HolK fragt nach: Kann klonen sich lohnen?09.23.09

Ende Juni war es in aller Munde – oder zum Glück eben doch nicht: Klon-Fleisch! Jedenfalls sollte eine EU-Verordnung angepasst werden, um den Weg für Fleisch von direkten Nachkommen geklonter Tiere freizumachen.

Trotz kritischer Stimmen ist das Thema noch lange nicht vom Tisch. Noch immer wird darüber diskutiert. So schrieb BILD.de Ende Juli zum Beispiel: „Möglicher Vorteil aus Industriesicht: Auf geklonte Tiere könnten Patente erworben werden.“

Ende August hat der hessische Agrarstaatssekretär Mark Weinmeister deshalb noch mal bekräftigt, dass ein Verbot von Patenten auf Tiere und Pflanzen notwendig ist. Die Lebensmittelaufsicht in den Vereinigten Staaten hat hingegen schon 2008 den Verkauf von Klonfleisch genehmigt.

Durch das Klonen können die Bauern mehr Zöglinge von besonders guten Exemplaren erhalten. Sie erhöhen so die Chance auf Tiere, die besonders viel Fleisch auf den Rippen haben, sehr viel Milch geben oder tolle Kälber gebären. “Klonen kann sich lohnen”, behauptet auch Max Raabe augenzwinkernd in einem seiner Lieder. Wenn das nicht toll ist. Oder doch nicht?

Das kann ja mal beim Inhaber von der Berliner Fleischerei „Detlev’s Wurst“ nachgefragt werden. In seinem Marktwagen verkauft Herr Glaser nur Fleisch von Neuland, also laut eigener Aussage dieses Vereins „aus besonders artgerechter und umweltschonender Tierhaltung“.

Was hat der Experte an Infos zu den möglichen Vor- und Nachteilen für HolK – und seinen Klon? Die Antworten gibt’s hier im Video.

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Erst feiern, dann gärtnern – Flughafen Tempelhof wird Central Garden Berlin07.14.09

Am 12. Mai 2009 wurde der Flughafen Tempelhof für die Bevölkerung geöffnet, um mit “60 Jahre Luftbrücke” das Ende der Blockade von Berlin zu feiern. HolK nahm die Gelegenheit war, um mitzufeiern und einen Blick auf den Rosinenbomber und damit in die Vergangenheit der Fliegerei zu werfen. Aber auch, um schon mal anzukündigen, wie er sich die zukünftige Entwicklung des stillgelegten Flugfeldes vorstellt. Stichwort: “Flugzeuge zu Pflugscharen”!

Wie der grüne HolK seine ganz eigene Gedenkfeier zelebrierte, hat Albert Heiser von Creative Game filmisch festgehalten. Aus der „Mutter aller Flughäfen“ muss der „Papa aller Parks“ werden, ein richtiger Central Garden. So zumindest lautet das Fazit, dass ihm beim Besuch des riesigen Areals in den Sinn kam.

Auch das Aktionsbündnis „Be 4 Tempelhof“ hat sich so seine Gedanken zu dem Ganzen gemacht. In einem bezirkinternen Bürgerentscheid wurde am 7. Juni 2009 über den Vorschlag abgestimmt, ob die Anlage nicht doch als „Ausweichflughafen“ reaktiviert werden könnte. Die Mehrheit war dafür. Aber wieder täglicher Flugverkehr? NEIN, danke!

Seit dem 30. Oktober 2008 dürfen keine Flugzeuge mehr den Flughafen nutzen. Schon einige Architekten haben vorgeschlagen, was mit dem riesigen Gelände (über 3,8 Hektar) zukünftig geschehen soll. Dabei hat der Park Potenzial für was ganz Großes.

Momentan ist nämlich wohl der Englische Garten in München mit rund 3,7 Hektar die größte innerstädtische Grünanlage der Welt. Der Central Park in New York hat etwa 3,4 Hektar. Also kann der Central Garden Berlin zu DEM Aushängeschild der Stadt werden. Grüner ist keine!

Mit Blumenplakat, Schaufel, Pflanzensamen und Filmemacher Albert Heiser hat sich HolK deshalb aufgemacht, um gleich mal den weltgrößten Park zu eröffnen. Bloß blöd, das zwischen ihm und dem großen Grün noch ein Stacheldrahtzaun stand. Wie er dennoch mit etwas Guerilla Gardening unermüdlich an der Umsetzung seiner Utopie gearbeitet hat, seht ihr hier im zweiten Video.

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Was lange währt, wird noch besser werden07.10.09

Kinder, wie die Zeit vergeht! Am 10. Juli 2008 hatte der unglaubliche HolK bei der Social-Collaboration-Platform Amazee.com seinen ersten Blogeintrag angelegt. Das Ziel war dabei klar ins Auge gefasst: Umweltschutz unterhaltsam zu präsentieren, also „Ecology” mit „Entertainment“ als „Ecotainment“ zu vereinen.

Daran hat sich auch (genau) ein Jahr danach nichts geändert. Nur die Art und Weise, wie diese Aufgabe bewältigt werden könnte, hat sich über die Zeit weiterentwickelt.

HolK stellt noch immer grüne Helden vor, die sich für eine bessere Welt einsetzen. Aber inzwischen dokumentiert er seine eigenen Aktionen auch mit kleinen Eco-Spots.

Ganz neu ist die Idee nicht. HolK selbst arbeitet schon seit Jahren in diesem Bereich. Aber jetzt wird es Zeit, wieder einen Schritt weiter zu gehen. Die eigene Webseite soll nun das bündeln, was bisher verstreut im Netz präsent ist.

Als Vorgeschmack auf das, was da noch kommen wird, seht Ihr auf dem Bild, wen HolK in letzter Zeit getroffen hat. Mehr wird noch nicht verraten.

Nur eines kann hier schon versprochen werden: Demnächst folgen noch richtig coole Sachen.

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