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	<title>holk.tv &#187; Festival</title>
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	<description>Grüne Helden braucht das Land!</description>
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		<title>P.R. Kantate reimt für mehr Recycling im Rahmen der Trenntstadt Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 20:14:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem Reggae-Stück &#8216;Görli, Görli&#8217; landete P.R. Kantate im Sommer 2003 einen Top-40-Hit. Darin besang er seinen Lieblingspark in Berlin. Doch neben solchen eher Nonsense-Liedern spricht P.R., das kurz für Plattenreiter steht, durchaus auch nachhaltigere Themen an. Auf seinem Album &#8216;Andere Seite&#8217; ging es unter anderem um die Energiekrise (&#8216;Kalt!&#8217;), unflexible Bürokratie (&#8216;Amt ab!&#8217;) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem Reggae-Stück &#8216;Görli, Görli&#8217; landete P.R. Kantate im Sommer 2003 einen Top-40-Hit. Darin besang er seinen Lieblingspark in Berlin. Doch neben solchen eher Nonsense-Liedern spricht P.R., das kurz für Plattenreiter steht, durchaus auch nachhaltigere Themen an. Auf seinem Album &#8216;Andere Seite&#8217; ging es unter anderem um die Energiekrise (&#8216;Kalt!&#8217;), unflexible Bürokratie (&#8216;Amt ab!&#8217;) und den Ausbruch aus der Hektik des Alltags (&#8216;Atme die Welt&#8217;). Bei seinem neuen Projekt mit dem Trennt-Müll-Ensemble wird er nun noch konkreter – denn der Name ist Programm!</strong></p>
<div id="attachment_373" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/karneval-der-kulturen-holk-pr-kantate-trenntfestival-görli.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/karneval-der-kulturen-holk-pr-kantate-trenntfestival-görli-300x225.jpg" alt="HolK musisiert auf Müll - beim Trenntfestival mit P.R. Kantate (2. von rechts) und Band" title="karneval-der-kulturen-holk-pr-kantate-trenntfestival-görli" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-373" /></a><p class="wp-caption-text">HolK musisiert auf Müll - beim Trenntfestival mit P.R. Kantate (2. von rechts) und Band</p></div>
<p><span id="more-372"></span></p>
<p><em>„Müll runterbringen ist eine Sache von Sekunden./ Deckel auf, Deckel zu – und er ist verschwunden./ Doch so einfach ist die Sache manchmal nicht./ Denn: Er soll sortiert sein – und nicht vermischt!“</em>, rappt P.R. Kantate in seinen Lyrics zu den Klängen der Band, die auf Mülltonnen und selbst gebastelten Instrumenten aus alten Flaschen, Rohren und ähnlichem Abfall mitreißende Musik zaubert.</p>
<p>Noch bis zum 10. Juli 2011 ist das Team an verschiedenen Orten in Berlin unterwegs, um mit kleinen, kostenlosen Straßenkonzerten für mehr Umweltschutz zu werben. Unter <a href="http://trenntstadt-berlin.de/trenntmusik/">http://trenntstadt-berlin.de/trenntmusik/</a> finden Unteressierte nicht nur die noch ausstehenden Termine, sondern auch Bauanleitungen für die eingesetzten Instrumente wie Plastikrohr-Trommeln oder Kronkorken-Rasseln.</p>
<p><strong>Macht Mucke mit Müll!</strong></p>
<p>Schon der Start des Musikprojekts im Rahmen der Initiative &#8216;Trenntstadt Berlin&#8217; der Berliner Stadtreinigung (BSR) und ihrer Partner ALBA, Berlin Recycling und der Stiftung Naturschutz war ungewöhnlich, wie sich der Berliner Künstler erinnert: <em>„Das war sehr spannend. Alfred Mehnert von &#8216;Populare&#8217;, der die Trennt-Band leitet, kam mit – ja, eigentlich – haufenweise Müll zu mir: Flaschen, Rohre, Plastiktüten, Kanistern und irgendwelchem Kram. Er spielte dann darauf fulminante Rhythmen ein.“</em></p>
<p>Was ihn da genau erwarten würde, war Kantate davor wohl nicht so klar. Zuvor gab es bloß die Anfrage, ob er nicht Lust hätte, sich an einem solchen Projekt zu beteiligen – sowohl bei der Produktion als auch beim Texten. Er hatte Lust und nahm dann noch weitere Sounds in der Werkstatt auf, wo die Instrumente hergestellt wurden, um daraus einen Song zu machen: <em>„Ich denke, der Hörer merkt, dass das anders klingt. Aber nicht nach Schrott, sondern richtig gut. Das ist ja zum Teil Hightech-Ware, die da bei uns im Müll landet. Dementsprechend hat sie klanglich gar nicht mal so schlechte Qualität.“</em></p>
<p><iframe width="480" height="303" src="http://www.youtube.com/embed/KFEJt6Y0XTI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Textmässig hat er natürlich versucht, ein paar Botschaften über die Vorteile des Mülltrennens in witzige Reime zu verpacken. Unter anderem beschreibt er darin, wie die verschiedenen Abfälle stofflich und energetisch wiederverwertet werden können. Mit dem Hinweis, dass aus Biomasse Energie gewonnen werden könnte, knüpft er locker an ein Thema an, dass ihn schon in seinem Stück &#8216;Kalt!&#8217; beschäftigt hat: Das Schwinden der Ressource Erdöl!</p>
<p><strong>Wird es Zeit, sich warm anzuziehen?</strong></p>
<p>In &#8216;Kalt!&#8217; sang er schon vor ein paar Jahren: <em>„Ob die Vorräte noch reichen werden für das kranke Land, weiß ganz allein – die Pipe-Hotline./ Weil&#8230; unser Leben ist an den Ölpreis gekoppelt – und der hat sich bald verdoppelt./ Es ist kalt in Jamaika, letztes Jahr war es doch noch wärmer./ Kalt in Jamaika, die Leute werden immer ärmer!“<br />
</em><br />
In dem Lied geht es natürlich um mehr als die Beschreibung der Wetterbedingungen auf der Karibikinsel, die vielen Hörern paradox vorkommen. Jamaika ist bei Kantate eher eine Metapher: <em>„Wie Andorra bei Max Frisch. Er schreibt zwar über das Land, meint aber ein ganz anderes. So ähnlich ist das bei mir auch. Die Zeile, dass unser Leben an den Ölpreis gekoppelt ist und er sich verdoppelt hat, war damals so. Inzwischen hat er sich verdoppelt und verdoppelt und verdoppelt. Wenn ich das Stück live spiele, singe ich das dann auch so.“</em></p>
<p>Diese Entwicklung stimmt ihn natürlich nachdenklich. Ob die Energiewende nach Fukushima jetzt doch schneller kommt, weiß auch keiner. Trotz einer gewissen Skepsis blickt P.R. Kantate aber positiv in die Zukunft: <em>„Da wird auch gerne die Fahne in den Wind gehangen. Jetzt hängt sie eben im radioaktiven Wind und wird schnell wieder eingeholt. Ich glaube daran, dass der Ökostrom so weit ausgebaut werden kann, dass er andere Energiequellen ersetzen kann. Das Auto hat irgendwann die Kutschen abgelöst – und irgendwann wird das Auto durch was anderes abgelöst. Das ist eine Frage der Zeit, des Willens&#8230; und der Lobby! Ich bin da aber optimistisch!“</em></p>
<p><strong>Einfach im Kleinen anfangen – wie z.B. im Görli</strong></p>
<p>Politische Weichen müssen einfach in die richtige Richtung gestellt werden. In Anlehnung an &#8216;König von Deutschland&#8217;, den Klassiker von Rio Reiser, überlegte sich Kantate auch schon mal, was er verändern würde, wenn er die Macht dazu hätte.</p>
<p>Unter anderem würde er versuchen, Umweltverschmutzung, Lebensmittelskandale und Sozialabbau zu bekämpfen: <em>„Wenn am Görlitzer Bahnhof die Linden blühen – und der Rasen im Park ist braun anstatt grün,/ dann kiek ick mir hier um und denk mir: Oh yeah – wär geil, wenn ich hier mal König wär./ Da wo Bolle war, würde jetzt ein Spielplatz sein. Und in die Baugrube gegenüber käm ein Schwimmbecken rein./ Die Döner wären wieder aus richtigem Fleisch – und nicht aus so&#8217;nem Schaumgummi-Pressspan-Zeugs./ Das alles und noch viel mehr – würde ich machen, wenn ich König von Kreuzberg wär.“</em></p>
<p>Der Görli ist ihm eben, seit er in der Nähe lebt und arbeitet, natürlich ans Herz gewachsen. Umso erstaunter ist er darüber, wie rücksichtslos Leute mit ihren Lieblingsplätzen umgehen: <em>„Der Rasen wird durchgetrampelt und alles ist voll mit Kippen, Kronkorken und anderen Müll. Da wünsche ich mir einfach lokalen Umweltschutz im Park von nebenan.“</em></p>
<p><strong>Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://www.plattenreiter.de">http://www.plattenreiter.de</a></p>
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		<title>Zauberwald, Malzwiese und Sternfahrt – so poetisch wurde der Weltumwelttag in Berlin gefeiert</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 10:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 5. Juni 2011 fand wie jedes Jahr seit 1972 der Weltumwelttag statt. Passend dazu wurden am vergangenen Wochenende gleich mehrere interessante Umweltfeste in Berlin gefeiert. Während Pierre Baigorry – auch bekannt als Peter Fox beziehungsweise Enuff von Seeed – sich für den &#8216;Zauberwald&#8217; in Marzahn einsetzte, spielten Laing auf der &#8216;Malzwiese&#8217; in Schöneberg. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 5. Juni 2011 fand wie jedes Jahr seit 1972 der Weltumwelttag statt. Passend dazu wurden am vergangenen Wochenende gleich mehrere interessante Umweltfeste in Berlin gefeiert. Während Pierre Baigorry – auch bekannt als Peter Fox beziehungsweise Enuff von Seeed – sich für den &#8216;Zauberwald&#8217; in Marzahn einsetzte, spielten Laing auf der &#8216;Malzwiese&#8217; in Schöneberg. Und als Dritter im Bunde wurde von HolK noch Henryk M. Broder nach der Sternfahrt beim Umweltfest am Brandenburger Tor gesichtet.</strong></p>
<div id="attachment_355" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/holk-umwelt-festivals-henryk-broder-laing-peter-fox.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/holk-umwelt-festivals-henryk-broder-laing-peter-fox-300x225.jpg" alt="HolK unterwegs auf Umweltfesten mit Peter Fox, Laing und Henryk M. Broder" title="holk-umwelt-festivals-henryk-broder-laing-peter-fox" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-355" /></a><p class="wp-caption-text">HolK unterwegs auf Umweltfesten mit Peter Fox, Laing und Henryk M. Broder</p></div>
<p><span id="more-352"></span></p>
<p><em>„Ich seh besser aus als Bono und bin ein Mann des Volkes./ Bereit die Welt zu retten, auch wenn das vielleicht zu viel gewollt ist“</em>, erklärte Peter Fox ja bereits 2008 in den Lyrics von &#8216;Alles Neu&#8217;. Den Worten sollten natürlich auch Taten folgen und so nutze er die Chance, in den Marzahner &#8216;Gärten der Welt&#8217; am großen Klimaschutzfestival &#8216;Rock fürs Klima&#8217; mit einem ganz besonderen Auftritt teilzunehmen.</p>
<p><strong>ROCK FÜRS KLIMA: Die wahren Klimahelden des Zauberwaldes</strong></p>
<p>Gemeinsam mit dem &#8216;Orchester des Wandels&#8217;, das durch eine Klimaschutz-Initiative der Musiker der Staatskapelle Berlin unter der Schirmherrschaft von Daniel Barenboim entstand, trug Pierre Baigorry am Nachmittag des 4. Juni 2011 das musikalische Märchen &#8216;Peter und der Wolf&#8217; von Sergei Prokofjew vor.</p>
<div id="attachment_357" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/plattenfest-2011-holk.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/plattenfest-2011-holk-300x225.jpg" alt="HolK beim Plattenfest 2011" title="plattenfest-2011-holk" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-357" /></a><p class="wp-caption-text">HolK lauschte Pierre Baigorry von Seeed und dem Orchester des Wandels beim 'Rock fürs Klima' auf dem Plattenfest 2011</p></div>
<p>Vom &#8216;Orchester des Wandels&#8217; stammt auch die Idee zum &#8216;Zauberwald&#8217;, die folgender Maßen beschrieben wird: <em>„In den &#8216;Gärten der Welt&#8217; wird ein Wald gepflanzt – ein Märchenwald der Oper. So entsteht ein musikalischer Abenteuerspielplatz, in dem Natur und Kunst spielerisch begeistern. Zwischen Bäumen, den wahren Klimahelden, und Pflanzen können Groß und Klein dann auf die Pirsch gehen: Sie spielen im &#8216;Knusperhäuschen&#8217; oder in Lohengrins Gondel und erfahren durch Klanginstallationen unsere Natur hautnah.“</em></p>
<p>Wer das Projekt unterstützen und ganz einfach etwas Gutes tun will, sollte mal (gerne auch öfter) bei der offiziellen Seite zum &#8216;Rock fürs Klima&#8217; unter <a href="http://www.plattenfest.com/?page_id=141#">http://www.plattenfest.com/?page_id=141#</a> vorbeisurfen und den &#8216;Klima-Button&#8217; drücken. Pro Klick werden über diverse Sponsoren 10 Cent an den &#8216;Zauberwald&#8217; gespendet.</p>
<p><strong>Eine kleine Foto-Strecke zu &#8216;Rock fürs Klima&#8217; inklusive Bildern von Fil, einem Insektenhotel und dem orientalischen Garten findet ihr unter:</strong> <a href="http://www.utopia.de/blog/holk-tv/rock-fuers-klima-das-bot-bietet-das-klimaschutzfestival-in">http://www.utopia.de/blog/holk-tv/rock-fuers-klima-das-bot-bietet-das-klimaschutzfestival-in</a></p>
<p><strong>MALZFABRIK: Die Wiese lebt!</strong></p>
<p>Später am selben Tag traten dann Laing beim Sommerfest namens &#8216;Malzwiese&#8217; auf dem Gelände der Malzfabrik in Schöneberg auf. Dass die Malzfabrik auf dem Weg der Nachhaltigkeit ist, erklären die Macher unter <a href="http://www.malzfabrik.de/de/malzfabrik/nachhaltigkeit">http://www.malzfabrik.de/de/malzfabrik/nachhaltigkeit</a> mit ihren eigenen Worten so: <em>„Step by step arbeiten wir daran, unser Areal umweltgerecht und nachhaltig zu gestalten – das betrifft nicht nur unseren Büroalltag und die energetische Sanierung der Gebäude, sondern auch unsere Mieter und Partner.“</em></p>
<p>Der Name der Veranstaltung leitet sich dabei wohl auch aus einem der nächsten Schritte ab, die gerade durchgeführt werden: <em>„Durch die Renaturierung von 15.500 qm Brachland und das Anlegen eines Biotops stärken wir die Speicherkapatzität für Co2 und die regionale Biodiversität, indem wir durch die Bepflanzung mit einheimischen Gewächsen Lebensraum für einheimische Tiere schaffen.“</em></p>
<div id="attachment_356" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/malzwiese-laing-live-2011.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/malzwiese-laing-live-2011-300x225.jpg" alt="Laing spielten eine umwerfende Show beim Open-Air der Malzfabrik in Berlin-Schöneberg" title="malzwiese-laing-live-2011" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-356" /></a><p class="wp-caption-text">Laing spielten eine umwerfende Show beim Open-Air der Malzfabrik in Berlin-Schöneberg</p></div>
<p>Laing, eine Elektro-Pop-Band bestehend aus vier junge Frauen aus Berlin, passt da mit ihren kreativen Ansätzen gut ins Bild. In der Presse-Info zu der Gruppe heißt es über Frontfrau Nicola Rost. <em>„Für Laing nutzt die 26jährige die ganze Bandbreite ihres fröhlichen Erfinder- und Bastlerwesens und schraubt, näht und feilt unentwegt in langen Nächten an Beats, Texten und Bühnenoutfits. Ihr zur Seite stehen mit stimmgewaltigem Einsatz die beiden langjährigen Wegbegleiterinnen Susanna Berivan und Johanna Marshall und die Choreographin und Tänzerin Marisa Akeny.“</em></p>
<p>Der Hit ihrer aktuellen EP &#8217;030 / 577 07 886&#8242; heißt &#8216;Morgens Immer Müde&#8217; und handelt vom Spaß am Ausgehen. Bei dem stück geholfen haben übrigens Ben Lauber und Moses Schneider vom Transporterraum. Das sozialkritische &#8216;Maschinell&#8217;, für dass sie sich bei ihrem Auftritt eine Choreographie ausgedacht haben, bei der sie am Fließband schuften, ist darauf leider nicht enthalten.</p>
<p>Dafür spielten sie aber alle sechs EP-Stücke inklusive &#8216;Alles Nur Geklaut&#8217;, das sie von Die Prinzen gecovert haben, und &#8216;Wenn Du Aufgibst&#8217;. Nachdem letztes Jahr Begriffe wie Wut- und Mutbürger nach Demonstrationen gegen Atomenergie und Großprojekte wie &#8216;Stuttgart 21&#8242; durch die Medien geisterten, konnte die Lyrics als eine Art Motivation zum Weitermachen verstanden werden: <em>„Wenn du nun ausgeträumt hast, wache ich auch auf./ Wenn du aufgibst, dann geb ich auch auf./ Jeder kämpft nur für sich, aber ich – kämpfe nur, wenn du auch kämpfst.“</em></p>
<p><strong>Eine kleine Foto-Strecke zur &#8216;Malzwiese&#8217; findet ihr unter:</strong> <a href="http://www.utopia.de/blog/holk-tv/foto-strecke-malzwiese-das-nachhaltige-sommerfest-der">http://www.utopia.de/blog/holk-tv/foto-strecke-malzwiese-das-nachhaltige-sommerfest-der</a></p>
<p><strong>STERNFAHRT: Neue Energie mit Drahtesel und Kamelkraft</strong></p>
<p>Am 5. Juni 2011 fand dann noch die 35. Fahrrad-Sternfahrt statt, die auf 19 Routen aus unter anderem Oranienburg, Potsdam und Frankfurt/Oder (!) zum traditionellen Umweltfestival der Grünen Liga am Brandenburger Tor führte. Da darf wohl dem Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Berlin e.V. geglaubt werden, wenn er Folgendes unter <a href="http://www.adfc-berlin.de/aktionenprojekte/sternfahrt/sternfahrt-2011.html ">http://www.adfc-berlin.de/aktionenprojekte/sternfahrt/sternfahrt-2011.html </a>bekannt gibt: <em>„Die Sternfahrt unter dem Motto &#8220;Freie Fahrt für freie Räder!&#8221; ist die größte Fahrraddemonstration weltweit!“</em></p>
<p>Auch beim Umweltfestival wird wohl berechtigerterweise ein Superlativ unter <a href="http://www.umweltfestival.de/?p=2368">http://www.umweltfestival.de/?p=2368</a> aufgeführt: <em>„Unter dem Motto &#8216;Klimaschutz bewegt&#8217; konnten sich die Besucher/-innen vor allem über klimafreundliche Mobilität informieren. Auf Europas größter ökologischer Erlebnismeile wurden grüne Wanderwege durch die Stadt und die ganze Bandbreite der Zweiradwelt präsentiert.“</em></p>
<div id="attachment_358" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/sternfahrt-2011-broder.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/sternfahrt-2011-broder-300x225.jpg" alt="" title="sternfahrt-2011-broder" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-358" /></a><p class="wp-caption-text">Beim Umweltfestival waren auch Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad für einen Dreh unterwegs</p></div>
<p>Beim Bühnen-Programm wurde allerdings bedauerlicherweise auf große Namen verzichtet. Dafür gab es Bands wie Regeltarif und 48 Stunden zu entdecken – und ein prominentes Duo, das dort seine Meinung zu Atomenergie darstellte: Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad, der für <em>„Kamelkraft statt Atomkraft“ </em>demonstrierte. Anscheinend hat den Beiden letztes Jahr ihre Zusammenarbeit für die ARD-Dokuserie &#8216;Entweder Broder – Die Deutschland-Safari&#8217; so gut gefallen, dass nun die nächsten Gesellschaftsthemen in Angriff genommen werden.<br />
<strong><br />
Eine kleine Foto-Strecke zur &#8216;Sternfahrt&#8217; findet ihr unter:</strong> <a href="http://www.utopia.de/blog/holk-tv/foto-strecke-sternfahrt-zum-umweltfestival-am-5-juni-2011">http://www.utopia.de/blog/holk-tv/foto-strecke-sternfahrt-zum-umweltfestival-am-5-juni-2011</a></p>
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		<title>Gentleman unterstreicht mit Diversity Live den Ruf zum Erhalt der (biologischen) Vielfalt</title>
		<link>http://www.holk.tv/2011/04/28/gentleman-mit-diversity-live-fuer-vielfalt/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 22:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[War es nur Zufall, dass Gentleman sein Album im Internationalen Jahr der Biodiversität &#8216;Diversity&#8217; nannte? Oder ist der Erhalt der biologischen Vielfalt ein Thema für ihn? Jetzt, da der Reggae-Star diese Tage seine wichtigsten Botschaften noch einmal mit dem Werk &#8216;Diversity Live&#8217; unterstreicht, konnte HolK diese und andere Fragen endlich mit ihm klären. „Sit down [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>War es nur Zufall, dass Gentleman sein Album im Internationalen Jahr der Biodiversität &#8216;Diversity&#8217; nannte? Oder ist der Erhalt der biologischen Vielfalt ein Thema für ihn? Jetzt, da der Reggae-Star diese Tage seine wichtigsten Botschaften noch einmal mit dem Werk &#8216;Diversity Live&#8217; unterstreicht, konnte HolK diese und andere Fragen endlich mit ihm klären.</strong></p>
<div id="attachment_339" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/04/holk-und-gentleman-live-in-berlin.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/04/holk-und-gentleman-live-in-berlin-300x225.jpg" alt="Diversity live: Gentleman zeigt HolK, mit welcher Vielfalt Tücher einsetzbar sind" title="holk-und-gentleman-live-in-berlin" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-339" /></a><p class="wp-caption-text">Diversity live: Gentleman zeigt HolK, mit welcher Vielfalt Tücher einsetzbar sind</p></div>
<p><span id="more-338"></span></p>
<p><em>„Sit down and reason conscious livity./ Our natural ability./ Give thanks for diversity“</em>, sang Gentleman letztes Jahr beim Songtext von &#8216;It No Pretty&#8217;, das als erste Single aus &#8216;Diversity&#8217; ausgekoppelt wurde. Nun ist das Stück einer der Gänsehaut erzeugenden Höhepunkte, die &#8216;Diversity Live&#8217; präsentiert.</p>
<p>Gentleman geht es  zuerst einmal darum zu betonen, wie vielfältig seine Musik ist. Sie ist für ihn immer ein Spiegel von dem, was wir erleben, in welche Richtung wir gehen und wo wir gerade stehen. Aber der Titel transportiert seiner Meinung nach darüber hinaus auch eine nachhaltige Botschaft: <em>„Was einem reisenden Menschen auffällt, ist einfach, dass Vielfalt immer wichtiger wird in einer Zeit der Globalisierung. Die Städte werden sich immer ähnlicher. Überall gibt es die gleichen Läden. Ich will sagen, dass es wertvoll für uns Menschen ist, die Vielfalt zu erhalten.“</em><br />
<strong><br />
Der Letzte seiner Art</strong></p>
<p>Doch über diese Globalisierungs- und Konsumkritik hinaus verbindet Gentleman mit Vielfalt tatsächlich auch die Biodiversität und macht sich Sorgen um aussterbende Arten: <em>„Wahrscheinlich ist es irgendwann soweit, dass wir unseren Enkelkindern nur noch vom Sibirischen Tiger erzählen können. Das ist einfach eine traurige Entwicklung, dass Regierungen wie Japan Walfang zulassen oder in Afrika gewildert wird. Da wird die Natur mit Füßen getreten. Es wird nur kurzfristig gedacht und nicht generationsübergreifend. Das ist auf jeden Fall ein Ding, das mir auch nahe geht.“</em></p>
<p>Wer sich die Lyrics von &#8216;The Reason&#8217; anschaut und übersetzt, merkt sofort, dass er auch dabei an Mutter Erde und die kommenden Generationen dachte. Er kritisiert diejenigen, die sich so benehmen, als ob es kein Morgen gäbe: <em>„Mother Earth in pain, oh how she cry./ Behavior like there ain&#8217;t tomorrow./ From nature take a page and follow.“<br />
</em><br />
<strong>Die Zeit war, ist und wird knapp</strong></p>
<p>Leider konnte er den Track bei der Aufnahme für &#8216;Diversity Live&#8217; nicht berücksichtigen. Der Inhalt ist ihm aber so wichtig, dass er den Song bei den kommenden Konzerten wieder ins Programm nehmen will: <em>„Wir hatten leider nur eine begrenzte Zeit – gerade auf dem Summerjam. Wir hatten da eine Stoppuhr neben der Bühne. &#8216;The Reason&#8217; ist aber ein Song, den wir natürlich jetzt auf der Tour spielen – und der dann wahrscheinlich aufs nächste Live-Album drauf kommt.“</em></p>
<p>Dass uns nur wenig Zeit bleibt, etwas zu verändern, bevor es zu spät ist, ist auch Thema bei &#8216;No Time To Play&#8217;. Besonders interessant war bei dem Auftritt zum 25. Jubiläum des Summerjam-Festivals, dass die Backgroundsängerinnen Tamika und Mamadee den Satz über die Verschmutzung mit Chemikalien besonders betonten: <em>„Never take no time fi go wash off ina the mineral./ Creating pollution with dem chemical.“</em></p>
<p>Was genau er damit meint, erklärt Gentleman folgendermaßen: <em>„Das bezieht sich auf ein Mineralienbad – als Metapher darauf, mal in die Natur zu gehen und sich rein zu waschen. Das ist so ein Megacity-Ding, dass wir eigentlich aus der Natur stammen und das aber vergessen wird.“</em></p>
<p><strong>Wege aus der Krise</strong></p>
<p>Da ja erst vor Kurzem auch seine Kollabo &#8216;Wenn Der Nebel Sich Verzieht&#8217; mit Mono &#038; Nikitaman erschienen ist, habe ich ihn auch dazu befragt. Für ihn steckt  da in den Zeilen die Idee, dass jede Krise auch gleichzeitig eine Chance ist: <em>„Das ist ein Song, der Hoffnung erwecken soll in einer Welt, die doch gerade ziemlich grau ist. Aber trotzdem gibt es ja etwas, dass das Ganze zusammenhält – und Musik ist ein wichtiger Bestandteil dessen. Ich habe Mono &#038; Nikitaman bei einem Festival getroffen und war sehr überrascht von der Live-Präsenz und der Energie, die die Beiden versprühen.“</em></p>
<p>So haben sie sich sehr gut verstanden und irgenwann gab es die Anfrage, ob er einen Song mit ihnen machen würde. Überhaupt ist Gentleman immer offen für neue Projekte und engagiert sich zudem über die Musik hinaus für eine bessere Welt. So gibt es von ihm unter anderem Tracks auf Samplern wie &#8216;Voices Against Poverty&#8217;, &#8216;Red Ribbon Beatz&#8217;, &#8216;Statements Outta Babylon&#8217;, &#8216;Move Against G8&#8242; und &#8216;Rhymes For Creation&#8217;, der für das &#8216;Afrika Rise Project&#8217; von Culcha Candela entstanden ist.</p>
<p>Dabei gibt es zwei Projekte beziehungsweise Organisationen, die Gentleman besonders am Herzen liegen: <em>„Zum einen ist &#8216;Gemeinsam für Afrika&#8217; ein Ding, bei dem ich schon länger mitmache und Benefiz-Konzerte gebe. Und dann gibt es Viva Con Agua, die sich für sauberes Trinkwasser einsetzen und dabei Kultur, Musik und Spaß verbinden mit sozialem Engagement. Das sind Sachen, die ich permanent unterstütze. Wir haben einfach eine Verantwortung als Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen.“</em></p>
<p>Genau, grüne Helden braucht das Land!</p>
<p><strong>Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://www.gentleman-music.com">http://www.gentleman-music.com</a></p>
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		<title>Culcha Candela arbeiten intensiv an einer ’Schönen Neuen Welt’</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 14:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
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		<description><![CDATA[HolK hat Culcha Candela getroffen und mit ihnen über ihre neue Platte ’Schöne Neue Welt’ geredet. Insbesondere der Titelsong soll nicht nur zum Tanzen, sondern auch zum Nachdenken anregen. Hier werden Problemen wie Klimawandel, Überwachungsstaat und Schönheitswahn mit Humor behandelt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit ’Schöne Neue Welt’ veröffentlicht die Berliner Band Culcha Candela Ende August ihr viertes Album. Dabei darf weiter zu der Mischung aus Reggae, HipHop, Funk und Pop getanzt werden. Aber insbesondere die gleichnamige Single regt dazu an, auch mal den Kopf einzuschalten.</strong></p>
<p>Im Songtext heißt es zum Beispiel kurz vor dem Refrain am Ende der ersten Strophe: <em>„Keiner wird mehr krank, weil wir eh schon jede Krankheit haben./ Und fliegt das Kraftwerk in die Luft, fängt jeder an zu strahlen./ Herzlich willkommen, herzlich willkommen – in unserer schönen neuen Welt./ Ab heute bleibt nichts, wie es war. Alles wird auf den Kopf gestellt.“</em></p>
<p>Hier wird versucht, scheinbaren Problemen wie Klimawandel, Überwachungsstaat und Schönheitswahn einfach mal augenzwinkernd positive Aspekte abzugewinnen. Itchyban erklärt im Interview gerne, was sich Culcha Candela bei diesen Lyrics gedacht haben: <em>„Der Song macht gute Laune und lädt zum Tanzen ein. Die Botschaft ist dagegen bitterböse und sarkastisch. Dabei muss jeder selber gucken, ob er sich darin wieder erkennt. Es soll aber kein miesepetriger Song sein. Wir wollen die Leute nicht mit erhobenem Zeigefinger überzeugen, sondern mit Humor.“</em></p>
<div id="attachment_21" class="wp-caption alignnone" style="width: 453px"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2009/07/culcha-candela-holk-300x225.jpg" alt="Larsito, Itchyban, HolK und Don Cali sorgen für Bewegung (von links nach rechts)" title="culcha-candela-holk" width="443" height="332" class="size-medium wp-image-21" /><p class="wp-caption-text">Larsito, Itchyban, HolK und Don Cali sorgen für Bewegung (von links nach rechts)</p></div>
<p>Wer was verändern will, muss aber auch mit gutem Beispiel vorangehen. Culcha Candela helfen, wo sie können. Sie unterstützen Aktionen gegen Rassismus und Gewalt und viele andere Initiativen, die die Welt zum Besseren verändern sollen.</p>
<p>Johnny Strange hat das Entwicklungshilfe-Projekt ’Afrika Rise’ ins Leben gerufen, Don Cali das ’AfroLatino Arts Festival’, das am 18. Juli 2009 in der Arena Berlin stattfindet: <em>„Damit soll die Entstehung dieser Kultur gezeigt werden. Das Ganze ist ein Prozess, der über mehrere Jahre gehen wird und mit dem wir jetzt anfangen. Dabei geht es nicht nur um Musik, sondern auch zum Beispiel um Mode. Es sind unglaublich gute Künstler aus Lateinamerika da, die malen werden. Es werden Fotos und Videos gezeigt. Als Höhepunkt treten die AfroLatino AllStars auf – mit Larsito, mir und vielen anderen Berliner Musikern.“</em></p>
<p>Itchyban ergänzt Don Cali: <em>„Wir engagieren uns in ganz, ganz vielen Sachen. Aber wir können auch nicht alles machen. Aktionen, von denen wir glauben, dass sie was bringen, unterstützen wir aber gerne.“</em></p>
<p><strong>Das Wichtigste ist aber, dass Culcha Candela mit ihrer Musik die Massen bewegen. Eine schöne, neue Welt ohne den passenden Soundtrack wäre ja auch langweilig. Wenn die Veränderung keinen Spaß macht, ist Stillstand angesagt. Dass das nicht passiert, ist mit der neuen Scheibe garantiert!</strong></p>
<p>Mehr Infos unter: <a href="http://www.culchacandela.de">http://www.culchacandela.de</a></p>
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