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	<title>holk.tv &#187; Rohstoff</title>
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	<description>Grüne Helden braucht das Land!</description>
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		<title>Wie Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design die Umwelt schützen</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 20:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier ist noch ein Artikel, den ich bereits auf der nun leider still gelegten Social Collaboration Platform Amazee veröffentlicht hatte. &#8216;Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design&#8217; von Innenarchitektin Sylvia Leydecker ist zwar schon 2008 erschienen, zeigt aber anschaulich, wo überall in der Welt Nanomaterialien bereits erfolgreich eingesetzt werden – und wie Architekten, Innenarchitekten und Designer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hier ist noch ein Artikel, den ich bereits auf der nun leider still gelegten Social Collaboration Platform Amazee veröffentlicht hatte. &#8216;Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design&#8217; von Innenarchitektin Sylvia Leydecker ist zwar schon 2008 erschienen, zeigt aber anschaulich, wo überall in der Welt Nanomaterialien bereits erfolgreich eingesetzt werden – und wie Architekten, Innenarchitekten und Designer damit auch die Umwelt schützen.</strong></p>
<div id="attachment_405" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/01/HolK_reads_Nanomaterials.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/01/HolK_reads_Nanomaterials-300x225.jpg" alt="Klein, aber fein: HolK informiert sich über Nanomaterialien" title="HolK_reads_Nanomaterials" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-405" /></a><p class="wp-caption-text">Klein, aber fein: HolK informiert sich über Nanomaterialien</p></div>
<p>Schon im Vorwort vom wissenschaftlichen Geschäftsfüher Michael Veith des Leibniz-Instituts für Neue Materialien (INM) wird an einem Beispiel erklärt, welche nachhaltigen Vorteile durch Nanotechnologie erreichbar sind: <em>„Wenn ein herkömmlicher Korrosionsschutzlack auf Chrom-VI-Basis durch eine ungiftige Nanobeschichtung ersetzt wird, die zudem wesentlich dünner und damit ressourcenschonender ist, bringt das wirtschaftliche Vorteile und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit.“</em></p>
<p>Sylvia Leydecker, die Inhaberin des 1997 in Köln gegründeten Innenarchitekturbüros &#8217;100% interior&#8217; ist, erklärt in ihrem Buch aber erst einmal, was Nanotechnologie eigentlich ist, um dann über eine historische Abhandlung zu den Meilensteinen der aktuellen Entwicklungen zu gelangen. Diese nahmen mit dem legendären Vortrag &#8216;There&#8217;s Plenty Room at the Bottom&#8217; von Nobelpreisträger Richard P. Feynman vor gut fünf Jahrzehnten ihren Anfang. Im Abschnitt &#8216;Nanoprodukte&#8217; stellt sie auch mögliche Anwendungen in der Branche Umwelttechnologie vor: <em>„Verschmutztes Wasser kann mittels Nanotechnologie per Photokatalyse gereinigt werden [...]. Recycling wird vereinfacht, indem durch konstruktive Debonding-on-Command-Systeme die sortenreine Trennung von Wertstoffen erleichtert wird.“</em></p>
<p><strong>Weniger Ressourcen, weniger Energie, mehr Umweltschutz</strong></p>
<p>Dem Themenkomplex &#8216;Ökologie und Ökonomie&#8217; werden dann noch einmal extra zwei Seiten gewidmet. Die Vorteile von Nanotechnologie sind vor allem, dass weniger Ressourcen und Energie benötigt werden – entweder direkt oder indirekt: <em>„Direkt, indem zum Beispiel kratzfester Lack ultradünn aufgetragen wird und damit sowohl Produktionsschritte als auch Material eingespart werden. Oder indirekt, indem beispielsweise eine hocheffiziente Dämmung zum Einsatz kommt, die nicht nur Energie spart, sondern außerdem den für sie selbst nötigen Materialeinsatz und dessen Transportaufwand minimiert.“</em></p>
<p>Der Großteil des Buches widmet sich dann real existierenden Funktionen und Anwendungen von &#8216;Selbstreinigend&#8217; über &#8216;Luftreinigend&#8217; bis &#8216;Kratz- und abriebfest&#8217;, die oft auch ökologisch nützlich sind. Auf rund 120 Seiten werden verschiedene Wirkweisen erklärt und dann zu (fast) jeder Anwendung Praxisbeispiele gezeigt, bei denen das soeben vorgestellte Prinzip bereits konkret genutzt wird. Fotos von Gebäuden aus Europa, Asien und Amerika, bei denen es im Zeitraum zwischen 2000 und 2007 zum Einsatz von Nanomaterialien kam, sollen die schon heute vorhandenen Möglichkeiten aufzeigen.</p>
<p>Demnach besteht zum Teil sogar schon jahrelange Erfahrung mit den Auswirkungen von Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design. Das macht auf jeden Fall Lust, tiefer in die Materie einzusteigen und konkret zu ermitteln, was nachhaltig bewirkt wurde. Als erster Kontakt zum Thema ist somit das Buch von Sylvia Leydecker durchaus geeignet.</p>
<p><strong>English information:</strong> <em>&#8220;With the help of nanotechnology dirty water can be cleansed using photocatalyse.“</em> (from: &#8216;Nanomaterials in Architecture, Interior Architecture and Design&#8217;, Birkhäuser, 2008, page 37)</p>
<p>This is only one example how nanomaterials can be used for a sustainable development. The interior designer Sylvia Leydecker has focused on the application of nanotechnology since 2003. She communicates her know-how as author of &#8216;Nanomaterials in Architecture, Interior Architecture and Design&#8217;. This book provides its readers with an overview of functional applications in architectural contexts and related fields that offer ecological benefits, too.</p>
<p><strong>Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://www.100interior.de">http://www.100interior.de</a></p>
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		<title>25 Jahre frischer forschen für mehr Umweltschutz mit dem IÖW</title>
		<link>http://www.holk.tv/2011/08/15/25-jahre-frischer-forschen-mit-iow/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 17:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit nun schon einem Viertel Jahrhundert setzt sich das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, kurz IÖW, für Themen wie &#8216;Nachhaltige Unternehmensführung&#8217; und &#8216;Wasser- und Landmanagement&#8217; ein. Im &#8216;Jahresbericht 2010&#8242; kann nun nachgelesen werden, was die Forscher im Jubiläumsjahr bewegt hat und wie der Einsatz für eine lebenswerte Zukunft fortgesetzt wird. 2010 war ein besonderes Jahr für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit nun schon einem Viertel Jahrhundert setzt sich das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, kurz IÖW, für Themen wie &#8216;Nachhaltige Unternehmensführung&#8217; und &#8216;Wasser- und Landmanagement&#8217; ein. Im &#8216;Jahresbericht 2010&#8242; kann nun nachgelesen werden, was die Forscher im Jubiläumsjahr bewegt hat und wie der Einsatz für eine lebenswerte Zukunft fortgesetzt wird.</strong></p>
<div id="attachment_388" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/08/holk-ioew-jahresbericht-2010.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/08/holk-ioew-jahresbericht-2010-300x225.jpg" alt="Frischer forschen und lesen mit dem Jahresbericht 2010 vom IÖW" title="holk-ioew-jahresbericht-2010" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-388" /></a><p class="wp-caption-text">Frischer forschen und lesen mit dem Jahresbericht 2010 vom IÖW</p></div>
<p><span id="more-383"></span></p>
<p>2010 war ein besonderes Jahr für das IÖW: Sein 25-jähriges Jubiläum feierte es unter dem Motto &#8217;25 Jahre frischer forschen&#8217;. Wie sich die (Um-)Welt in dieser Zeit verändert hat, wird im Rückblick klar: <em>„1985 machten wir uns auf, Wege aus dem industriellen Wachstumsdilemma aufzuzeigen. Als 25-Jährige stellen wir fest: Aus dem Dilemma von damals ist eine handfeste Krise geworden, aus dem Zukunftsthema ein Problem der Gegenwart.“</em></p>
<p><strong>Blick zurück nach vorn</strong></p>
<p>Trotz oder gerade wegen dieser eher betrüblichen Feststellung ist es besonders erfreulich, dass sich das unabhängige Forschungsinstitut im Jubiläumsjahr nicht nur mit den großen Fragen der Gegenwart beschäftigt, sondern den Blick auch nach innen gewendet hat. So war zum Beispiel ein Punkt, wie die Forschungsergebnisse noch breiter bekannt gemacht werden könnten.</p>
<p>Eine Maßnahme war, dass seit August 2010 die eigene Zeitschrift &#8216;Ökologisches Wirtschaften&#8217; online unter <a href="http://www.oekologisches-wirtschaften.de">http://www.oekologisches-wirtschaften.de</a> für Recherchen und zum Download angeboten wird – kostenlos und als Open Access Portal mit Zugang zu allen Fachartikeln seit der Gründung der Zeitschrift 1986. Bloß die Ausgaben der letzten zwei Jahre stehen exklusiv nur Abonnent(inn)en zur Verfügung.<br />
<strong><br />
Mit E10 läuft&#8217;s zum Beispiel wie geschmiert</strong></p>
<p>Die aktuellen Studien klingen aber auch wirklich interessant und vielfältig. Das reicht von &#8216;Nachhaltige Gestaltung von Wertschöpfungsketten durch Bionik&#8217; über &#8216;Beschäftigungswirkungen sowie Ausbildungs- und Qualifizierungsbedarf bei innovativen Umwelttechniken&#8217; und &#8216;Neue Zielgruppen für den Blauen Engel&#8217; bis hin zu &#8216;Fair Fuels? Biokraftstoffe zwischen Sackgasse und Energiewende&#8217;.</p>
<p>Gerade das zuletzt genannte Thema wurde ja mit der Einführung von E10 viel diskutiert. Ein bisschen was dazu kann schon unter <a href="http://www.fair-fuels.de">http://www.fair-fuels.de</a> nachgelesen werden. Weiter heißt es im Jahresbericht dazu unter anderem: <em>„Das IÖW analysierte im Jahr 2010 vorhandene – und häufig umstrittene – Ökobilanzen zu Biokraftstoffen sowie indirekte, durch die Ausweitung des Rohstoffanbaus verursachte Landnutzungsänderungen.“</em></p>
<p>Da ist es kaum verwunderlich, dass auch Klaus Töpfer, der ehemalige Bundesumweltminister und Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, in seinem Grußwort gleich auf der zweiten seite voll des Lobes ist: <em>„Es ist faszinierend zu sehen, welch hohen Rang und welchen Einfluss dieses Institut in so kurzer Zeit gewinnen konnte.“</em></p>
<p><strong>Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://www.ioew.de">http://www.ioew.de</a></p>
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		<title>P.R. Kantate reimt für mehr Recycling im Rahmen der Trenntstadt Berlin</title>
		<link>http://www.holk.tv/2011/06/28/p-r-kantate-fuer-recycling-mit-trenntstadt-berlin/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 20:14:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem Reggae-Stück &#8216;Görli, Görli&#8217; landete P.R. Kantate im Sommer 2003 einen Top-40-Hit. Darin besang er seinen Lieblingspark in Berlin. Doch neben solchen eher Nonsense-Liedern spricht P.R., das kurz für Plattenreiter steht, durchaus auch nachhaltigere Themen an. Auf seinem Album &#8216;Andere Seite&#8217; ging es unter anderem um die Energiekrise (&#8216;Kalt!&#8217;), unflexible Bürokratie (&#8216;Amt ab!&#8217;) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem Reggae-Stück &#8216;Görli, Görli&#8217; landete P.R. Kantate im Sommer 2003 einen Top-40-Hit. Darin besang er seinen Lieblingspark in Berlin. Doch neben solchen eher Nonsense-Liedern spricht P.R., das kurz für Plattenreiter steht, durchaus auch nachhaltigere Themen an. Auf seinem Album &#8216;Andere Seite&#8217; ging es unter anderem um die Energiekrise (&#8216;Kalt!&#8217;), unflexible Bürokratie (&#8216;Amt ab!&#8217;) und den Ausbruch aus der Hektik des Alltags (&#8216;Atme die Welt&#8217;). Bei seinem neuen Projekt mit dem Trennt-Müll-Ensemble wird er nun noch konkreter – denn der Name ist Programm!</strong></p>
<div id="attachment_373" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/karneval-der-kulturen-holk-pr-kantate-trenntfestival-görli.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/karneval-der-kulturen-holk-pr-kantate-trenntfestival-görli-300x225.jpg" alt="HolK musisiert auf Müll - beim Trenntfestival mit P.R. Kantate (2. von rechts) und Band" title="karneval-der-kulturen-holk-pr-kantate-trenntfestival-görli" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-373" /></a><p class="wp-caption-text">HolK musisiert auf Müll - beim Trenntfestival mit P.R. Kantate (2. von rechts) und Band</p></div>
<p><span id="more-372"></span></p>
<p><em>„Müll runterbringen ist eine Sache von Sekunden./ Deckel auf, Deckel zu – und er ist verschwunden./ Doch so einfach ist die Sache manchmal nicht./ Denn: Er soll sortiert sein – und nicht vermischt!“</em>, rappt P.R. Kantate in seinen Lyrics zu den Klängen der Band, die auf Mülltonnen und selbst gebastelten Instrumenten aus alten Flaschen, Rohren und ähnlichem Abfall mitreißende Musik zaubert.</p>
<p>Noch bis zum 10. Juli 2011 ist das Team an verschiedenen Orten in Berlin unterwegs, um mit kleinen, kostenlosen Straßenkonzerten für mehr Umweltschutz zu werben. Unter <a href="http://trenntstadt-berlin.de/trenntmusik/">http://trenntstadt-berlin.de/trenntmusik/</a> finden Unteressierte nicht nur die noch ausstehenden Termine, sondern auch Bauanleitungen für die eingesetzten Instrumente wie Plastikrohr-Trommeln oder Kronkorken-Rasseln.</p>
<p><strong>Macht Mucke mit Müll!</strong></p>
<p>Schon der Start des Musikprojekts im Rahmen der Initiative &#8216;Trenntstadt Berlin&#8217; der Berliner Stadtreinigung (BSR) und ihrer Partner ALBA, Berlin Recycling und der Stiftung Naturschutz war ungewöhnlich, wie sich der Berliner Künstler erinnert: <em>„Das war sehr spannend. Alfred Mehnert von &#8216;Populare&#8217;, der die Trennt-Band leitet, kam mit – ja, eigentlich – haufenweise Müll zu mir: Flaschen, Rohre, Plastiktüten, Kanistern und irgendwelchem Kram. Er spielte dann darauf fulminante Rhythmen ein.“</em></p>
<p>Was ihn da genau erwarten würde, war Kantate davor wohl nicht so klar. Zuvor gab es bloß die Anfrage, ob er nicht Lust hätte, sich an einem solchen Projekt zu beteiligen – sowohl bei der Produktion als auch beim Texten. Er hatte Lust und nahm dann noch weitere Sounds in der Werkstatt auf, wo die Instrumente hergestellt wurden, um daraus einen Song zu machen: <em>„Ich denke, der Hörer merkt, dass das anders klingt. Aber nicht nach Schrott, sondern richtig gut. Das ist ja zum Teil Hightech-Ware, die da bei uns im Müll landet. Dementsprechend hat sie klanglich gar nicht mal so schlechte Qualität.“</em></p>
<p><iframe width="480" height="303" src="http://www.youtube.com/embed/KFEJt6Y0XTI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Textmässig hat er natürlich versucht, ein paar Botschaften über die Vorteile des Mülltrennens in witzige Reime zu verpacken. Unter anderem beschreibt er darin, wie die verschiedenen Abfälle stofflich und energetisch wiederverwertet werden können. Mit dem Hinweis, dass aus Biomasse Energie gewonnen werden könnte, knüpft er locker an ein Thema an, dass ihn schon in seinem Stück &#8216;Kalt!&#8217; beschäftigt hat: Das Schwinden der Ressource Erdöl!</p>
<p><strong>Wird es Zeit, sich warm anzuziehen?</strong></p>
<p>In &#8216;Kalt!&#8217; sang er schon vor ein paar Jahren: <em>„Ob die Vorräte noch reichen werden für das kranke Land, weiß ganz allein – die Pipe-Hotline./ Weil&#8230; unser Leben ist an den Ölpreis gekoppelt – und der hat sich bald verdoppelt./ Es ist kalt in Jamaika, letztes Jahr war es doch noch wärmer./ Kalt in Jamaika, die Leute werden immer ärmer!“<br />
</em><br />
In dem Lied geht es natürlich um mehr als die Beschreibung der Wetterbedingungen auf der Karibikinsel, die vielen Hörern paradox vorkommen. Jamaika ist bei Kantate eher eine Metapher: <em>„Wie Andorra bei Max Frisch. Er schreibt zwar über das Land, meint aber ein ganz anderes. So ähnlich ist das bei mir auch. Die Zeile, dass unser Leben an den Ölpreis gekoppelt ist und er sich verdoppelt hat, war damals so. Inzwischen hat er sich verdoppelt und verdoppelt und verdoppelt. Wenn ich das Stück live spiele, singe ich das dann auch so.“</em></p>
<p>Diese Entwicklung stimmt ihn natürlich nachdenklich. Ob die Energiewende nach Fukushima jetzt doch schneller kommt, weiß auch keiner. Trotz einer gewissen Skepsis blickt P.R. Kantate aber positiv in die Zukunft: <em>„Da wird auch gerne die Fahne in den Wind gehangen. Jetzt hängt sie eben im radioaktiven Wind und wird schnell wieder eingeholt. Ich glaube daran, dass der Ökostrom so weit ausgebaut werden kann, dass er andere Energiequellen ersetzen kann. Das Auto hat irgendwann die Kutschen abgelöst – und irgendwann wird das Auto durch was anderes abgelöst. Das ist eine Frage der Zeit, des Willens&#8230; und der Lobby! Ich bin da aber optimistisch!“</em></p>
<p><strong>Einfach im Kleinen anfangen – wie z.B. im Görli</strong></p>
<p>Politische Weichen müssen einfach in die richtige Richtung gestellt werden. In Anlehnung an &#8216;König von Deutschland&#8217;, den Klassiker von Rio Reiser, überlegte sich Kantate auch schon mal, was er verändern würde, wenn er die Macht dazu hätte.</p>
<p>Unter anderem würde er versuchen, Umweltverschmutzung, Lebensmittelskandale und Sozialabbau zu bekämpfen: <em>„Wenn am Görlitzer Bahnhof die Linden blühen – und der Rasen im Park ist braun anstatt grün,/ dann kiek ick mir hier um und denk mir: Oh yeah – wär geil, wenn ich hier mal König wär./ Da wo Bolle war, würde jetzt ein Spielplatz sein. Und in die Baugrube gegenüber käm ein Schwimmbecken rein./ Die Döner wären wieder aus richtigem Fleisch – und nicht aus so&#8217;nem Schaumgummi-Pressspan-Zeugs./ Das alles und noch viel mehr – würde ich machen, wenn ich König von Kreuzberg wär.“</em></p>
<p>Der Görli ist ihm eben, seit er in der Nähe lebt und arbeitet, natürlich ans Herz gewachsen. Umso erstaunter ist er darüber, wie rücksichtslos Leute mit ihren Lieblingsplätzen umgehen: <em>„Der Rasen wird durchgetrampelt und alles ist voll mit Kippen, Kronkorken und anderen Müll. Da wünsche ich mir einfach lokalen Umweltschutz im Park von nebenan.“</em></p>
<p><strong>Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://www.plattenreiter.de">http://www.plattenreiter.de</a></p>
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		<item>
		<title>Eric Hilton von Thievery Corporation thematisiert in seinem Film &#8216;Babylon Central&#8217; auch das Geschäft mit dem Öl</title>
		<link>http://www.holk.tv/2010/09/25/eric-hilton-thievery-corporation-film-babylon-central-oel/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 21:44:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Thievery Corporation aus Washington haben sich seit ihrem ersten Album vor 14 Jahren immer auch (sozial-)politisch engagiert – gegen Krieg und Hunger, für Menschenrechte und Entwicklungshilfe. Da ist es wenig überraschend, dass Eric Hilton, die eine Hälfte des Duos, nun bei seinem ersten Film &#8216;Babylon Central&#8217; ebenfalls Themen wie familäre Unterdrückung und das Geschäft mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Thievery Corporation aus Washington haben sich seit ihrem ersten Album vor 14 Jahren immer auch (sozial-)politisch engagiert – gegen Krieg und Hunger, für Menschenrechte und Entwicklungshilfe. Da ist es wenig überraschend, dass Eric Hilton, die eine Hälfte des Duos, nun bei seinem ersten Film &#8216;Babylon Central&#8217; ebenfalls Themen wie familäre Unterdrückung und das Geschäft mit dem Öl anspricht – verpackt in eine Geschichte über Freundschaft, Lebensgefühl und Liebe zwischen Okzident und Orient.</strong></p>
<div id="attachment_231" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/09/holk-babylon-central.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/09/holk-babylon-central-300x224.jpg" alt="HolK ist voll im Bilde: Babylon Central liefert Einblicke in den Alltag von Washington" title="holk-babylon-central" width="300" height="224" class="size-medium wp-image-231" /></a><p class="wp-caption-text">HolK ist voll im Bilde: Babylon Central liefert Einblicke in den Alltag von Washington</p></div>
<p><span id="more-224"></span></p>
<p><em>„Babylon ist ein Begriff der Rastafaris für das herrschende, westliche Gesellschaftssystem, das oft als korrupt und unterdrückend wahrgenommen wird. Und Washington, D.C., der Schauplatz von &#8216;Babylon Central&#8217;’, repräsentiert für viele Menschen genau dieses System“</em>, erklärt Eric Hilton in der Info zum Streifen, für die ein Video-Interview mit ihm von der Film-Website übersetzt wurde.</p>
<p><strong>Don&#8217;t shoot the messenger</strong></p>
<p>Sebastian James (gespielt von Joe Steger in seiner ersten Hauptrolle) arbeitet als Roller-Kurier für die Beratungsfirma von Julian Gold (Reid Hill), die sich auch um die Interessen des saudi-arabischen Prinzen Wahleed (Amr Mounib) kümmert. Gold schickt Sebastian mit vertraulichen Dokumenten darüber zum Vizepräsidenten, dass Wahleed die langjährige Praxis des so genannten „Petro-Dollars“ auflösen will.</p>
<p>Aber diesmal schlampt Sebastian und sein politisch engagierter Kumpel Innocent (W. Ellington Felton) gewinnt Einblicke in die Geheim-Akte. Und der ahnt schnell, was die Stunde geschlagen hat, denn seiner Meinung nach ist Geld die Wurzel allen Übels – und diese Wurzel wird mit Öl gedüngt: <em>„You know they say money is the root of all evil – but those roots are fertilized with oil. Oil runs everything in Babylon. Without it, the beast is no more.“</em></p>
<p>Dass Sebastian zudem mit Wahleeds Tochter Rana anbändelt, bringt das Fass vollends zum Überlaufen. Das FBI, die NSA, die US-Notenbank und Ranas Bruder Ali werden auf die Sache aufmerksam. Und sie sind alle keineswegs zimperlich, wenn es um solch brisante Angelegenheiten geht&#8230;</p>
<p><strong>Der Soundtrack zum Abgesang aufs Ölzeitalter</strong></p>
<p>Gemeinsam mit dem bisher leider nur englischsprachig verfügbaren Film kommt auch der Soundtrack in die Läden. Hierfür hat Eric Hilton ein paar schöne Songs aus den letzten 40 Jahren von unter anderem Miles James Kirkland, The Revolutionaires und Max Romeo zusammengetragen, die zum Teil die politische Botschaft des Streifens unterstreichen.</p>
<p>So ist zum Beispiel auch ’Leaving Babylon’ von den Bad Brains aus dem Jahre 1982 enthalten. Darin erklärt der Sänger im Songtext, dass seine Leute hungern, während der Dollar fließt, obwohl sein Wert gesunken ist und die Deckung durch Goldreserven nicht mehr gegeben ist: <em>„I said my people are starvin but your money&#8217;s runnin./ Your dollar, dollar drop down real low./ You ain&#8217;t got no gold to show.“</em></p>
<p>Thievery Corporation selber steuern drei der insgesamt 17 Stücke bei, darunter einen Remix von &#8216;Amerimacka&#8217;, bei dem die ursprünglichen Lyrics leider gekürzt wurden. Darin warfen sie dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten vor, auf Sklaverei, Lügen und Habgier aufgebaut zu sein und dass Miss Liberty alles verbrennen würde: <em>„If she had only stood for love that would have been enough./ But now she’s burnt us all with her flames.“</em></p>
<p>Sowohl der Film als auch der Soundtrack regen so ganz nebenbei zum Nachdenken darüber an, in welcher Abhängigkeit vom Erdöl wir uns gerade noch befinden. Was ihnen fehlt, sind die Lösungsansätze. Doch da alle Rohstoffe wie Öl, Erdgas und spaltbares Material endlich sind, kann nur den erneuerbaren Energien die Zukunft gehören.</p>
<p><strong>Merhr Infos unter:</strong> <a href="http://babyloncentralfilm.com">http://babyloncentralfilm.com</a></p>
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		<title>HolK vertreibt den Ölteppich aus dem Golf von Mexiko</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 20:11:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit April sprudelt im Golf von Mexiko das Erdöl aus der Bohrinsel „Deepwater Horizon“. Der Ölteppich hat längst eine unfassbare Fläche angenommen. Berlin könnte damit mehrmals ausgelegt werden. Gesagt, getan! HolK nimmt die Mail von bp-invest[at]gmx-topmail.de ernst und versucht, das Schwarze Gold unter die Leute zu bringen. Schließlich wird es ja an der Tankstelle auch als „Super“ angepriesen. Aber seht selbst!</strong></p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/x1Skckd-xVE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/x1Skckd-xVE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p><span id="more-189"></span></p>
<p>Über 225.000 Quadratkilometer Meer sind schon für die Fischerei gesperrt. Das entspricht gut zwei Drittel der Fläche von Deutschland. Berlin hat gerade einmal gut 890 Quadratkilometer. Diese Fläche könnte längst mehrmals geflutet werden. Natürlich macht diese Umweltkatastrophe auch die Berliner betroffen. Doch was nicht vergessen werden sollte: Wir sind mit Schuld daran.</p>
<p><strong>Vor der eigenen Haustüre kehren</strong></p>
<p>Die Kunden wollen billiges Öl. Aber wie sieht&#8217;s mit dem Ölteppich aus? HolK hat das Gespräch mit den Menschen auf der Straße gesucht – und ernüchternde Antworten gefunden. Die wohl einzige richtige Antwort ist aber, schnellstmöglich den Ausstieg aus dem Öl-Zeitalter voranzutreiben. Mobilität, Wärme usw. lässt sich auch durch erneuerbare Energien realisieren. StoBP now!</p>
<p><strong>Das Drehbuch zum Drehbuch</strong></p>
<p>Und weil Albert Heiser von &#8216;Creative Game&#8217; den neuen Eco-Spot nicht nur wie immer super produziert hat, sondern durch ihn auch der Anstoß dazu gegeben wurde, gibt es diesmal einen Link hier zu seinen Büchern. Denn da steht, wie gute Video-Konzepte entstehen.</p>
<p><strong>Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://www.amazon.de/s?_encoding=UTF8&#038;search-alias=books-de&#038;field-author=Albert%20Heiser">der Buch-Liste von Albert Heiser</a></p>
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		<title>Cypress Hill unterstützen Hanf als Rohstoff und den Boykott von BP</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 20:34:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cypress Hill]]></category>
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		<description><![CDATA[So gesellschaftskritisch wie mit ihrem aktuellen Album &#8216;Rise Up&#8217; präsentierten sich Cypress Hill lange nicht mehr. Zwar sind die Parolen im Titeltrack eher universell, aber im Interview vor ihrem Auftritt in der Berliner C-Halle am 7. Juni 2010 erklärten die beiden Rapper Sen Dog und B-Real gerne, für was sich die Leute mehr einsetzen sollten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So gesellschaftskritisch wie mit ihrem aktuellen Album &#8216;Rise Up&#8217; präsentierten sich Cypress Hill lange nicht mehr. Zwar sind die Parolen im Titeltrack eher universell, aber im Interview vor ihrem Auftritt in der Berliner C-Halle am 7. Juni 2010 erklärten die beiden Rapper Sen Dog und B-Real gerne, für was sich die Leute mehr einsetzen sollten – auch, um die Umwelt zu schützen.</strong></p>
<div id="attachment_149" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/06/holk-cypress-hill.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/06/holk-cypress-hill-300x216.jpg" alt="Sen Dog (links) und B-Real (rechts) kämpfen mit HolK für eine bessere Welt" title="holk-cypress-hill" width="300" height="216" class="size-medium wp-image-149" /></a><p class="wp-caption-text">Sen Dog (links) und B-Real (rechts) kämpfen mit HolK für eine bessere Welt</p></div>
<p><span id="more-145"></span></p>
<p>Dass sich Cypress Hill seit ihrem Debüt vor gut 20 Jahren fortwährend für die Legalisierung von Hanf stark gemacht haben, ist wohl jedem Fan bekannt. Dabei ging es ihnen aber immer um mehr als die berauschende Wirkung der Pflanze. Im Booklet von &#8216;Black Sunday&#8217; aus dem Jahr 1993 steht zum Beispiel eine Liste mit Informationen über Hanf. Unter Punkt 4 heißt es da, dass beim Einsatz als Papierrohstoff Hanf einen viermal höheren Ertrag als Bäume auf derselben Fläche hätte. Der Einsatz für die Legalisierung ist also durchaus ebenso der Umwelt zuliebe zu verstehen.</p>
<p><strong>Hanf – Dampf in allen Gassen</strong></p>
<p>1995 unterstützten Cypress Hill die Organisation NORML mit einem Beitrag zum Sampler &#8216;Hempilation&#8217;. Die Non-Profit-Organisation setzt sich für den legalen Anbau und Gebrauch der Marihuana-Pflanze ein. Dabei geht es ihr auch um die Nutzung der nicht-psychoaktiven Bestandteile, da Hanf industriell bei der Futter- und Faserproduktion benutzt werden kann. Für B-Real ist das gesellschaftliche Engagement im Rahmen einer derartigen Aktion selbstverständlich: <em>„Wenn wir gefragt werden, ob wir solch eine Organisation mit einem unserer Tracks unterstützen können, machen wir das natürlich gerne. Manchmal werden Musikstücke jedoch fehlinterpretiert. Daher ist es wichtig, über solche Themen auch zu reden. Wenn es um die Teilnahme an einer Podiumsdiskussion geht, sind wir deshalb immer gerne bereit, da was zu machen.“</em></p>
<p>Auch wenn diese beiden Beispiele schon länger zurückliegen, ist das Hanf-Thema dank Stücken wie zum Beispiel ’K.U.S.H.’ wieder auf der aktuellen Scheibe präsent: <em>„We&#8217;re like the Yankees, most winning, grand champs of the herb./ Nothing gets you like the type of medicine I serve./ Lawyers, teachers, actors, street cleaners./ No matter what they are, they all come to see the Reefer.”</em></p>
<p>B-Real betont, dass ihnen der Kampf für die Legalisierung noch immer sehr am Herzen liegt: <em>„Dieses Thema gehört zu unserem Lebensstil dazu. Wir glauben zum Beispiel an den medizinischen Einsatz von Marihuana. Deswegen machen wir unsere Hörer konstant darauf aufmerksam, für was Cannabis genutzt werden kann. Deswegen haben wir ja auch diese Infos in das &#8216;Black Sunday&#8217;-Booklet geschrieben.“</em></p>
<p><strong>Steht auf, wenn ihr dagegen seid</strong></p>
<p>Bei ’Rise Up’ zeigt schon das Artwork, dass Cypress Hill gerne eine Art Revolution anzetteln würden. Allerdings sollte die rote Fahne nicht falsch verstanden werden, denn um Kommunismus geht es dabei nicht, wie B-Real klarstellt: <em>„Meine Mutter floh aus einem kommunistischen Land – genau wie die Eltern von Sen Dog. Keiner von uns will dieses System unterstützen. Auch das wir mit Tom Morello von Rage Against The Machine zusammengearbeitet haben, führt Leute dazu, dass sie uns ähnliche Ansichten unterstellen. Das trifft aber nur auf musikalischer Ebene zu. Selbstverständlich gibt es aber Dinge, bei denen unserer Meinung nach die amerikanische Regierung die falsche Position bezieht. Das kritisieren wir natürlich, denn ich bin in Amerika geboren und liebe dieses Land!“</em></p>
<p>Im Titeltrack wettern Cypress Hill daher eifrig gegen das System. Sen Dog bezichtigt in den Lyrics die (politischen) Gegnern der Lüge: <em>&#8220;Leave your lies in every town across the nation./ Cause you can never stop to play./ Gotta rise up (to the top,to the top)/ Can&#8217;t stop (How high can you get?)!&#8221;</em></p>
<p>Für was es sich lohnt, die eigene Stimme zu erheben, zählt Sen Dog gerne im Interview auf. Unter anderem nennt der Rapper wieder die Legalisierung von Haschisch als eines der Dinge, die die Welt verbessern würden: <em>„Es gibt natürlich viele Gründe, für etwas aufzustehen. Das kann ein korrupter Politiker sein, aber auch ein ungewolltes Marihuana-Gesetz. Bei vielen Sachen ist es nötig, sich aufzuraffen und seine Meinung vorzutragen. Ihr könnt das. Steht auf!“</em></p>
<p><strong>B.P. – boykottiert Petroleum!</strong></p>
<p>Ein Problem, das ja gerade unzählige Amerikaner, aber auch den Rest der Welt beschäftigt, ist die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Für Sen Dog ist das auf jeden Fall eine Sache, bei der die Bevölkerung ihren Unmut deutlich machen sollte: <em>„Das Ganze dauert nun schon über einen Monat an. BP hat einen Werbespot veröffentlicht, in dem sie erklärt haben, dass sie so hart wie möglich an der Schadensbekämpfung arbeiten. Das Geld hätten sie sich zum Beispiel sparen können und den Fischern geben sollen, die nun erledigt sind. BP sollte auf jeden Fall boykottiert werden. Die Leute sollten aufstehen und denen zeigen, was sie davon halten, dass BP das Ökosystem dort zerstört hat. Wenn ihr andere Energiequellen nutzen könnt, tut das!“</em></p>
<p><strong>Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://cypresshill.com">http://cypresshill.com</a></p>
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