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		<title>Die Stadtbienen von Erika Mayr sorgen für einen nachhaltigen Lesespaß</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 21:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Eine Großstadtimkerin erzählt“ heißt es im Untertitel zu &#8216;Die Stadtbienen&#8217; von Erika Meyr. Und erzählen tut sie – mit etwas Unterstützung – wirklich gut. Die Leser erfahren nämlich nicht nur viel über die Bienenhaltung (in einer urbanen Umwelt), sondern Einiges über eine junge Frau, die es mit ihrem alternativen Lebensentwurf wirklich weit gebracht hat. Dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>„Eine Großstadtimkerin erzählt“</em> heißt es im Untertitel zu &#8216;Die Stadtbienen&#8217; von Erika Meyr. Und erzählen tut sie – mit etwas Unterstützung – wirklich gut. Die Leser erfahren nämlich nicht nur viel über die Bienenhaltung (in einer urbanen Umwelt), sondern Einiges über eine junge Frau, die es mit ihrem alternativen Lebensentwurf wirklich weit gebracht hat.</strong><br />
<div id="attachment_468" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/05/holk-stadtbienen-erika-meyr-lesung.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/05/holk-stadtbienen-erika-meyr-lesung-300x225.jpg" alt="Lesen und lesen lassen: Die Stadtbienen von Erika Meyr haben HolK überzeugt" title="holk-stadtbienen-erika-meyr-lesung" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-468" /></a><p class="wp-caption-text">Lesen und lesen lassen: Die Stadtbienen von Erika Meyr haben HolK überzeugt</p></div><br />
<span id="more-467"></span>Dass Erika Mayr einmal Bar(mit)besitzerin, „Bienenkönigin“ und Buchautorin werden würde, war der gebürtigen Oberbayerin selber vor ihrem Umzug nach Berlin gar nicht klar. Doch eines ergab das andere. Wahrscheinlich ist es diese unkomplizierte, kreative Herangehensweise, die sich auch im Buch widerspiegelt und einfach Spaß macht.</p>
<p><strong>Natürlich einfach zum Schwärmen</strong></p>
<p>Die Leser können quasi jeden Schritt mitverfolgen – vom ersten Treffen mit dem Vorsitzenden eines Berliner Imkervereins bei Kaffee und Bienenstich (Kuchen, versteht sich!) über die Namenswahl und das Etikettendesign für die eigenen Honiggläser bis hin zum aufregenden Abenteuer, wenn ein Bienenschwarm wieder eingefangen werden muss.</p>
<p>Rückblickend zeigt sich, dass ihr Weg vielleicht doch schon früher geprägt wurde: Bei ihrem Opa erlebte sie bereits als Kind, wie alles miteinander verbunden ist und der Mensch auch die Natur unterstützt. Mit seinem Bienenwagen konnte er die kleinen Helfer dorthin bringen, wo sie gebraucht wurden: <em>„Auf diese Weise schaffte er die optimale Voraussetzung für die Tiere, in das Blütenparadies um sie herum auszuschwärmen. Und dann, so wie es der Kreislauf der Natur vorsieht, ihren Honig zu ernten, mit dem die Bienen einen wichtigen Beitrag für unsere Nahrung leisten. Ein gegenseitiges Geben und Nehmen also.“</em></p>
<p><strong>Think global, act local, bee Berlin!</strong></p>
<p>Die Imkerei sieht sie in gewisser Weise vielleicht genau deshalb als einen Teil von einer neuen Bewegung, zu der zum Beispiel auch Nachbarschaftsgärten und Foodcoops gehören: <em>„Es geht immer um Essen, das lokal erzeugt wird, ohne ein Zutun der Industrie. Das ist ein echter Gegenpol zur Globalisierung.“</em></p>
<p>Diese Art der Rückbesinnung aufs Regionale muss sich ihrer Meinung nach dabei aber nicht auf die Ernährung beschränken: <em>„Wenn ich eine neue Bluse brauche, gehe ich zu einem Schneider in Mitte und lasse mir eine nähen. Meine Clogs, die ich zur Gartenarbeit trage, werden in einem Berliner Holzschuhladen hergestellt.“</em></p>
<p>Erika Meyr ist davon überzeugt, dass die höhere Qualität mögliche Mehrkosten rechtfertigt. Außerdem lässt sie Sachen lieber reparieren, statt sie gleich neu zu kaufen. Das Imkern ist sozusagen nur ein Beispiel dafür, wie unser Leben wieder nachhaltiger gestaltet werden kann.</p>
<p><strong>Read more, learn more, change the globe!</strong></p>
<p>So geht es Erika Meyr mit Projekten wie einem mobilen Bienenmuseum – oder eben vielleicht auch dem Buch – um mehr: <em>„Das ist, finde ich, überhaupt das Wichtigste, die Leute wachrütteln, sie zum Nachdenken bringen, ihre Aufmerksamkeit auf die wirklichen, die wahrhaften Dinge zu lenken: Wo kommt unser Essen her? Wer hat es produziert?“</em></p>
<p>Im Falle vom Stadtbienenhonig ist die Antwort einfach: von Erika Meyr und ihren Stadtbienen aus Berlin! Noch unterhaltsamer als das Buch selber zu lesen, ist vielleicht eine Lesung davon. Auf jeden Fall war die Buchvorstellung vor gut zwei Wochen im Heimathafen Neukölln ein tolles Erlebnis – insbesondere durch die gut aufgelegte Moderatorin und Frau Meyrs duften Kollegen, denn der ältere Berliner Herr brachte den typischen Charme der Hauptstadt mit. Der nächste Termin steht schon fest: Am 8. Mai 2012 liest Erika Mayr im Lehmanns (Hardenbergstr. 5, 10623 Berlin).</p>
<p>Mehr Informationen unter: <a href="http://stadtbienenhonig.com/">http://stadtbienenhonig.com/</a></p>
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		<title>Wie Stiftungen das Klima schützen: StiftungsReport 2011/12, Berliner Stiftungswoche und Expeditionsmobil</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 21:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute, am 17. April, ist die Berliner Stiftungswoche 2012 gestartet. Bis zum 27. April werden sich unzählige Einrichtungen präsentieren, darunter auch viele aus dem Umweltbereich wie die Allianz Umweltstiftung, die Heinrich-Böll-Stiftung und die European Climate Foundation. „Wie Stiftungen das Klima schützen“, kann da schon mal als Frage in den Sinn kommen. Passenderweise ist das auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute, am 17. April, ist die Berliner Stiftungswoche 2012 gestartet. Bis zum 27. April werden sich unzählige Einrichtungen präsentieren, darunter auch viele aus dem Umweltbereich wie die Allianz Umweltstiftung, die Heinrich-Böll-Stiftung und die European Climate Foundation. „Wie Stiftungen das Klima schützen“, kann da schon mal als Frage in den Sinn kommen. Passenderweise ist das auch der Untertitel vom StiftungsReport 2011/12: Auftrag Nachhaltigkeit. Ja, wie machen sie das?</strong><br />
<div id="attachment_459" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/04/holk-expeditionsmobil-berlin.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/04/holk-expeditionsmobil-berlin-300x225.jpg" alt="Ein Beispiel, wie Stiftungen das Klima schützen: Das Expeditionsmobil zu Gast in Berlin " title="holk-expeditionsmobil-berlin" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-459" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Beispiel, wie Stiftungen das Klima schützen: Das Expeditionsmobil zu Gast in Berlin</p></div><br />
<span id="more-458"></span></p>
<p>Die Überschriften der Hauptkapitel im StiftungsReport geben einen ersten Hinweis:<br />
* Fordern statt Fördern: Stiftungen als Agenda-Setter und Themenanwälte<br />
* Vom Handeln zum Wissen: Wie Stiftungen durch ökologisch nachhaltige Ansätze das Klima schützen<br />
* Vom Wissen zum Handeln: Stiftungen als Förderer von Wissenschaft und Forschung</p>
<p>Auch die Autoren des Buchs haben sich ein paar interessante Aufgaben vorgenommen: <em>„Mit dem Aspekt der ökologischen Nachhaltigkeit, der in der Klimadebatte von höchster Relevanz ist, nimmt der StiftungsReport einen der drei Fäden der Nachhaltigkeit auf; er konkretisiert diesen abstrakten Begriff und zeigt zentrale Einsatzgebiete auf.“<br />
</em><br />
Die Frage, ob es wirklich eine eigene Publikation braucht, die das Engagement der Stiftungen im Klimaschutz beleuchtet, wird klar mit <em>„Ja“</em> beantwortet: <em>„Denn oft verfolgen Stiftungen progressive Ansätze, beschleunigen – gerade in der Wissenschaft – Entwicklungen und entwerfen Zukunftsbilder. Außerdem ergänzt der vorliegende StiftungsReport die Klima-Debatte um eine Dimension, die häufig übersehen und niemals konzentriert betrachtet wird – das Gewicht der Zivilgesellschaft, verstanden als institutionell gefestigten Organisationen des Dritten Sektors.“</em></p>
<p><strong>„Wer nicht fragt, bleibt dumm!“</strong></p>
<p>Es werden unter anderem Interviews mit Prof. Dr. Hans Fleisch vom Bundesverband Deutscher Stiftungen und Claudia Langer von der Utopia-Stiftung sowie die Ergebnisse eigener Umfragen wie <em>„Welche Stiftungen kennen Sie, die sich besonders für den Klima- und Umweltschutz einsetzen?“</em> präsentiert.</p>
<p>Viele Befragte nennen daraufhin häufig Greenpeace, BUND und NABU. Sie alle haben tatsächlich auch Stiftungen <em>„&#8230;als Ergänzung der eigenen Arbeit errichtet – dies dürfte jedoch den wenigsten bekannt sein.“</em></p>
<p>Vorgestellt werden zudem <em>„Projekte, über die man spricht“</em>. Dazu gehört zum Beispiel auch das Expeditionsmobil der Baden-Württemberg Stiftung, das letztes Jahr auch während der Berliner Stiftungswoche 2011 zu besichtigen war. So erfahren <em>„&#8230;wesentlich mehr Menschen als bei einer herkömmlichen, stationären Ausstellung von der Botschaft, die die Stiftung transportieren will: Nachhaltigkeit ist machbar.“<br />
</em><br />
Die Botschaft wird auch dieses Jahr weiter auf diese Art verbreitet. Die aktuellen Termine/Standorte des Expeditionsmobils sind unter <a href="http://www.expeditionn.de">http://www.expeditionn.de</a> zu finden. Aber auch während der <a href="http://www.berlinerstiftungswoche.eu">Berliner Stiftungswoche</a> wird diese Botschaft immer wieder unterstrichen. Und natürlich mit dem StiftungsReport selbst.<br />
<strong><br />
Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://www.stiftungen.org/de/presse/pressematerial/pressemappen/vorstellung-stiftungsreport-201112-auftrag-nachhaltigkeit.html">http://www.stiftungen.org</a></p>
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		<title>Astali/Peirce erinnern mit der Ausstellung „Seams“ an vergangene (Umwelt-)Katastrophen</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 19:52:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 30. März 2012 wurde die Ausstellung &#8216;Seams&#8217; vom Künstler-Duo Astali/Peirce in der Berliner Galerie &#8216;Autocenter&#8217; eröffnet. Ana Teixeira Pinto beschreibt das Ganze im dazugehörigen Infotext als „&#8230; the scattered remains of a civilization long lost“. Ein bisschen geht das schon in die nachdenkliche Richtung, was der Mensch wohl kommenden Generationen hinterlassen wird. Aufmerksam auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 30. März 2012 wurde die Ausstellung &#8216;Seams&#8217; vom Künstler-Duo Astali/Peirce in der Berliner Galerie &#8216;Autocenter&#8217; eröffnet. Ana Teixeira Pinto beschreibt das Ganze im dazugehörigen Infotext als <em>„&#8230; the scattered remains of a civilization long lost“</em>. Ein bisschen geht das schon in die nachdenkliche Richtung, was der Mensch wohl kommenden Generationen hinterlassen wird.</strong></p>
<p><div id="attachment_449" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/04/holk-in-ausstellung-seams.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/04/holk-in-ausstellung-seams-300x225.jpg" alt="HolK in der Ausstellung Seams - mit Ölteppich (l.) und dem, was sonst noch so von der Zivilisation am Ende vielleicht übrig bleibt" title="holk-in-ausstellung-seams" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-449" /></a><p class="wp-caption-text">HolK in der Ausstellung Seams - mit Ölteppich (l.) und dem, was sonst noch so von der Zivilisation am Ende vielleicht übrig bleibt</p></div><br />
<span id="more-448"></span></p>
<p>Aufmerksam auf die Ausstellung wurde ich beim Hören von &#8216;Radio Arty&#8217;. Das Interview mit den beiden Künstlern kann hier noch nachgehört werden: <a href="http://www.fluxfm.de/programm/radio-arty-mit-astali-peirce/">http://www.fluxfm.de/programm/radio-arty-mit-astali-peirce/</a></p>
<p>Auf der Seite heißt es auch, dass Tolia Astali und Dylan Peirce am Anfang ihres nun seit über zehn Jahren andauernden Gemeinschaftswirkens einen beinahe archäologischen Ansatz verfolgten: <em>„Expeditionen zu Müllplätzen förderten Industrieabfälle zutage, die von den Künstlern weniger als Ausgangsmaterial, denn als ästhetische Studien zur Industriegesellschaft, als skulpturaler Ausdruck des Verbrauchs und als Vorlage für eigene künstlerische Strukturelemente gesammelt wurden.“</em></p>
<p>Aber auch in den aktuellen Werken ist die Ausseinandersetzung mit den (ökologischen) Auswirkungen des Menschen auf die Erde durchaus noch ein Thema. Ana Teixeira Pinto fühlt sich dabei – meiner Meinung nach zurecht – an die (Umwelt-)Katastrophen der letzten Zeit erinnert: <em>„Uncannily reminiscent of post-tsunami Fukushima, some solitary rack stand idly by [...]. A pool of what looks like dark crude oil stands next to the split stack.“</em></p>
<p>Wer Lust hat, sich nun ein eigenes Bild davon zu machen, muss sich allerdings beeilen. Die Ausstellung ist nur noch vom 12. bis 14. April 2012 jeweils zwischen 16 und 18 Uhr geöffnet. Das &#8216;Autocenter&#8217; befindet sich in der Eldenaer Strasse 34 a (10247 Berlin, Eingang via James-Hobrecht-Str. über dem Supermarkt).</p>
<p><strong>Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://www.autocenterart.de">http://www.autocenterart.de</a></p>
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		<title>Spiegel-Autor Alexander Neubacher will weniger Ökofimmel und besseren Umweltschutz</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 21:52:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alexander Neubacher, 1968 in Krefeld geboren, arbeitet seit 1999 als Wirtschaftsredakteur beim Nachrichtenmagazin ’Der Spiegel’ in Berlin. Seine Aufgabe ist es, komplizierte Zusammenhänge transparent zu machen. Nach der Gesundheitsreform hat er sich diesmal die deutsche Umweltpolitik vorgenommen. Provokant fragt er nun unter dem Titel ’Ökofimmel’, ob nicht das Gegenteil von gut leider nur gut gemeint [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alexander Neubacher, 1968 in Krefeld geboren, arbeitet seit 1999 als Wirtschaftsredakteur beim Nachrichtenmagazin ’Der Spiegel’ in Berlin. Seine Aufgabe ist es, komplizierte Zusammenhänge transparent zu machen. Nach der Gesundheitsreform hat er sich diesmal die deutsche Umweltpolitik vorgenommen. Provokant fragt er nun unter dem Titel ’Ökofimmel’, ob nicht das Gegenteil von gut leider nur gut gemeint ist.</strong><br />
<div id="attachment_442" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/04/holk-hat-oekofimmel-gehoert.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/04/holk-hat-oekofimmel-gehoert-300x225.jpg" alt="Ökofimmel hin oder her, die Papiertüte schlägt hier für HolK  Plaste um Längen" title="holk-hat-oekofimmel-gehoert" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-442" /></a><p class="wp-caption-text">Papier- oder Plastiktüte? Ökofimmel hin oder her, die Wahl fiel HolK nicht schwer</p></div><br />
<span id="more-438"></span></p>
<p>Die ersten Sätze lesen sich gut. Fast wie ein Glaubensbekenntnis: <em>„Ich bin für Umweltschutz, die Natur liegt mir am Herzen. Ich mag die Tiere und die Pflanzen, den blauen Himmel und das Meer. Ich möchte, dass meine Kinder in einer intakten Umgebung aufwachsen, und ich gehe mit gutem Beispiel voran.“</em></p>
<p><strong>Feuer frei auf den grünen Punkt</strong></p>
<p>Alexander Neubacher hat auch guten Grund dazu, denn er hält den Klimawandel für eine ernstzunehmende Bedrohung: <em>„Wenn die Prognosen der Wissenschaftler halbwegs richtig sind, werden die negativen Folgen bereits im Jahr 2100 deutlich zu spüren sein, also zu einer Zeit, die meine Kinder durchaus noch erleben könnten. Umso mehr kommt es darauf an, denn Klimawandel effektiv zu bekämpfen.“</em></p>
<p>Doch so, wie die Sache hierzulande angegangen wird, handelt es sich seiner Meinung nach vor allem um Symbolpolitik, die unterm Strich mehr Schaden anrichtet als Nutzen bringt. Ein Beispiel dafür sei es, dass der ordentlich getrennte Müll größtenteils gar nicht fürs Recycling genutzt wird: <em>„Weil der Plastikabfall zu großen Teilen aus Erdöl besteht, ist er gut geeignet, um ein prasselndes Feuer zu entfachen, und so sind die Betreiber der Verbrennungsanlagen ganz scharf darauf, unsere Joghurtbecher aufzukaufen.“</em></p>
<p>Hier versagt die Umweltpolitik. Allerdings bringt es auch nichts, alles über einen Kamm zu scheren. Über Papier- und Glas-Recycling verliert Alexander Neubacher kein Wort, empfiehlt aber trotzdem, die Anzahl der Mülltonen auf zwei zu reduzieren. Doch der Fehler liegt nicht in der Sortierung, sondern unter anderem in den zu groß ausgelegten Verbrennungsanlagen und unsinnigen Reglungen wie einer zu niedrig festgelegten Recyclingquote.</p>
<p><strong>Hält er, Wasser verspricht?</strong></p>
<p>Ähnlich verhält es sich bei dem von ihm ins Spiel gebrachten Beispiel des Abwassers. Demnach müssen Wasserwerke „spülen“, weil zu viel Wasser gespart wird. Wie verallgemeinerbar dieser Hinweis ist, bleibt leider unklar. Und natürlich müssen Lösungen her. Die Verkleinerung des bestehenden Systems ist schwierig und kostspielig. Es geht allerdings auch um Fragen wie Energie- und Chemikalienaufwand. Und zum Durchspülen muss ja nicht unbedingt Trinkwasser genutzt werden, sondern zum Beispiel Regenwasser.</p>
<p>Als weitere Beispiele, die im Buch ausführlicher betrachtet werden, listet Alexander Neubacher Folgendes auf: <em>„Unsere angeblichen Energiesparlampen sind ein Fall für die Giftmülldeponie. Viele Biolebensmittel haben eine verheerende Ökobilanz. Der sogenannte Biosprit in unserem Tank stellt sich bei näherer Betrachtung als Natur- und Klimakiller heraus. Das Gegenteil von gut ist bekanntlich gut gemeint.“</em></p>
<p>Mit dem letzten Satz hat er Recht. Allerdings nimmt er ihn sich selbst nicht zu Herzen und vereinfacht, übertreibt oder vergleicht Äpfel mit Birnen. Im Abschlusskapitel ’Was tun?’ hat er noch einmal alles zu einem Zehn-Punkte-Plan zusammengefasst.</p>
<p>Leider macht er die guten Ansätze durch lächerliche Vergleiche gleich selber wieder kaputt: <em>„Wenn im Einklang mit der Natur zu leben bedeutet, dass wir wieder in Höhlen hausen, Felle tragen und mit Keulen aufeinander einschlagen müssen, möchte ich für meinen Teil gerne darauf verzichten. Und wenn die Öko-Esoteriker mal wieder von der guten, alten Zeit schwärmen, wüsste ich wirklich gerne, welche Epoche sie eigentlich meinen: das finstere Mittelalter, die kleine Eiszeit, Weltkrieg I – oder II?“</em></p>
<p><strong>Wer nicht lesen will, muss hören</strong></p>
<p>Das ist schade, denn gerade beim Schlussplädoyer hätte er lieber sachlich herausarbeiten sollen, was wirklich getan werden kann. So bleibt der Verdacht, dass er absichtlich provoziert und damit aufs Spiel setzt, dass ernsthaft über die zum Teil berechtigte Kritik nachgedacht wird.</p>
<p>Wer übrigens keine Lust aufs Lesen hat, kann auch aufs Hörbuch zurückgreifen, das von Thomas Schmuckert eingesprochen wurde. Bekannt ist er vor allem für seine Hauptrolle in der Hörspiel-Reihe &#8216;Dorian Hunter: Dämonen-Killer&#8217;. Für &#8216;Ökofimmel&#8217; trifft er dabei sehr gut den Ton. Sein Vortrag klingt sachlich, aber auch immer ein bisschen spöttisch.</p>
<p>Wer sich grundsätzlich für eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft interessiert, sollte sich trotzdem oder gerade deshalb mit &#8216;Ökofimmel&#8217; beschäftigen. Der Blick über den Tellerrand hat schließlich noch Niemandem geschadet. Und im besten Fall motiviert es dazu, die Sache selber in die Hand zu nehmen.</p>
<p><strong>Mehr Informationen unter: </strong><a href="http://www.dg-literatur.de/katalog/detail/product/180247/oekofimmel/">http://www.dg-literatur.de/katalog/detail/product/180247/oekofimmel/</a></p>
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		<item>
		<title>Gorillaz machen auch mit ’DoYaThing’ weiter ein bisschen Ecotainment</title>
		<link>http://www.holk.tv/2012/03/20/gorillaz-machen-mit-%e2%80%99doyathing%e2%80%99-weiter-ecotainment/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 21:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade haben die Gorillaz mit Andre 3000 von OutKast und James Murphy vom LCD Soundsystem den Track ’DoYaThing’ unter http://play.converse.com/blog/2012/02/23/doyathing/ als Free Dowload veröffentlicht. In den Lyrics geht es auch darum, wo das Licht herkommt, wenn keine Energie mehr da ist. Könnte das eine ökologische Botschaft sein? Immerhin wurden nachhaltige Themen bei der Comic-Band schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gerade haben die Gorillaz mit Andre 3000 von OutKast und James Murphy vom LCD Soundsystem den Track ’DoYaThing’ unter <a href="http://play.converse.com/blog/2012/02/23/doyathing/">http://play.converse.com/blog/2012/02/23/doyathing/</a> als Free Dowload veröffentlicht. In den Lyrics geht es auch darum, wo das Licht herkommt, wenn keine Energie mehr da ist. Könnte das eine ökologische Botschaft sein? Immerhin wurden nachhaltige Themen bei der Comic-Band schon immer unterhaltsam in ihr Material eingebaut.</strong></p>
<div id="attachment_423" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/03/HolK-likes-plastic-beach-from-gorillaz1.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/03/HolK-likes-plastic-beach-from-gorillaz1-300x225.jpg" alt="Lil Murdoc* und HolK lieben Ecotainment wie Plastic Beach von den Gorillaz" title="holk-likes-plastic-beach" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-423" /></a><p class="wp-caption-text">Lil Murdoc* und HolK lieben Ecotainment wie Plastic Beach von den Gorillaz</p></div>
<p><span id="more-416"></span></p>
<p>Das beste Beispiel, dass die Gorillaz durchaus einen Hang zu Ecotainment haben, ist ihr Album ’Plastic Beach’ von 2010. Dabei werden ganz nebenbei Themen angesprochen wie gefährdete Tierarten, die Verschmutzung des Meeres, falsche Ernährung und andere Probleme.</p>
<p>In ’On Melancoly Hill’ wird zum Beispiel erwähnt, dass auf dem Hügel der Melancholie eine Seekuh sitzt. Vielleicht, weil sie vom Aussterben bedroht ist. Aber auch bei ’Welcome To The World Of The Plastic Beach’ spricht Snoop Doog darüber, dass der Umgang mit unserer Natur sich ändern muss: <em>„The revolution will be televised – and the pollution from the ocean./ Now with devotion, push peace and keep it in motion. “</em></p>
<p>Der Songtext scheint sich dabei auf ein sehr reales Desaster zu beziehen: Durch Strömungswirbel in den Ozeanen sammelt sich Plastikmüll an bestimmten Stellen wie dem sogenannten ’Great Pacific Garbage Patch’. In seinem Artikel ’Sechster Kontinent aus Dreck’ für die TAZ bezeichnete der Autor Arno Frank das Konzept hinter ’Plastic Beach’ als <em>„…erste ernsthafte Auseinandersetzung mit einer Öko-Katastrophe“</em>. Seiner Meinung nach <em>„…handelt kein einziger Song auf diesem Popalbum nicht vom Umgang mit der bestürzenden Erkenntnis, auf eine unsichtbare und zugleich sehr bunte Katastrophe zuzusteuern.“</em></p>
<p><strong>Electric Blue(s)</strong></p>
<p>Die meisten Hörer werden die Warnung vor dem drohenden Kollaps aber vermutlich gar nicht so wahrnehmen. Insbesondere die Lyrics der ersten Single ’Stylo’ sind schwer in diese Richtung zu deuten. Zumal das Video dazu auch kaum Hinweise bezüglich der ökologischen Botschaft liefert.</p>
<p>Während die Gorillaz von Bruce Willis über den Highway gejagt werden, singt Gorillaz-Frontmann Damon Albarn in seiner Rolle als Comic-Loser 2D mit Mos Def und Bobby Womack zwar über Elektrizität bis zur Überlastung, es könnte aber auch die elektrisierende Wirkung der Liebe gemeint sein: <em>„Love electricity, shockwave central, power on the motherboard, yes./ Push up, overload, legendary, heavy glow. Sunshine, thunder roll, keep this on.”</em></p>
<p>Im Remix vom amerikanischen Rap-Duo Chiddy Bang wird die Botschaft von ‘Stylo’ eher sogar noch weiter aufgeweicht. Aber immerhin geht es in deren Zeilen auch darum, dass nach einem Sinn darin gesucht wird, dass das Leben von Geld bestimmt ist: <em>„I&#8217;m livin&#8217; very monetary livin&#8217;./ Very visionary, searchin&#8217; for the meaning like a dictionary.“</em></p>
<p><strong>Ein katastrophales Essverhalten</strong></p>
<p>In ‘Superfast Jellyfish’ freuen sich De La Soul anscheinend über ihr Mikrowellen-Essen und machen sich über Karottenfresser lustig. Gemeint ist aber das Gegenteil, den auch sie sind über den Zustand der Weltmeere besorgt. Eine Zeile lautet: <em>„The sea is radioactive.”</em></p>
<p>Und dass das Stück ‘Superfast Jellyfish’ heißt, könnte sich auf immer häufiger auftretende Quallenplagen beziehen. Gorillaz-Chef Damon Albarn ist übrigens Vegetarier. Genauso wie Andre 3000, mit dem er gerade das Lied ’DoYaThing’ aufgenommen hat.</p>
<p>Damon Albarn singt darin unter anderem davon, dass er das Licht im Einkaufszentrum ist, wenn der Power weg ist. Der OutKast-Rapper nutzt dagegen die Chance, für ein besseres Körpergefühl einzutreten und Ernährungstipps zu geben: <em>„Rap ain&#8217;t nothing but all the talking shit./ My girl look pretty up there, round, thick./ My plaid past, my solid future.“</em></p>
<p>Es lohnt sich also weiterhin, bei den Gorillaz genauer hinzuhören und zwischen den Zeilen zu lesen. Denn hinter den Comic-Masken stecken kluge Köpfe, die unsere Welt nachhaltig verändern wollen.</p>
<p><strong>Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://gorillaz.com">http://gorillaz.com</a></p>
<p>P.S.: Chiddy Bang waren vor wenigen Tagen in Berlin, um ihr Album ’Breakfast’ vorzustellen. In einem exklusiven Freestyle für HolK.TV beziehen sie sich auch noch mal auf ’Plastic Beach’. Viel Spaß dabei!</p>
<p><iframe width="480" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/W-ply4b_4YE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>* Selber mal Murdoc sein? So geht’s: <a href="http://gorillaz.com/xmas/2nd">http://gorillaz.com/xmas/2nd</a></p>
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		<title>dm setzt beim Umweltschutz unter anderem auf Clueso und Mitmach-Aktion</title>
		<link>http://www.holk.tv/2012/02/26/umweltschutz-mi-clueso/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 12:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Jahr 2012 schenkt uns als Schaltjahr einen zusätzlichen Tag für das Thema Nachhaltigkeit. Deshalb steht der der ganze Monat und insbesondere natürlich der 29. Februar 2012 bei Drogerie-Unternehmen dm ganz im Zeichen von der &#8216;Ideen Initiative Zukunft&#8217; – einerseits werden im Kundenmagazin &#8216;alverde&#8217; erstmals in 143 Regionalausgaben ausgewählte Bürgerprojekte vorgestellt und engagierte Promis wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Jahr 2012 schenkt uns als Schaltjahr einen zusätzlichen Tag für das Thema Nachhaltigkeit. Deshalb steht der der ganze Monat und insbesondere natürlich der 29. Februar 2012 bei Drogerie-Unternehmen dm ganz im Zeichen von der &#8216;Ideen Initiative Zukunft&#8217; – einerseits werden im Kundenmagazin &#8216;alverde&#8217; erstmals in 143 Regionalausgaben ausgewählte Bürgerprojekte vorgestellt und engagierte Promis wie Musiker Clueso und Schauspieler Hans-Werner Meyer interviewt. Andererseits spendet dm bei einer Kassenaktion die Einnahmen für die Umweltprojekte vor Ort – auch für HolK!</strong></p>
<p><div id="attachment_410" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/02/holk-alverde-magazin-februar-2012.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/02/holk-alverde-magazin-februar-2012-300x225.jpg" alt="HolK mit und im (!) Kundenmagazin alverde" title="holk-alverde-magazin-februar-2012" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-410" /></a><p class="wp-caption-text">HolK mit und im (!) Kundenmagazin alverde</p></div><br />
<span id="more-409"></span><br />
Die Projektgruppen setzen sich am Mittwoch, den 29. Februar 2012, an die dm-Kassen und ziehen die Waren über den Scanner. Der Betrag, den sie während der Dauer ihres Einsatzes einnehmen, kommt den Projekten zugute. </p>
<p>Am Mittwoch zählt zum Beispiel die Stiftung Naturschutz Berlin auf die Kraft des Konsumenten. Im dm-Drogeriemarkt am Potsdamer Platz nimmt zwischen 12.00 und 12.30 Uhr ein Mitarbeiter der Stiftung Naturschutz Berlin hinter der Kasse Platz. Den gesamten Umsatz der Kasse in diesem Zeitraum spendet dm an den Umweltkalender Berlin, das Online-Veranstaltungsportal für die Hauptstadt: <a href="http://www.umweltkalender-berlin.de/angebote/details/10728">http://www.umweltkalender-berlin.de/angebote/details/10728</a></p>
<p>Und auch HolK wird von dm unterstützt. Sein Termin ist zwischen 17.30 und 18.00 Uhr im dm am Hermannplatz 1 &#8211; im Karstadt (Untergeschoss), 10967 Berlin, Telefon: 030/61202456. Das wird wohl auch die letzte Gelegenheit sein, eine der Regionalausgaben zu ergattern. Mehr Infos dazu gibt es hier: <a href="http://www.dm-drogeriemarkt.de/cms/servlet/segment/de_homepage/initiativen/ideen_initiative_zukunft/126302/iiz_sonderausgaben.html">http://www.dm-drogeriemarkt.de/cms/servlet/segment/de_homepage/initiativen/ideen_initiative_zukunft/126302/iiz_sonderausgaben.html</a></p>
<p>Für Berlin wurde Hans-Werner Meyer (bekannt aus den Kinofilmen &#8216;Der Baader Meinhof Komplex&#8217; und &#8216;Marlene&#8217;) als Aktionspate ausgewählt. Im Heft beschreibt er, wie er Nachhaltigkeit versteht und für sich anwendet. Und Clueso erzählt im Interview der Thüringer Regionalausgaben zum Beispiel, dass seine Merchandise-Shirts fair produziert sind und viele Bands heutzutage sogar einen Ökomanager für ihre Touren engagieren.</p>
<p>Dass Clueso nicht nur Lieder über die Liebe und anderen Beziehungskram singt, sondern auch gerne mal gesellschaftliche Probleme anspricht, ist kein Geheimnis. In ’Chicago’ erzählt der Singer/Songwriter aus Erfurt über die Träume einer „Bordsteinschwalbe“, beim Song ’Geisterstadt’ über die Abwanderungsproblematik im Osten Deutschlands.</p>
<p>Um die Entwicklung der Welt, in der ein Katastrophenbericht den nächsten jagt, macht er sich in ’Utopie’ seine Gedanken. Im Interview mit HolK für die leider inzwischen eingestellte Social Collaboration Platform &#8216;Amazee&#8217; sprach Clueso im Sommer 2008 über die Idee zum Song, über eine Art &#8216;Carsharing&#8217; und darüber, dass Verzicht auch geil sein kann, wenn du gar nichts vermisst. Hier veröffentliche ich noch einmal die besten Auszüge daraus.</p>
<p><strong>HolK: In &#8216;Utopie&#8217; singst du über Katastrophenberichte und damit verbundene Zukunftsängste. Was bewegte dich dazu? </strong></p>
<p><strong>Clueso:</strong> <em>„Ich finde, dass der Mensch schon ein erfindungsreiches Kerlchen ist, er sich aber gerade in einer Art Verschwendungsphase befindet. Vielleicht müssen wir auch erstmal auf die Schnauze fallen, um es zu kapieren. Das macht natürlich Angst. In anderen Ländern, in denen es um wirklich essentielle Dinge wie Nahrung geht, wird es brenzlig. Das werden auch wir zu spüren bekommen. Aber es nervt auch tierisch ab, wenn Leute erzählen, dass wir alle verloren sind. Jeder Mensch sollte sich einfach an die eigene Nase fassen und darüber nachdenken, was er verändern könnte. Ich komme langsam zu dem Punkt, wo ich mehr Aufmerksamkeit bekomme. Da wird mir immer bewusster, dass ich überlegen muss, in welche Richtung ich etwas verändern kann.“</em></p>
<p><strong>HolK: Am Anfang deiner Karriere hattest du ja noch keinen Tourbus. Wie bist du da zu deinen Auftritten gefahren?</p>
<p>Clueso:</strong> <em>„Wir sind entweder mit zwei Karren los gedüst oder mit dem Zug gefahren. Teilweise fahren wir aber auch immer noch einfach mit dem Sprinter los, wenn es um einzelne Konzerte geht. Wenn aber mehr Termine hintereinander sind, macht sich so ein Tourbus schon besser. Du sparst dir Hotelkosten, pennst im Bus und bist am nächsten Tag in der neuen Stadt. Wobei du natürlich nicht wirklich toll schläfst. Das ist aber ein Gewohnheitsding. Du musst dich da auch erstmal etwas eingrooven.“</em></p>
<p><strong>HolK: Mit so einem Tourbus kannst du doch auch eine Art „Carsharing“ betreiben. Schon mal Fremde im Bus mitgenommen?</p>
<p>Clueso:</strong> <em>„Klar, eine Station weit ist das schon vorgekommen. Aber mit der Zeit habe ich das gelassen, weil die Kojen viel zu klein sind, wenn du da zu zweit drin pennst. Es gibt aber auch immer wieder Situationen, wo einer meiner Musiker in der Stadt geblieben ist und dadurch ein Bettchen frei ist. Da wird dann schon mal ein Kumpel mitgenommen.&#8221;<br />
</em><br />
<strong>HolK: Ist Zugfahren noch ein Thema für dich?</p>
<p>Clueso:</strong> <em>&#8220;Ich fahre wirklich gerne Zug, aber inzwischen lieber erste Klasse. Zweite Klasse ist natürlich auch okay, aber das musst du dann richtig planen. Ich bin jahrelang gefahren, ohne mir vorher einen Sitzplatz zu sichern und habe dann irgendwo auf dem Boden rumgelungert. Danach tat mir immer der Rücken weh. Was mir am Zugfahren besonders gefällt, ist die Möglichkeit, noch am Laptop zu arbeiten, weil es Steckdosen gibt. Ich habe da auch kein Problem, sozusagen in der Öffentlichkeit zu sein. Unsere Fans flippen ja nicht wie bei Michael Jackson aus. Und wenn das doch mal sein sollte, ist das halt ein kurzer Brüller und dann auch wieder gut!“</em><br />
<strong><br />
Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://www.clueso.de/">http://www.clueso.de/</a></p>
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		<title>Wie Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design die Umwelt schützen</title>
		<link>http://www.holk.tv/2012/01/08/wie-nanomaterialen-die-umwelt-schutzen/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 20:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Ecotainment]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier ist noch ein Artikel, den ich bereits auf der nun leider still gelegten Social Collaboration Platform Amazee veröffentlicht hatte. &#8216;Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design&#8217; von Innenarchitektin Sylvia Leydecker ist zwar schon 2008 erschienen, zeigt aber anschaulich, wo überall in der Welt Nanomaterialien bereits erfolgreich eingesetzt werden – und wie Architekten, Innenarchitekten und Designer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hier ist noch ein Artikel, den ich bereits auf der nun leider still gelegten Social Collaboration Platform Amazee veröffentlicht hatte. &#8216;Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design&#8217; von Innenarchitektin Sylvia Leydecker ist zwar schon 2008 erschienen, zeigt aber anschaulich, wo überall in der Welt Nanomaterialien bereits erfolgreich eingesetzt werden – und wie Architekten, Innenarchitekten und Designer damit auch die Umwelt schützen.</strong></p>
<div id="attachment_405" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/01/HolK_reads_Nanomaterials.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/01/HolK_reads_Nanomaterials-300x225.jpg" alt="Klein, aber fein: HolK informiert sich über Nanomaterialien" title="HolK_reads_Nanomaterials" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-405" /></a><p class="wp-caption-text">Klein, aber fein: HolK informiert sich über Nanomaterialien</p></div>
<p>Schon im Vorwort vom wissenschaftlichen Geschäftsfüher Michael Veith des Leibniz-Instituts für Neue Materialien (INM) wird an einem Beispiel erklärt, welche nachhaltigen Vorteile durch Nanotechnologie erreichbar sind: <em>„Wenn ein herkömmlicher Korrosionsschutzlack auf Chrom-VI-Basis durch eine ungiftige Nanobeschichtung ersetzt wird, die zudem wesentlich dünner und damit ressourcenschonender ist, bringt das wirtschaftliche Vorteile und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit.“</em></p>
<p>Sylvia Leydecker, die Inhaberin des 1997 in Köln gegründeten Innenarchitekturbüros &#8217;100% interior&#8217; ist, erklärt in ihrem Buch aber erst einmal, was Nanotechnologie eigentlich ist, um dann über eine historische Abhandlung zu den Meilensteinen der aktuellen Entwicklungen zu gelangen. Diese nahmen mit dem legendären Vortrag &#8216;There&#8217;s Plenty Room at the Bottom&#8217; von Nobelpreisträger Richard P. Feynman vor gut fünf Jahrzehnten ihren Anfang. Im Abschnitt &#8216;Nanoprodukte&#8217; stellt sie auch mögliche Anwendungen in der Branche Umwelttechnologie vor: <em>„Verschmutztes Wasser kann mittels Nanotechnologie per Photokatalyse gereinigt werden [...]. Recycling wird vereinfacht, indem durch konstruktive Debonding-on-Command-Systeme die sortenreine Trennung von Wertstoffen erleichtert wird.“</em></p>
<p><strong>Weniger Ressourcen, weniger Energie, mehr Umweltschutz</strong></p>
<p>Dem Themenkomplex &#8216;Ökologie und Ökonomie&#8217; werden dann noch einmal extra zwei Seiten gewidmet. Die Vorteile von Nanotechnologie sind vor allem, dass weniger Ressourcen und Energie benötigt werden – entweder direkt oder indirekt: <em>„Direkt, indem zum Beispiel kratzfester Lack ultradünn aufgetragen wird und damit sowohl Produktionsschritte als auch Material eingespart werden. Oder indirekt, indem beispielsweise eine hocheffiziente Dämmung zum Einsatz kommt, die nicht nur Energie spart, sondern außerdem den für sie selbst nötigen Materialeinsatz und dessen Transportaufwand minimiert.“</em></p>
<p>Der Großteil des Buches widmet sich dann real existierenden Funktionen und Anwendungen von &#8216;Selbstreinigend&#8217; über &#8216;Luftreinigend&#8217; bis &#8216;Kratz- und abriebfest&#8217;, die oft auch ökologisch nützlich sind. Auf rund 120 Seiten werden verschiedene Wirkweisen erklärt und dann zu (fast) jeder Anwendung Praxisbeispiele gezeigt, bei denen das soeben vorgestellte Prinzip bereits konkret genutzt wird. Fotos von Gebäuden aus Europa, Asien und Amerika, bei denen es im Zeitraum zwischen 2000 und 2007 zum Einsatz von Nanomaterialien kam, sollen die schon heute vorhandenen Möglichkeiten aufzeigen.</p>
<p>Demnach besteht zum Teil sogar schon jahrelange Erfahrung mit den Auswirkungen von Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design. Das macht auf jeden Fall Lust, tiefer in die Materie einzusteigen und konkret zu ermitteln, was nachhaltig bewirkt wurde. Als erster Kontakt zum Thema ist somit das Buch von Sylvia Leydecker durchaus geeignet.</p>
<p><strong>English information:</strong> <em>&#8220;With the help of nanotechnology dirty water can be cleansed using photocatalyse.“</em> (from: &#8216;Nanomaterials in Architecture, Interior Architecture and Design&#8217;, Birkhäuser, 2008, page 37)</p>
<p>This is only one example how nanomaterials can be used for a sustainable development. The interior designer Sylvia Leydecker has focused on the application of nanotechnology since 2003. She communicates her know-how as author of &#8216;Nanomaterials in Architecture, Interior Architecture and Design&#8217;. This book provides its readers with an overview of functional applications in architectural contexts and related fields that offer ecological benefits, too.</p>
<p><strong>Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://www.100interior.de">http://www.100interior.de</a></p>
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		<title>5 vor 12: Wie nachhaltig ist &#8216;Everything Is Borrowed&#8217; von The Streets?</title>
		<link>http://www.holk.tv/2011/12/26/everything-is-borrowed-von-the-streets/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 21:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ecotainment]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrics]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Bevor ich hier meine eigene Website eingerichtet habe, gab es ja schon auf Amazee.com einen Ecotainment-Blog vom HolK. Da diese Social Community nun offline genommen wurde, will ich hier ein paar der alten Artikel „recyclen“. Und welcher Tag wäre für den Anfang passender als der 26.12.2011? Heute ist wirklich 5 (Tage) vor (20)12! Beginnen will [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bevor ich hier meine eigene Website eingerichtet habe, gab es ja schon auf Amazee.com einen Ecotainment-Blog vom HolK. Da diese Social Community nun offline genommen wurde, will ich hier ein paar der alten Artikel „recyclen“. Und welcher Tag wäre für den Anfang passender als der 26.12.2011? Heute ist wirklich 5 (Tage) vor (20)12!</strong></p>
<div id="attachment_400" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/12/holk-listens-to-the-treets.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/12/holk-listens-to-the-treets-300x225.jpg" alt="HolK hat bei The Streets noch mal genau hingehört" title="holk-listens-to-the-treets" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-400" /></a><p class="wp-caption-text">HolK hat bei The Streets noch mal genau hingehört</p></div>
<p>Beginnen will ich mit &#8216;Everything Is Borrowed&#8217; von The Streets aus dem Jahre 2008. Wie der Projektname ja schon sagt, bewegten sich The Streets seit dem allerersten Album ’Original Pirate Material’ eher im urbanen Umfeld. Auf ’Everything Is Borrowed’ überrascht Mike Skinner, der Kopf hinter dem Ganzen, aber nun mit nachhaltigeren Themen.</p>
<p>Im Video wird der Titeltrack ’Everything Is Borrowed’ zwar noch sehr materiell umgesetzt, denn die „geborgten Güter“ werden darin verpfändet, aber die Lyrics können natürlich auch ideell verstanden werden. Diese Welt gehört nicht uns alleine, sondern auch den folgenden Generationen: <em>„I came to this world with nothing./ And I leave with nothing but love./ Everything else is just borrowed.”</em></p>
<p>Optisch deutlicher beschreiben The Streets die Schönheit der Welt im Booklet der CD. Statt wie viele andere Künstler sich selbst zu zeigen, werden Fotos von natürlichen Landschaften – zum Teil sogar auf Doppelseiten – abgebildet. Auch im Video zu ’The Escapist’ wird Mike Skinner bis zum Ende nur von hinten gezeigt, wie er durch die Welt wandert&#8230; zur Fähre, durch das Gebirge und über Sanddünen.</p>
<p>Das Konzept hinter seinem neuen Werk erklärte Skinner im Infoblatt für die Presse so: <em>„Weil das vorangegangene Album so sehr in seiner Zeit gefangen war, entschied ich mich, dass ich auf diesem die modernen Zeiten so gut wie gar nicht erwähnen wollte. Aber trotzdem will ich eine Art Verbindungen zu jenen herstellen, die das moderne Leben leben. Und wenn du alle Gegenstände, Werkzeuge und den ganzen Kleinkram wegnimmst, durch die wir uns jeden Tag durcharbeiten, dann bleiben am Ende nur Menschen und die Natur.“</em></p>
<p>Der ökologisch am Eindeutigsten geprägte Songtext dürfte ’The Way Of The Dodo’ sein, bei dem The Streets die ausgestorbene Vogelart als Symbol dafür einsetzen, dass die Welt sich auch ohne uns weiter drehen wird. Umweltschutz dient eben vor allem dem Erhalt unserer eigenen Lebensgrundlage: <em>„It’s not Earth that’s in trouble./ It’s the people that live on it – no no./ Earth will be here long after we’ve all gone the way of the Dodo.”</em></p>
<p><strong>Klar, dass das hier keine Party-Platte geworden ist. Trotzdem bleibt zu hoffen, dass The Streets mit diesem schönen, nachdenklichen Album wieder mehr Menschen erreichen als zuletzt mit ‘The Hardest Way To Make An Easy Living’.</strong></p>
<p><strong>Mehr Infos:</strong> <a href="http://www.the-streets.co.uk">http://www.the-streets.co.uk</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Marlon Roudette arbeitet weiter am nachhaltigen Big City Life</title>
		<link>http://www.holk.tv/2011/09/20/marlon-roudette-fuer-nachhaltiges-big-city-life/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 20:19:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit seiner Band Mattafix veröffentlichte Marlon Roudette die erste offizielle Single &#8216;Big City Life&#8217; 2005. In mehreren Ländern landete das Duo damit einen Nr.-1-Hit, trotz oder wegen der gesellschaftskritischen Lyrics. Zwei Alben später wandelt der Frontmann nun mit &#8216;Matter Fixed&#8217; auf Solo-Pfaden und hat mit der Single &#8216;New Age&#8217; für den Soundtrack zum Film &#8216;What [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit seiner Band Mattafix veröffentlichte Marlon Roudette die erste offizielle Single &#8216;Big City Life&#8217; 2005. In mehreren Ländern landete das Duo damit einen Nr.-1-Hit, trotz oder wegen der gesellschaftskritischen Lyrics. Zwei Alben später wandelt der Frontmann nun mit &#8216;Matter Fixed&#8217; auf Solo-Pfaden und hat mit der Single &#8216;New Age&#8217; für den Soundtrack zum Film &#8216;What A Man&#8217; von und mit Matthias Schweighöfer wieder die Pole Position in Deutschland erobert. Trotzdem bleibt er bescheiden und spricht im Interview lieber übers Fahrradfahren und das Engagement für seine karibische Heimat.</strong></p>
<div id="attachment_393" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/09/big-city-life-marlon-roudette-and-holk.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/09/big-city-life-marlon-roudette-and-holk-300x225.jpg" alt="big-city-life-marlon-roudette-and-holk" title="big-city-life-marlon-roudette-and-holk" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-393" /></a><p class="wp-caption-text">Nachhaltig, aber sexy? Big City Life in Berlin mit Marlon Roudette und HolK</p></div>
<p><span id="more-392"></span></p>
<p>Marlon Roudette, der in London geboren wurde und auf der Karibik-Insel St. Vincent aufwuchs, ist eigentlich immer auf dem Boden geblieben. Jedenfalls sind ihm die bisherigen Erfolge nicht zu Kopf gestiegen. So stellt er im entspannten Rap-Track &#8216;Riding Home&#8217; unter anderem klar, dass er gar kein Auto braucht, sondern lieber Fahrrad fährt: <em>„He took the yard to the city and he mixed it, mattafixed it./ Now, he&#8217;s on some sick shhh./ So keep the money and the cars and the deals./ I&#8217;m riding home on the same two wheels.“</em></p>
<p><strong>Zurück zur Natur?</strong></p>
<p>Dass die Lyrics nicht nur ein Spruch sind, der sich gerade gut reimt, bestätigt er gerne auch nochmal auf Nachfrage. Einen Bentley habe er nie gewollt. Unkontrollierter Konsum ist nicht Teil seines Lebensstils. Ideelle Werte zählen für ihn mehr als marterielle: <em>„Ich find&#8217;s gut, mich auf das Wesentliche zu beschränken. Das heißt, gute Songs zu schreiben. Aber es geht auch darum, zu zeigen, wo ich herkomme. Und das kann eben auch beim Fahren nach Hause eine eher ungewöhnliche Art der Fortbewegung sein. Wobei ich wirklich viel Fahrrad fahre. Mein Auto habe ich verkauft.“</em></p>
<p>Auch der ökologische Aspekt spiele bei der Entscheidung fürs Rad schon eine Rolle. Wobei er das nicht übertreiben will, aber seine Mutter sei da bei einer nachhaltigen Lebensführung sehr engagiert: <em>„Sie ist einerseits Kunstlehrerin, aber andererseits auch Bio-Bäuerin. Ihr ganzer Lebensstil dreht sich darum, unseren CO2-Fußabdruck zu verringern. Das hat mich natürlich beeinflusst, so dass ich zum Beispiel auch Landwirtschaftskurse in der Schule belegt hatte. Das muss im Auge behalten werden, wie wir unser Land nutzen. Massenproduktion funktioniert nicht. Wir müssen wieder eine größere Beziehung zu den Quellen unserer Nahrung bekommen.“</em></p>
<p><strong>Ten million&#8230; ways to change the system</strong></p>
<p>Schon in &#8216;Big City Life&#8217; beschrieb Marlon Roudette damals seine Haßliebe zum Leben in der Großstadt, bei dem die Hektik und der Druck den Alltag dominieren, das System einen runtermacht und die Natur in die Ecke gedrängt wird: <em>„Don&#8217;t let the system get you down./ Big City Life, me try fi get by./ Pressure nah ease up no matter how hard me try.“</em></p>
<p>So systemkritisch ist Marlon Roudette auf &#8216;Matter Fixed&#8217; auf den ersten Blick nicht mehr. Eher hört es sich so an, als ob es „nur“ um Beziehungskram geht. Diesen Eindruck bestätigt er einerseits, versucht ihn aber andererseits auch zu korrigieren: <em>„Zu Beginn der Aufnahmen war ich sehr mit persönlichen Dingen beschäftigt. Aber es ist jedenfalls nicht so, dass ich mich nicht weiterhin für soziale Belange interessiere. Ich denke aber auch, dass zum Teil in den Liedern genug Raum für andere Interpretationen ist. Es gibt zum Beispiel auch Stücke wie &#8216;Ten Million&#8217;, das Obdachlosigkeit behandelt. In &#8216;City Like This&#8217; geht es um die Schwierigkeiten, in einer riesigen Metropole zu wohnen. Das sind einfach Themen, die mich beschäftigen.“</em></p>
<p><strong>Nachhaltig engagiert!</strong></p>
<p>Wenn die Leute hören, dass Marlon Roudette aus der Karibik kommt, beneiden sie ihn meistens dafür. Und es sei natürlich in St. Vincent auch wunderschön. Aber das Leben in einer sich gerade erst entwickelnden Wirtschaft, die von größeren Nationen beeinflusst wird, ist auch schwierig, wie der Sänger erzählt: <em>„Der Lohn ist zum Teil minimal, die Arbeitslosigkeit hoch. Die Abhängigkeit von Importen steigt, während bäuerliche Traditionen verloren gehen. Vulkanausbrüche gab es zum Glück schon lange nicht mehr, aber Hurrikans sind auch problematisch. Die sozial-politischen Punkte, die auf meinen Album angesprochen werden, sind aus diesem Blickwinkel auf und von der Karibik beeinflusst.“</em></p>
<p>Momentan konzentriert er sich auch wieder mehr auf seine Heimat. In den vergangenen Jahren habe er da in einigen Schulen Vorträge gehalten und will das noch verstärken, nachdem er sich 2007 mit dem Song &#8216;Living Dafur&#8217; noch eher für diese afrikanische Region engagiert hatte.</p>
<p>Ein Kapitel aus seinen Leben, das ihm noch immer so wichtig ist, dass er es mit Bildern auf seinem Cover zu &#8216;Matter Fixed&#8217; erneut aufgreift: <em>„Ich wollte ein Artwork, das meine Persönlichkeit durch Bilder aus meinem Leben widerspiegelt. Die Demonstration, die da zu sehen ist, war für &#8216;Save Dafur&#8217; vor dem Haus des britischen Premierministers in der Downing Street 10. Ich bin in die Aktivitäten leider nicht mehr so stark involviert wie zu der Zeit, als wir mit unserem Lied auf die Lage dort in Afrika aufmerksam machten. Das Traurige ist, dass der Friedensprozess in der Region noch immer behindert wird. Aber mal sehen, wie sich die Unabhängigkeit des Südsudans auf die Situation auswirkt. Und ich bin sehr froh, dass ich als Künstler zumindest ein bisschen was tun konnte.“</em><br />
<strong><br />
Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://www.marlonroudette.com">http://www.marlonroudette.com</a></p>
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		<title>25 Jahre frischer forschen für mehr Umweltschutz mit dem IÖW</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 17:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit nun schon einem Viertel Jahrhundert setzt sich das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, kurz IÖW, für Themen wie &#8216;Nachhaltige Unternehmensführung&#8217; und &#8216;Wasser- und Landmanagement&#8217; ein. Im &#8216;Jahresbericht 2010&#8242; kann nun nachgelesen werden, was die Forscher im Jubiläumsjahr bewegt hat und wie der Einsatz für eine lebenswerte Zukunft fortgesetzt wird. 2010 war ein besonderes Jahr für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit nun schon einem Viertel Jahrhundert setzt sich das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, kurz IÖW, für Themen wie &#8216;Nachhaltige Unternehmensführung&#8217; und &#8216;Wasser- und Landmanagement&#8217; ein. Im &#8216;Jahresbericht 2010&#8242; kann nun nachgelesen werden, was die Forscher im Jubiläumsjahr bewegt hat und wie der Einsatz für eine lebenswerte Zukunft fortgesetzt wird.</strong></p>
<div id="attachment_388" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/08/holk-ioew-jahresbericht-2010.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/08/holk-ioew-jahresbericht-2010-300x225.jpg" alt="Frischer forschen und lesen mit dem Jahresbericht 2010 vom IÖW" title="holk-ioew-jahresbericht-2010" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-388" /></a><p class="wp-caption-text">Frischer forschen und lesen mit dem Jahresbericht 2010 vom IÖW</p></div>
<p><span id="more-383"></span></p>
<p>2010 war ein besonderes Jahr für das IÖW: Sein 25-jähriges Jubiläum feierte es unter dem Motto &#8217;25 Jahre frischer forschen&#8217;. Wie sich die (Um-)Welt in dieser Zeit verändert hat, wird im Rückblick klar: <em>„1985 machten wir uns auf, Wege aus dem industriellen Wachstumsdilemma aufzuzeigen. Als 25-Jährige stellen wir fest: Aus dem Dilemma von damals ist eine handfeste Krise geworden, aus dem Zukunftsthema ein Problem der Gegenwart.“</em></p>
<p><strong>Blick zurück nach vorn</strong></p>
<p>Trotz oder gerade wegen dieser eher betrüblichen Feststellung ist es besonders erfreulich, dass sich das unabhängige Forschungsinstitut im Jubiläumsjahr nicht nur mit den großen Fragen der Gegenwart beschäftigt, sondern den Blick auch nach innen gewendet hat. So war zum Beispiel ein Punkt, wie die Forschungsergebnisse noch breiter bekannt gemacht werden könnten.</p>
<p>Eine Maßnahme war, dass seit August 2010 die eigene Zeitschrift &#8216;Ökologisches Wirtschaften&#8217; online unter <a href="http://www.oekologisches-wirtschaften.de">http://www.oekologisches-wirtschaften.de</a> für Recherchen und zum Download angeboten wird – kostenlos und als Open Access Portal mit Zugang zu allen Fachartikeln seit der Gründung der Zeitschrift 1986. Bloß die Ausgaben der letzten zwei Jahre stehen exklusiv nur Abonnent(inn)en zur Verfügung.<br />
<strong><br />
Mit E10 läuft&#8217;s zum Beispiel wie geschmiert</strong></p>
<p>Die aktuellen Studien klingen aber auch wirklich interessant und vielfältig. Das reicht von &#8216;Nachhaltige Gestaltung von Wertschöpfungsketten durch Bionik&#8217; über &#8216;Beschäftigungswirkungen sowie Ausbildungs- und Qualifizierungsbedarf bei innovativen Umwelttechniken&#8217; und &#8216;Neue Zielgruppen für den Blauen Engel&#8217; bis hin zu &#8216;Fair Fuels? Biokraftstoffe zwischen Sackgasse und Energiewende&#8217;.</p>
<p>Gerade das zuletzt genannte Thema wurde ja mit der Einführung von E10 viel diskutiert. Ein bisschen was dazu kann schon unter <a href="http://www.fair-fuels.de">http://www.fair-fuels.de</a> nachgelesen werden. Weiter heißt es im Jahresbericht dazu unter anderem: <em>„Das IÖW analysierte im Jahr 2010 vorhandene – und häufig umstrittene – Ökobilanzen zu Biokraftstoffen sowie indirekte, durch die Ausweitung des Rohstoffanbaus verursachte Landnutzungsänderungen.“</em></p>
<p>Da ist es kaum verwunderlich, dass auch Klaus Töpfer, der ehemalige Bundesumweltminister und Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, in seinem Grußwort gleich auf der zweiten seite voll des Lobes ist: <em>„Es ist faszinierend zu sehen, welch hohen Rang und welchen Einfluss dieses Institut in so kurzer Zeit gewinnen konnte.“</em></p>
<p><strong>Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://www.ioew.de">http://www.ioew.de</a></p>
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