<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>holk.tv</title>
	<atom:link href="http://www.holk.tv/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.holk.tv</link>
	<description>Grüne Helden braucht das Land!</description>
	<lastBuildDate>Sun, 08 Jan 2012 20:40:41 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Wie Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design die Umwelt schützen</title>
		<link>http://www.holk.tv/2012/01/08/wie-nanomaterialen-die-umwelt-schutzen/</link>
		<comments>http://www.holk.tv/2012/01/08/wie-nanomaterialen-die-umwelt-schutzen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 20:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Ecotainment]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holk.tv/?p=404</guid>
		<description><![CDATA[Hier ist noch ein Artikel, den ich bereits auf der nun leider still gelegten Social Collaboration Platform Amazee veröffentlicht hatte. &#8216;Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design&#8217; von Innenarchitektin Sylvia Leydecker ist zwar schon 2008 erschienen, zeigt aber anschaulich, wo überall in der Welt Nanomaterialien bereits erfolgreich eingesetzt werden – und wie Architekten, Innenarchitekten und Designer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hier ist noch ein Artikel, den ich bereits auf der nun leider still gelegten Social Collaboration Platform Amazee veröffentlicht hatte. &#8216;Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design&#8217; von Innenarchitektin Sylvia Leydecker ist zwar schon 2008 erschienen, zeigt aber anschaulich, wo überall in der Welt Nanomaterialien bereits erfolgreich eingesetzt werden – und wie Architekten, Innenarchitekten und Designer damit auch die Umwelt schützen.</strong></p>
<div id="attachment_405" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/01/HolK_reads_Nanomaterials.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/01/HolK_reads_Nanomaterials-300x225.jpg" alt="Klein, aber fein: HolK informiert sich über Nanomaterialien" title="HolK_reads_Nanomaterials" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-405" /></a><p class="wp-caption-text">Klein, aber fein: HolK informiert sich über Nanomaterialien</p></div>
<p>Schon im Vorwort vom wissenschaftlichen Geschäftsfüher Michael Veith des Leibniz-Instituts für Neue Materialien (INM) wird an einem Beispiel erklärt, welche nachhaltigen Vorteile durch Nanotechnologie erreichbar sind: <em>„Wenn ein herkömmlicher Korrosionsschutzlack auf Chrom-VI-Basis durch eine ungiftige Nanobeschichtung ersetzt wird, die zudem wesentlich dünner und damit ressourcenschonender ist, bringt das wirtschaftliche Vorteile und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit.“</em></p>
<p>Sylvia Leydecker, die Inhaberin des 1997 in Köln gegründeten Innenarchitekturbüros &#8217;100% interior&#8217; ist, erklärt in ihrem Buch aber erst einmal, was Nanotechnologie eigentlich ist, um dann über eine historische Abhandlung zu den Meilensteinen der aktuellen Entwicklungen zu gelangen. Diese nahmen mit dem legendären Vortrag &#8216;There&#8217;s Plenty Room at the Bottom&#8217; von Nobelpreisträger Richard P. Feynman vor gut fünf Jahrzehnten ihren Anfang. Im Abschnitt &#8216;Nanoprodukte&#8217; stellt sie auch mögliche Anwendungen in der Branche Umwelttechnologie vor: <em>„Verschmutztes Wasser kann mittels Nanotechnologie per Photokatalyse gereinigt werden [...]. Recycling wird vereinfacht, indem durch konstruktive Debonding-on-Command-Systeme die sortenreine Trennung von Wertstoffen erleichtert wird.“</em></p>
<p><strong>Weniger Ressourcen, weniger Energie, mehr Umweltschutz</strong></p>
<p>Dem Themenkomplex &#8216;Ökologie und Ökonomie&#8217; werden dann noch einmal extra zwei Seiten gewidmet. Die Vorteile von Nanotechnologie sind vor allem, dass weniger Ressourcen und Energie benötigt werden – entweder direkt oder indirekt: <em>„Direkt, indem zum Beispiel kratzfester Lack ultradünn aufgetragen wird und damit sowohl Produktionsschritte als auch Material eingespart werden. Oder indirekt, indem beispielsweise eine hocheffiziente Dämmung zum Einsatz kommt, die nicht nur Energie spart, sondern außerdem den für sie selbst nötigen Materialeinsatz und dessen Transportaufwand minimiert.“</em></p>
<p>Der Großteil des Buches widmet sich dann real existierenden Funktionen und Anwendungen von &#8216;Selbstreinigend&#8217; über &#8216;Luftreinigend&#8217; bis &#8216;Kratz- und abriebfest&#8217;, die oft auch ökologisch nützlich sind. Auf rund 120 Seiten werden verschiedene Wirkweisen erklärt und dann zu (fast) jeder Anwendung Praxisbeispiele gezeigt, bei denen das soeben vorgestellte Prinzip bereits konkret genutzt wird. Fotos von Gebäuden aus Europa, Asien und Amerika, bei denen es im Zeitraum zwischen 2000 und 2007 zum Einsatz von Nanomaterialien kam, sollen die schon heute vorhandenen Möglichkeiten aufzeigen.</p>
<p>Demnach besteht zum Teil sogar schon jahrelange Erfahrung mit den Auswirkungen von Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design. Das macht auf jeden Fall Lust, tiefer in die Materie einzusteigen und konkret zu ermitteln, was nachhaltig bewirkt wurde. Als erster Kontakt zum Thema ist somit das Buch von Sylvia Leydecker durchaus geeignet.</p>
<p><strong>English information:</strong> <em>&#8220;With the help of nanotechnology dirty water can be cleansed using photocatalyse.“</em> (from: &#8216;Nanomaterials in Architecture, Interior Architecture and Design&#8217;, Birkhäuser, 2008, page 37)</p>
<p>This is only one example how nanomaterials can be used for a sustainable development. The interior designer Sylvia Leydecker has focused on the application of nanotechnology since 2003. She communicates her know-how as author of &#8216;Nanomaterials in Architecture, Interior Architecture and Design&#8217;. This book provides its readers with an overview of functional applications in architectural contexts and related fields that offer ecological benefits, too.</p>
<p><strong>Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://www.100interior.de">http://www.100interior.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holk.tv/2012/01/08/wie-nanomaterialen-die-umwelt-schutzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>5 vor 12: Wie nachhaltig ist &#8216;Everything Is Borrowed&#8217; von The Streets?</title>
		<link>http://www.holk.tv/2011/12/26/everything-is-borrowed-von-the-streets/</link>
		<comments>http://www.holk.tv/2011/12/26/everything-is-borrowed-von-the-streets/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 21:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[Ecotainment]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrics]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[The Streets]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holk.tv/?p=399</guid>
		<description><![CDATA[Bevor ich hier meine eigene Website eingerichtet habe, gab es ja schon auf Amazee.com einen Ecotainment-Blog vom HolK. Da diese Social Community nun offline genommen wurde, will ich hier ein paar der alten Artikel „recyclen“. Und welcher Tag wäre für den Anfang passender als der 26.12.2011? Heute ist wirklich 5 (Tage) vor (20)12! Beginnen will [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bevor ich hier meine eigene Website eingerichtet habe, gab es ja schon auf Amazee.com einen Ecotainment-Blog vom HolK. Da diese Social Community nun offline genommen wurde, will ich hier ein paar der alten Artikel „recyclen“. Und welcher Tag wäre für den Anfang passender als der 26.12.2011? Heute ist wirklich 5 (Tage) vor (20)12!</strong></p>
<div id="attachment_400" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/12/holk-listens-to-the-treets.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/12/holk-listens-to-the-treets-300x225.jpg" alt="HolK hat bei The Streets noch mal genau hingehört" title="holk-listens-to-the-treets" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-400" /></a><p class="wp-caption-text">HolK hat bei The Streets noch mal genau hingehört</p></div>
<p>Beginnen will ich mit &#8216;Everything Is Borrowed&#8217; von The Streets aus dem Jahre 2008. Wie der Projektname ja schon sagt, bewegten sich The Streets seit dem allerersten Album ’Original Pirate Material’ eher im urbanen Umfeld. Auf ’Everything Is Borrowed’ überrascht Mike Skinner, der Kopf hinter dem Ganzen, aber nun mit nachhaltigeren Themen.</p>
<p>Im Video wird der Titeltrack ’Everything Is Borrowed’ zwar noch sehr materiell umgesetzt, denn die „geborgten Güter“ werden darin verpfändet, aber die Lyrics können natürlich auch ideell verstanden werden. Diese Welt gehört nicht uns alleine, sondern auch den folgenden Generationen: <em>„I came to this world with nothing./ And I leave with nothing but love./ Everything else is just borrowed.”</em></p>
<p>Optisch deutlicher beschreiben The Streets die Schönheit der Welt im Booklet der CD. Statt wie viele andere Künstler sich selbst zu zeigen, werden Fotos von natürlichen Landschaften – zum Teil sogar auf Doppelseiten – abgebildet. Auch im Video zu ’The Escapist’ wird Mike Skinner bis zum Ende nur von hinten gezeigt, wie er durch die Welt wandert&#8230; zur Fähre, durch das Gebirge und über Sanddünen.</p>
<p>Das Konzept hinter seinem neuen Werk erklärte Skinner im Infoblatt für die Presse so: <em>„Weil das vorangegangene Album so sehr in seiner Zeit gefangen war, entschied ich mich, dass ich auf diesem die modernen Zeiten so gut wie gar nicht erwähnen wollte. Aber trotzdem will ich eine Art Verbindungen zu jenen herstellen, die das moderne Leben leben. Und wenn du alle Gegenstände, Werkzeuge und den ganzen Kleinkram wegnimmst, durch die wir uns jeden Tag durcharbeiten, dann bleiben am Ende nur Menschen und die Natur.“</em></p>
<p>Der ökologisch am Eindeutigsten geprägte Songtext dürfte ’The Way Of The Dodo’ sein, bei dem The Streets die ausgestorbene Vogelart als Symbol dafür einsetzen, dass die Welt sich auch ohne uns weiter drehen wird. Umweltschutz dient eben vor allem dem Erhalt unserer eigenen Lebensgrundlage: <em>„It’s not Earth that’s in trouble./ It’s the people that live on it – no no./ Earth will be here long after we’ve all gone the way of the Dodo.”</em></p>
<p><strong>Klar, dass das hier keine Party-Platte geworden ist. Trotzdem bleibt zu hoffen, dass The Streets mit diesem schönen, nachdenklichen Album wieder mehr Menschen erreichen als zuletzt mit ‘The Hardest Way To Make An Easy Living’.</strong></p>
<p><strong>Mehr Infos:</strong> <a href="http://www.the-streets.co.uk">http://www.the-streets.co.uk</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holk.tv/2011/12/26/everything-is-borrowed-von-the-streets/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Marlon Roudette arbeitet weiter am nachhaltigen Big City Life</title>
		<link>http://www.holk.tv/2011/09/20/marlon-roudette-fuer-nachhaltiges-big-city-life/</link>
		<comments>http://www.holk.tv/2011/09/20/marlon-roudette-fuer-nachhaltiges-big-city-life/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 20:19:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[Ecotainment]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrics]]></category>
		<category><![CDATA[Marlon Roudette]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holk.tv/?p=392</guid>
		<description><![CDATA[Mit seiner Band Mattafix veröffentlichte Marlon Roudette die erste offizielle Single &#8216;Big City Life&#8217; 2005. In mehreren Ländern landete das Duo damit einen Nr.-1-Hit, trotz oder wegen der gesellschaftskritischen Lyrics. Zwei Alben später wandelt der Frontmann nun mit &#8216;Matter Fixed&#8217; auf Solo-Pfaden und hat mit der Single &#8216;New Age&#8217; für den Soundtrack zum Film &#8216;What [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit seiner Band Mattafix veröffentlichte Marlon Roudette die erste offizielle Single &#8216;Big City Life&#8217; 2005. In mehreren Ländern landete das Duo damit einen Nr.-1-Hit, trotz oder wegen der gesellschaftskritischen Lyrics. Zwei Alben später wandelt der Frontmann nun mit &#8216;Matter Fixed&#8217; auf Solo-Pfaden und hat mit der Single &#8216;New Age&#8217; für den Soundtrack zum Film &#8216;What A Man&#8217; von und mit Matthias Schweighöfer wieder die Pole Position in Deutschland erobert. Trotzdem bleibt er bescheiden und spricht im Interview lieber übers Fahrradfahren und das Engagement für seine karibische Heimat.</strong></p>
<div id="attachment_393" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/09/big-city-life-marlon-roudette-and-holk.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/09/big-city-life-marlon-roudette-and-holk-300x225.jpg" alt="big-city-life-marlon-roudette-and-holk" title="big-city-life-marlon-roudette-and-holk" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-393" /></a><p class="wp-caption-text">Nachhaltig, aber sexy? Big City Life in Berlin mit Marlon Roudette und HolK</p></div>
<p><span id="more-392"></span></p>
<p>Marlon Roudette, der in London geboren wurde und auf der Karibik-Insel St. Vincent aufwuchs, ist eigentlich immer auf dem Boden geblieben. Jedenfalls sind ihm die bisherigen Erfolge nicht zu Kopf gestiegen. So stellt er im entspannten Rap-Track &#8216;Riding Home&#8217; unter anderem klar, dass er gar kein Auto braucht, sondern lieber Fahrrad fährt: <em>„He took the yard to the city and he mixed it, mattafixed it./ Now, he&#8217;s on some sick shhh./ So keep the money and the cars and the deals./ I&#8217;m riding home on the same two wheels.“</em></p>
<p><strong>Zurück zur Natur?</strong></p>
<p>Dass die Lyrics nicht nur ein Spruch sind, der sich gerade gut reimt, bestätigt er gerne auch nochmal auf Nachfrage. Einen Bentley habe er nie gewollt. Unkontrollierter Konsum ist nicht Teil seines Lebensstils. Ideelle Werte zählen für ihn mehr als marterielle: <em>„Ich find&#8217;s gut, mich auf das Wesentliche zu beschränken. Das heißt, gute Songs zu schreiben. Aber es geht auch darum, zu zeigen, wo ich herkomme. Und das kann eben auch beim Fahren nach Hause eine eher ungewöhnliche Art der Fortbewegung sein. Wobei ich wirklich viel Fahrrad fahre. Mein Auto habe ich verkauft.“</em></p>
<p>Auch der ökologische Aspekt spiele bei der Entscheidung fürs Rad schon eine Rolle. Wobei er das nicht übertreiben will, aber seine Mutter sei da bei einer nachhaltigen Lebensführung sehr engagiert: <em>„Sie ist einerseits Kunstlehrerin, aber andererseits auch Bio-Bäuerin. Ihr ganzer Lebensstil dreht sich darum, unseren CO2-Fußabdruck zu verringern. Das hat mich natürlich beeinflusst, so dass ich zum Beispiel auch Landwirtschaftskurse in der Schule belegt hatte. Das muss im Auge behalten werden, wie wir unser Land nutzen. Massenproduktion funktioniert nicht. Wir müssen wieder eine größere Beziehung zu den Quellen unserer Nahrung bekommen.“</em></p>
<p><strong>Ten million&#8230; ways to change the system</strong></p>
<p>Schon in &#8216;Big City Life&#8217; beschrieb Marlon Roudette damals seine Haßliebe zum Leben in der Großstadt, bei dem die Hektik und der Druck den Alltag dominieren, das System einen runtermacht und die Natur in die Ecke gedrängt wird: <em>„Don&#8217;t let the system get you down./ Big City Life, me try fi get by./ Pressure nah ease up no matter how hard me try.“</em></p>
<p>So systemkritisch ist Marlon Roudette auf &#8216;Matter Fixed&#8217; auf den ersten Blick nicht mehr. Eher hört es sich so an, als ob es „nur“ um Beziehungskram geht. Diesen Eindruck bestätigt er einerseits, versucht ihn aber andererseits auch zu korrigieren: <em>„Zu Beginn der Aufnahmen war ich sehr mit persönlichen Dingen beschäftigt. Aber es ist jedenfalls nicht so, dass ich mich nicht weiterhin für soziale Belange interessiere. Ich denke aber auch, dass zum Teil in den Liedern genug Raum für andere Interpretationen ist. Es gibt zum Beispiel auch Stücke wie &#8216;Ten Million&#8217;, das Obdachlosigkeit behandelt. In &#8216;City Like This&#8217; geht es um die Schwierigkeiten, in einer riesigen Metropole zu wohnen. Das sind einfach Themen, die mich beschäftigen.“</em></p>
<p><strong>Nachhaltig engagiert!</strong></p>
<p>Wenn die Leute hören, dass Marlon Roudette aus der Karibik kommt, beneiden sie ihn meistens dafür. Und es sei natürlich in St. Vincent auch wunderschön. Aber das Leben in einer sich gerade erst entwickelnden Wirtschaft, die von größeren Nationen beeinflusst wird, ist auch schwierig, wie der Sänger erzählt: <em>„Der Lohn ist zum Teil minimal, die Arbeitslosigkeit hoch. Die Abhängigkeit von Importen steigt, während bäuerliche Traditionen verloren gehen. Vulkanausbrüche gab es zum Glück schon lange nicht mehr, aber Hurrikans sind auch problematisch. Die sozial-politischen Punkte, die auf meinen Album angesprochen werden, sind aus diesem Blickwinkel auf und von der Karibik beeinflusst.“</em></p>
<p>Momentan konzentriert er sich auch wieder mehr auf seine Heimat. In den vergangenen Jahren habe er da in einigen Schulen Vorträge gehalten und will das noch verstärken, nachdem er sich 2007 mit dem Song &#8216;Living Dafur&#8217; noch eher für diese afrikanische Region engagiert hatte.</p>
<p>Ein Kapitel aus seinen Leben, das ihm noch immer so wichtig ist, dass er es mit Bildern auf seinem Cover zu &#8216;Matter Fixed&#8217; erneut aufgreift: <em>„Ich wollte ein Artwork, das meine Persönlichkeit durch Bilder aus meinem Leben widerspiegelt. Die Demonstration, die da zu sehen ist, war für &#8216;Save Dafur&#8217; vor dem Haus des britischen Premierministers in der Downing Street 10. Ich bin in die Aktivitäten leider nicht mehr so stark involviert wie zu der Zeit, als wir mit unserem Lied auf die Lage dort in Afrika aufmerksam machten. Das Traurige ist, dass der Friedensprozess in der Region noch immer behindert wird. Aber mal sehen, wie sich die Unabhängigkeit des Südsudans auf die Situation auswirkt. Und ich bin sehr froh, dass ich als Künstler zumindest ein bisschen was tun konnte.“</em><br />
<strong><br />
Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://www.marlonroudette.com">http://www.marlonroudette.com</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holk.tv/2011/09/20/marlon-roudette-fuer-nachhaltiges-big-city-life/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>25 Jahre frischer forschen für mehr Umweltschutz mit dem IÖW</title>
		<link>http://www.holk.tv/2011/08/15/25-jahre-frischer-forschen-mit-iow/</link>
		<comments>http://www.holk.tv/2011/08/15/25-jahre-frischer-forschen-mit-iow/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 17:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[IÖW]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holk.tv/?p=383</guid>
		<description><![CDATA[Seit nun schon einem Viertel Jahrhundert setzt sich das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, kurz IÖW, für Themen wie &#8216;Nachhaltige Unternehmensführung&#8217; und &#8216;Wasser- und Landmanagement&#8217; ein. Im &#8216;Jahresbericht 2010&#8242; kann nun nachgelesen werden, was die Forscher im Jubiläumsjahr bewegt hat und wie der Einsatz für eine lebenswerte Zukunft fortgesetzt wird. 2010 war ein besonderes Jahr für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit nun schon einem Viertel Jahrhundert setzt sich das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, kurz IÖW, für Themen wie &#8216;Nachhaltige Unternehmensführung&#8217; und &#8216;Wasser- und Landmanagement&#8217; ein. Im &#8216;Jahresbericht 2010&#8242; kann nun nachgelesen werden, was die Forscher im Jubiläumsjahr bewegt hat und wie der Einsatz für eine lebenswerte Zukunft fortgesetzt wird.</strong></p>
<div id="attachment_388" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/08/holk-ioew-jahresbericht-2010.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/08/holk-ioew-jahresbericht-2010-300x225.jpg" alt="Frischer forschen und lesen mit dem Jahresbericht 2010 vom IÖW" title="holk-ioew-jahresbericht-2010" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-388" /></a><p class="wp-caption-text">Frischer forschen und lesen mit dem Jahresbericht 2010 vom IÖW</p></div>
<p><span id="more-383"></span></p>
<p>2010 war ein besonderes Jahr für das IÖW: Sein 25-jähriges Jubiläum feierte es unter dem Motto &#8217;25 Jahre frischer forschen&#8217;. Wie sich die (Um-)Welt in dieser Zeit verändert hat, wird im Rückblick klar: <em>„1985 machten wir uns auf, Wege aus dem industriellen Wachstumsdilemma aufzuzeigen. Als 25-Jährige stellen wir fest: Aus dem Dilemma von damals ist eine handfeste Krise geworden, aus dem Zukunftsthema ein Problem der Gegenwart.“</em></p>
<p><strong>Blick zurück nach vorn</strong></p>
<p>Trotz oder gerade wegen dieser eher betrüblichen Feststellung ist es besonders erfreulich, dass sich das unabhängige Forschungsinstitut im Jubiläumsjahr nicht nur mit den großen Fragen der Gegenwart beschäftigt, sondern den Blick auch nach innen gewendet hat. So war zum Beispiel ein Punkt, wie die Forschungsergebnisse noch breiter bekannt gemacht werden könnten.</p>
<p>Eine Maßnahme war, dass seit August 2010 die eigene Zeitschrift &#8216;Ökologisches Wirtschaften&#8217; online unter <a href="http://www.oekologisches-wirtschaften.de">http://www.oekologisches-wirtschaften.de</a> für Recherchen und zum Download angeboten wird – kostenlos und als Open Access Portal mit Zugang zu allen Fachartikeln seit der Gründung der Zeitschrift 1986. Bloß die Ausgaben der letzten zwei Jahre stehen exklusiv nur Abonnent(inn)en zur Verfügung.<br />
<strong><br />
Mit E10 läuft&#8217;s zum Beispiel wie geschmiert</strong></p>
<p>Die aktuellen Studien klingen aber auch wirklich interessant und vielfältig. Das reicht von &#8216;Nachhaltige Gestaltung von Wertschöpfungsketten durch Bionik&#8217; über &#8216;Beschäftigungswirkungen sowie Ausbildungs- und Qualifizierungsbedarf bei innovativen Umwelttechniken&#8217; und &#8216;Neue Zielgruppen für den Blauen Engel&#8217; bis hin zu &#8216;Fair Fuels? Biokraftstoffe zwischen Sackgasse und Energiewende&#8217;.</p>
<p>Gerade das zuletzt genannte Thema wurde ja mit der Einführung von E10 viel diskutiert. Ein bisschen was dazu kann schon unter <a href="http://www.fair-fuels.de">http://www.fair-fuels.de</a> nachgelesen werden. Weiter heißt es im Jahresbericht dazu unter anderem: <em>„Das IÖW analysierte im Jahr 2010 vorhandene – und häufig umstrittene – Ökobilanzen zu Biokraftstoffen sowie indirekte, durch die Ausweitung des Rohstoffanbaus verursachte Landnutzungsänderungen.“</em></p>
<p>Da ist es kaum verwunderlich, dass auch Klaus Töpfer, der ehemalige Bundesumweltminister und Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, in seinem Grußwort gleich auf der zweiten seite voll des Lobes ist: <em>„Es ist faszinierend zu sehen, welch hohen Rang und welchen Einfluss dieses Institut in so kurzer Zeit gewinnen konnte.“</em></p>
<p><strong>Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://www.ioew.de">http://www.ioew.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holk.tv/2011/08/15/25-jahre-frischer-forschen-mit-iow/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>P.R. Kantate reimt für mehr Recycling im Rahmen der Trenntstadt Berlin</title>
		<link>http://www.holk.tv/2011/06/28/p-r-kantate-fuer-recycling-mit-trenntstadt-berlin/</link>
		<comments>http://www.holk.tv/2011/06/28/p-r-kantate-fuer-recycling-mit-trenntstadt-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 20:14:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Ecotainment]]></category>
		<category><![CDATA[Erdöl]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrics]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[P.R. Kantate]]></category>
		<category><![CDATA[Recycling]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoff]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holk.tv/?p=372</guid>
		<description><![CDATA[Mit dem Reggae-Stück &#8216;Görli, Görli&#8217; landete P.R. Kantate im Sommer 2003 einen Top-40-Hit. Darin besang er seinen Lieblingspark in Berlin. Doch neben solchen eher Nonsense-Liedern spricht P.R., das kurz für Plattenreiter steht, durchaus auch nachhaltigere Themen an. Auf seinem Album &#8216;Andere Seite&#8217; ging es unter anderem um die Energiekrise (&#8216;Kalt!&#8217;), unflexible Bürokratie (&#8216;Amt ab!&#8217;) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem Reggae-Stück &#8216;Görli, Görli&#8217; landete P.R. Kantate im Sommer 2003 einen Top-40-Hit. Darin besang er seinen Lieblingspark in Berlin. Doch neben solchen eher Nonsense-Liedern spricht P.R., das kurz für Plattenreiter steht, durchaus auch nachhaltigere Themen an. Auf seinem Album &#8216;Andere Seite&#8217; ging es unter anderem um die Energiekrise (&#8216;Kalt!&#8217;), unflexible Bürokratie (&#8216;Amt ab!&#8217;) und den Ausbruch aus der Hektik des Alltags (&#8216;Atme die Welt&#8217;). Bei seinem neuen Projekt mit dem Trennt-Müll-Ensemble wird er nun noch konkreter – denn der Name ist Programm!</strong></p>
<div id="attachment_373" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/karneval-der-kulturen-holk-pr-kantate-trenntfestival-görli.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/karneval-der-kulturen-holk-pr-kantate-trenntfestival-görli-300x225.jpg" alt="HolK musisiert auf Müll - beim Trenntfestival mit P.R. Kantate (2. von rechts) und Band" title="karneval-der-kulturen-holk-pr-kantate-trenntfestival-görli" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-373" /></a><p class="wp-caption-text">HolK musisiert auf Müll - beim Trenntfestival mit P.R. Kantate (2. von rechts) und Band</p></div>
<p><span id="more-372"></span></p>
<p><em>„Müll runterbringen ist eine Sache von Sekunden./ Deckel auf, Deckel zu – und er ist verschwunden./ Doch so einfach ist die Sache manchmal nicht./ Denn: Er soll sortiert sein – und nicht vermischt!“</em>, rappt P.R. Kantate in seinen Lyrics zu den Klängen der Band, die auf Mülltonnen und selbst gebastelten Instrumenten aus alten Flaschen, Rohren und ähnlichem Abfall mitreißende Musik zaubert.</p>
<p>Noch bis zum 10. Juli 2011 ist das Team an verschiedenen Orten in Berlin unterwegs, um mit kleinen, kostenlosen Straßenkonzerten für mehr Umweltschutz zu werben. Unter <a href="http://trenntstadt-berlin.de/trenntmusik/">http://trenntstadt-berlin.de/trenntmusik/</a> finden Unteressierte nicht nur die noch ausstehenden Termine, sondern auch Bauanleitungen für die eingesetzten Instrumente wie Plastikrohr-Trommeln oder Kronkorken-Rasseln.</p>
<p><strong>Macht Mucke mit Müll!</strong></p>
<p>Schon der Start des Musikprojekts im Rahmen der Initiative &#8216;Trenntstadt Berlin&#8217; der Berliner Stadtreinigung (BSR) und ihrer Partner ALBA, Berlin Recycling und der Stiftung Naturschutz war ungewöhnlich, wie sich der Berliner Künstler erinnert: <em>„Das war sehr spannend. Alfred Mehnert von &#8216;Populare&#8217;, der die Trennt-Band leitet, kam mit – ja, eigentlich – haufenweise Müll zu mir: Flaschen, Rohre, Plastiktüten, Kanistern und irgendwelchem Kram. Er spielte dann darauf fulminante Rhythmen ein.“</em></p>
<p>Was ihn da genau erwarten würde, war Kantate davor wohl nicht so klar. Zuvor gab es bloß die Anfrage, ob er nicht Lust hätte, sich an einem solchen Projekt zu beteiligen – sowohl bei der Produktion als auch beim Texten. Er hatte Lust und nahm dann noch weitere Sounds in der Werkstatt auf, wo die Instrumente hergestellt wurden, um daraus einen Song zu machen: <em>„Ich denke, der Hörer merkt, dass das anders klingt. Aber nicht nach Schrott, sondern richtig gut. Das ist ja zum Teil Hightech-Ware, die da bei uns im Müll landet. Dementsprechend hat sie klanglich gar nicht mal so schlechte Qualität.“</em></p>
<p><iframe width="480" height="303" src="http://www.youtube.com/embed/KFEJt6Y0XTI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Textmässig hat er natürlich versucht, ein paar Botschaften über die Vorteile des Mülltrennens in witzige Reime zu verpacken. Unter anderem beschreibt er darin, wie die verschiedenen Abfälle stofflich und energetisch wiederverwertet werden können. Mit dem Hinweis, dass aus Biomasse Energie gewonnen werden könnte, knüpft er locker an ein Thema an, dass ihn schon in seinem Stück &#8216;Kalt!&#8217; beschäftigt hat: Das Schwinden der Ressource Erdöl!</p>
<p><strong>Wird es Zeit, sich warm anzuziehen?</strong></p>
<p>In &#8216;Kalt!&#8217; sang er schon vor ein paar Jahren: <em>„Ob die Vorräte noch reichen werden für das kranke Land, weiß ganz allein – die Pipe-Hotline./ Weil&#8230; unser Leben ist an den Ölpreis gekoppelt – und der hat sich bald verdoppelt./ Es ist kalt in Jamaika, letztes Jahr war es doch noch wärmer./ Kalt in Jamaika, die Leute werden immer ärmer!“<br />
</em><br />
In dem Lied geht es natürlich um mehr als die Beschreibung der Wetterbedingungen auf der Karibikinsel, die vielen Hörern paradox vorkommen. Jamaika ist bei Kantate eher eine Metapher: <em>„Wie Andorra bei Max Frisch. Er schreibt zwar über das Land, meint aber ein ganz anderes. So ähnlich ist das bei mir auch. Die Zeile, dass unser Leben an den Ölpreis gekoppelt ist und er sich verdoppelt hat, war damals so. Inzwischen hat er sich verdoppelt und verdoppelt und verdoppelt. Wenn ich das Stück live spiele, singe ich das dann auch so.“</em></p>
<p>Diese Entwicklung stimmt ihn natürlich nachdenklich. Ob die Energiewende nach Fukushima jetzt doch schneller kommt, weiß auch keiner. Trotz einer gewissen Skepsis blickt P.R. Kantate aber positiv in die Zukunft: <em>„Da wird auch gerne die Fahne in den Wind gehangen. Jetzt hängt sie eben im radioaktiven Wind und wird schnell wieder eingeholt. Ich glaube daran, dass der Ökostrom so weit ausgebaut werden kann, dass er andere Energiequellen ersetzen kann. Das Auto hat irgendwann die Kutschen abgelöst – und irgendwann wird das Auto durch was anderes abgelöst. Das ist eine Frage der Zeit, des Willens&#8230; und der Lobby! Ich bin da aber optimistisch!“</em></p>
<p><strong>Einfach im Kleinen anfangen – wie z.B. im Görli</strong></p>
<p>Politische Weichen müssen einfach in die richtige Richtung gestellt werden. In Anlehnung an &#8216;König von Deutschland&#8217;, den Klassiker von Rio Reiser, überlegte sich Kantate auch schon mal, was er verändern würde, wenn er die Macht dazu hätte.</p>
<p>Unter anderem würde er versuchen, Umweltverschmutzung, Lebensmittelskandale und Sozialabbau zu bekämpfen: <em>„Wenn am Görlitzer Bahnhof die Linden blühen – und der Rasen im Park ist braun anstatt grün,/ dann kiek ick mir hier um und denk mir: Oh yeah – wär geil, wenn ich hier mal König wär./ Da wo Bolle war, würde jetzt ein Spielplatz sein. Und in die Baugrube gegenüber käm ein Schwimmbecken rein./ Die Döner wären wieder aus richtigem Fleisch – und nicht aus so&#8217;nem Schaumgummi-Pressspan-Zeugs./ Das alles und noch viel mehr – würde ich machen, wenn ich König von Kreuzberg wär.“</em></p>
<p>Der Görli ist ihm eben, seit er in der Nähe lebt und arbeitet, natürlich ans Herz gewachsen. Umso erstaunter ist er darüber, wie rücksichtslos Leute mit ihren Lieblingsplätzen umgehen: <em>„Der Rasen wird durchgetrampelt und alles ist voll mit Kippen, Kronkorken und anderen Müll. Da wünsche ich mir einfach lokalen Umweltschutz im Park von nebenan.“</em></p>
<p><strong>Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://www.plattenreiter.de">http://www.plattenreiter.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holk.tv/2011/06/28/p-r-kantate-fuer-recycling-mit-trenntstadt-berlin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Titus, Silvia Neid und andere haben 500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern</title>
		<link>http://www.holk.tv/2011/06/21/silvia-neid-usw-mit-500-ideen-welt-verbessern/</link>
		<comments>http://www.holk.tv/2011/06/21/silvia-neid-usw-mit-500-ideen-welt-verbessern/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 15:23:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Bo Flower]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade]]></category>
		<category><![CDATA[Joy Denalane]]></category>
		<category><![CDATA[Silvia Neid]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holk.tv/?p=367</guid>
		<description><![CDATA[Letztes Jahr wurde &#8217;1000 Ideen täglich die Welt zu verbessern&#8217; veröffentlicht. Unter anderem hatten dafür der Schauspieler Patrick Bach (&#8216;Unser Charly&#8217;) und die Band Revolverheld verraten, was ihnen dazu einfällt. Nun gibt es mit &#8217;500 junge Ideen täglich die Welt zu verbessern&#8217; eine Art Fortsetzung mit neuen Denkanstössen. Viele neue Ideengeber wie die Schauspieler Nina [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Letztes Jahr wurde &#8217;1000 Ideen täglich die Welt zu verbessern&#8217; veröffentlicht. Unter anderem hatten dafür der Schauspieler Patrick Bach (&#8216;Unser Charly&#8217;) und die Band Revolverheld verraten, was ihnen dazu einfällt. Nun gibt es mit &#8217;500 junge Ideen täglich die Welt zu verbessern&#8217; eine Art Fortsetzung mit neuen Denkanstössen.</strong></p>
<div id="attachment_368" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/holk-nutzt-500-junge-ideen-taeglich-die-welt-zu-verbessern.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/holk-nutzt-500-junge-ideen-taeglich-die-welt-zu-verbessern-300x225.jpg" alt="Fairtrade ist eine der Ideen, täglich die Welt zu verbessern" title="holk-nutzt-500-junge-ideen-taeglich-die-welt-zu-verbessern" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-368" /></a><p class="wp-caption-text">Auf Fairtrade achten ist eine von 500 jungen Ideen, täglich die Welt zu verbessern, die HolK umsetzt</p></div>
<p><span id="more-367"></span></p>
<p>Viele neue Ideengeber wie die Schauspieler Nina Vorbrodt (&#8216;Sechserpack&#8217;) und Klaus Nierhoff (&#8216;Lindenstraße&#8217;), der Sterne-Koch Johann Lafer, die Rapper Tatwaffe von Die Firma und Bo Flower sowie die DSDS-Kandidatinnen Lisa Bund und Annemarie Eilfeld sind diesmal dabei.</p>
<p>Fußball-Bundestrainerin Silvia Neid will laut ihrem Tipp unter der Überschrift &#8216;(Fußball-)Träume leben&#8217; so kurz vor der WM nur eines: den Titel zum dritten Mal holen. Was sie dann aber über diesen Traum sagt, lässt sich auch gut auf andere Sachen übertragen: <em>„Und selbst wenn er nicht Realität werden sollte, bin ich fest davon überzeugt, dass so viel Motivation einfließt, dass am Ende auf jeden Fall etwas Positives hängenbleibt.“</em><br />
<strong><br />
Gegen den Strom – du bestimmst die Richtung!</strong></p>
<p>Stark ist beispielsweise noch, dass Dr. Christian Friege, Vorstandsvorsitzender der Lichtblick AG, nicht nur auf „seinen“ Ökostrom hinweist, sondern quasi geschäftsschädigend für Strom sparen eintritt: <em>„&#8230;bei der Zimmerbeleuchtung können wir Geld und Energie sparen, wenn wir das vorhandene Tageslicht optimal nutzen. Dazu gehört es zum Beispiel, die Zimmerfenster freizuhalten und die Gardinen tagsüber wegzuschieben.“</em></p>
<p>Einige andere Ideen wie die von Soul-Sängerin Joy Denalane oder dem Dalai Lama wurden dagegen noch einmal integriert. Aber das macht ja nichts, da mit solchen Promis ja höchstwahrscheinlich mehr Interesse für das Anliegen gewonnen werden kann, die Welt zu verbessern.</p>
<p>Noch eine Idee, die hier „recycled“ wird, ist die Warnung vor verwirrenden Kennzeichnungen von z.B. <em>„einem Phantasie-Verband, um Käufer zu narren. Achtet daher auf die Originale“</em>. Die elf wichtigsten Auszeichnungen werden auf Seite 193 gezeigt, darunter das Biosiegel des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie das Logo von &#8216;Fairtrade&#8217; für gerechten Handel.</p>
<p><strong>Skate or die or &#8230; sei dabei, was zu verändern</strong></p>
<p>Besonders gut gefällt mir der Input von Titus Dittmann. Als er Anfang der Achtziger Jahre unter anderem seinen ersten Shop und das &#8216;Münster Monster Mastership&#8217; gegründet hat, ebnete er damit entscheidend den Weg für Skateboarding in Europa. Nun engagiert er sich mit <a href="http://www.skate-aid.org">&#8216;Skate-Aid&#8217;</a> dafür, dass Jugendliche in unter anderem Afghanistan, Tansania und Vietnam mehr Lebensfreude bekommen. Den Lesern des Buchs gibt Titus folgenden Ratschlag mit auf den Weg: <em>„500 Ideen zu haben ist gut, aber noch besser ist es, wirklich eine davon umzusetzen. Es muss auch nicht immer eine eigene sein.“<br />
</em><br />
In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen von &#8217;500 junge Ideen täglich die Welt zu verbessern&#8217;. HolK hat da auf jeden Fall schon Einiges draus mitgenommen.</p>
<p><strong>Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://www.welt-verbessern.net">http://www.welt-verbessern.net</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holk.tv/2011/06/21/silvia-neid-usw-mit-500-ideen-welt-verbessern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zauberwald, Malzwiese und Sternfahrt – so poetisch wurde der Weltumwelttag in Berlin gefeiert</title>
		<link>http://www.holk.tv/2011/06/11/zauberwald-malzwiese-und-sternfahrt-zum-weltumwelttag/</link>
		<comments>http://www.holk.tv/2011/06/11/zauberwald-malzwiese-und-sternfahrt-zum-weltumwelttag/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 10:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Henryk M. Broder]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Laing]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrics]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Fox]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holk.tv/?p=352</guid>
		<description><![CDATA[Am 5. Juni 2011 fand wie jedes Jahr seit 1972 der Weltumwelttag statt. Passend dazu wurden am vergangenen Wochenende gleich mehrere interessante Umweltfeste in Berlin gefeiert. Während Pierre Baigorry – auch bekannt als Peter Fox beziehungsweise Enuff von Seeed – sich für den &#8216;Zauberwald&#8217; in Marzahn einsetzte, spielten Laing auf der &#8216;Malzwiese&#8217; in Schöneberg. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 5. Juni 2011 fand wie jedes Jahr seit 1972 der Weltumwelttag statt. Passend dazu wurden am vergangenen Wochenende gleich mehrere interessante Umweltfeste in Berlin gefeiert. Während Pierre Baigorry – auch bekannt als Peter Fox beziehungsweise Enuff von Seeed – sich für den &#8216;Zauberwald&#8217; in Marzahn einsetzte, spielten Laing auf der &#8216;Malzwiese&#8217; in Schöneberg. Und als Dritter im Bunde wurde von HolK noch Henryk M. Broder nach der Sternfahrt beim Umweltfest am Brandenburger Tor gesichtet.</strong></p>
<div id="attachment_355" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/holk-umwelt-festivals-henryk-broder-laing-peter-fox.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/holk-umwelt-festivals-henryk-broder-laing-peter-fox-300x225.jpg" alt="HolK unterwegs auf Umweltfesten mit Peter Fox, Laing und Henryk M. Broder" title="holk-umwelt-festivals-henryk-broder-laing-peter-fox" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-355" /></a><p class="wp-caption-text">HolK unterwegs auf Umweltfesten mit Peter Fox, Laing und Henryk M. Broder</p></div>
<p><span id="more-352"></span></p>
<p><em>„Ich seh besser aus als Bono und bin ein Mann des Volkes./ Bereit die Welt zu retten, auch wenn das vielleicht zu viel gewollt ist“</em>, erklärte Peter Fox ja bereits 2008 in den Lyrics von &#8216;Alles Neu&#8217;. Den Worten sollten natürlich auch Taten folgen und so nutze er die Chance, in den Marzahner &#8216;Gärten der Welt&#8217; am großen Klimaschutzfestival &#8216;Rock fürs Klima&#8217; mit einem ganz besonderen Auftritt teilzunehmen.</p>
<p><strong>ROCK FÜRS KLIMA: Die wahren Klimahelden des Zauberwaldes</strong></p>
<p>Gemeinsam mit dem &#8216;Orchester des Wandels&#8217;, das durch eine Klimaschutz-Initiative der Musiker der Staatskapelle Berlin unter der Schirmherrschaft von Daniel Barenboim entstand, trug Pierre Baigorry am Nachmittag des 4. Juni 2011 das musikalische Märchen &#8216;Peter und der Wolf&#8217; von Sergei Prokofjew vor.</p>
<div id="attachment_357" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/plattenfest-2011-holk.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/plattenfest-2011-holk-300x225.jpg" alt="HolK beim Plattenfest 2011" title="plattenfest-2011-holk" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-357" /></a><p class="wp-caption-text">HolK lauschte Pierre Baigorry von Seeed und dem Orchester des Wandels beim 'Rock fürs Klima' auf dem Plattenfest 2011</p></div>
<p>Vom &#8216;Orchester des Wandels&#8217; stammt auch die Idee zum &#8216;Zauberwald&#8217;, die folgender Maßen beschrieben wird: <em>„In den &#8216;Gärten der Welt&#8217; wird ein Wald gepflanzt – ein Märchenwald der Oper. So entsteht ein musikalischer Abenteuerspielplatz, in dem Natur und Kunst spielerisch begeistern. Zwischen Bäumen, den wahren Klimahelden, und Pflanzen können Groß und Klein dann auf die Pirsch gehen: Sie spielen im &#8216;Knusperhäuschen&#8217; oder in Lohengrins Gondel und erfahren durch Klanginstallationen unsere Natur hautnah.“</em></p>
<p>Wer das Projekt unterstützen und ganz einfach etwas Gutes tun will, sollte mal (gerne auch öfter) bei der offiziellen Seite zum &#8216;Rock fürs Klima&#8217; unter <a href="http://www.plattenfest.com/?page_id=141#">http://www.plattenfest.com/?page_id=141#</a> vorbeisurfen und den &#8216;Klima-Button&#8217; drücken. Pro Klick werden über diverse Sponsoren 10 Cent an den &#8216;Zauberwald&#8217; gespendet.</p>
<p><strong>Eine kleine Foto-Strecke zu &#8216;Rock fürs Klima&#8217; inklusive Bildern von Fil, einem Insektenhotel und dem orientalischen Garten findet ihr unter:</strong> <a href="http://www.utopia.de/blog/holk-tv/rock-fuers-klima-das-bot-bietet-das-klimaschutzfestival-in">http://www.utopia.de/blog/holk-tv/rock-fuers-klima-das-bot-bietet-das-klimaschutzfestival-in</a></p>
<p><strong>MALZFABRIK: Die Wiese lebt!</strong></p>
<p>Später am selben Tag traten dann Laing beim Sommerfest namens &#8216;Malzwiese&#8217; auf dem Gelände der Malzfabrik in Schöneberg auf. Dass die Malzfabrik auf dem Weg der Nachhaltigkeit ist, erklären die Macher unter <a href="http://www.malzfabrik.de/de/malzfabrik/nachhaltigkeit">http://www.malzfabrik.de/de/malzfabrik/nachhaltigkeit</a> mit ihren eigenen Worten so: <em>„Step by step arbeiten wir daran, unser Areal umweltgerecht und nachhaltig zu gestalten – das betrifft nicht nur unseren Büroalltag und die energetische Sanierung der Gebäude, sondern auch unsere Mieter und Partner.“</em></p>
<p>Der Name der Veranstaltung leitet sich dabei wohl auch aus einem der nächsten Schritte ab, die gerade durchgeführt werden: <em>„Durch die Renaturierung von 15.500 qm Brachland und das Anlegen eines Biotops stärken wir die Speicherkapatzität für Co2 und die regionale Biodiversität, indem wir durch die Bepflanzung mit einheimischen Gewächsen Lebensraum für einheimische Tiere schaffen.“</em></p>
<div id="attachment_356" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/malzwiese-laing-live-2011.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/malzwiese-laing-live-2011-300x225.jpg" alt="Laing spielten eine umwerfende Show beim Open-Air der Malzfabrik in Berlin-Schöneberg" title="malzwiese-laing-live-2011" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-356" /></a><p class="wp-caption-text">Laing spielten eine umwerfende Show beim Open-Air der Malzfabrik in Berlin-Schöneberg</p></div>
<p>Laing, eine Elektro-Pop-Band bestehend aus vier junge Frauen aus Berlin, passt da mit ihren kreativen Ansätzen gut ins Bild. In der Presse-Info zu der Gruppe heißt es über Frontfrau Nicola Rost. <em>„Für Laing nutzt die 26jährige die ganze Bandbreite ihres fröhlichen Erfinder- und Bastlerwesens und schraubt, näht und feilt unentwegt in langen Nächten an Beats, Texten und Bühnenoutfits. Ihr zur Seite stehen mit stimmgewaltigem Einsatz die beiden langjährigen Wegbegleiterinnen Susanna Berivan und Johanna Marshall und die Choreographin und Tänzerin Marisa Akeny.“</em></p>
<p>Der Hit ihrer aktuellen EP &#8217;030 / 577 07 886&#8242; heißt &#8216;Morgens Immer Müde&#8217; und handelt vom Spaß am Ausgehen. Bei dem stück geholfen haben übrigens Ben Lauber und Moses Schneider vom Transporterraum. Das sozialkritische &#8216;Maschinell&#8217;, für dass sie sich bei ihrem Auftritt eine Choreographie ausgedacht haben, bei der sie am Fließband schuften, ist darauf leider nicht enthalten.</p>
<p>Dafür spielten sie aber alle sechs EP-Stücke inklusive &#8216;Alles Nur Geklaut&#8217;, das sie von Die Prinzen gecovert haben, und &#8216;Wenn Du Aufgibst&#8217;. Nachdem letztes Jahr Begriffe wie Wut- und Mutbürger nach Demonstrationen gegen Atomenergie und Großprojekte wie &#8216;Stuttgart 21&#8242; durch die Medien geisterten, konnte die Lyrics als eine Art Motivation zum Weitermachen verstanden werden: <em>„Wenn du nun ausgeträumt hast, wache ich auch auf./ Wenn du aufgibst, dann geb ich auch auf./ Jeder kämpft nur für sich, aber ich – kämpfe nur, wenn du auch kämpfst.“</em></p>
<p><strong>Eine kleine Foto-Strecke zur &#8216;Malzwiese&#8217; findet ihr unter:</strong> <a href="http://www.utopia.de/blog/holk-tv/foto-strecke-malzwiese-das-nachhaltige-sommerfest-der">http://www.utopia.de/blog/holk-tv/foto-strecke-malzwiese-das-nachhaltige-sommerfest-der</a></p>
<p><strong>STERNFAHRT: Neue Energie mit Drahtesel und Kamelkraft</strong></p>
<p>Am 5. Juni 2011 fand dann noch die 35. Fahrrad-Sternfahrt statt, die auf 19 Routen aus unter anderem Oranienburg, Potsdam und Frankfurt/Oder (!) zum traditionellen Umweltfestival der Grünen Liga am Brandenburger Tor führte. Da darf wohl dem Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Berlin e.V. geglaubt werden, wenn er Folgendes unter <a href="http://www.adfc-berlin.de/aktionenprojekte/sternfahrt/sternfahrt-2011.html ">http://www.adfc-berlin.de/aktionenprojekte/sternfahrt/sternfahrt-2011.html </a>bekannt gibt: <em>„Die Sternfahrt unter dem Motto &#8220;Freie Fahrt für freie Räder!&#8221; ist die größte Fahrraddemonstration weltweit!“</em></p>
<p>Auch beim Umweltfestival wird wohl berechtigerterweise ein Superlativ unter <a href="http://www.umweltfestival.de/?p=2368">http://www.umweltfestival.de/?p=2368</a> aufgeführt: <em>„Unter dem Motto &#8216;Klimaschutz bewegt&#8217; konnten sich die Besucher/-innen vor allem über klimafreundliche Mobilität informieren. Auf Europas größter ökologischer Erlebnismeile wurden grüne Wanderwege durch die Stadt und die ganze Bandbreite der Zweiradwelt präsentiert.“</em></p>
<div id="attachment_358" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/sternfahrt-2011-broder.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/sternfahrt-2011-broder-300x225.jpg" alt="" title="sternfahrt-2011-broder" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-358" /></a><p class="wp-caption-text">Beim Umweltfestival waren auch Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad für einen Dreh unterwegs</p></div>
<p>Beim Bühnen-Programm wurde allerdings bedauerlicherweise auf große Namen verzichtet. Dafür gab es Bands wie Regeltarif und 48 Stunden zu entdecken – und ein prominentes Duo, das dort seine Meinung zu Atomenergie darstellte: Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad, der für <em>„Kamelkraft statt Atomkraft“ </em>demonstrierte. Anscheinend hat den Beiden letztes Jahr ihre Zusammenarbeit für die ARD-Dokuserie &#8216;Entweder Broder – Die Deutschland-Safari&#8217; so gut gefallen, dass nun die nächsten Gesellschaftsthemen in Angriff genommen werden.<br />
<strong><br />
Eine kleine Foto-Strecke zur &#8216;Sternfahrt&#8217; findet ihr unter:</strong> <a href="http://www.utopia.de/blog/holk-tv/foto-strecke-sternfahrt-zum-umweltfestival-am-5-juni-2011">http://www.utopia.de/blog/holk-tv/foto-strecke-sternfahrt-zum-umweltfestival-am-5-juni-2011</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holk.tv/2011/06/11/zauberwald-malzwiese-und-sternfahrt-zum-weltumwelttag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Looptroop Rockers träumen auf Professional Dreamers von einer besseren Welt</title>
		<link>http://www.holk.tv/2011/05/16/professional-dreamers-looptroop-rockers-wollen-bessere-welt/</link>
		<comments>http://www.holk.tv/2011/05/16/professional-dreamers-looptroop-rockers-wollen-bessere-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 May 2011 21:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[Erdöl]]></category>
		<category><![CDATA[Free Download]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Looptroop Rockers]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrics]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holk.tv/?p=347</guid>
		<description><![CDATA[Jetzt im Mai 2011 ist die schwedische HipHop-Crew Looptroop Rockers wieder unterwegs, um das vor wenigen Wochen erschienene Album &#8216;Profesional Dreamers&#8217; live zu präsentieren. HolK nutzte die Chance, um sich mit ihnen über ihre Träume für eine bessere Welt zu unterhalten. Im Titeltrack der fünften Platte beschreiben die drei Rapper Promoe, Cosmic und Supreme zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jetzt im Mai 2011 ist die schwedische HipHop-Crew Looptroop Rockers wieder unterwegs, um das vor wenigen Wochen erschienene Album &#8216;Profesional Dreamers&#8217; live zu präsentieren. HolK nutzte die Chance,  um sich mit ihnen über ihre Träume für eine bessere Welt zu unterhalten.</strong></p>
<div id="attachment_348" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/05/looptroop-and-holk-are-professional-dreamers.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/05/looptroop-and-holk-are-professional-dreamers-300x225.jpg" alt="Looptroop Rockers waren live im Magnet am 16. Mai 2011 in Berlin" title="looptroop-and-holk-are-professional-dreamers" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-348" /></a><p class="wp-caption-text">Mit Professional Dreamers wie Cosmic (l.) und Promoe von den Looptroop Rockers träumt HolK gerne</p></div>
<p><span id="more-347"></span></p>
<p>Im Titeltrack der fünften Platte beschreiben die drei Rapper Promoe, Cosmic und Supreme zum Beat ihres Produzenten Embee, dass es schon Arbeit macht, die eigenen Träume zu verwirklichen. Übersetzt heißt es aber in den Lyrics auch, dass so eine Aufgabe durchaus Spaß macht, wenn es ein Traumjob ist: <em>„I got up every morning starting putting words together./ Words from my dreams about living in a better world together./ Sounds like work forever, but that&#8217;s cool, my work is a dream.“</em></p>
<p><strong>Der Weg ist das Ziel ins Land der Träume</strong></p>
<p>Dass sie den „Großen“ dieser Welt nicht unbedingt allzu viel zutrauen, wurde schon klar, als sie Ende der Neunziger Jahre ihr eigenes Label &#8216;David Vs. Goliath&#8217; gründeten. Dabei bezieht sich der Name wahrscheinlich hauptsächlich auf die Musikindustrie, könnte aber genauso gut für ihre Einstellung gegenüber dem gesamten System stehen. Dabei ist die Antwort, wie eine andere Welt aussehen könnte, für Cosmic gar nicht so leicht zu beantworten: <em>„Ich finde, das ist eine ziemlich schwierige Frage!“</em></p>
<p>Dagegen kann Promoe schnell benennen, was er sich konkret  wünscht. Als er das schrieb, dachte er vor allem an Frieden und Gleichberechtigung: <em>„Dabei geht es um die Menschen und um das gesamte Leben auf diesem Planeten. Alles ist irgendwie miteinander verbunden. Wir werden nicht ohne andere Lebensformen überleben. Stoppt die Kriege! Stoppt die Umweltverschmutzung! Die große Frage ist natürlich, wie wir das erreichen. Aber da das ja mein Traum ist, sage ich nur, wo ich hin will. Hört sich nach Arbeit an. Das ist aber okay, denn wir machen unseren Job gerne.“</em></p>
<p><strong>Alternative Energien nutzen</strong></p>
<p>Ein Remix zum Track &#8216;Professional Dreamers&#8217; ist übrigens gerade als Free Download auf der Homepage der Looptroop Rockers zu finden, die diverses Material dort kostenlos anbieten. Genauso kann zum Beispiel das Solo-Stück &#8216;Never Follow&#8217; von Promoe legal und umsonst runtergeladen werden. Darin warnt er davor, Anderen blind zu folgen: <em>„Es ist mir übrigens wichtig zu betonen, dass auch uns niemand einfach so folgen sollte. Bildet euch eure eigene Meinung!“</em></p>
<p>Wer mit diesen „Anderen“ gemeint sein könnte, wird im Video gezeigt: Politiker wie Berlusconi und Ahmadinejad. Aber auch Obama gehört für ihn dazu, weil trotz Friedensnobelpreis weiterhin amerikanische Truppen in Afghanistan und im Irak stationiert sind. Kritisiert wird unter anderem der Krieg für Öl: <em>„I will never follow your way./ It’s a road to destruction, a road of distractions./ I wrote this to focus and to take action./ Cause I don’t wanna follow your chase for the dollar./ Your crusade for oil, your race is immoral.“</em></p>
<p>Dass nicht konsequenter versucht wird, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu überwinden, wundert Promoe schon: <em>„Dabei gibt es ja andere Energiequellen wie Windkraft und Solarenergie. Wenn die Subventionen, die in Atomkraft und Öl investiert werden, anders verteilt würden, könnten erneuerbare Energien so wachsen, dass sie die Energiefrage lösen würden.“</em></p>
<p><strong>Action speaks louder than words! </strong></p>
<p>Aber wie heißt es so schön im neuen Video &#8216;Do&#8217; zum Thema Klimawandel und seiner Bekämpfung: <em>„More talk than a climate meeting./ You need to cut back on your CO2./ No need to talk back. Put the beat on, dude!“</em></p>
<p>Die Weltklimakonferenz in Kopenhagen war Ende letztes Jahres für Promoe leider eher enttäuschend. Doch so fand sie zumindest Einzug in den Songtext als anschauliches Beispiel dafür, dass viel geredet, aber wenig unternommen wird: <em>„Seitdem ist es eher schlimmer geworden. In den Zeilen ging es mir aber mehr darum, den CO2-Ausstoß dadurch zu verringern, dass weniger geredet wird. Das wird ja ausgeatmet, wenn du sprichst. Die CO2-Sache ist natürlich was Ernstes, aber ich wollte es in eine Art HipHop-Battle-Reim packen. Beziehungsweise geht es ja in &#8216;Do&#8217; allgemein darum, mehr zu tun und nicht immer nur zu reden. Wir sollten nicht auf die Politiker warten, sondern selber dafür sorgen, Alternativen zu finden.“</em></p>
<p><strong>Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://www.looptrooprockers.com">http://www.looptrooprockers.com</a></p>
<p><strong>Looptroop auf Tour in Deutschland und der Schweiz:</strong><br />
17. Mai 2011 Waagenbau – Hamburg<br />
18. Mai 2011 Bahnhof Ehrenfeld – Köln<br />
20 Mai. 2011 Dynamo – Zürich<br />
22. Mai 2011 Bierhuebeli – Bern<br />
23. Mai 2011 Ampere – München</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holk.tv/2011/05/16/professional-dreamers-looptroop-rockers-wollen-bessere-welt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Boris Meyn behandelt im Kriminalroman „Kontamination“ radioaktive Gefahren</title>
		<link>http://www.holk.tv/2011/05/01/atomfrage-bei-boris-meyn-in-kontamination/</link>
		<comments>http://www.holk.tv/2011/05/01/atomfrage-bei-boris-meyn-in-kontamination/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 May 2011 18:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Meyn]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holk.tv/?p=343</guid>
		<description><![CDATA[Der Titel des neuen Kriminalromans von Boris Meyn klingt insbesondere nach Fukushima erschreckend aktuell. Und tatsächlich geht es in &#8216;Kontamination&#8217; um einen Mordfall im Umfeld eines Atomkraftwerks und der ehemaligen GKSS, der Gesellschaft für Kernenergieverwertung in Schiffbau und Schiffahrt. Da ist klar, dass die Leser auch ein bisschen was über den Leukämiecluster Elbmarsch, PAC-Kügelchen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Titel des neuen Kriminalromans von Boris Meyn klingt insbesondere nach Fukushima erschreckend aktuell. Und tatsächlich geht es in &#8216;Kontamination&#8217; um einen Mordfall im Umfeld eines Atomkraftwerks und der ehemaligen GKSS, der Gesellschaft für Kernenergieverwertung in Schiffbau und Schiffahrt. Da ist klar, dass die Leser auch ein bisschen was über den Leukämiecluster Elbmarsch, PAC-Kügelchen und andere Fakten rund um die Gefahren spaltbaren Materials erfahren.<br />
</strong></p>
<a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/05/holk-mit-kriminalroman-kontamination-von-boris-meyn.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/05/holk-mit-kriminalroman-kontamination-von-boris-meyn-300x225.jpg" alt="HolK liest Kriminalroman &quot;Kontamination&quot; von Boris Meyn" title="holk-mit-kriminalroman-kontamination-von-boris-meyn" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-344" /></a>
<p><span id="more-343"></span></p>
<p><em>„Der Tod wohnt in der Elbmarsch“</em>, heißt es gleich im ersten Satz auf der Rückseite des Romans. Das klingt nach einem Fall für Sonntag, Herbst und Jensen. Aber Conni Sonntag ist im Urlaub und Kommissar Jensen nicht zuständig. Also muss Gero Herbst von der Ratzeburger Polizeiinspektion diesmal ohne deren Hilfe herausfinden, inwieweit der Mord an dem Mitglied einer Bürgerinitiative mit <em>„unter den Teppich gekehrten Dreck aus sechs Jahrzehnten“</em> zu tun hat.</p>
<p>Immerhin wurde Inger Oswald nicht nur erschossen, sondern sollte auch noch „entsorgt“ werden – mit einem Zerkleinerer der Kieswerke von Kirst in Weinigenhaus, der zum Glück defekt war. Denn Herbst Kollege Rörupp bringt auf den Punkt, was sonst passiert wäre: <em>„Bis auf Blutgruppe, Geschlecht und DNA hätten wir keine verwertbaren Spuren mehr gehabt. Wenn überhaupt jemand bemerkt hätte, was da aus der Maschine kommt.“</em></p>
<p><strong>Große Halbwertszeit führt zu Spannung(en)</strong></p>
<p>Der Vater einer an Leukämie verstorbenen Tochter musste also tatsächlich etwas herausgefunden haben, das nicht unbedingt öffentlich werden soll. Der inoffizielle Besuch Herbsts bei der GKSS sorgt jedenfalls direkt dazu, dass ein Sekretär aus dem Innenmisterium ihn zurückpfeift, wie ihm sein Vorgesetzer mitteilt: <em>„Ganz konkret geht es darum, dass Sie der Geschäftsführung einer angesehenen Forschungseinrichtung einen unangemeldeten Besuch abgestattet haben und den Leiter der Einrichtung mit unverschämten Vorwürfen konfrontiert haben sollen.“</em></p>
<p>Dabei hat Herbst nur die These angesprochen, dass <em>„&#8230;man davon ausgeht, es habe im Jahr 1986 eine Explosion auf diesem Gelände gegeben.“</em> Das würde die PAC-Kügelchen erklären, die tatsächlich in Bodenproben gefunden wurden. Dabei handelt es sich um eine bestimmte Form von radioaktivem Kernbrennstoff. Zudem stimmt es, dass in der Umgebung der GKSS eine ungewöhnliche Häufung von „Blutkrebs“ bei Kindern festgestellt wurde, die im Leukämiecluster Elbmarsch erfasst wurden. Auslöser könnte ionisierende Strahlung sein.</p>
<p><strong>Betreten verboten! Streng geheim!</strong></p>
<p>All diese Punkte werden von Autor Boris Meyn geschickt in seinen Kriminalfall eingearbeitet, der sogar bis auf Ereignisse am Ende des Zweiten Weltkriegs zurückführt. Wer will, kann einfach die spannende Suche nach dem Mörder darin sehen. Doch ganz nebenbei bleiben natürlich auch Informationen hängen, die nachdenklich über die Nutzung der Atomenergie stimmen. Denn was auf der Rückseite des Romans steht, gilt wohl leider auch für die Realität in der Elbmarsch. Vieles über die Vorkommnisse dort ist <em>„&#8230;immer noch sehr geheim, immer noch tödlich“</em>!</p>
<p><strong>Mehr Infos und Leseprobe unter:</strong> <a href="http://www.rowohlt.de/buch/Boris_Meyn_Kontamination.2855166.html">http://www.rowohlt.de/buch/Boris_Meyn_Kontamination.2855166.html</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holk.tv/2011/05/01/atomfrage-bei-boris-meyn-in-kontamination/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gentleman unterstreicht mit Diversity Live den Ruf zum Erhalt der (biologischen) Vielfalt</title>
		<link>http://www.holk.tv/2011/04/28/gentleman-mit-diversity-live-fuer-vielfalt/</link>
		<comments>http://www.holk.tv/2011/04/28/gentleman-mit-diversity-live-fuer-vielfalt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 22:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Gentleman]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrics]]></category>
		<category><![CDATA[Mono & Nikitaman]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.holk.tv/?p=338</guid>
		<description><![CDATA[War es nur Zufall, dass Gentleman sein Album im Internationalen Jahr der Biodiversität &#8216;Diversity&#8217; nannte? Oder ist der Erhalt der biologischen Vielfalt ein Thema für ihn? Jetzt, da der Reggae-Star diese Tage seine wichtigsten Botschaften noch einmal mit dem Werk &#8216;Diversity Live&#8217; unterstreicht, konnte HolK diese und andere Fragen endlich mit ihm klären. „Sit down [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>War es nur Zufall, dass Gentleman sein Album im Internationalen Jahr der Biodiversität &#8216;Diversity&#8217; nannte? Oder ist der Erhalt der biologischen Vielfalt ein Thema für ihn? Jetzt, da der Reggae-Star diese Tage seine wichtigsten Botschaften noch einmal mit dem Werk &#8216;Diversity Live&#8217; unterstreicht, konnte HolK diese und andere Fragen endlich mit ihm klären.</strong></p>
<div id="attachment_339" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/04/holk-und-gentleman-live-in-berlin.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/04/holk-und-gentleman-live-in-berlin-300x225.jpg" alt="Diversity live: Gentleman zeigt HolK, mit welcher Vielfalt Tücher einsetzbar sind" title="holk-und-gentleman-live-in-berlin" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-339" /></a><p class="wp-caption-text">Diversity live: Gentleman zeigt HolK, mit welcher Vielfalt Tücher einsetzbar sind</p></div>
<p><span id="more-338"></span></p>
<p><em>„Sit down and reason conscious livity./ Our natural ability./ Give thanks for diversity“</em>, sang Gentleman letztes Jahr beim Songtext von &#8216;It No Pretty&#8217;, das als erste Single aus &#8216;Diversity&#8217; ausgekoppelt wurde. Nun ist das Stück einer der Gänsehaut erzeugenden Höhepunkte, die &#8216;Diversity Live&#8217; präsentiert.</p>
<p>Gentleman geht es  zuerst einmal darum zu betonen, wie vielfältig seine Musik ist. Sie ist für ihn immer ein Spiegel von dem, was wir erleben, in welche Richtung wir gehen und wo wir gerade stehen. Aber der Titel transportiert seiner Meinung nach darüber hinaus auch eine nachhaltige Botschaft: <em>„Was einem reisenden Menschen auffällt, ist einfach, dass Vielfalt immer wichtiger wird in einer Zeit der Globalisierung. Die Städte werden sich immer ähnlicher. Überall gibt es die gleichen Läden. Ich will sagen, dass es wertvoll für uns Menschen ist, die Vielfalt zu erhalten.“</em><br />
<strong><br />
Der Letzte seiner Art</strong></p>
<p>Doch über diese Globalisierungs- und Konsumkritik hinaus verbindet Gentleman mit Vielfalt tatsächlich auch die Biodiversität und macht sich Sorgen um aussterbende Arten: <em>„Wahrscheinlich ist es irgendwann soweit, dass wir unseren Enkelkindern nur noch vom Sibirischen Tiger erzählen können. Das ist einfach eine traurige Entwicklung, dass Regierungen wie Japan Walfang zulassen oder in Afrika gewildert wird. Da wird die Natur mit Füßen getreten. Es wird nur kurzfristig gedacht und nicht generationsübergreifend. Das ist auf jeden Fall ein Ding, das mir auch nahe geht.“</em></p>
<p>Wer sich die Lyrics von &#8216;The Reason&#8217; anschaut und übersetzt, merkt sofort, dass er auch dabei an Mutter Erde und die kommenden Generationen dachte. Er kritisiert diejenigen, die sich so benehmen, als ob es kein Morgen gäbe: <em>„Mother Earth in pain, oh how she cry./ Behavior like there ain&#8217;t tomorrow./ From nature take a page and follow.“<br />
</em><br />
<strong>Die Zeit war, ist und wird knapp</strong></p>
<p>Leider konnte er den Track bei der Aufnahme für &#8216;Diversity Live&#8217; nicht berücksichtigen. Der Inhalt ist ihm aber so wichtig, dass er den Song bei den kommenden Konzerten wieder ins Programm nehmen will: <em>„Wir hatten leider nur eine begrenzte Zeit – gerade auf dem Summerjam. Wir hatten da eine Stoppuhr neben der Bühne. &#8216;The Reason&#8217; ist aber ein Song, den wir natürlich jetzt auf der Tour spielen – und der dann wahrscheinlich aufs nächste Live-Album drauf kommt.“</em></p>
<p>Dass uns nur wenig Zeit bleibt, etwas zu verändern, bevor es zu spät ist, ist auch Thema bei &#8216;No Time To Play&#8217;. Besonders interessant war bei dem Auftritt zum 25. Jubiläum des Summerjam-Festivals, dass die Backgroundsängerinnen Tamika und Mamadee den Satz über die Verschmutzung mit Chemikalien besonders betonten: <em>„Never take no time fi go wash off ina the mineral./ Creating pollution with dem chemical.“</em></p>
<p>Was genau er damit meint, erklärt Gentleman folgendermaßen: <em>„Das bezieht sich auf ein Mineralienbad – als Metapher darauf, mal in die Natur zu gehen und sich rein zu waschen. Das ist so ein Megacity-Ding, dass wir eigentlich aus der Natur stammen und das aber vergessen wird.“</em></p>
<p><strong>Wege aus der Krise</strong></p>
<p>Da ja erst vor Kurzem auch seine Kollabo &#8216;Wenn Der Nebel Sich Verzieht&#8217; mit Mono &#038; Nikitaman erschienen ist, habe ich ihn auch dazu befragt. Für ihn steckt  da in den Zeilen die Idee, dass jede Krise auch gleichzeitig eine Chance ist: <em>„Das ist ein Song, der Hoffnung erwecken soll in einer Welt, die doch gerade ziemlich grau ist. Aber trotzdem gibt es ja etwas, dass das Ganze zusammenhält – und Musik ist ein wichtiger Bestandteil dessen. Ich habe Mono &#038; Nikitaman bei einem Festival getroffen und war sehr überrascht von der Live-Präsenz und der Energie, die die Beiden versprühen.“</em></p>
<p>So haben sie sich sehr gut verstanden und irgenwann gab es die Anfrage, ob er einen Song mit ihnen machen würde. Überhaupt ist Gentleman immer offen für neue Projekte und engagiert sich zudem über die Musik hinaus für eine bessere Welt. So gibt es von ihm unter anderem Tracks auf Samplern wie &#8216;Voices Against Poverty&#8217;, &#8216;Red Ribbon Beatz&#8217;, &#8216;Statements Outta Babylon&#8217;, &#8216;Move Against G8&#8242; und &#8216;Rhymes For Creation&#8217;, der für das &#8216;Afrika Rise Project&#8217; von Culcha Candela entstanden ist.</p>
<p>Dabei gibt es zwei Projekte beziehungsweise Organisationen, die Gentleman besonders am Herzen liegen: <em>„Zum einen ist &#8216;Gemeinsam für Afrika&#8217; ein Ding, bei dem ich schon länger mitmache und Benefiz-Konzerte gebe. Und dann gibt es Viva Con Agua, die sich für sauberes Trinkwasser einsetzen und dabei Kultur, Musik und Spaß verbinden mit sozialem Engagement. Das sind Sachen, die ich permanent unterstütze. Wir haben einfach eine Verantwortung als Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen.“</em></p>
<p>Genau, grüne Helden braucht das Land!</p>
<p><strong>Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://www.gentleman-music.com">http://www.gentleman-music.com</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holk.tv/2011/04/28/gentleman-mit-diversity-live-fuer-vielfalt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

