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	<title>holk.tv &#187; Energie</title>
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	<description>Grüne Helden braucht das Land!</description>
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		<title>HolK vertreibt den Ölteppich aus dem Golf von Mexiko</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 20:11:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit April sprudelt im Golf von Mexiko das Erdöl aus der Bohrinsel „Deepwater Horizon“. Der Ölteppich hat längst eine unfassbare Fläche angenommen. Berlin könnte damit mehrmals ausgelegt werden. Gesagt, getan! HolK nimmt die Mail von bp-invest[at]gmx-topmail.de ernst und versucht, das Schwarze Gold unter die Leute zu bringen. Schließlich wird es ja an der Tankstelle auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit April sprudelt im Golf von Mexiko das Erdöl aus der Bohrinsel „Deepwater Horizon“. Der Ölteppich hat längst eine unfassbare Fläche angenommen. Berlin könnte damit mehrmals ausgelegt werden. Gesagt, getan! HolK nimmt die Mail von bp-invest[at]gmx-topmail.de ernst und versucht, das Schwarze Gold unter die Leute zu bringen. Schließlich wird es ja an der Tankstelle auch als „Super“ angepriesen. Aber seht selbst!</strong></p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/x1Skckd-xVE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/x1Skckd-xVE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p><span id="more-189"></span></p>
<p>Über 225.000 Quadratkilometer Meer sind schon für die Fischerei gesperrt. Das entspricht gut zwei Drittel der Fläche von Deutschland. Berlin hat gerade einmal gut 890 Quadratkilometer. Diese Fläche könnte längst mehrmals geflutet werden. Natürlich macht diese Umweltkatastrophe auch die Berliner betroffen. Doch was nicht vergessen werden sollte: Wir sind mit Schuld daran.</p>
<p><strong>Vor der eigenen Haustüre kehren</strong></p>
<p>Die Kunden wollen billiges Öl. Aber wie sieht&#8217;s mit dem Ölteppich aus? HolK hat das Gespräch mit den Menschen auf der Straße gesucht – und ernüchternde Antworten gefunden. Die wohl einzige richtige Antwort ist aber, schnellstmöglich den Ausstieg aus dem Öl-Zeitalter voranzutreiben. Mobilität, Wärme usw. lässt sich auch durch erneuerbare Energien realisieren. StoBP now!</p>
<p><strong>Das Drehbuch zum Drehbuch</strong></p>
<p>Und weil Albert Heiser von &#8216;Creative Game&#8217; den neuen Eco-Spot nicht nur wie immer super produziert hat, sondern durch ihn auch der Anstoß dazu gegeben wurde, gibt es diesmal einen Link hier zu seinen Büchern. Denn da steht, wie gute Video-Konzepte entstehen.</p>
<p><strong>Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://www.amazon.de/s?_encoding=UTF8&#038;search-alias=books-de&#038;field-author=Albert%20Heiser">der Buch-Liste von Albert Heiser</a></p>
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		<title>Cypress Hill unterstützen Hanf als Rohstoff und den Boykott von BP</title>
		<link>http://www.holk.tv/2010/06/22/cypress-hill-hanf-rohstoff-boykott-bp/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 20:34:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So gesellschaftskritisch wie mit ihrem aktuellen Album &#8216;Rise Up&#8217; präsentierten sich Cypress Hill lange nicht mehr. Zwar sind die Parolen im Titeltrack eher universell, aber im Interview vor ihrem Auftritt in der Berliner C-Halle am 7. Juni 2010 erklärten die beiden Rapper Sen Dog und B-Real gerne, für was sich die Leute mehr einsetzen sollten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So gesellschaftskritisch wie mit ihrem aktuellen Album &#8216;Rise Up&#8217; präsentierten sich Cypress Hill lange nicht mehr. Zwar sind die Parolen im Titeltrack eher universell, aber im Interview vor ihrem Auftritt in der Berliner C-Halle am 7. Juni 2010 erklärten die beiden Rapper Sen Dog und B-Real gerne, für was sich die Leute mehr einsetzen sollten – auch, um die Umwelt zu schützen.</strong></p>
<div id="attachment_149" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/06/holk-cypress-hill.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/06/holk-cypress-hill-300x216.jpg" alt="Sen Dog (links) und B-Real (rechts) kämpfen mit HolK für eine bessere Welt" title="holk-cypress-hill" width="300" height="216" class="size-medium wp-image-149" /></a><p class="wp-caption-text">Sen Dog (links) und B-Real (rechts) kämpfen mit HolK für eine bessere Welt</p></div>
<p><span id="more-145"></span></p>
<p>Dass sich Cypress Hill seit ihrem Debüt vor gut 20 Jahren fortwährend für die Legalisierung von Hanf stark gemacht haben, ist wohl jedem Fan bekannt. Dabei ging es ihnen aber immer um mehr als die berauschende Wirkung der Pflanze. Im Booklet von &#8216;Black Sunday&#8217; aus dem Jahr 1993 steht zum Beispiel eine Liste mit Informationen über Hanf. Unter Punkt 4 heißt es da, dass beim Einsatz als Papierrohstoff Hanf einen viermal höheren Ertrag als Bäume auf derselben Fläche hätte. Der Einsatz für die Legalisierung ist also durchaus ebenso der Umwelt zuliebe zu verstehen.</p>
<p><strong>Hanf – Dampf in allen Gassen</strong></p>
<p>1995 unterstützten Cypress Hill die Organisation NORML mit einem Beitrag zum Sampler &#8216;Hempilation&#8217;. Die Non-Profit-Organisation setzt sich für den legalen Anbau und Gebrauch der Marihuana-Pflanze ein. Dabei geht es ihr auch um die Nutzung der nicht-psychoaktiven Bestandteile, da Hanf industriell bei der Futter- und Faserproduktion benutzt werden kann. Für B-Real ist das gesellschaftliche Engagement im Rahmen einer derartigen Aktion selbstverständlich: <em>„Wenn wir gefragt werden, ob wir solch eine Organisation mit einem unserer Tracks unterstützen können, machen wir das natürlich gerne. Manchmal werden Musikstücke jedoch fehlinterpretiert. Daher ist es wichtig, über solche Themen auch zu reden. Wenn es um die Teilnahme an einer Podiumsdiskussion geht, sind wir deshalb immer gerne bereit, da was zu machen.“</em></p>
<p>Auch wenn diese beiden Beispiele schon länger zurückliegen, ist das Hanf-Thema dank Stücken wie zum Beispiel ’K.U.S.H.’ wieder auf der aktuellen Scheibe präsent: <em>„We&#8217;re like the Yankees, most winning, grand champs of the herb./ Nothing gets you like the type of medicine I serve./ Lawyers, teachers, actors, street cleaners./ No matter what they are, they all come to see the Reefer.”</em></p>
<p>B-Real betont, dass ihnen der Kampf für die Legalisierung noch immer sehr am Herzen liegt: <em>„Dieses Thema gehört zu unserem Lebensstil dazu. Wir glauben zum Beispiel an den medizinischen Einsatz von Marihuana. Deswegen machen wir unsere Hörer konstant darauf aufmerksam, für was Cannabis genutzt werden kann. Deswegen haben wir ja auch diese Infos in das &#8216;Black Sunday&#8217;-Booklet geschrieben.“</em></p>
<p><strong>Steht auf, wenn ihr dagegen seid</strong></p>
<p>Bei ’Rise Up’ zeigt schon das Artwork, dass Cypress Hill gerne eine Art Revolution anzetteln würden. Allerdings sollte die rote Fahne nicht falsch verstanden werden, denn um Kommunismus geht es dabei nicht, wie B-Real klarstellt: <em>„Meine Mutter floh aus einem kommunistischen Land – genau wie die Eltern von Sen Dog. Keiner von uns will dieses System unterstützen. Auch das wir mit Tom Morello von Rage Against The Machine zusammengearbeitet haben, führt Leute dazu, dass sie uns ähnliche Ansichten unterstellen. Das trifft aber nur auf musikalischer Ebene zu. Selbstverständlich gibt es aber Dinge, bei denen unserer Meinung nach die amerikanische Regierung die falsche Position bezieht. Das kritisieren wir natürlich, denn ich bin in Amerika geboren und liebe dieses Land!“</em></p>
<p>Im Titeltrack wettern Cypress Hill daher eifrig gegen das System. Sen Dog bezichtigt in den Lyrics die (politischen) Gegnern der Lüge: <em>&#8220;Leave your lies in every town across the nation./ Cause you can never stop to play./ Gotta rise up (to the top,to the top)/ Can&#8217;t stop (How high can you get?)!&#8221;</em></p>
<p>Für was es sich lohnt, die eigene Stimme zu erheben, zählt Sen Dog gerne im Interview auf. Unter anderem nennt der Rapper wieder die Legalisierung von Haschisch als eines der Dinge, die die Welt verbessern würden: <em>„Es gibt natürlich viele Gründe, für etwas aufzustehen. Das kann ein korrupter Politiker sein, aber auch ein ungewolltes Marihuana-Gesetz. Bei vielen Sachen ist es nötig, sich aufzuraffen und seine Meinung vorzutragen. Ihr könnt das. Steht auf!“</em></p>
<p><strong>B.P. – boykottiert Petroleum!</strong></p>
<p>Ein Problem, das ja gerade unzählige Amerikaner, aber auch den Rest der Welt beschäftigt, ist die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Für Sen Dog ist das auf jeden Fall eine Sache, bei der die Bevölkerung ihren Unmut deutlich machen sollte: <em>„Das Ganze dauert nun schon über einen Monat an. BP hat einen Werbespot veröffentlicht, in dem sie erklärt haben, dass sie so hart wie möglich an der Schadensbekämpfung arbeiten. Das Geld hätten sie sich zum Beispiel sparen können und den Fischern geben sollen, die nun erledigt sind. BP sollte auf jeden Fall boykottiert werden. Die Leute sollten aufstehen und denen zeigen, was sie davon halten, dass BP das Ökosystem dort zerstört hat. Wenn ihr andere Energiequellen nutzen könnt, tut das!“</em></p>
<p><strong>Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://cypresshill.com">http://cypresshill.com</a></p>
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		<title>Ohrbooten finden Solarboote mehr als OK</title>
		<link>http://www.holk.tv/2009/12/23/ohrbooten-solarboote-ok/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 23:01:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Ohrbooten haben 2009 nicht nur ihr drittes Album veröffentlicht, sonder auch was zu sagen – zum Klimawandel, dritter Welt und... Solarboot fahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit ihrem dritten Album innerhalb von vier Jahren sind die Ohrbooten nicht nur relativ fleißig, sondern 2009 auch recht erfolgreich unterwegs gewesen. &#8216;Gyp Hop&#8217; schaffte es bis auf Platz 60 der deutschen Album-Charts. Mindestens genauso wichtig ist aber, dass es ordentlich live abgeht. Gerade wurde bekannt gegeben, dass am 28.12.2009 aufgrund der großen Nachfrage noch ein Zusatzkonzert in Berlin stattfinden wird. Warum ich euch das erzähle? Weil die Ohrbooten was zu sagen haben – zum Klimawandel, dritter Welt und&#8230; Solarboot fahren.</strong><br />
<div id="attachment_56" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2009/12/holk+ohrbooten.JPG"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2009/12/holk+ohrbooten-300x225.jpg" alt="Wenn Noodt (links) und Matze von den Ohrbooten was zu sagen haben, sollte genau hingehört werden" title="holk+ohrbooten" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-56" /></a><p class="wp-caption-text">Wenn Noodt (links) und Matze von den Ohrbooten was zu sagen haben, sollte genau hingehört werden</p></div></p>
<p>Die Ohrbooten wollen mit ihrer Musik nicht nur unterhalten, sondern auch Mißstände auf dieser Welt verändern. Aber nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit einem Augenzwinkern. Schließlich sind sie ein Teil des Ganzen und können sich selber nicht davon frei machen. Obwohl sie genau das allen Hörern mit den Lyrics von &#8216;Stadtstaub&#8217; raten: <em>„Schau über den Tellerrand, erste Welt, dritte Welt, Schwellenland./ Spende Geld, wenn es brennt, Flächenbrand./ In der Hand und im Geist./ Es wird Zeit, dass du dich befreist.“</em></p>
<p>Aber da sie halt wissen, wie schwer es ist, aus dem System einfach auszubrechen, gibt es da auch noch das Stück &#8216;Es Ist OK&#8217;. Gitarrist Matze erklärt den Ansatz bei dem Songtext so: <em>„Sich  zwischendurch locker zu machen und sich einzugestehen, dass du nicht alles sofort verändern kannst, ist ok. So gute Ideen es auch gibt, der Großteil der Leute ist nicht bereit, etwas Revolutionäres zu machen wie auf völlig andere Rohstoffe zu setzen. Wahrscheinlich müssen wir, auch wenn es schlimm klingt, erst noch ein paar Katastrophen erleben, bevor wirklich gehandelt wird. Da ist es bestimmt hilfreich, nicht zu resignieren und auch mal zu sagen, guck du mal ruhig fern!“</em> </p>
<p>Wobei wohl jedem Hörer schnell klar wird, dass sie zwar alles positiv ausdrücken, es aber etwas anders meinen, wie die erste Strophe im duften Berliner Jargon zum Beispiel zeigt: <em>„Fernsehen ist jut für die Augen, darum schalt ick die Glotze niemals ab./ Immer schön kieken und staunen und dit den lieben langen Tag./ Zucker ist jut für die Zähne und dit am besten karamellisiert./ Für jesunde und kräftige Gene essen wir ab heute nur noch genmanipuliert.“</em></p>
<p>Matze nennt das Stück eine Art Anti-Song, denn es wird ja alles sehr ironisch auf die Spitze getrieben: <em>„Du kannst ein sorgenfreies Leben führen, wenn du alles so machst, wie es dir suggeriert wird und du darauf scheißt, was es für globale Probleme gibt. Da gibt es nichts zu essen oder die Ressourcen werden knapp? Egal, so lange hier meine Dusche heiß ist und ich einen Fernseher habe, geht es mir doch gut.“</em></p>
<p>Bassist Noodt ergänzt, dass sie eben nicht so drauf sind, bloß zu sagen, wie scheiße das alles ist: <em>„Wir wissen, dass nicht alles richtig läuft. Aber es nützt nichts, hier eine Apokalyse auszurufen. Uns geht es darum, das Ganze humorvoll zu nehmen und trotzdem zu sagen, dass die Leute da mehr hingucken sollen.“</em></p>
<p>Genau hingeguckt haben sie selber übrigens, als sie im Sommer mit einem Solarboot gefahren sind. Noodt war jedenfalls so begeistert, dass er im Interview quasi richtig die Werbetrommel dafür rührt: <em>„Es war schon ziemlich cool, auf diesem Boot zu sitzen und zu sehen, wie es funktioniert. Der Kapitän hat da viel zu erzählt. Toll ist, dass es total leise ist. Wir haben uns auch gefragt, als wir auf dem Boot waren, warum das nicht mehr Leute machen. Die großen Schiffe, die ihre Rundfahrten mit den Touris machen, könnten auch mit Solarenergie betrieben werden. Die Technik ist da. Es ist vielleicht am Anfang etwas teurer, aber der Treibstoff wird ja auch nicht billiger. Wenn da umgedacht würde, könnte die Umwelt- und Lärmbelastung durch die Schiffe erheblich gesenkt werden.“</em><br />
<strong><br />
Seht ihr, die Jungs haben was zu sagen. Und zu hören sind sie dieses Jahr noch live in folgenden Konzertsälen:</strong></p>
<p>26.12.09 Kiel – Die Pumpe<br />
27.12.09 Rostock – Mau Club<br />
28.12.09 Berlin – Lido<br />
29.12.09 Augsburg – Musikkantine<br />
30.Aschaffenburg – Colos Saal</p>
<p>Mehr Infos unter: <a href="http://www.ohrbooten.de">http://www.ohrbooten.de</a></p>
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		</item>
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		<title>Jan Delay plädiert auf neuer CD für strategischen Konsum und Umweltschutz</title>
		<link>http://www.holk.tv/2009/08/14/jan-delay-neue-cd-umweltschutz/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 23:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nein, ein Blatt hat Jan Delay noch nie vor den Mund genommen. Zu Beginn seiner Musikerlaufbahn in den frühen Neunziger Jahren engagierte er sich mit expliziten Texten gegen Polizeistaat, Rechtsradikale – und die Umweltverschmutzung in ’Planet 2000’. Fast zwei Jahrzehnte später setzt er sich auf seiner dritten Solo-CD 'Wir Kinder Vom Bahnhof Soul' noch immer für eine bessere Welt ein – ohne das bei ihm der Spaß zu kurz kommt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nein, ein Blatt hat Jan Delay noch nie vor den Mund genommen. Zu Beginn seiner Musikerlaufbahn in den frühen Neunziger Jahren engagierte er sich mit expliziten Texten gegen Polizeistaat, Rechtsradikale – und die Umweltverschmutzung in ’Planet 2000’. Fast zwei Jahrzehnte später setzt er sich auf seiner dritten Solo-CD &#8216;Wir Kinder Vom Bahnhof Soul&#8217; noch immer für eine bessere Welt ein – ohne das bei ihm der Spaß zu kurz kommt.</strong></p>
<p>Bestes Beispiel dafür ist die Single &#8216;Oh Jonny&#8217;. Zum fetten Party-Sound appelliert er ohne erhobenen Zeigefinger an das Gewissen seiner Hörer. Soll doch jeder den Lyrics nach machen, was er will, wenn er damit leben kann: <em>„Nenn meine Mudder eine miese Schlampe./ Besitze keine Energiesparlampe./ Oh Jonny! Aber hast du kein Gewissen./ Oh Jonny! Ja, dann kannst du dich verpissen!“<br />
</em><br />
<div id="attachment_39" class="wp-caption aligncenter" style="width: 435px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2009/08/Jan-Delay+HolK.JPG"><img class="size-medium wp-image-39" title="Jan Delay+HolK" src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2009/08/Jan-Delay+HolK-300x225.jpg" alt="Jan Delay unterstützt HolK bei der Aktion 'Coal for Obama'" width="425" height="318" /></a><p class="wp-caption-text">Jan Delay unterstützt HolK bei der Aktion &#39;Coal for Obama&#39;</p></div></p>
<p>Dass er selber natürlich auch nicht immer alles richtig macht, ist ihm schon klar. In gewisser Weise versucht er sogar mit dem Stück, den eigenen Schweinehund zu besiegen: <em>„Ich bin ja auch Jonny. Im Prinzip singe ich von mir selber. Das ist mir ganz wichtig – auch generell. Ab &#8216;Mercedes Dance&#8217; habe ich damit angefangen, mich da nicht mehr auszuschließen.“</em></p>
<p>Wichtig ist ihm aber auch, vor allem einige andere Leute nicht mehr auszuschließen. Schließlich will er was vermitteln, um einen bestimmten Effekt erreichen: <em>„Ich will Haltungen und Ideale vermitteln. Deshalb habe ich versucht, vieles allgemeiner zu halten, um wirklich alle möglichen Hörer zu erreichen. Wenn zum Beispiel zu hochgestochene Metaphern benutzt werden, für die du bestimmte Sachen kennen musst, um den Gag zu verstehen, erreicht dich die Botschaft vielleicht nicht.“</em></p>
<p>Keine Sorge, so deutlich wie zum Beispiel bei &#8216;Kommando Bauchladen&#8217; hat er schon lange nicht mehr Kritik geübt. Da wettert er gegen unter anderem Don Aldi, Bruder Kamps, Onkel H und M, denn von ihnen wurde Tante Emma der Gar ausgemacht. Ihn stören die Uniformität der Klamotten und die Qualität der Lebensmittel. Im Songtext heißt es dazu: <em>„Und nehmt euch euer Industrie-Gemüse./ Schiebt’s euch in euren marktführenden Arsch./ Jetzt is’ Schluss, ihr macht minus, werdet büßen./ Denn Kommando Bauchladen ist angesagt!“</em></p>
<p>Jan Delay ist davon überzeugt, dass jeder selbst den Markt beeinflussen kann – durch strategischen Konsum: <em>„Mir ist immer wichtig, dass ich mein Bio-Obst und -Gemüse am Start habe. Dafür gehe ich in den Bio-Laden. Für mich sind aber auch Bio-Supermarktketten eine korrekte Sache. Das hat quasi nichts mit dem zu tun, was ich da anprangere in &#8216;Kommando Bauchladen&#8217;. Darin geht es mir eher um diese komplette Gleichschaltung des Konsumverhaltens.“</em></p>
<p>Dass er sich mit solchen Songtexten auf dünnes Eis begibt, nachdem er früher zum Beispiel in einem Lied dem &#8216;King Nike Air&#8217; gehuldigt hat, ist klar. Da droht natürlich der obligatorische Telefonanruf von Herrn Schlaumeier-Mongo, der schon bei &#8216;Füchse&#8217; und &#8216;Ich Möchte Nicht, Dass Ihr Meine Lieder Singt&#8217; scheinbare Ungereimtheiten angeprangert hat. Diesmal meint er Folgendes: <em>„Ja, hallo, ich wollt mal sagen, du laberst hier rum wegen den Konzernen, dem bösen Scheiß, und dann sieht man dich immer nur in Nike.“</em></p>
<p>Mit diesem Dilemma geht Jan Delay aber auf seine ganz eigene Art um: <em>„Ich komme damit vollkommen klar. Ich liebe Widersprüche und Gegensätze. Ich bin auch ein Freund der Unersthaftigkeit. Warum können wir nicht mit Witzen demonstrieren, die wir mögen, aber ihr vielleicht nicht? Wir sind eben auch Genuss- und Spaßmenschen. Wir wollen ja selber nicht vertrocknen und verdörren. Wir sind ja trotzdem da für dieselbe Sache und haben trotzdem ein Gewissen. Aus dieser Einstellung heraus entsteht sowohl so was wie &#8216;Oh Jonny&#8217; aber auch eine gesamte Grundeinstellung für einen selbst, was das Leben und das Entertainment angeht.“<br />
</em><br />
Und weil bei Jan Delay auf die Worte auch Taten folgen, hat er keine Sekunde gezögert, bei einer Aktion namens &#8216;Coal for Obama mitzumachen. Die Initiative fordert einen globalen New Green Deal und möchte, dass dafür Kohle-Päckchen an alle möglichen Regierungsoberhäupter geschickt werden. Also hat Jan Delay ein Kohle-Brikett eingetütet für die Bundeskanzlerin.</p>
<p>Dokumentiert wurde das Ganze durch Filmemacher Albert Heiser von &#8216;Creative Game&#8217;. Natürlich wurde von Jan Delay noch eine Botschaft mit auf den Weg gegeben: <em>„Ich bin mir auch nicht zu schade dafür, mir mal meine Hände so richtig schmutzig zu machen. […]. Weil einfach mit anderen Dingen Energie gewonnen werden kann und muss als mit dieser Scheiß-Kohle!“</em></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/TE64ojeedsM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/TE64ojeedsM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/2fb78f43ef77444aaef46e68b5d5c0ff" width="1" height="1" alt=""></p>
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