsächlich geht es in &#8216;Kontamination&#8217; um einen Mordfall im Umfeld eines Atomkraftwerks und der ehemaligen GKSS, der Gesellschaft für Kernenergieverwertung in Schiffbau und Schiffahrt. Da ist klar, dass die Leser auch ein bisschen was über den Leukämiecluster Elbmarsch, PAC-Kügelchen und andere Fakten rund um die Gefahren spaltbaren Materials erfahren.<br />
</strong></p>
<a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/05/holk-mit-kriminalroman-kontamination-von-boris-meyn.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/05/holk-mit-kriminalroman-kontamination-von-boris-meyn-300x225.jpg" alt="HolK liest Kriminalroman &quot;Kontamination&quot; von Boris Meyn" title="holk-mit-kriminalroman-kontamination-von-boris-meyn" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-344" /></a>
<p><span id="more-343"></span></p>
<p><em>„Der Tod wohnt in der Elbmarsch“</em>, heißt es gleich im ersten Satz auf der Rückseite des Romans. Das klingt nach einem Fall für Sonntag, Herbst und Jensen. Aber Conni Sonntag ist im Urlaub und Kommissar Jensen nicht zuständig. Also muss Gero Herbst von der Ratzeburger Polizeiinspektion diesmal ohne deren Hilfe herausfinden, inwieweit der Mord an dem Mitglied einer Bürgerinitiative mit <em>„unter den Teppich gekehrten Dreck aus sechs Jahrzehnten“</em> zu tun hat.</p>
<p>Immerhin wurde Inger Oswald nicht nur erschossen, sondern sollte auch noch „entsorgt“ werden – mit einem Zerkleinerer der Kieswerke von Kirst in Weinigenhaus, der zum Glück defekt war. Denn Herbst Kollege Rörupp bringt auf den Punkt, was sonst passiert wäre: <em>„Bis auf Blutgruppe, Geschlecht und DNA hätten wir keine verwertbaren Spuren mehr gehabt. Wenn überhaupt jemand bemerkt hätte, was da aus der Maschine kommt.“</em></p>
<p><strong>Große Halbwertszeit führt zu Spannung(en)</strong></p>
<p>Der Vater einer an Leukämie verstorbenen Tochter musste also tatsächlich etwas herausgefunden haben, das nicht unbedingt öffentlich werden soll. Der inoffizielle Besuch Herbsts bei der GKSS sorgt jedenfalls direkt dazu, dass ein Sekretär aus dem Innenmisterium ihn zurückpfeift, wie ihm sein Vorgesetzer mitteilt: <em>„Ganz konkret geht es darum, dass Sie der Geschäftsführung einer angesehenen Forschungseinrichtung einen unangemeldeten Besuch abgestattet haben und den Leiter der Einrichtung mit unverschämten Vorwürfen konfrontiert haben sollen.“</em></p>
<p>Dabei hat Herbst nur die These angesprochen, dass <em>„&#8230;man davon ausgeht, es habe im Jahr 1986 eine Explosion auf diesem Gelände gegeben.“</em> Das würde die PAC-Kügelchen erklären, die tatsächlich in Bodenproben gefunden wurden. Dabei handelt es sich um eine bestimmte Form von radioaktivem Kernbrennstoff. Zudem stimmt es, dass in der Umgebung der GKSS eine ungewöhnliche Häufung von „Blutkrebs“ bei Kindern festgestellt wurde, die im Leukämiecluster Elbmarsch erfasst wurden. Auslöser könnte ionisierende Strahlung sein.</p>
<p><strong>Betreten verboten! Streng geheim!</strong></p>
<p>All diese Punkte werden von Autor Boris Meyn geschickt in seinen Kriminalfall eingearbeitet, der sogar bis auf Ereignisse am Ende des Zweiten Weltkriegs zurückführt. Wer will, kann einfach die spannende Suche nach dem Mörder darin sehen. Doch ganz nebenbei bleiben natürlich auch Informationen hängen, die nachdenklich über die Nutzung der Atomenergie stimmen. Denn was auf der Rückseite des Romans steht, gilt wohl leider auch für die Realität in der Elbmarsch. Vieles über die Vorkommnisse dort ist <em>„&#8230;immer noch sehr geheim, immer noch tödlich“</em>!</p>
<p><strong>Mehr Infos und Leseprobe unter:</strong> <a href="http://www.rowohlt.de/buch/Boris_Meyn_Kontamination.2855166.html">http://www.rowohlt.de/buch/Boris_Meyn_Kontamination.2855166.html</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holk.tv/2011/05/01/atomfrage-bei-boris-meyn-in-kontamination/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Blogparade: Lesen, Lernen &amp; Leben – wie Bücher unsere Welt verändern können</title>
		<link>http://www.holk.tv/2011/04/12/blogparade-lesen-lernen-leben-um-welt-zu-veraendern/</link>
		<comments>http://www.holk.tv/2011/04/12/blogparade-lesen-lernen-leben-um-welt-zu-veraendern/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 18:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Ecotainment]]></category>
		<category><![CDATA[HolK]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holk.tv/?p=331</guid>
		<description><![CDATA[Der Tutorial-Blog Createsomfing sucht gerade noch bis zum 12. April 2011 Beiträge zu folgenden Fragen: Was willst Du machen, was wünschst Du Dir? Was fällt Dir ein zum „Lesen, Lernen &#038; Leben“? Die passende Antwort muss in meinem Fall lauten: Ich wünschte, ich hätte etwas mehr Zeit zum Lesen von Büchern mit Öko-Bezug… und mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Tutorial-Blog Createsomfing sucht gerade noch bis zum 12. April 2011 Beiträge zu folgenden Fragen: Was willst Du machen, was wünschst Du Dir? Was fällt Dir ein zum „Lesen, Lernen &#038; Leben“? Die passende Antwort muss in meinem Fall lauten: Ich wünschte, ich hätte etwas mehr Zeit zum Lesen von Büchern mit Öko-Bezug… und mehr Zeit, um anschließend darüber zu bloggen. Trotzdem hier mal eine Vorschau, welche Buch-Tipps demnächst vom HolK anstehen!</strong></p>
<div id="attachment_332" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/04/holk-literatur.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/04/holk-literatur.jpg" alt="Das literarische Quartett inklusive Suchspiel: Welches Buch hat HolK hier noch nicht besprochen? " title="holk-literatur" width="300" height="228" class="size-full wp-image-332" /></a><p class="wp-caption-text">Das literarische Quartett inklusive Suchspiel: Welches Buch hat HolK hier noch nicht besprochen? </p></div>
<p><span id="more-331"></span></p>
<p>Durch die Aktion ist mir zum Beispiel gerade bewusst geworden, dass ich letzten Sommer am 17. Juli zum zweijährigen Jubiläum vom HolK-Blog unter <a href="http://www.amazee.com">http://www.amazee.com/der-unglaubliche-holk</a> auch einen Artikel über das Buch „Nano Materials in Architecture, Interior Architecture and Design“ angekündigt habe. Leider ist er noch immer nicht fertig verfasst.</p>
<p><strong>Lesen, um zu lernen, durch was unser Leben in Zukunft bestimmt wird</strong></p>
<p>Momentan lese ich „Der Kampf um die Tiefsee – Wettlauf um die Rohstoffe der Erde“ von Sarah Zierul und „Kontamination“ von Boris Meyn, das Anfang Mai erscheinen wird. Ein ausführlicher Artikel darüber folgt hoffentlich innerhalb der nächsten Wochen. Aber so viel sei hier schon verraten: Die Leser können einiges über die Gefahren lernen, die bei der Verwendung von radioaktivem Material drohen.</p>
<p><strong>Sponsern, Spenden &#038; Spaß dabei – wie Blogparaden unsere Welt verändern können</strong></p>
<p>Da passt es auch, dass Createsomfing für jeden Blogbeitrag zum Thema „Lesen, Lernen &#038; Leben“ 5 Euro an eine Hilfsorganisation für Japan spenden will. Ein Sponsor der Aktion „Lesen, Lernen &#038; Leben“ ist übrigens die <a href="http://www.zweitausendeins.de/">Zweitausendeins Versand Dienst GmbH</a>, die seit über 40 Jahren als „Kulturversandhaus für alle, die gute Bücher, Filme und Musik lieben“ aktiv ist.</p>
<p>Habe gerade deren aktuellen Katalog angeschaut. Da ist auch einiges bei, das hier besprochen werden könnte. Zum Beispiel „Design Ecology!“, das „neo-grüne Markenstrategien in der Werbung“ anhand von 70 internationalen Beispielen vorstellt. Bleibt eigentlich nur noch mit einem meiner Lieblingszitate zu enden, dass ich den Lyrics des Songs „I Can“ von Nas entnommen habe: „Read more, learn more, change the Globe“!</p>
<p><strong>Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://createsomfing.com/gewinnspiel/gewinnspiel-zum-fruehling-lesen-lernen-leben-startgeld-fuer-deine-wuensche/">http://createsomfing.com/gewinnspiel/gewinnspiel-zum-fruehling-lesen-lernen-leben-startgeld-fuer-deine-wuensche/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holk.tv/2011/04/12/blogparade-lesen-lernen-leben-um-welt-zu-veraendern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bela B stellt mit Exit Mundi vor, wie die Menschheit ihr eigenes Grab schaufelt</title>
		<link>http://www.holk.tv/2011/03/21/bela-b-stellt-exit-mundi-vor/</link>
		<comments>http://www.holk.tv/2011/03/21/bela-b-stellt-exit-mundi-vor/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 20:26:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Bela B]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Erdöl]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holk.tv/?p=312</guid>
		<description><![CDATA[Bela B, den meisten Lesern vermutlich als Mitglied von Die Ärzte bekannt, beschäftigt sich auch gerne mal damit, wie die Menschheit vor sich selbst gerettet werden kann. Das nun von ihm eingelesene Hörbuch &#8216;Exit Mundi&#8217; (Random House Audio) kann ebenfalls an der einen oder anderen Stelle so verstanden werden. So warnt er uns davor – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bela B, den meisten Lesern vermutlich als Mitglied von Die Ärzte bekannt, beschäftigt sich auch gerne mal damit, wie die Menschheit vor sich selbst gerettet werden kann. Das nun von ihm eingelesene Hörbuch &#8216;Exit Mundi&#8217; (Random House Audio) kann ebenfalls an der einen oder anderen Stelle so verstanden werden. So warnt er uns davor – wenn uns nicht mehr oder weniger wahrscheinliche Gefahren wie Meteoriten, Zombies oder Aliens den Garaus machen – dass wir das mit menschlich erzeugten Chemikalien und Klimaveränderungen doch irgendwie selbst hinbekommen könnten, wenn nicht bald umgedacht wird.</strong></p>
<div id="attachment_319" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/03/holk-isst-bela-liest-exit-mundi.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/03/holk-isst-bela-liest-exit-mundi-300x225.jpg" alt="" title="holk-isst-bela-liest-exit-mundi" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-319" /></a><p class="wp-caption-text">Exit Mundi: Bela B und HolK haben unsere schöne Welt zum Fressen gern</p></div>
<p><span id="more-312"></span></p>
<p>Seit Jahren engagiert sich Bela B für eine bessere Welt. Gerade empfiehlt er in seinem Blogbeitrag unter <a href="http://www.bela-b.de">www.bela-b.de</a> vom 16. März 2011 den Wechsel zu Ökostrom. Und im November 2009 stellte er zum Beispiel dem globalisierungskritischen Netzwerk attac für den Jubiläums-Sampler &#8216;Die Verhältnisse Rocken&#8217; neben unter anderem Jan Delay, Irie Revoltes und Rainer von Vielen ebenfalls einen Song zur Verfügung. Dafür ergänzte er die Lyrics von &#8216;Hilf Dir Selbst&#8217; am Ende extra um einen Satz: <em>„Hilf dir selbst – sonst hilft attac!“</em></p>
<p><strong>Die besten Weltuntergänge&#8230; sind doch noch immer hausgemacht</strong></p>
<p>Für &#8216;Exit Mundi&#8217; hat der niederländische Wissenschaftsjournalist Maarten Keulemans jahrelang auf unterhaltsame Art und Weise wie im Untertitel angekündigt die <em>„besten Weltuntergänge“</em> zusammengetragen. Wobei Bela B sich für die deutsche Hörbuch-Fassung auf leider nur zehn Szenarien beschränkt.</p>
<p>Die meisten Untergangsvarianten mit dem höchsten Faktor an ökologischer Relevanz wie fehlgeschlagene Gentechnik (&#8216;Hau ab! Das Superunkraut naht&#8217;), Ressourcenverschwendung (&#8216;Das Öl erreicht die Spitze!&#8217;) oder Klimaerwärmung (&#8216;Köchel! Der Tag, an dem das Klima durchdreht&#8217;) fehlen zwar leider, aber ein paar Sachen auf der Doppel-CD gehen schon noch in die Richtung.</p>
<p><strong>Warum beim Treibhauseffekt eine Eiszeit droht</strong></p>
<p>Immerhin wurde mit dem Kapitel &#8216;Eiszeiten&#8217; ein Thema aufgenommen, das den durch den Menschen verursachten Treibhauseffekt behandelt. Das klingt zwar widersprüchlich, erklärt sich laut dem Autor aber folgendermaßen: <em>„Die Klimainstabilität, die wir verursacht haben, ist möglicherweise genau das, was die Natur braucht, um das nächste Glazial beginnen zu lassen. Das hat mit dem Golfstrom zu tun, der Meeresströmung, die Wärme aus den Tropen nach Europa und Amerika bringt. Es gibt Hinweise darauf, dass die Meeresströmung nachlässt. Und Experten vermuten, dass ein flinker Schwall Schmelzwasser, zum Beispiel aus Grönland oder vom Südpol, die Strömung endgültig stilllegen könnte.“</em></p>
<p>Oder nehmen wir einen Absatz aus &#8216;Männeraussterben&#8217;, der sich auf Umweltgifte bezieht: <em>„Nehmen Sie den Fall des kanadischen Indianerdörfchens mit dem kieferverkrampfenden Namen Aamjiwnaang. Das Dorf hat etwas Sonderbares: Dort werden zweimal so viele Mädchen geboren wie Jungs. Es ist dann doch mehr als ein Zufall, dass direkt neben Aamjiwnaang ein riesiger Chemiefabrik-Komplex steht.</em>“</p>
<p><strong>Der Mensch – bedroht(e) Art</strong></p>
<p>In der – &#8216;Warum die Welt untergehen wird&#8217; genannten – Einleitung zeigt Maarten Keulmans kurz auf, wie sich die biologische Vielfalt durch den Menschen bereits verändert hat. Zwar stellt der Autor auch heraus, dass das Aussterben in der Geschichte der Evolution einfach dazu gehört.</p>
<p>Aber trotzdem sind die menschlichen Eingriffe in Bezug auf die Biodiversität nicht zu unterschätzen. Einfach schon aus moralischen Gründen: <em>„Aussterben ist die erniedrigendste Art und Weise des Verschwindens, die ultimative Beleidigung von Mutter Natur. Da wird etwas unterbrochen, abgehakt. Daher schämen wir uns, dass wir die Dodos und Mammuts vollständig erledigt haben, und sind empört über die Wilderer, die die letzten Schimpansen von den Bäumen holen, und die Fischer, die die Meere leer fischen.“</em></p>
<p>Hoffen wir also, dass wir das hinbekommen, was wir selbst zum Positiven verändern können. Sonst kann es nämlich leider auch ganz schnell gehen und unsere Welt hört schon auf zu bestehen, noch bevor Sie diese Zei</p>
<p><strong>Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://www.randomhouse.de/webarticle/webarticle.jsp?aid=27429">http://www.randomhouse.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holk.tv/2011/03/21/bela-b-stellt-exit-mundi-vor/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sabrina Setlur, Joy Denalane und andere haben 1000 Ideen, täglich die Welt zu verbessern</title>
		<link>http://www.holk.tv/2010/10/09/sabrina-setlur-joy-denalane-und-andere-ideen-verbessern-welt/</link>
		<comments>http://www.holk.tv/2010/10/09/sabrina-setlur-joy-denalane-und-andere-ideen-verbessern-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 19:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Joy Denalane]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrics]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Sabrina Setlur]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holk.tv/?p=234</guid>
		<description><![CDATA[Ulrich Hoffmann hat für sein Buch ’1000 Ideen, täglich die Welt zu verbessern’ fleißig alle möglichen Leute befragt, was sie tun (würden). So geben nun nicht nur die drei Herausgeber Jan Hofer, Dieter Kronzucker und Shary Reeves gute Denkanstöße, sondern unter anderem auch Sabrina Setlur und Joy Denalane ihre Tipps für eine bessere Welt preis. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ulrich Hoffmann hat für sein Buch ’1000 Ideen, täglich die Welt zu verbessern’ fleißig alle möglichen Leute befragt, was sie tun (würden). So geben nun nicht nur die drei Herausgeber Jan Hofer, Dieter Kronzucker und Shary Reeves gute Denkanstöße, sondern unter anderem auch Sabrina Setlur und Joy Denalane ihre Tipps für eine bessere Welt preis.</strong></p>
<div id="attachment_238" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/10/holk-1000-ideen-nationalpark-ostsee.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/10/holk-1000-ideen-nationalpark-ostsee-300x225.jpg" alt="So einfach ist eine von 1000 Ideen umgesetzt: HolK im Nationalpark an der Ostsee" title="holk-1000-ideen-nationalpark-ostsee" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-238" /></a><p class="wp-caption-text">So einfach ist eine von 1000 Ideen umgesetzt: HolK im Nationalpark an der Ostsee</p></div>
<p><span id="more-234"></span></p>
<p>Jan Hofer gibt in seinem Vorwort Einblicke, was er selber unternimmt. Dabei geht es ihm auch um den Erhalt der Umwelt. Sein Auto hat er geleast, um immer möglichst schnell auf sparsamere Modelle umsteigen zu können. Recyclingpapier ist bei ihm Standard und beim Drucker-/Scanner-/Faxgerät hat er auf die ’Energy Star’-Auszeichnung geachtet.</p>
<p><strong>Mit Spaß bei der (guten) Sache</strong></p>
<p>Shary Reeves betont, dass sie das inzwischen von vielen Leuten eher als störend denn als informativ empfundene ’grüne Rauschen’ nicht durch noch mehr Info-Gejammer vergrößern will. Stattdessen soll das Buch <em>„…dicht gepackt konkrete Vorschläge liefern. Schließlich wissen wir alle inzwischen, wenn die Welt toll bleiben soll, muss jeder mitmachen. Bloß wollen wir uns dabei den Spaß nicht nehmen lassen!“</em></p>
<p>Dieter Kronzucker weißt dann noch darauf hin, dass seiner Meinung nach die Fragen nach Sinn und Unsinn stärker werden. Als mögliche Auslöser dafür sieht er auch die ökonomische Krise und ganz sicher die Angst vor dem Klimawandel. Umso mehr freut er sich, dass die nachfolgende Generation eines bereits verinnerlicht hat: <em>„Wer mehr weiß, kann mehr gestalten!“</em></p>
<p><strong>Pinkeln für den Regenwald</strong></p>
<p>Na, dann wollen wir mal ein bisschen Wissen unter die Leute bringen. Wie wäre es zum Beispiel mit Tipp 345 zur Morgentoilette: <em>„Wenn Sie gleich duschen und dabei Wasser lassen, sparen Sie täglich sechs bis neun Liter Wasser.“</em></p>
<p>Im Buch wird darauf hingewiesen, dass sogar die brasilianische Umweltorganisation SOS Mata Atlantica unter <a href="http://www.xixinobanho.org.br">http://www.xixinobanho.org.br</a> fordert, auf <em>„…diese Weise Wasser zu sparen, um den Atlantischen Regenwald zu retten.“</em></p>
<p>Sabrina Setlur hat es sich bei ihrem Tipp einfach gemacht und schnell mal ein paar Lyrics aus ihrem Stück ’Liebe’ zitiert: <em>„Schickt all eure Liebe in Päckchen und Briefen. Wir brauchen Tonnen davon./ Schickt all eure Liebe, bevor wir erfrieren, als hätte man uns die Sonne genommen.“</em></p>
<p><strong>Der Mann mit dem Koks ist… eine Umweltsau</strong></p>
<p>Bei Tipp 849 wird gefragt, ob jemand schon mal was von ’Fairtrade-Kokain’ gehört hat. Seit dem letzten Bundesvision Song Contest wahrscheinlich schon, denn Blockflöte des Todes sang da in ’Alles Wird Teurer’ im Songtext: <em>„Fairtrade-Koks. Oh, Oh, in ganz Berlin gibt es nur noch fair gehandeltes Kokain.“</em></p>
<p>Ob der Sänger das Buch gelesen hat? Jedenfalls wird da genau das gesagt, worüber er singt: <em>„Das Zeug wird von Verbrechern unter unmenschlichen Bedingungen hergestellt. Und auch nicht umweltfreundlich gedüngt.“</em></p>
<p><strong>Vom Erzeuger überzeugt?</strong></p>
<p>Der Tipp 914 von Joy Denalane klingt erst einmal recht philosophisch: <em>„Gehe an den Ursprung der Dinge, um den Zustand der Dinge zu verstehen.“</em></p>
<p>Auf was Konkreteres runter gebrochen könnte es auch darum gehen, sich ein eigenes Bild von der Produktion unserer Konsumgüter zu machen. Wer hinter die Kulissen schaut, versteht leichter, wieso es Gammelfleisch und Billig-Elektronik gibt – weil die Profitgier keine Rücksicht auf Mensch und Umwelt nimmt.</p>
<p>Noch eine von &#8217;1000 Ideen täglich die Welt zu verbessern&#8217; lautet: <em>&#8220;Nehmt eure Freunde/Kinder/Bekannte an die Hand und zeigt ihnen die Pracht vor der Haustür: die unvermutete Großartigkeit unserer Nationalparks&#8230;&#8221;</em></p>
<p>Gesagt, getan &#8211; wie das Foto oben beweist! Aber über einen Tipp hat sich HolK natürlich besonders gefreut: <em>„Holen Sie sich eine Internetadresse mit der Endung ’tv’ und Sie unterstützen die Wirtschaft einer winzigen, von Überflutung bedrohten Inselgruppe im Südpazifik (etwas oberhalb von Australien).“</em></p>
<p>Manchmal kann es eben wirklich ganz einfach sein, die Welt etwas zu verbessern!<br />
<strong><br />
Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://www.ulrichhoffmann.de/weltverbessern/">http://www.ulrichhoffmann.de/weltverbessern/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holk.tv/2010/10/09/sabrina-setlur-joy-denalane-und-andere-ideen-verbessern-welt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dieter Moor erzählt im Hörbuch ’Was Wir Nicht Haben, Brauchen Sie Nicht’, wie er zum Bio-Bauern wurde</title>
		<link>http://www.holk.tv/2010/09/16/dieter-moor-erzahlt-in-hoerbuch-zum-bio-bauern/</link>
		<comments>http://www.holk.tv/2010/09/16/dieter-moor-erzahlt-in-hoerbuch-zum-bio-bauern/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 20:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Bio]]></category>
		<category><![CDATA[Boden]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Moor]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holk.tv/?p=214</guid>
		<description><![CDATA[Auf der Rückseite zum morgen erscheinenden Hörbuch ’Was Wir Nicht Haben, Brauchen Sie Nicht’ von Dieter Moor über seinen Umzug nach Brandenburg steht zu lesen, dass darin „eine charmante und witzige Liebeserklärung an eine verkannte Region“ enthalten sei. Im Buch dazu ist außerdem noch eine kleine Liebeserklärung an Bio enthalten, aber davon ist in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf der Rückseite zum morgen erscheinenden Hörbuch ’Was Wir Nicht Haben, Brauchen Sie Nicht’ von Dieter Moor über seinen Umzug nach Brandenburg steht zu lesen, dass darin <em>„eine charmante und witzige Liebeserklärung an eine verkannte Region“</em> enthalten sei. Im Buch dazu ist außerdem noch eine kleine Liebeserklärung an Bio enthalten, aber davon ist in der gekürzten Hörbuchfassung leider wenig übrig geblieben. Das Hören der Autorenlesung lohnt sich aber natürlich trotzdem.</strong></p>
<div id="attachment_221" class="wp-caption aligncenter" style="width: 190px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/09/holk-hoert-dieter-moor.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/09/holk-hoert-dieter-moor-180x300.jpg" alt="Im Hörbuch von Dieter Moor geht es auch um Schwarzköpfe – für die Schafzucht auf dem eigenen Bio-Bauernhof" title="holk-hoert-dieter-moor" width="180" height="300" class="size-medium wp-image-221" /></a><p class="wp-caption-text">Im Hörbuch von Dieter Moor geht es auch um Schwarzköpfe – für die Schafzucht auf dem eigenen Bio-Bauernhof</p></div>
<p><span id="more-214"></span></p>
<p>Vor ein paar Jahren beschloss der Schweizer TV-Moderator Dieter Moor nach Brandenburg zu ziehen, um dort mit seiner Frau einen alten Bauernhof zu übernehmen. Trotz einiger – für den Hörer jetzt natürlich amüsanter – Startschwierigkeiten gelingt es ihm, nach und nach neue Freunde in der kleinen Dorfgemeinde zu finden.</p>
<p><strong>Freu(n)de fürs Leben</strong></p>
<p>Wie zum Beispiel die Ladenbesitzerin Waltraud Widdel, die das unschlagbare Konsum-Motto „Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht“ geprägt hat. Oder zu Bauer Godehardt Müsebeck, dem Dieter Moor gleich beim ersten Kennenlernen gerne erläutert, was er mit dem Hof vorhat: <em>„Wie gesagt, Herr Müsebeck, das ist alles noch völlig unausgegoren, aber wenn wir was machen, ja, wenn, dann schon Bio natürlich.“</em></p>
<p>Herr Müsebeck ist skeptisch, weil der Boden nur der reinste Sand sei und ohne ordentliche Stickstoffdüngung gar nichts ginge. Leider ist der Absatz, bei dem sich Dieter Moor zu der Argumentation so seine Gedanken macht, bei der Hörbuch-Version weggekürzt worden.</p>
<p>Im Buch hieß es, dass er sich durchaus Methoden vorstellen könnte, nachhaltig auf die Landwirtschaft einzuwirken: <em>„Wir könnten einwenden, dass seine Methode die Böden immer weiter auslaugt. Dass wir das genaue Gegenteil wollen. Dass wir vorhaben, über Jahre hinweg die Humusschicht mit naturnahem Wirtschaften wiederaufzubauen. Dass wir den Ertrag nicht kurzfristig messen, sondern auf Nachhaltigkeit setzen, um dann langfristig auch auf unseren Ertrag zu kommen.“</em></p>
<p><strong>Angebot und Nachfrage – willkommen im Super-Markt</strong></p>
<p>Auch das Kapitel ’Blöd’ fehlt leider völlig, worin sich Dieter Moor über das Essensangebot in den Supermärkten der Umgebung auslässt: <em>„Beim Grillhähnchen suchte ich vergeblich die Information, auf welchem Hof das Tier aufgezogen worden war und vor allem wie. Ich fand lediglich einen kleingedruckten Text, in dem ein gewisser Dr. X mit seiner gedruckten Unterschrift dafür garantierte, dass der Genuss dieses Hähnchens keinerlei Gesundheitsrisiken berge. Ich verzichtete darauf, die Probe aufs Exempel zu machen.“</em></p>
<p>Was aber nicht fehlen darf, ist das herrliche Beispiel für die Macht strategischen Konsums. Was Dieter Moor und seiner Frau Sonja nämlich im Laden von Frau Widdel fehlt, fordern sie beharrlich ein: <em>„‚Wir haben folgende Fakten’, überlegte Sonja messerscharf. ‚Erstens, Frau Widdel hat einem Kundenwunsch entsprochen. Zweitens, es ist für Kunden grundsätzlich möglich, sie zu beeinflussen. Drittens, wir sind Kunden. Also?’ – ‚Also?’, fragte ich gespannt. – ‚Also fangen wir mit der Frischmilch an.’ – ‚Und machen weiter mit den richtigen Zigaretten.’ – ‚Und dann kommt das frische Gemüse.’ – ‚Und die Bio-Produkt-Linie.’ – ‚Und frische Fruchtsäfte und Brandenburger Spezialitäten aus der Region’, schwärmte Sonja.“<br />
</em><br />
Und es klappt. Am Ende der dritten CD sagt Frau Widdel dem verblüfften Dieter Moor, dass es für ihn was gibt, dass ihm ganz dolle schmeckt: die gewünschte Frischmilch. Ob sie inzwischen bei Frau Widdel auch Bio-Produkte bekommen, wird leider nicht verraten. Aber schön wäre es ja schon, wenn ihre „Kirschblütenträume“ wahr werden würden. Schließlich erzählt Dieter Moor doch mit ’Was Wir Nicht Haben, Brauchen Sie Nicht’ Geschichten aus der arschlochfreien Zone!</p>
<p><strong>Mehr Infos unter: </strong><br />
<a href="http://www.dg-literatur.de/katalog/detail/product/164112/0/was-wir-nicht-haben--brauchen-sie-nicht/">http://www.dg-literatur.de/katalog/detail/product/164112/0/was-wir-nicht-haben&#8211;brauchen-sie-nicht/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holk.tv/2010/09/16/dieter-moor-erzahlt-in-hoerbuch-zum-bio-bauern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Christian Ulmen erklärt am Beispiel des Hummers, warum über Fleischkonsum nachgedacht werden sollte</title>
		<link>http://www.holk.tv/2010/09/13/christian-ulmen-erklaert-am-beispiel-des-hummers-fleischkonsum/</link>
		<comments>http://www.holk.tv/2010/09/13/christian-ulmen-erklaert-am-beispiel-des-hummers-fleischkonsum/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 21:05:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Ulmen]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holk.tv/?p=205</guid>
		<description><![CDATA[Im Auftrag des Magazins &#8216;Gourmet&#8217; reiste der amerikanische Autor David Foster Wallace im Sommer 2003 zum Lobster Festival nach Maine, um darüber zu berichten. Herausgekommen ist dabei allerdings ein trojanisches Pferd, dass dem Titel nach &#8216;Am Beispiel Des Hummers&#8217; klärt, wie Fleischkonsum ethisch vertretbar ist. Nun ist das Ganze kürzlich als Hörbuch in einer Lesung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Auftrag des Magazins &#8216;Gourmet&#8217; reiste der amerikanische Autor David Foster Wallace im Sommer 2003 zum Lobster Festival nach Maine, um darüber zu berichten. Herausgekommen ist dabei allerdings ein trojanisches Pferd, dass dem Titel nach &#8216;Am Beispiel Des Hummers&#8217; klärt, wie Fleischkonsum ethisch vertretbar ist. Nun ist das Ganze kürzlich als Hörbuch in einer Lesung von Christian Ulmen erschienen. Das hebt die Sache noch einmal auf ein neues Niveau, denn bei jeder seiner lustigen Umschreibungen bleibt den Hörern das Lachen im Halse stecken.</strong></p>
<div id="attachment_211" class="wp-caption aligncenter" style="width: 234px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/08/holk-mit-hummer.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/08/holk-mit-hummer-224x300.jpg" alt="HolK zeigt am Beispiel des Hummers, dass die Diskussion über Fleischkonsum auch ohne erhobenen Zeigefinger geht" title="holk-mit-hummer" width="224" height="300" class="size-medium wp-image-211" /></a><p class="wp-caption-text">HolK zeigt am Beispiel des Hummers, dass die Diskussion über Fleischkonsum auch ohne erhobenen Zeigefinger geht</p></div>
<p><span id="more-205"></span></p>
<p>Wenn Christian Ulmen zu den ersten paar Sätzen des Essays ansetzt, hört sich das Ganze noch nach einem normalen Reisebericht an: <em>„Alljährlich Ende Juli lässt es die Midcoast von Maine so richtig krachen. Dann nämlich steigt an der Westflanke der Penobscot Bay, dem Nervenzentrum der regionalen Hummerindustrie, ein erstklassig vermarktetes Mega-Event namens Maine Lobster Festival.“</em></p>
<p><strong>Biologische Vielfalt</strong></p>
<p>Nach unter anderem einer biologischen Beschreibung des Schalentiers und einem geschichtlichen Abriss darüber, wie der Hummer zu seinem heutigen Ruf als Delikatesse gekommen ist, folgt der Hinweis, in welcher Vielfalt er zubereitet werden kann: <em>„Hummer kann gebacken, gebraten, gedünstet, gegrillt, sautiert oder pfannengerührt auf den Tisch kommen, notfalls geht auch die Mikrowelle.“<br />
</em><br />
Erst nach ungefähr 22 Minuten des rund doppelt so langen Vortrags <em>„&#8230; lässt sich einer Frage nicht mehr ausweichen. Es ist dieselbe Frage, die auch den gemeinen Hobbykoch ankommen mag: Ist es eigentlich in Ordnung, aus reiner Freude am Genuss ein fühlendes Wesen in einem Topf mit kochendem Wasser zu werfen?“</em></p>
<p><strong>Sch(m)erz beiseite!</strong></p>
<p>Sachlich analysiert David Foster Wallace daraufhin erst einmal, ob ein Hummer überhaupt Schmerz empfinden kann. Um schließlich zu einer einfachen Beobachtung zu gelangen: <em>„Allen theoretischen Erörterungen zum Trotz bleibt aber die Tatsache, dass sich der Hummer verzweifelt dagegen wehrt, bei lebendigem Leib gekocht zu werden.“</em></p>
<p>Wie der Titel ja andeutet, wird ’Am Beispiel Des Hummers’ allgemein der Fleischkonsum kritisch beleuchtet. Insbesondere in Fußnote 8, Stichwort gefesselte Scheren, weißt der Autor darauf hin, dass die Amputation in der Massentierhaltung eine beliebte Methode gegen Kannibalismus ist. Hühnern werden die Schnäbel <em>„gekürzt“</em>, Rinder <em>„enthornt“</em> und Schweine <em>„kulpiert“</em>, damit <em>„&#8230;sie sich nicht aus Langeweile gegenseitig die Ringelschwänzchen abnagen.“</em></p>
<p>Aber auch Fußnote 14 widmet sich anderen Tierarten. Darin heißt es unter anderem: <em>„Rind-, Schweine- und Hühnerfleisch werden von uns ja nur deshalb als vergleichsweise unproblematisch empfunden, weil die ansprechende Verpackung im Kühlregal erfolgreich verschleiert, dass das Produkt einmal ein fühlendes Wesen war, dem entsetzliche Dinge angetan wurden.“</em></p>
<p><strong>Die letzten Fragen bleiben unbeantwortet</strong></p>
<p>Am Schluss seines Artikels überlässt es David Foster Wallace jedem Leser beziehungsweise jetzt jedem Hörer selbst, was er mit den gelieferten Informationen anfängt. Vegetarier werden ist dabei durchaus ein Option. Oder auch, dass die Hörer als &#8216;Faketarian&#8217; zumindest etwas ihren Fleischkonsum einschränken! </p>
<p>Doch David Foster Wallace will da gar nicht in irgendeine Richtung missionieren. Er stellt eigentlich nur noch ein paar Fragen, denen ich auch nichts hinzufügen will: <em>„Alle <del datetime="2010-08-31T15:41:26+00:00">Leser von Gourmet</del>, die zu einem guten Stück Fleisch nicht Nein sagen (gleich ob von Rind, Kalb, Lamm, Schwein, Huhn, Hummer etc.), möchte ich fragen: Denken Sie manchmal über den Wert eines Tierlebens nach – falls dieser Wert überhaupt existiert? Denken Sie auch darüber nach, dass diese Tiere leiden müssen – falls sie denn leiden?“</em></p>
<p><strong>Mehr Infos und Hörprobe unter:</strong><br />
<a href="http://roofmusic.de/de/?area=tacheles&#038;content=productdetail&#038;id=772">http://roofmusic.de/de/?area=tacheles&#038;content=productdetail&#038;id=772</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holk.tv/2010/09/13/christian-ulmen-erklaert-am-beispiel-des-hummers-fleischkonsum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Inselexperiment von Aleksander Melli behandelt auch das Thema Nachhaltigkeit</title>
		<link>http://www.holk.tv/2010/08/14/das-inselexperiment-von-aleksander-melli-behandelt-nachhaltigkeit/</link>
		<comments>http://www.holk.tv/2010/08/14/das-inselexperiment-von-aleksander-melli-behandelt-nachhaltigkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 12:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Ecotainment]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holk.tv/?p=192</guid>
		<description><![CDATA[Was sang Herbert Grönemeyer noch mal 1986? „Die Welt gehört in Kinderhände./ Dem Trübsinn ein Ende./ Wir werden in Grund und Boden gelacht./ Kinder an die Macht!“ Ähnliches muss sich auch Aleksander Melli gedacht haben, als er ’Das Inselexperiment’ schrieb. Darin soll sich eine Kinderregierung mit den großen Problemen unserer Welt auseinander setzen: Umweltverschmutzung und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was sang Herbert Grönemeyer noch mal 1986? <em>„Die Welt gehört in Kinderhände./ Dem Trübsinn ein Ende./ Wir werden in Grund und Boden gelacht./ Kinder an die Macht!“</em> Ähnliches muss sich auch Aleksander Melli gedacht haben, als er ’Das Inselexperiment’ schrieb. Darin soll sich eine Kinderregierung mit den großen Problemen unserer Welt auseinander setzen: Umweltverschmutzung und sozialer Ungerechtigkeit. Und der Kampf um die verschiedenen Meinungen wird dabei nicht zimperlich geführt!</strong></p>
<div id="attachment_194" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/08/holk-inselexperiment.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/08/holk-inselexperiment-300x224.jpg" alt="Nach dem Inselexperiment ist HolK nicht sicher, ob er auf eine einsame Insel will" title="holk-inselexperiment" width="300" height="224" class="size-medium wp-image-194" /></a><p class="wp-caption-text">Nach dem Inselexperiment ist HolK nicht sicher, ob er auf eine einsame Insel will</p></div>
<p><span id="more-192"></span></p>
<p>Der Klappentext hört sich an, als würde &#8216;Der Herr Der Fliegen&#8217; bei &#8216;Big Brother&#8217; um &#8216;Eine Unbequeme Wahrheit&#8217; streiten: <em>„Der 12-jährige Nachrichten-Nerd Max erhält eine ungewöhnliche Einladung zu einer Reality-Show: Zusammen mit zwanzig Kindern darf er den Sommer auf einer Insel im Oslofjord verbringen, wo eine Kinderregierung Antworten auf die brisantesten Fragen unserer Zeit finden muss. […]. Doch schon bald eskaliert die Situation auf der Insel…“</em></p>
<p>Zu unterschiedlich sind die Meinungen der einzelnen Kandidaten, die da auf dem Eiland namens Fernholmen aufeinander treffen. Die Helden von Max heißen zum Beispiel nicht nur Mandela und Schwarzenegger, sondern auch Gro Harlem Brundtland, Frederic Hauge und Al Gore, die sich alle aktiv für mehr Umweltschutz einsetzen.<br />
<strong><br />
Nachhaltigkeit ist (k)ein Kinderspiel</strong></p>
<p>In der ersten Vorstellungsrunde erklärt Max, dass ihm vor allem die Drosselung unserer CO2-Emissionen am Herzen liegt. Dafür hat er auch konkrete Vorschläge parat: <em>„Na ja, der Autoverkehr müsste gewaltig reduziert werden, zum Beispiel, und in alternative Energiequellen muss nachhaltig investiert werden.“</em></p>
<p>Julie sorgt sich dagegen mehr um vom Aussterben bedrohte Tiere und setzt sich für den Erhalt der Biodiversität ein: <em>„Wir müssen die Natur bewahren, statt sie zu zerstören. Zum Beispiel verschwindet die Hälfte der Orang Utans in den indonesischen Wäldern, weil wir für alle möglichen Lebensmittel Palmöl verwenden.“</em></p>
<p><strong>The revolution will (not) be televised</strong></p>
<p>Dass sich einige andere Kinder lieber für einen Pizza-Tag oder Tanzkurse einsetzen, ist dabei natürlich nicht verwunderlich und im Rahmen des demokratischen Rollenspiels eine interessante Herausforderung für diejenigen, die wirklich was verändern wollen. Bloß hat keiner damit gerechnet, dass da auch noch ein richtiger Störenfried die Toleranz der Kinderregierung auf eine harte Probe stellen wird.</p>
<p>Boris ist ein notorischer Witzbold. Dabei spitzt er gerne seine Argumente so zu, bis es wehtut. Er weiß genau, wie er die anderen zur Weißglut bringen kann, um ihre Ansichten und den Erfolg ihrer Mission zu torpedieren: <em>„Wir könnten uns für ein System der freiwilligen Sterbehilfe einsetzen, damit die, die ihre Fußabdrücke reduzieren wollen, das ein für alle Mal tun können… Keine Menschen, keine Emissionen. Wir könnten bei uns selbst anfangen, hier auf Fernholmen – so tun, als ob, meine ich, indem wir Kinder wegschicken.“</em></p>
<p>Und so entbrennt bei dem Inselexperiment ein Kampf um die Macht, der bis an die seelischen und körperlichen Grenzen einiger Protagonisten gehen wird…</p>
<p><strong>Read more, learn more, change the globe</strong></p>
<p>Der norwegische Autor Aleksander Melli hat mit ‘Das Inselexperiment’ einen interessanten Ansatz gefunden, um Themen wie Treibhauseffekt und Klimawandel, Armut und soziale Ungerechtigkeit und vor allem Demokratie der jungen Generation näher zu bringen. Die Mischung ist spannend. So behandelt er inhaltlich sehr reale Probleme des Erwachsenenwerdens, packt sie zum Teil aber in sehr poetische Beschreibungen. Der Einstieg in Tag 4 beginnt zum Beispiel folgendermaßen: <em>„Es war ein wirklichkeitsnaher Morgen in deinem Fernseher. Schwere, träge Wolken zielten träge auf die Zielscheibe Fernholmen.“</em></p>
<p>Natürlich kann das Ganze einfach als verrückte, unterhaltsame Geschichte gelesen werden. Aber vielleicht funktioniert der Roman ja doch wie eine Art trojanisches Pferd. Zumindest der Rowolth-Verlag scheint davon überzeugt zu sein und schreibt im Erklärtext zum Jugendbuch: <em>„Spannend und modern geschrieben, wird der Leser aufgefordert, sich zu bilden und mit den Realitäten auseinanderzusetzen.“</em></p>
<p>Wer weiß, vielleicht kommen ja in nicht allzu ferner Zukunft tatsächlich die Kinder an die Macht!</p>
<p><strong>Mehr Infos und Leseprobe unter:</strong> <a href="http://www.rowohlt.de">http://www.rowohlt.de/buch/Aleksander_Melli_Das_Inselexperiment.2715361.html</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holk.tv/2010/08/14/das-inselexperiment-von-aleksander-melli-behandelt-nachhaltigkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

