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	<title>holk.tv &#187; Ecotainment</title>
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	<description>Grüne Helden braucht das Land!</description>
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		<title>Wie Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design die Umwelt schützen</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 20:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier ist noch ein Artikel, den ich bereits auf der nun leider still gelegten Social Collaboration Platform Amazee veröffentlicht hatte. &#8216;Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design&#8217; von Innenarchitektin Sylvia Leydecker ist zwar schon 2008 erschienen, zeigt aber anschaulich, wo überall in der Welt Nanomaterialien bereits erfolgreich eingesetzt werden – und wie Architekten, Innenarchitekten und Designer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hier ist noch ein Artikel, den ich bereits auf der nun leider still gelegten Social Collaboration Platform Amazee veröffentlicht hatte. &#8216;Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design&#8217; von Innenarchitektin Sylvia Leydecker ist zwar schon 2008 erschienen, zeigt aber anschaulich, wo überall in der Welt Nanomaterialien bereits erfolgreich eingesetzt werden – und wie Architekten, Innenarchitekten und Designer damit auch die Umwelt schützen.</strong></p>
<div id="attachment_405" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/01/HolK_reads_Nanomaterials.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/01/HolK_reads_Nanomaterials-300x225.jpg" alt="Klein, aber fein: HolK informiert sich über Nanomaterialien" title="HolK_reads_Nanomaterials" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-405" /></a><p class="wp-caption-text">Klein, aber fein: HolK informiert sich über Nanomaterialien</p></div>
<p>Schon im Vorwort vom wissenschaftlichen Geschäftsfüher Michael Veith des Leibniz-Instituts für Neue Materialien (INM) wird an einem Beispiel erklärt, welche nachhaltigen Vorteile durch Nanotechnologie erreichbar sind: <em>„Wenn ein herkömmlicher Korrosionsschutzlack auf Chrom-VI-Basis durch eine ungiftige Nanobeschichtung ersetzt wird, die zudem wesentlich dünner und damit ressourcenschonender ist, bringt das wirtschaftliche Vorteile und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit.“</em></p>
<p>Sylvia Leydecker, die Inhaberin des 1997 in Köln gegründeten Innenarchitekturbüros &#8217;100% interior&#8217; ist, erklärt in ihrem Buch aber erst einmal, was Nanotechnologie eigentlich ist, um dann über eine historische Abhandlung zu den Meilensteinen der aktuellen Entwicklungen zu gelangen. Diese nahmen mit dem legendären Vortrag &#8216;There&#8217;s Plenty Room at the Bottom&#8217; von Nobelpreisträger Richard P. Feynman vor gut fünf Jahrzehnten ihren Anfang. Im Abschnitt &#8216;Nanoprodukte&#8217; stellt sie auch mögliche Anwendungen in der Branche Umwelttechnologie vor: <em>„Verschmutztes Wasser kann mittels Nanotechnologie per Photokatalyse gereinigt werden [...]. Recycling wird vereinfacht, indem durch konstruktive Debonding-on-Command-Systeme die sortenreine Trennung von Wertstoffen erleichtert wird.“</em></p>
<p><strong>Weniger Ressourcen, weniger Energie, mehr Umweltschutz</strong></p>
<p>Dem Themenkomplex &#8216;Ökologie und Ökonomie&#8217; werden dann noch einmal extra zwei Seiten gewidmet. Die Vorteile von Nanotechnologie sind vor allem, dass weniger Ressourcen und Energie benötigt werden – entweder direkt oder indirekt: <em>„Direkt, indem zum Beispiel kratzfester Lack ultradünn aufgetragen wird und damit sowohl Produktionsschritte als auch Material eingespart werden. Oder indirekt, indem beispielsweise eine hocheffiziente Dämmung zum Einsatz kommt, die nicht nur Energie spart, sondern außerdem den für sie selbst nötigen Materialeinsatz und dessen Transportaufwand minimiert.“</em></p>
<p>Der Großteil des Buches widmet sich dann real existierenden Funktionen und Anwendungen von &#8216;Selbstreinigend&#8217; über &#8216;Luftreinigend&#8217; bis &#8216;Kratz- und abriebfest&#8217;, die oft auch ökologisch nützlich sind. Auf rund 120 Seiten werden verschiedene Wirkweisen erklärt und dann zu (fast) jeder Anwendung Praxisbeispiele gezeigt, bei denen das soeben vorgestellte Prinzip bereits konkret genutzt wird. Fotos von Gebäuden aus Europa, Asien und Amerika, bei denen es im Zeitraum zwischen 2000 und 2007 zum Einsatz von Nanomaterialien kam, sollen die schon heute vorhandenen Möglichkeiten aufzeigen.</p>
<p>Demnach besteht zum Teil sogar schon jahrelange Erfahrung mit den Auswirkungen von Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design. Das macht auf jeden Fall Lust, tiefer in die Materie einzusteigen und konkret zu ermitteln, was nachhaltig bewirkt wurde. Als erster Kontakt zum Thema ist somit das Buch von Sylvia Leydecker durchaus geeignet.</p>
<p><strong>English information:</strong> <em>&#8220;With the help of nanotechnology dirty water can be cleansed using photocatalyse.“</em> (from: &#8216;Nanomaterials in Architecture, Interior Architecture and Design&#8217;, Birkhäuser, 2008, page 37)</p>
<p>This is only one example how nanomaterials can be used for a sustainable development. The interior designer Sylvia Leydecker has focused on the application of nanotechnology since 2003. She communicates her know-how as author of &#8216;Nanomaterials in Architecture, Interior Architecture and Design&#8217;. This book provides its readers with an overview of functional applications in architectural contexts and related fields that offer ecological benefits, too.</p>
<p><strong>Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://www.100interior.de">http://www.100interior.de</a></p>
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		<title>5 vor 12: Wie nachhaltig ist &#8216;Everything Is Borrowed&#8217; von The Streets?</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 21:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bevor ich hier meine eigene Website eingerichtet habe, gab es ja schon auf Amazee.com einen Ecotainment-Blog vom HolK. Da diese Social Community nun offline genommen wurde, will ich hier ein paar der alten Artikel „recyclen“. Und welcher Tag wäre für den Anfang passender als der 26.12.2011? Heute ist wirklich 5 (Tage) vor (20)12! Beginnen will [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bevor ich hier meine eigene Website eingerichtet habe, gab es ja schon auf Amazee.com einen Ecotainment-Blog vom HolK. Da diese Social Community nun offline genommen wurde, will ich hier ein paar der alten Artikel „recyclen“. Und welcher Tag wäre für den Anfang passender als der 26.12.2011? Heute ist wirklich 5 (Tage) vor (20)12!</strong></p>
<div id="attachment_400" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/12/holk-listens-to-the-treets.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/12/holk-listens-to-the-treets-300x225.jpg" alt="HolK hat bei The Streets noch mal genau hingehört" title="holk-listens-to-the-treets" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-400" /></a><p class="wp-caption-text">HolK hat bei The Streets noch mal genau hingehört</p></div>
<p>Beginnen will ich mit &#8216;Everything Is Borrowed&#8217; von The Streets aus dem Jahre 2008. Wie der Projektname ja schon sagt, bewegten sich The Streets seit dem allerersten Album ’Original Pirate Material’ eher im urbanen Umfeld. Auf ’Everything Is Borrowed’ überrascht Mike Skinner, der Kopf hinter dem Ganzen, aber nun mit nachhaltigeren Themen.</p>
<p>Im Video wird der Titeltrack ’Everything Is Borrowed’ zwar noch sehr materiell umgesetzt, denn die „geborgten Güter“ werden darin verpfändet, aber die Lyrics können natürlich auch ideell verstanden werden. Diese Welt gehört nicht uns alleine, sondern auch den folgenden Generationen: <em>„I came to this world with nothing./ And I leave with nothing but love./ Everything else is just borrowed.”</em></p>
<p>Optisch deutlicher beschreiben The Streets die Schönheit der Welt im Booklet der CD. Statt wie viele andere Künstler sich selbst zu zeigen, werden Fotos von natürlichen Landschaften – zum Teil sogar auf Doppelseiten – abgebildet. Auch im Video zu ’The Escapist’ wird Mike Skinner bis zum Ende nur von hinten gezeigt, wie er durch die Welt wandert&#8230; zur Fähre, durch das Gebirge und über Sanddünen.</p>
<p>Das Konzept hinter seinem neuen Werk erklärte Skinner im Infoblatt für die Presse so: <em>„Weil das vorangegangene Album so sehr in seiner Zeit gefangen war, entschied ich mich, dass ich auf diesem die modernen Zeiten so gut wie gar nicht erwähnen wollte. Aber trotzdem will ich eine Art Verbindungen zu jenen herstellen, die das moderne Leben leben. Und wenn du alle Gegenstände, Werkzeuge und den ganzen Kleinkram wegnimmst, durch die wir uns jeden Tag durcharbeiten, dann bleiben am Ende nur Menschen und die Natur.“</em></p>
<p>Der ökologisch am Eindeutigsten geprägte Songtext dürfte ’The Way Of The Dodo’ sein, bei dem The Streets die ausgestorbene Vogelart als Symbol dafür einsetzen, dass die Welt sich auch ohne uns weiter drehen wird. Umweltschutz dient eben vor allem dem Erhalt unserer eigenen Lebensgrundlage: <em>„It’s not Earth that’s in trouble./ It’s the people that live on it – no no./ Earth will be here long after we’ve all gone the way of the Dodo.”</em></p>
<p><strong>Klar, dass das hier keine Party-Platte geworden ist. Trotzdem bleibt zu hoffen, dass The Streets mit diesem schönen, nachdenklichen Album wieder mehr Menschen erreichen als zuletzt mit ‘The Hardest Way To Make An Easy Living’.</strong></p>
<p><strong>Mehr Infos:</strong> <a href="http://www.the-streets.co.uk">http://www.the-streets.co.uk</a></p>
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		<title>Marlon Roudette arbeitet weiter am nachhaltigen Big City Life</title>
		<link>http://www.holk.tv/2011/09/20/marlon-roudette-fuer-nachhaltiges-big-city-life/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 20:19:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit seiner Band Mattafix veröffentlichte Marlon Roudette die erste offizielle Single &#8216;Big City Life&#8217; 2005. In mehreren Ländern landete das Duo damit einen Nr.-1-Hit, trotz oder wegen der gesellschaftskritischen Lyrics. Zwei Alben später wandelt der Frontmann nun mit &#8216;Matter Fixed&#8217; auf Solo-Pfaden und hat mit der Single &#8216;New Age&#8217; für den Soundtrack zum Film &#8216;What [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit seiner Band Mattafix veröffentlichte Marlon Roudette die erste offizielle Single &#8216;Big City Life&#8217; 2005. In mehreren Ländern landete das Duo damit einen Nr.-1-Hit, trotz oder wegen der gesellschaftskritischen Lyrics. Zwei Alben später wandelt der Frontmann nun mit &#8216;Matter Fixed&#8217; auf Solo-Pfaden und hat mit der Single &#8216;New Age&#8217; für den Soundtrack zum Film &#8216;What A Man&#8217; von und mit Matthias Schweighöfer wieder die Pole Position in Deutschland erobert. Trotzdem bleibt er bescheiden und spricht im Interview lieber übers Fahrradfahren und das Engagement für seine karibische Heimat.</strong></p>
<div id="attachment_393" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/09/big-city-life-marlon-roudette-and-holk.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/09/big-city-life-marlon-roudette-and-holk-300x225.jpg" alt="big-city-life-marlon-roudette-and-holk" title="big-city-life-marlon-roudette-and-holk" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-393" /></a><p class="wp-caption-text">Nachhaltig, aber sexy? Big City Life in Berlin mit Marlon Roudette und HolK</p></div>
<p><span id="more-392"></span></p>
<p>Marlon Roudette, der in London geboren wurde und auf der Karibik-Insel St. Vincent aufwuchs, ist eigentlich immer auf dem Boden geblieben. Jedenfalls sind ihm die bisherigen Erfolge nicht zu Kopf gestiegen. So stellt er im entspannten Rap-Track &#8216;Riding Home&#8217; unter anderem klar, dass er gar kein Auto braucht, sondern lieber Fahrrad fährt: <em>„He took the yard to the city and he mixed it, mattafixed it./ Now, he&#8217;s on some sick shhh./ So keep the money and the cars and the deals./ I&#8217;m riding home on the same two wheels.“</em></p>
<p><strong>Zurück zur Natur?</strong></p>
<p>Dass die Lyrics nicht nur ein Spruch sind, der sich gerade gut reimt, bestätigt er gerne auch nochmal auf Nachfrage. Einen Bentley habe er nie gewollt. Unkontrollierter Konsum ist nicht Teil seines Lebensstils. Ideelle Werte zählen für ihn mehr als marterielle: <em>„Ich find&#8217;s gut, mich auf das Wesentliche zu beschränken. Das heißt, gute Songs zu schreiben. Aber es geht auch darum, zu zeigen, wo ich herkomme. Und das kann eben auch beim Fahren nach Hause eine eher ungewöhnliche Art der Fortbewegung sein. Wobei ich wirklich viel Fahrrad fahre. Mein Auto habe ich verkauft.“</em></p>
<p>Auch der ökologische Aspekt spiele bei der Entscheidung fürs Rad schon eine Rolle. Wobei er das nicht übertreiben will, aber seine Mutter sei da bei einer nachhaltigen Lebensführung sehr engagiert: <em>„Sie ist einerseits Kunstlehrerin, aber andererseits auch Bio-Bäuerin. Ihr ganzer Lebensstil dreht sich darum, unseren CO2-Fußabdruck zu verringern. Das hat mich natürlich beeinflusst, so dass ich zum Beispiel auch Landwirtschaftskurse in der Schule belegt hatte. Das muss im Auge behalten werden, wie wir unser Land nutzen. Massenproduktion funktioniert nicht. Wir müssen wieder eine größere Beziehung zu den Quellen unserer Nahrung bekommen.“</em></p>
<p><strong>Ten million&#8230; ways to change the system</strong></p>
<p>Schon in &#8216;Big City Life&#8217; beschrieb Marlon Roudette damals seine Haßliebe zum Leben in der Großstadt, bei dem die Hektik und der Druck den Alltag dominieren, das System einen runtermacht und die Natur in die Ecke gedrängt wird: <em>„Don&#8217;t let the system get you down./ Big City Life, me try fi get by./ Pressure nah ease up no matter how hard me try.“</em></p>
<p>So systemkritisch ist Marlon Roudette auf &#8216;Matter Fixed&#8217; auf den ersten Blick nicht mehr. Eher hört es sich so an, als ob es „nur“ um Beziehungskram geht. Diesen Eindruck bestätigt er einerseits, versucht ihn aber andererseits auch zu korrigieren: <em>„Zu Beginn der Aufnahmen war ich sehr mit persönlichen Dingen beschäftigt. Aber es ist jedenfalls nicht so, dass ich mich nicht weiterhin für soziale Belange interessiere. Ich denke aber auch, dass zum Teil in den Liedern genug Raum für andere Interpretationen ist. Es gibt zum Beispiel auch Stücke wie &#8216;Ten Million&#8217;, das Obdachlosigkeit behandelt. In &#8216;City Like This&#8217; geht es um die Schwierigkeiten, in einer riesigen Metropole zu wohnen. Das sind einfach Themen, die mich beschäftigen.“</em></p>
<p><strong>Nachhaltig engagiert!</strong></p>
<p>Wenn die Leute hören, dass Marlon Roudette aus der Karibik kommt, beneiden sie ihn meistens dafür. Und es sei natürlich in St. Vincent auch wunderschön. Aber das Leben in einer sich gerade erst entwickelnden Wirtschaft, die von größeren Nationen beeinflusst wird, ist auch schwierig, wie der Sänger erzählt: <em>„Der Lohn ist zum Teil minimal, die Arbeitslosigkeit hoch. Die Abhängigkeit von Importen steigt, während bäuerliche Traditionen verloren gehen. Vulkanausbrüche gab es zum Glück schon lange nicht mehr, aber Hurrikans sind auch problematisch. Die sozial-politischen Punkte, die auf meinen Album angesprochen werden, sind aus diesem Blickwinkel auf und von der Karibik beeinflusst.“</em></p>
<p>Momentan konzentriert er sich auch wieder mehr auf seine Heimat. In den vergangenen Jahren habe er da in einigen Schulen Vorträge gehalten und will das noch verstärken, nachdem er sich 2007 mit dem Song &#8216;Living Dafur&#8217; noch eher für diese afrikanische Region engagiert hatte.</p>
<p>Ein Kapitel aus seinen Leben, das ihm noch immer so wichtig ist, dass er es mit Bildern auf seinem Cover zu &#8216;Matter Fixed&#8217; erneut aufgreift: <em>„Ich wollte ein Artwork, das meine Persönlichkeit durch Bilder aus meinem Leben widerspiegelt. Die Demonstration, die da zu sehen ist, war für &#8216;Save Dafur&#8217; vor dem Haus des britischen Premierministers in der Downing Street 10. Ich bin in die Aktivitäten leider nicht mehr so stark involviert wie zu der Zeit, als wir mit unserem Lied auf die Lage dort in Afrika aufmerksam machten. Das Traurige ist, dass der Friedensprozess in der Region noch immer behindert wird. Aber mal sehen, wie sich die Unabhängigkeit des Südsudans auf die Situation auswirkt. Und ich bin sehr froh, dass ich als Künstler zumindest ein bisschen was tun konnte.“</em><br />
<strong><br />
Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://www.marlonroudette.com">http://www.marlonroudette.com</a></p>
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		<title>P.R. Kantate reimt für mehr Recycling im Rahmen der Trenntstadt Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 20:14:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem Reggae-Stück &#8216;Görli, Görli&#8217; landete P.R. Kantate im Sommer 2003 einen Top-40-Hit. Darin besang er seinen Lieblingspark in Berlin. Doch neben solchen eher Nonsense-Liedern spricht P.R., das kurz für Plattenreiter steht, durchaus auch nachhaltigere Themen an. Auf seinem Album &#8216;Andere Seite&#8217; ging es unter anderem um die Energiekrise (&#8216;Kalt!&#8217;), unflexible Bürokratie (&#8216;Amt ab!&#8217;) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem Reggae-Stück &#8216;Görli, Görli&#8217; landete P.R. Kantate im Sommer 2003 einen Top-40-Hit. Darin besang er seinen Lieblingspark in Berlin. Doch neben solchen eher Nonsense-Liedern spricht P.R., das kurz für Plattenreiter steht, durchaus auch nachhaltigere Themen an. Auf seinem Album &#8216;Andere Seite&#8217; ging es unter anderem um die Energiekrise (&#8216;Kalt!&#8217;), unflexible Bürokratie (&#8216;Amt ab!&#8217;) und den Ausbruch aus der Hektik des Alltags (&#8216;Atme die Welt&#8217;). Bei seinem neuen Projekt mit dem Trennt-Müll-Ensemble wird er nun noch konkreter – denn der Name ist Programm!</strong></p>
<div id="attachment_373" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/karneval-der-kulturen-holk-pr-kantate-trenntfestival-görli.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/karneval-der-kulturen-holk-pr-kantate-trenntfestival-görli-300x225.jpg" alt="HolK musisiert auf Müll - beim Trenntfestival mit P.R. Kantate (2. von rechts) und Band" title="karneval-der-kulturen-holk-pr-kantate-trenntfestival-görli" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-373" /></a><p class="wp-caption-text">HolK musisiert auf Müll - beim Trenntfestival mit P.R. Kantate (2. von rechts) und Band</p></div>
<p><span id="more-372"></span></p>
<p><em>„Müll runterbringen ist eine Sache von Sekunden./ Deckel auf, Deckel zu – und er ist verschwunden./ Doch so einfach ist die Sache manchmal nicht./ Denn: Er soll sortiert sein – und nicht vermischt!“</em>, rappt P.R. Kantate in seinen Lyrics zu den Klängen der Band, die auf Mülltonnen und selbst gebastelten Instrumenten aus alten Flaschen, Rohren und ähnlichem Abfall mitreißende Musik zaubert.</p>
<p>Noch bis zum 10. Juli 2011 ist das Team an verschiedenen Orten in Berlin unterwegs, um mit kleinen, kostenlosen Straßenkonzerten für mehr Umweltschutz zu werben. Unter <a href="http://trenntstadt-berlin.de/trenntmusik/">http://trenntstadt-berlin.de/trenntmusik/</a> finden Unteressierte nicht nur die noch ausstehenden Termine, sondern auch Bauanleitungen für die eingesetzten Instrumente wie Plastikrohr-Trommeln oder Kronkorken-Rasseln.</p>
<p><strong>Macht Mucke mit Müll!</strong></p>
<p>Schon der Start des Musikprojekts im Rahmen der Initiative &#8216;Trenntstadt Berlin&#8217; der Berliner Stadtreinigung (BSR) und ihrer Partner ALBA, Berlin Recycling und der Stiftung Naturschutz war ungewöhnlich, wie sich der Berliner Künstler erinnert: <em>„Das war sehr spannend. Alfred Mehnert von &#8216;Populare&#8217;, der die Trennt-Band leitet, kam mit – ja, eigentlich – haufenweise Müll zu mir: Flaschen, Rohre, Plastiktüten, Kanistern und irgendwelchem Kram. Er spielte dann darauf fulminante Rhythmen ein.“</em></p>
<p>Was ihn da genau erwarten würde, war Kantate davor wohl nicht so klar. Zuvor gab es bloß die Anfrage, ob er nicht Lust hätte, sich an einem solchen Projekt zu beteiligen – sowohl bei der Produktion als auch beim Texten. Er hatte Lust und nahm dann noch weitere Sounds in der Werkstatt auf, wo die Instrumente hergestellt wurden, um daraus einen Song zu machen: <em>„Ich denke, der Hörer merkt, dass das anders klingt. Aber nicht nach Schrott, sondern richtig gut. Das ist ja zum Teil Hightech-Ware, die da bei uns im Müll landet. Dementsprechend hat sie klanglich gar nicht mal so schlechte Qualität.“</em></p>
<p><iframe width="480" height="303" src="http://www.youtube.com/embed/KFEJt6Y0XTI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Textmässig hat er natürlich versucht, ein paar Botschaften über die Vorteile des Mülltrennens in witzige Reime zu verpacken. Unter anderem beschreibt er darin, wie die verschiedenen Abfälle stofflich und energetisch wiederverwertet werden können. Mit dem Hinweis, dass aus Biomasse Energie gewonnen werden könnte, knüpft er locker an ein Thema an, dass ihn schon in seinem Stück &#8216;Kalt!&#8217; beschäftigt hat: Das Schwinden der Ressource Erdöl!</p>
<p><strong>Wird es Zeit, sich warm anzuziehen?</strong></p>
<p>In &#8216;Kalt!&#8217; sang er schon vor ein paar Jahren: <em>„Ob die Vorräte noch reichen werden für das kranke Land, weiß ganz allein – die Pipe-Hotline./ Weil&#8230; unser Leben ist an den Ölpreis gekoppelt – und der hat sich bald verdoppelt./ Es ist kalt in Jamaika, letztes Jahr war es doch noch wärmer./ Kalt in Jamaika, die Leute werden immer ärmer!“<br />
</em><br />
In dem Lied geht es natürlich um mehr als die Beschreibung der Wetterbedingungen auf der Karibikinsel, die vielen Hörern paradox vorkommen. Jamaika ist bei Kantate eher eine Metapher: <em>„Wie Andorra bei Max Frisch. Er schreibt zwar über das Land, meint aber ein ganz anderes. So ähnlich ist das bei mir auch. Die Zeile, dass unser Leben an den Ölpreis gekoppelt ist und er sich verdoppelt hat, war damals so. Inzwischen hat er sich verdoppelt und verdoppelt und verdoppelt. Wenn ich das Stück live spiele, singe ich das dann auch so.“</em></p>
<p>Diese Entwicklung stimmt ihn natürlich nachdenklich. Ob die Energiewende nach Fukushima jetzt doch schneller kommt, weiß auch keiner. Trotz einer gewissen Skepsis blickt P.R. Kantate aber positiv in die Zukunft: <em>„Da wird auch gerne die Fahne in den Wind gehangen. Jetzt hängt sie eben im radioaktiven Wind und wird schnell wieder eingeholt. Ich glaube daran, dass der Ökostrom so weit ausgebaut werden kann, dass er andere Energiequellen ersetzen kann. Das Auto hat irgendwann die Kutschen abgelöst – und irgendwann wird das Auto durch was anderes abgelöst. Das ist eine Frage der Zeit, des Willens&#8230; und der Lobby! Ich bin da aber optimistisch!“</em></p>
<p><strong>Einfach im Kleinen anfangen – wie z.B. im Görli</strong></p>
<p>Politische Weichen müssen einfach in die richtige Richtung gestellt werden. In Anlehnung an &#8216;König von Deutschland&#8217;, den Klassiker von Rio Reiser, überlegte sich Kantate auch schon mal, was er verändern würde, wenn er die Macht dazu hätte.</p>
<p>Unter anderem würde er versuchen, Umweltverschmutzung, Lebensmittelskandale und Sozialabbau zu bekämpfen: <em>„Wenn am Görlitzer Bahnhof die Linden blühen – und der Rasen im Park ist braun anstatt grün,/ dann kiek ick mir hier um und denk mir: Oh yeah – wär geil, wenn ich hier mal König wär./ Da wo Bolle war, würde jetzt ein Spielplatz sein. Und in die Baugrube gegenüber käm ein Schwimmbecken rein./ Die Döner wären wieder aus richtigem Fleisch – und nicht aus so&#8217;nem Schaumgummi-Pressspan-Zeugs./ Das alles und noch viel mehr – würde ich machen, wenn ich König von Kreuzberg wär.“</em></p>
<p>Der Görli ist ihm eben, seit er in der Nähe lebt und arbeitet, natürlich ans Herz gewachsen. Umso erstaunter ist er darüber, wie rücksichtslos Leute mit ihren Lieblingsplätzen umgehen: <em>„Der Rasen wird durchgetrampelt und alles ist voll mit Kippen, Kronkorken und anderen Müll. Da wünsche ich mir einfach lokalen Umweltschutz im Park von nebenan.“</em></p>
<p><strong>Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://www.plattenreiter.de">http://www.plattenreiter.de</a></p>
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		<title>Blogparade: Lesen, Lernen &amp; Leben – wie Bücher unsere Welt verändern können</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 18:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Tutorial-Blog Createsomfing sucht gerade noch bis zum 12. April 2011 Beiträge zu folgenden Fragen: Was willst Du machen, was wünschst Du Dir? Was fällt Dir ein zum „Lesen, Lernen &#038; Leben“? Die passende Antwort muss in meinem Fall lauten: Ich wünschte, ich hätte etwas mehr Zeit zum Lesen von Büchern mit Öko-Bezug… und mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Tutorial-Blog Createsomfing sucht gerade noch bis zum 12. April 2011 Beiträge zu folgenden Fragen: Was willst Du machen, was wünschst Du Dir? Was fällt Dir ein zum „Lesen, Lernen &#038; Leben“? Die passende Antwort muss in meinem Fall lauten: Ich wünschte, ich hätte etwas mehr Zeit zum Lesen von Büchern mit Öko-Bezug… und mehr Zeit, um anschließend darüber zu bloggen. Trotzdem hier mal eine Vorschau, welche Buch-Tipps demnächst vom HolK anstehen!</strong></p>
<div id="attachment_332" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/04/holk-literatur.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/04/holk-literatur.jpg" alt="Das literarische Quartett inklusive Suchspiel: Welches Buch hat HolK hier noch nicht besprochen? " title="holk-literatur" width="300" height="228" class="size-full wp-image-332" /></a><p class="wp-caption-text">Das literarische Quartett inklusive Suchspiel: Welches Buch hat HolK hier noch nicht besprochen? </p></div>
<p><span id="more-331"></span></p>
<p>Durch die Aktion ist mir zum Beispiel gerade bewusst geworden, dass ich letzten Sommer am 17. Juli zum zweijährigen Jubiläum vom HolK-Blog unter <a href="http://www.amazee.com">http://www.amazee.com/der-unglaubliche-holk</a> auch einen Artikel über das Buch „Nano Materials in Architecture, Interior Architecture and Design“ angekündigt habe. Leider ist er noch immer nicht fertig verfasst.</p>
<p><strong>Lesen, um zu lernen, durch was unser Leben in Zukunft bestimmt wird</strong></p>
<p>Momentan lese ich „Der Kampf um die Tiefsee – Wettlauf um die Rohstoffe der Erde“ von Sarah Zierul und „Kontamination“ von Boris Meyn, das Anfang Mai erscheinen wird. Ein ausführlicher Artikel darüber folgt hoffentlich innerhalb der nächsten Wochen. Aber so viel sei hier schon verraten: Die Leser können einiges über die Gefahren lernen, die bei der Verwendung von radioaktivem Material drohen.</p>
<p><strong>Sponsern, Spenden &#038; Spaß dabei – wie Blogparaden unsere Welt verändern können</strong></p>
<p>Da passt es auch, dass Createsomfing für jeden Blogbeitrag zum Thema „Lesen, Lernen &#038; Leben“ 5 Euro an eine Hilfsorganisation für Japan spenden will. Ein Sponsor der Aktion „Lesen, Lernen &#038; Leben“ ist übrigens die <a href="http://www.zweitausendeins.de/">Zweitausendeins Versand Dienst GmbH</a>, die seit über 40 Jahren als „Kulturversandhaus für alle, die gute Bücher, Filme und Musik lieben“ aktiv ist.</p>
<p>Habe gerade deren aktuellen Katalog angeschaut. Da ist auch einiges bei, das hier besprochen werden könnte. Zum Beispiel „Design Ecology!“, das „neo-grüne Markenstrategien in der Werbung“ anhand von 70 internationalen Beispielen vorstellt. Bleibt eigentlich nur noch mit einem meiner Lieblingszitate zu enden, dass ich den Lyrics des Songs „I Can“ von Nas entnommen habe: „Read more, learn more, change the Globe“!</p>
<p><strong>Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://createsomfing.com/gewinnspiel/gewinnspiel-zum-fruehling-lesen-lernen-leben-startgeld-fuer-deine-wuensche/">http://createsomfing.com/gewinnspiel/gewinnspiel-zum-fruehling-lesen-lernen-leben-startgeld-fuer-deine-wuensche/</a></p>
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		<title>Mono &amp; Nikitaman suchen Komplizen unter Freunden, um das Alles nachhaltig zu verändern</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 20:19:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[’Unter Freunden’ hat das Reggae-/Dancehall-Duo Mono &#038; Nikitaman sein viertes Album genannt. Im gleichnamigen Titeltrack betonen sie: „Wenn wir könnten, würden wir sogar die Welt retten./ Nur weil wir feiern wollen, heißt das noch lange nicht, dass wir das Maul halten, mix Party und Politics.“ Im Interview erklären sie, wie viel Spaß so ein bewusster [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>’Unter Freunden’ hat das Reggae-/Dancehall-Duo Mono &#038; Nikitaman sein viertes Album genannt. Im gleichnamigen Titeltrack betonen sie: <em>„Wenn wir könnten, würden wir sogar die Welt retten./ Nur weil wir feiern wollen, heißt das noch lange nicht, dass wir das Maul halten, mix Party und Politics.“</em> Im Interview erklären sie, wie viel Spaß so ein bewusster Lebensstil machen kann.</strong></p>
<div id="attachment_324" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/04/mono-nikitaman-unter-freunden.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/04/mono-nikitaman-unter-freunden-300x225.jpg" alt="" title="mono-nikitaman-unter-freunden" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-324" /></a><p class="wp-caption-text">HolK unter Freunden - oder Komplizen? Kämpfen auch für eine bessere Welt: Mono &#038; Nikitaman</p></div>
<p><span id="more-323"></span></p>
<p>Von Anfang an galt bei den Beiden, dass die Revolution tanzbar sein muss. So veröffentlichten sie zum Beispiel schon 2008 das Stück ’Das Alles’, das vom ’König von Deutschland’ inspiriert war. Mit dem hatte ja schon Rio Reiser seine Gesellschaftskritik unterhaltsam präsentiert.</p>
<p><strong>Positive Energie statt Atommüll und Erdöl</strong></p>
<p>Nikitaman verfasste für ihre Interpretation folgende Lyrics mit Anti-Atomkraft-Botschaft und dem Hinweis auf die Generationengerechtigkeit: <em>„Wenn ich der Chef wär, wenn ich in der Regierung säß, dann gäb es erstmal Jugendrente, weltweit freies Internet./ Kiffen wär legal und Deutschland wär sogar im Winter nett. Atommülllager wären verboten, weil ich ein Herz für Kinder hätt.“</em></p>
<p>Da wollte Mono natürlich nicht hinten anstehen und wünschte sich Fahrzeuge, die nicht mehr unsere kostbaren Rohstoffe verbrauchen: <em>„In meiner Welt braucht man nur für Platten Erdöl, Autos müssen nicht mehr tanken, das wäre doch sehr schön.“</em></p>
<p><strong>Zwischen den sonnigen Zeilen lesen</strong></p>
<p>Auch auf der neuen Platte werden wie angekündigt in die fröhlichen Tracks politische Statements eingebaut. Mal eindeutiger wie bei ’Cash’, das sich mit dem lieben Geld beschäftigt. Mal eben etwas versteckter wie bei ’Wenn Sich Der Nebel Verzieht’. Darin geht es oberflächlich darum, dass irgendwann alles wieder gut wird. Doch betont dabei ihr Gastsänger Gentleman im Dialog, dass wir unser Schicksal selber in die Hand nehmen sollten: <em>„Die ersten Sonnenstrahlen./ And we na give it up until we rule our destiny./ Es ist wie beim ersten Mal./ Und ich seh, wie die Sonne aufgeht und ich freu mich auf den Tag.“</em></p>
<p>Ihre Songtexte kann so eben jeder für sich selbst interpretieren, findet Mono: <em>„Wenn jemand darin einfach ein Sommerlied sehen will, kann er das natürlich. Aber wir haben da schon viel reingepackt. Ich hatte die Idee dazu, als ich einen Tinnitus bekommen hatte und es mir echt schlecht ging. Danach, als es wieder besser war, hatte ich schon das Gefühl wie bei einem Sonnenaufgang. Ich glaube, das kann jeder nachvollziehen, denn solche Momente erlebt jeder einmal.“</em></p>
<p><strong>Gekommen um zu bleiben – und um was zu bewegen</strong></p>
<p>Auch bei ’Komplizen’ kann sich jeder selber überlegen, ob er in dem Songtext mehr sieht als einen guten Partytrack, wenn es heißt: <em>„M&#038;N sind zurück, Straßen brennen wieder./ Auf vollen Touren, gute Vibes sind beste Krisenkiller.“</em></p>
<p>Immerhin sind sie gerade bei der großen Anti-Atom-Demo am 26. März 2011 in Berlin aufgetreten und haben mit &#8216;Rückkehr der Clowns&#8217; noch ein neues Stück im Repertoire, das den friedlichen Widerstand der verkleideten Spaßguerilla feiert. Die Chaos-Armada punktete vor allem beim G8-Gipfel in Heiligendamm, wo unter anderem Wir sind Helden auftraten. Eine Band, auf die sich Nikitaman auch in &#8216;Komplizen&#8217; bezieht: <em>„Sind gekommen, um zu bleiben./ Wir sind Helden der Dancehall./ Alle warten auf ein Zeichen, das ist der last Call.</em>“</p>
<p>Nikitaman ging es dabei aber vor allem darum, dass er deren Ansage &#8216;Gekommen um zu bleiben&#8217; extrem gut fand: <em>„Mit der Band habe ich mich nicht eingehend beschäftigt. Sie ist aber auf jeden Fall eine Bereicherung der deutschen Musikwelt – ohne Frage. Grundsätzlich haben wir von der Einstellung bestimmt viel gemeinsam, aber wir haben uns so noch nie getroffen. Mir ging es vor allem um das Zitat und das Bild, dass wir auch gekommen sind, um zu bleiben.“</em></p>
<p><strong>Des Königs neue Kleider – fair gehandelt</strong></p>
<p>Der Anspruch der Beiden ist bei all ihren Lyrics, nicht zu predigen, sondern Sachen aufzuzeigen und Fragen zu stellen. Alle Antworten können – und wollen – sie nicht liefern. Aber da, wo es geht, tun sie, was sie können. So sind zum Beispiel (fast) alle T-Shirts in ihrem Online-Shop aus fairem Handel, ökologisch, klimafreundlich und in Deutschland bedruckt worden.</p>
<p>Mono erzählt, dass das am Anfang schwer war, denn es gab noch nicht die richtig guten Designs bei Bio- und Fairtrade-Sachen: <em>„Aber die Zeiten ändern sich und das finde ich sehr gut. Es gibt inzwischen auch gute Farben. Du musst dir nicht einen Jute-Sack überziehen. Natürlich machst du da auch mal Fehler. Perfekt sein kann niemand. Und ich erwische mich selbst dabei, dass ich andere Sachen kaufe. Aber wir können ja versuchen, dass so gut wie möglich zu machen. Und gerade in dem Fall, wo wir selber Geld damit verdienen, möchte ich mir nicht die Hände schmutzig machen.“</em></p>
<p><strong>Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://www.mono-nikitaman.de">http://www.mono-nikitaman.de</a></p>
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		<title>Nosliw wiederholt mit &#8220;Heiss &amp; Laut Remixed&#8221; gerne seinen Aufruf zu mehr Engagement</title>
		<link>http://www.holk.tv/2010/10/20/nosliw-heiss-laut-remixed-aufruf-zu-engagement/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 21:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wiederholen will Nosliw sich nicht. Aber manchmal lässt es sich wohl nicht vermeiden. Und wenn dadurch noch mal betont wird, dass wir uns alle für eine bessere Welt einsetzen sollten, ist das auch mehr als in Ordnung – wie jetzt beim Album ’Heiss &#038; Laut – Remixed By Soulforce’ zu sehen ist! Schon als 2004 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wiederholen will Nosliw sich nicht. Aber manchmal lässt es sich wohl nicht vermeiden. Und wenn dadurch noch mal betont wird, dass wir uns alle für eine bessere Welt einsetzen sollten, ist das auch mehr als in Ordnung – wie jetzt beim Album ’Heiss &#038; Laut – Remixed By Soulforce’ zu sehen ist!</strong></p>
<div id="attachment_254" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/10/nosliw-holk-heiss-und-laut.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/10/nosliw-holk-heiss-und-laut-300x224.jpg" alt="Heiß und laut? Nosliw und HolK wissen, wo&#039;s brennt" title="nosliw-holk-heiss-und-laut" width="300" height="224" class="size-medium wp-image-254" /></a><p class="wp-caption-text">Heiß und laut? Nosliw und HolK wissen, wo's brennt</p></div>
<p><span id="more-253"></span></p>
<p>Schon als 2004 das Debütalbum ’Mittendrin’ von Nosliw erschien, bezog der inzwischen in Berlin lebende Reggaesänger eine klare Position in seinen Lyrics. Er wollte die Menschen zum Umdenken für eine nachhaltige Entwicklung bewegen, indem er zum Beispiel in ’Wie Weit’ Fragen formulierte, die die Hörer für sich beantworten sollten: <em>„Wie lang schon produzieren wir Gifte? Wie lang schon wird gar nichts erreicht auf Umweltgipfeln?/ Wie viele Konventionen zu Gunsten von Onkel Sam? Wie viel Verantwortung bleibt bei den Mittellosen hängen?/ Wie weit, wie weit können Menschen Dinge vereinnahmen, die diese Welt in Jahrmillionen allein erreicht hat?“</em></p>
<p><strong>Immer noch keine schöne neue Welt</strong></p>
<p>Sechs Jahre später knüpft er vorsichtig auf dem neuen Remix-Album, bei dem Soulforce alle Stücke vom Werk ’Heiss &#038; Laut’ aus dem letzten Jahr noch einmal mit neuen Beats unterlegt haben, daran an. Bei ’Yeahyeahyeahyeahyeah’ erklärt er, dass es so, wie es ist, nicht bleiben darf. Im Refrain ruft er dann aber erst mal nur zum Mitsingen auf: <em>„Wenn ihr wirklich etwas ändern wollt, dann gebt mir ein Yeahyeahyeahyeahyeah./ Alle Leute singen Yeahyeahyeahyeahyeah./ Für eine schöne Welt – Yeahyeahyeahyeahyeah.“</em></p>
<p>Was seine Welt verschönern würde, verrät er gegen Ende des Stücks. Für ihn gäbe es ein Happy End, wenn endlich die letzte Nazi-Kneipe brennt. Noch mal auf den Punkt bringt er das Thema mit dem Bonustrack ’Nazis Raus’. Dieses Problem ist für ihn eine ganz lästige Geschichte: <em>„Ständig müssen wir uns mit Menschen auseinandersetzen, die versuchen, blonde Haare und blaue Augen zu retten. Dabei gibt es nur noch rund 3.000 Tiger. Die müssen wir retten. Ich würde mich viel lieber mehr für den Umweltschutz engagieren, aber natürlich müssen wir erst einmal als Menschen miteinander klarkommen.“</em></p>
<p><strong>Thinking about the next Generation</strong></p>
<p>Trotzdem versucht er in seinen Songs, auch die Umwelt-Themen, die er schon vor Jahren angesprochen hat, immer wieder einzubringen: <em>„Obwohl es mir sehr unangenehm ist, mich immer zu wiederholen: &#8216;Wir haben nur einen Planeten! Wir sind alle aufeinander angewiesen! Es gibt keinen Ersatz!&#8217; Irgendwann muss es die Allgemeinheit doch mal begriffen haben, dass wir es selber in die Hand nehmen müssen.“</em></p>
<p>Dabei hat Nosliw auch konkrete Möglichkeiten parat, was getan werden könnte: <em>„Dass wir bestimmte Produkte nicht kaufen dürfen. Dass wir uns bewusster ernähren. Dass wir saisonale Produkte kaufen. Dass wir nicht immer nur auf den Preis gucken sollten. Inzwischen ist es soweit, dass unsere eigene Generation keine Zukunft mehr hat, wenn wir so weitermachen. Es geht nicht mehr um die Enkel-Generation.“</em></p>
<p><strong>Gib dem Affen keinen Zucker</strong></p>
<p>In seinen Songtexten ist er dagegen bei &#8216;Heiß Und Laut&#8217; nicht mehr so konkret, wenn es darum geht, die Dinge anzusprechen. Während sein Gast-Rapper Olli Banjo bei ’Angst Ist Deren Business’ sich darüber aufregt, was die Panikmaschinerie alles zum Geldscheffeln mobilisiert, bleibt Nosliw selbst bei dem Songtext sehr allgemein.</p>
<p>So warnt er zwar davor, sich durch Tabletten retten zu wollen, geht aber nicht näher auf die Pharma-Industrie ein. Darauf angesprochen, hat er dann aber doch was Interessantes parat: <em>„Kennst du Stevia? Das ist ein Süßstoff, der in der EU nicht als Lebensmittel zugelassen ist. Weil er der perfekte Zuckerersatz ist. Das stört natürlich die Zuckerindustrie. In Studien wurden irgendwelche Inhaltsstoffe isoliert, die in hoch konzentrierter Form zu Krebs führen. Damit hat die Lobby bei der Politik erreicht, dass es nicht zugelassen wird. Das ist für mich ein Beispiel, wo Angst mit Gegebenheiten geschürt wird, die nahezu niemals passieren können.“</em></p>
<p>Ähnlich dürfte es sich damit verhalten, dass in Deutschland die Lichter ausgehen würden, wenn die Atomkraftwerke schon in ein paar Jahren abgeschaltet würden. Stattdessen wird auf Zeit gespielt – und die Chance vertan, frühzeitig auf Alternativen umzuschwenken. Dafür würde Nosliw gerne die Medien in die Pflicht nehmen: <em>„Sie sollten uns einfach mal Angst machen vor dem Ende der Welt. Sie sollten uns dazu bringen, nicht überall das Licht anzulassen oder mal eine Woche lang kein Fleisch zu kaufen. Es sind einfach die falschen Leute, die uns Angst machen. Und alle anderen werden als Verschwörungstheoretiker, Gutmenschen und Esoteriker verschrien.“</em></p>
<p><strong>Rhymes 4 Creation – Music for Education</strong></p>
<p>Trotz der Gefahr, selbst als Gutmensch diskreditiert zu werden, engagiert sich Nosliw aber immer wieder für eine bessere Welt. So hat er unter anderem Beiträge zu den Samplern ’Statements Outta Babylon’, ’Voices Against Poverty’ und ’Rhymes 4 Creation – Music For Education’ beigesteuert.</p>
<p>Für die zuletzt genannte Compilation nahm er zusammen mit Johnny Strange von Culcha Candela, Dellé aka Eased von Seeed und einigen anderen Reggae-Künstlern den Allstar-Track ’Get Up’ auf, um mit dem <a href="http://afrikarise.org">Afrika Rise Projekt</a> einer Schule in Uganda zu helfen: <em>„Ich bin nicht so krass in das Projekt involviert, aber ich weiß natürlich, worauf ich mich da eingelassen habe. Johnny Strange macht das schon ziemlich gut mit seinem Team zusammen. Er ist da vor Ort gewesen und weiß, wo das Geld da hingeht. Zum Glück gibt es solche Leute, mit denen ich gut zusammengearbeitet habe. Häufig fehlt aber die Schnittstelle zwischen Entertainment und Education!“</em></p>
<p>Passend zum Stichwort ’Education’ hatte er auch seine Strophe bei ’Get Up’ verfasst: <em>„Ich brauche ja wohl nicht mehr erzählen, wie wichtig Unterstützung ist./ Dass man trotz all dem Neid und Ärger unsere Jüngsten nicht vergisst./ Denn die Erfahrung hat gezeigt, im Leben kommt alles zurück./ Also geben wir den Kids auch etwas ab von unserem Glück.“</em></p>
<p>Natürlich hätte er auch hier durchaus konkreter werden und zum Beispiel Spenden für mehr Bildung fordern können. Aber er will den Leuten eben nicht vorschreiben, was sie zu tun haben: <em>„Außerdem drücke ich so was jetzt allgemeiner aus, weil die Dinge, die ich vor sechs Jahren angesprochen habe, leider immer noch da sind. Ich wollte mich nicht wiederholen. Aber vielleicht muss ich das – beim nächsten Album!“</em></p>
<p><strong>Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://www.nosliw.de">http://www.nosliw.de</a></p>
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		<title>Dr. Motte und andere mach(t)en den 10/10/10 zum weltweiten Klima-Aktionstag</title>
		<link>http://www.holk.tv/2010/10/10/dr-motte-beim-klima-aktionstag/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 18:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute war – und in vielen anderen Ländern ist noch – der 10.10.10 der weltweite Klima-Aktionstag, an dem tausende Veranstaltungen gegen den Klimawandel organisiert wurden. In Berlin gab es im Rahmen der globalen Packen-wir’s-an-Party zum Beispiel die &#8216;Climate Couch&#8217; und die &#8216;Silent Climate Parade&#8217; von Loveparade-Gründer Dr. Motte. Da durfte HolK natürlich nicht fehlen! Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute war – und in vielen anderen Ländern ist noch – der 10.10.10 der weltweite Klima-Aktionstag, an dem tausende Veranstaltungen gegen den Klimawandel organisiert wurden. In Berlin gab es im Rahmen der globalen Packen-wir’s-an-Party zum Beispiel die &#8216;Climate Couch&#8217; und die &#8216;Silent Climate Parade&#8217; von Loveparade-Gründer Dr. Motte. Da durfte HolK natürlich nicht fehlen!</strong></p>
<div id="attachment_246" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/10/holk-climate-couching.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/10/holk-climate-couching-300x224.jpg" alt="So macht Umweltschutz Spaß: Ganz entspannt seine Botschaft verbreiten!" title="holk-climate-couching" width="300" height="224" class="size-medium wp-image-246" /></a><p class="wp-caption-text">So macht Umweltschutz Spaß: Ganz entspannt seine Botschaft verbreiten!</p></div>
<p><span id="more-245"></span></p>
<p>Was genau hinter den ganzen Aktivitäten steckt, wurde unter anderem auf <a href="http://climateparade.de">http://climateparade.de</a> erklärt: <em>„Der Aktionstag wird von 350.org koordiniert, um die Politiker der Welt dazu zu bringen, schnell und effektiv gegen globale Erwärmung vorzugehen. Das ist die größte globale Kampagne, die je um ein wissenschaftliches Resultat herum organisiert wurde: 350 ppm (Teilchen pro Million) CO2 ist laut jüngsten wissenschaftlichen Ergebnissen die sichere Obergrenze für die Atmosphäre.“</em><br />
<strong><br />
Rave against the Machine</strong></p>
<p>Wer bei der &#8216;Silent Climate Parade&#8217; auch was hören wollte, musste sich im Vorfeld für einen der 350 Funkkopfhörer anmelden. Klar, HolK war zu spät dran. Aber zum Glück traf er Daniel Kruse von der unter <a href="http://www.nest.im">http://www.nest.im</a> erreichbaren Agentur für (öko)soziale Zwecke, der ihn mal die Klänge von Dr. Motte hören ließ.</p>
<p><strong>Auch Couch-Potatoes können was tun</strong></p>
<p>Dafür konnte aber wirklich jeder bei dem unter <a href="http://www.climate-couching.org">http://www.climate-couching.org</a> angekündigten &#8216;Klimasofa to go&#8217; aktiv werden. Alles, was dafür zu tun war, ist den passenden Spruch auszusuchen beziehungsweise aufzuschreiben und damit Farbe zu bekennen. In diesem Fall natürlich: grün!</p>
<p><strong>Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://www.350.org/de">http://www.350.org/de</a></p>
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		<title>Das Inselexperiment von Aleksander Melli behandelt auch das Thema Nachhaltigkeit</title>
		<link>http://www.holk.tv/2010/08/14/das-inselexperiment-von-aleksander-melli-behandelt-nachhaltigkeit/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 12:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Was sang Herbert Grönemeyer noch mal 1986? „Die Welt gehört in Kinderhände./ Dem Trübsinn ein Ende./ Wir werden in Grund und Boden gelacht./ Kinder an die Macht!“ Ähnliches muss sich auch Aleksander Melli gedacht haben, als er ’Das Inselexperiment’ schrieb. Darin soll sich eine Kinderregierung mit den großen Problemen unserer Welt auseinander setzen: Umweltverschmutzung und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was sang Herbert Grönemeyer noch mal 1986? <em>„Die Welt gehört in Kinderhände./ Dem Trübsinn ein Ende./ Wir werden in Grund und Boden gelacht./ Kinder an die Macht!“</em> Ähnliches muss sich auch Aleksander Melli gedacht haben, als er ’Das Inselexperiment’ schrieb. Darin soll sich eine Kinderregierung mit den großen Problemen unserer Welt auseinander setzen: Umweltverschmutzung und sozialer Ungerechtigkeit. Und der Kampf um die verschiedenen Meinungen wird dabei nicht zimperlich geführt!</strong></p>
<div id="attachment_194" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/08/holk-inselexperiment.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/08/holk-inselexperiment-300x224.jpg" alt="Nach dem Inselexperiment ist HolK nicht sicher, ob er auf eine einsame Insel will" title="holk-inselexperiment" width="300" height="224" class="size-medium wp-image-194" /></a><p class="wp-caption-text">Nach dem Inselexperiment ist HolK nicht sicher, ob er auf eine einsame Insel will</p></div>
<p><span id="more-192"></span></p>
<p>Der Klappentext hört sich an, als würde &#8216;Der Herr Der Fliegen&#8217; bei &#8216;Big Brother&#8217; um &#8216;Eine Unbequeme Wahrheit&#8217; streiten: <em>„Der 12-jährige Nachrichten-Nerd Max erhält eine ungewöhnliche Einladung zu einer Reality-Show: Zusammen mit zwanzig Kindern darf er den Sommer auf einer Insel im Oslofjord verbringen, wo eine Kinderregierung Antworten auf die brisantesten Fragen unserer Zeit finden muss. […]. Doch schon bald eskaliert die Situation auf der Insel…“</em></p>
<p>Zu unterschiedlich sind die Meinungen der einzelnen Kandidaten, die da auf dem Eiland namens Fernholmen aufeinander treffen. Die Helden von Max heißen zum Beispiel nicht nur Mandela und Schwarzenegger, sondern auch Gro Harlem Brundtland, Frederic Hauge und Al Gore, die sich alle aktiv für mehr Umweltschutz einsetzen.<br />
<strong><br />
Nachhaltigkeit ist (k)ein Kinderspiel</strong></p>
<p>In der ersten Vorstellungsrunde erklärt Max, dass ihm vor allem die Drosselung unserer CO2-Emissionen am Herzen liegt. Dafür hat er auch konkrete Vorschläge parat: <em>„Na ja, der Autoverkehr müsste gewaltig reduziert werden, zum Beispiel, und in alternative Energiequellen muss nachhaltig investiert werden.“</em></p>
<p>Julie sorgt sich dagegen mehr um vom Aussterben bedrohte Tiere und setzt sich für den Erhalt der Biodiversität ein: <em>„Wir müssen die Natur bewahren, statt sie zu zerstören. Zum Beispiel verschwindet die Hälfte der Orang Utans in den indonesischen Wäldern, weil wir für alle möglichen Lebensmittel Palmöl verwenden.“</em></p>
<p><strong>The revolution will (not) be televised</strong></p>
<p>Dass sich einige andere Kinder lieber für einen Pizza-Tag oder Tanzkurse einsetzen, ist dabei natürlich nicht verwunderlich und im Rahmen des demokratischen Rollenspiels eine interessante Herausforderung für diejenigen, die wirklich was verändern wollen. Bloß hat keiner damit gerechnet, dass da auch noch ein richtiger Störenfried die Toleranz der Kinderregierung auf eine harte Probe stellen wird.</p>
<p>Boris ist ein notorischer Witzbold. Dabei spitzt er gerne seine Argumente so zu, bis es wehtut. Er weiß genau, wie er die anderen zur Weißglut bringen kann, um ihre Ansichten und den Erfolg ihrer Mission zu torpedieren: <em>„Wir könnten uns für ein System der freiwilligen Sterbehilfe einsetzen, damit die, die ihre Fußabdrücke reduzieren wollen, das ein für alle Mal tun können… Keine Menschen, keine Emissionen. Wir könnten bei uns selbst anfangen, hier auf Fernholmen – so tun, als ob, meine ich, indem wir Kinder wegschicken.“</em></p>
<p>Und so entbrennt bei dem Inselexperiment ein Kampf um die Macht, der bis an die seelischen und körperlichen Grenzen einiger Protagonisten gehen wird…</p>
<p><strong>Read more, learn more, change the globe</strong></p>
<p>Der norwegische Autor Aleksander Melli hat mit ‘Das Inselexperiment’ einen interessanten Ansatz gefunden, um Themen wie Treibhauseffekt und Klimawandel, Armut und soziale Ungerechtigkeit und vor allem Demokratie der jungen Generation näher zu bringen. Die Mischung ist spannend. So behandelt er inhaltlich sehr reale Probleme des Erwachsenenwerdens, packt sie zum Teil aber in sehr poetische Beschreibungen. Der Einstieg in Tag 4 beginnt zum Beispiel folgendermaßen: <em>„Es war ein wirklichkeitsnaher Morgen in deinem Fernseher. Schwere, träge Wolken zielten träge auf die Zielscheibe Fernholmen.“</em></p>
<p>Natürlich kann das Ganze einfach als verrückte, unterhaltsame Geschichte gelesen werden. Aber vielleicht funktioniert der Roman ja doch wie eine Art trojanisches Pferd. Zumindest der Rowolth-Verlag scheint davon überzeugt zu sein und schreibt im Erklärtext zum Jugendbuch: <em>„Spannend und modern geschrieben, wird der Leser aufgefordert, sich zu bilden und mit den Realitäten auseinanderzusetzen.“</em></p>
<p>Wer weiß, vielleicht kommen ja in nicht allzu ferner Zukunft tatsächlich die Kinder an die Macht!</p>
<p><strong>Mehr Infos und Leseprobe unter:</strong> <a href="http://www.rowohlt.de">http://www.rowohlt.de/buch/Aleksander_Melli_Das_Inselexperiment.2715361.html</a></p>
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		<title>Der Roman &#8216;Biosphere&#8217; zeigt, was passiert, wenn die Natur zurückschlägt</title>
		<link>http://www.holk.tv/2010/06/24/roman-biosphere-natur-schlaegt-zurueck/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 19:26:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Bienen]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Ecotainment]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Manch einer wünscht sich wahrscheinlich ab und zu, dass die Natur bei dem, was ihr durch die Menschen zum Teil angetan wird, einfach mal zurückschlagen würde. Warren Fahy gibt ihr jedenfalls in seinem aktuellen Öko-Thriller &#8216;Biosphere&#8217; die Gelegenheit dazu! Als die Crew der Reality-Show &#8216;Sea Life&#8217; einem Notsignal zu einer kaum bekannten Insel folgt, ahnt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manch einer wünscht sich wahrscheinlich ab und zu, dass die Natur bei dem, was ihr durch die Menschen zum Teil angetan wird, einfach mal zurückschlagen würde. Warren Fahy gibt ihr jedenfalls in seinem aktuellen Öko-Thriller &#8216;Biosphere&#8217; die Gelegenheit dazu!</strong></p>
<div id="attachment_168" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/06/holk-liest-biosphere.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/06/holk-liest-biosphere-300x291.jpg" alt="Lesen bildet – zumindest im Fall von &#039;Biosphere&#039;" title="holk-liest-biosphere" width="300" height="291" class="size-medium wp-image-168" /></a><p class="wp-caption-text">Lesen bildet – zumindest im Fall von 'Biosphere'</p></div>
<p><span id="more-154"></span></p>
<p>Als die Crew der Reality-Show &#8216;Sea Life&#8217; einem Notsignal zu einer kaum bekannten Insel folgt, ahnt keiner, dass sie dort tatsächlich ein von Menschen nahezu unberührtes Ökosystem erwartet. Noch weniger rechnen die Landgänger damit, dass die dortige Biosphäre auf Hender&#8217;s Island Lebewesen hervorgebracht hat, die das Angesicht der Erde stärker verändern könnten als die Menschen. Denn die Biosphäre auf Hender&#8217;s Island weiß sich gegen die unerwünschten Eindringlinge zu wehren. Die ersten Leute, die die Insel seit Ewigkeiten betreten, sind gut zehn Minuten später schon tot.<br />
<strong><br />
Das größte Verbrechen in der Geschichte unseres Planeten</strong></p>
<p>Um die ungewöhnlichen Geschehnisse zu untersuchen, rückt die Navy an – im Schlepptau ein paar Wissenschaftler, die helfen sollen, zwischen möglichen Nutzen und möglichen Schaden abzuwägen, der von dem Ort ausgehen könnte. Vor allem zwei Berater sind der Meinung, dass die Zerstörung dieses Ökosystems das größte Verbrechen in der Geschichte unseres Planeten sein würde.</p>
<p>Dr. Geoffrey Binswanger, Gastforscher an der privaten Forschungseinrichtung Woods Hole Oceanographic Institution, bringt seine Einstellung zum Einfluß des Menschen bei einem Diskussionsabend auf den Punkt. Er glaubt, <em>„&#8230; dass wir Menschen im Unterschied zu Viren frei darüber entscheiden können, ob wir unsere Umwelt zerstören oder bewahren wollen.“</em></p>
<p>Sein Kollege Dr. Thatcher sieht deshalb auch die größte Gefahr darin, dass die Menschen das auf sich selbst abgestimmte Ökosystem gefährden könnten. Wie dies in der Vergangenheit schon so häufig passiert ist, erklärt Fahy nämlich im Prolog an unzähligen Beispielen: <em>„Ratten, Bienen, Ameisen und Tausende anderer Spezies, die wir zur amerikanischen Biosphäre rechnen, sind tatsächlich Invasoren. [...]. Schon eine relativ geringe Zahl an Unruhestiftern kann gewaltige Schäden anrichten.“<br />
</em><br />
So beschreibt Fahy unter anderem, wie erst die in Brasilien gezüchtete sogenannte Killerbiene die amerikanischen Honigbienen bedroht hat und dann die eingeschleppte Varroamilbe ihnen fast den Rest gab: <em>„In nur sechs Monaten vernichtete die Milbe 2005 vierzig bis sechzig Prozent aller Bienenstöcke in Nordamerika.“</em><br />
<strong><br />
Wie Warren Fahy Wissen schafft</strong></p>
<p>Natürlich ist &#8216;Biosphere&#8217; in erster Linie Science Fiction, aber der wissenschaftliche Hintergrund dieser fantastischen Geschichte regt durchaus zum Nachdenken an. Wie zum Beispiel bei &#8216;Der Schwarm&#8217; von Frank Schätzing werden den Lesern auch Informationen an die Hand gegeben, den Wert unserer natürlichen Umwelt neu schätzen zu lernen. So macht es auf jeden Fall richtig Spaß, sein Wissen über die Natur zu erweitern.</p>
<p><strong>Mehr Infos, Leseprobe etc. unter:</strong><br />
<a href="http://www.rowohlt.de/buch/Warren_Fahy_Biosphere.24062010.2741343.html">http://www.rowohlt.de/buch/Warren_Fahy_Biosphere.24062010.2741343.html</a></p>
<p>Warren Fahy: Biosphere<br />
Erschienen bei RoRoRo für 9,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-499-25242-6</p>
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