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	<title>holk.tv &#187; Umweltschutz</title>
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	<description>Grüne Helden braucht das Land!</description>
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		<title>Wie Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design die Umwelt schützen</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 20:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier ist noch ein Artikel, den ich bereits auf der nun leider still gelegten Social Collaboration Platform Amazee veröffentlicht hatte. &#8216;Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design&#8217; von Innenarchitektin Sylvia Leydecker ist zwar schon 2008 erschienen, zeigt aber anschaulich, wo überall in der Welt Nanomaterialien bereits erfolgreich eingesetzt werden – und wie Architekten, Innenarchitekten und Designer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hier ist noch ein Artikel, den ich bereits auf der nun leider still gelegten Social Collaboration Platform Amazee veröffentlicht hatte. &#8216;Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design&#8217; von Innenarchitektin Sylvia Leydecker ist zwar schon 2008 erschienen, zeigt aber anschaulich, wo überall in der Welt Nanomaterialien bereits erfolgreich eingesetzt werden – und wie Architekten, Innenarchitekten und Designer damit auch die Umwelt schützen.</strong></p>
<div id="attachment_405" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/01/HolK_reads_Nanomaterials.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2012/01/HolK_reads_Nanomaterials-300x225.jpg" alt="Klein, aber fein: HolK informiert sich über Nanomaterialien" title="HolK_reads_Nanomaterials" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-405" /></a><p class="wp-caption-text">Klein, aber fein: HolK informiert sich über Nanomaterialien</p></div>
<p>Schon im Vorwort vom wissenschaftlichen Geschäftsfüher Michael Veith des Leibniz-Instituts für Neue Materialien (INM) wird an einem Beispiel erklärt, welche nachhaltigen Vorteile durch Nanotechnologie erreichbar sind: <em>„Wenn ein herkömmlicher Korrosionsschutzlack auf Chrom-VI-Basis durch eine ungiftige Nanobeschichtung ersetzt wird, die zudem wesentlich dünner und damit ressourcenschonender ist, bringt das wirtschaftliche Vorteile und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit.“</em></p>
<p>Sylvia Leydecker, die Inhaberin des 1997 in Köln gegründeten Innenarchitekturbüros &#8217;100% interior&#8217; ist, erklärt in ihrem Buch aber erst einmal, was Nanotechnologie eigentlich ist, um dann über eine historische Abhandlung zu den Meilensteinen der aktuellen Entwicklungen zu gelangen. Diese nahmen mit dem legendären Vortrag &#8216;There&#8217;s Plenty Room at the Bottom&#8217; von Nobelpreisträger Richard P. Feynman vor gut fünf Jahrzehnten ihren Anfang. Im Abschnitt &#8216;Nanoprodukte&#8217; stellt sie auch mögliche Anwendungen in der Branche Umwelttechnologie vor: <em>„Verschmutztes Wasser kann mittels Nanotechnologie per Photokatalyse gereinigt werden [...]. Recycling wird vereinfacht, indem durch konstruktive Debonding-on-Command-Systeme die sortenreine Trennung von Wertstoffen erleichtert wird.“</em></p>
<p><strong>Weniger Ressourcen, weniger Energie, mehr Umweltschutz</strong></p>
<p>Dem Themenkomplex &#8216;Ökologie und Ökonomie&#8217; werden dann noch einmal extra zwei Seiten gewidmet. Die Vorteile von Nanotechnologie sind vor allem, dass weniger Ressourcen und Energie benötigt werden – entweder direkt oder indirekt: <em>„Direkt, indem zum Beispiel kratzfester Lack ultradünn aufgetragen wird und damit sowohl Produktionsschritte als auch Material eingespart werden. Oder indirekt, indem beispielsweise eine hocheffiziente Dämmung zum Einsatz kommt, die nicht nur Energie spart, sondern außerdem den für sie selbst nötigen Materialeinsatz und dessen Transportaufwand minimiert.“</em></p>
<p>Der Großteil des Buches widmet sich dann real existierenden Funktionen und Anwendungen von &#8216;Selbstreinigend&#8217; über &#8216;Luftreinigend&#8217; bis &#8216;Kratz- und abriebfest&#8217;, die oft auch ökologisch nützlich sind. Auf rund 120 Seiten werden verschiedene Wirkweisen erklärt und dann zu (fast) jeder Anwendung Praxisbeispiele gezeigt, bei denen das soeben vorgestellte Prinzip bereits konkret genutzt wird. Fotos von Gebäuden aus Europa, Asien und Amerika, bei denen es im Zeitraum zwischen 2000 und 2007 zum Einsatz von Nanomaterialien kam, sollen die schon heute vorhandenen Möglichkeiten aufzeigen.</p>
<p>Demnach besteht zum Teil sogar schon jahrelange Erfahrung mit den Auswirkungen von Nanomaterialen in Architektur, Innenarchitektur und Design. Das macht auf jeden Fall Lust, tiefer in die Materie einzusteigen und konkret zu ermitteln, was nachhaltig bewirkt wurde. Als erster Kontakt zum Thema ist somit das Buch von Sylvia Leydecker durchaus geeignet.</p>
<p><strong>English information:</strong> <em>&#8220;With the help of nanotechnology dirty water can be cleansed using photocatalyse.“</em> (from: &#8216;Nanomaterials in Architecture, Interior Architecture and Design&#8217;, Birkhäuser, 2008, page 37)</p>
<p>This is only one example how nanomaterials can be used for a sustainable development. The interior designer Sylvia Leydecker has focused on the application of nanotechnology since 2003. She communicates her know-how as author of &#8216;Nanomaterials in Architecture, Interior Architecture and Design&#8217;. This book provides its readers with an overview of functional applications in architectural contexts and related fields that offer ecological benefits, too.</p>
<p><strong>Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://www.100interior.de">http://www.100interior.de</a></p>
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		<title>25 Jahre frischer forschen für mehr Umweltschutz mit dem IÖW</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 17:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit nun schon einem Viertel Jahrhundert setzt sich das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, kurz IÖW, für Themen wie &#8216;Nachhaltige Unternehmensführung&#8217; und &#8216;Wasser- und Landmanagement&#8217; ein. Im &#8216;Jahresbericht 2010&#8242; kann nun nachgelesen werden, was die Forscher im Jubiläumsjahr bewegt hat und wie der Einsatz für eine lebenswerte Zukunft fortgesetzt wird. 2010 war ein besonderes Jahr für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit nun schon einem Viertel Jahrhundert setzt sich das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, kurz IÖW, für Themen wie &#8216;Nachhaltige Unternehmensführung&#8217; und &#8216;Wasser- und Landmanagement&#8217; ein. Im &#8216;Jahresbericht 2010&#8242; kann nun nachgelesen werden, was die Forscher im Jubiläumsjahr bewegt hat und wie der Einsatz für eine lebenswerte Zukunft fortgesetzt wird.</strong></p>
<div id="attachment_388" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/08/holk-ioew-jahresbericht-2010.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/08/holk-ioew-jahresbericht-2010-300x225.jpg" alt="Frischer forschen und lesen mit dem Jahresbericht 2010 vom IÖW" title="holk-ioew-jahresbericht-2010" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-388" /></a><p class="wp-caption-text">Frischer forschen und lesen mit dem Jahresbericht 2010 vom IÖW</p></div>
<p><span id="more-383"></span></p>
<p>2010 war ein besonderes Jahr für das IÖW: Sein 25-jähriges Jubiläum feierte es unter dem Motto &#8217;25 Jahre frischer forschen&#8217;. Wie sich die (Um-)Welt in dieser Zeit verändert hat, wird im Rückblick klar: <em>„1985 machten wir uns auf, Wege aus dem industriellen Wachstumsdilemma aufzuzeigen. Als 25-Jährige stellen wir fest: Aus dem Dilemma von damals ist eine handfeste Krise geworden, aus dem Zukunftsthema ein Problem der Gegenwart.“</em></p>
<p><strong>Blick zurück nach vorn</strong></p>
<p>Trotz oder gerade wegen dieser eher betrüblichen Feststellung ist es besonders erfreulich, dass sich das unabhängige Forschungsinstitut im Jubiläumsjahr nicht nur mit den großen Fragen der Gegenwart beschäftigt, sondern den Blick auch nach innen gewendet hat. So war zum Beispiel ein Punkt, wie die Forschungsergebnisse noch breiter bekannt gemacht werden könnten.</p>
<p>Eine Maßnahme war, dass seit August 2010 die eigene Zeitschrift &#8216;Ökologisches Wirtschaften&#8217; online unter <a href="http://www.oekologisches-wirtschaften.de">http://www.oekologisches-wirtschaften.de</a> für Recherchen und zum Download angeboten wird – kostenlos und als Open Access Portal mit Zugang zu allen Fachartikeln seit der Gründung der Zeitschrift 1986. Bloß die Ausgaben der letzten zwei Jahre stehen exklusiv nur Abonnent(inn)en zur Verfügung.<br />
<strong><br />
Mit E10 läuft&#8217;s zum Beispiel wie geschmiert</strong></p>
<p>Die aktuellen Studien klingen aber auch wirklich interessant und vielfältig. Das reicht von &#8216;Nachhaltige Gestaltung von Wertschöpfungsketten durch Bionik&#8217; über &#8216;Beschäftigungswirkungen sowie Ausbildungs- und Qualifizierungsbedarf bei innovativen Umwelttechniken&#8217; und &#8216;Neue Zielgruppen für den Blauen Engel&#8217; bis hin zu &#8216;Fair Fuels? Biokraftstoffe zwischen Sackgasse und Energiewende&#8217;.</p>
<p>Gerade das zuletzt genannte Thema wurde ja mit der Einführung von E10 viel diskutiert. Ein bisschen was dazu kann schon unter <a href="http://www.fair-fuels.de">http://www.fair-fuels.de</a> nachgelesen werden. Weiter heißt es im Jahresbericht dazu unter anderem: <em>„Das IÖW analysierte im Jahr 2010 vorhandene – und häufig umstrittene – Ökobilanzen zu Biokraftstoffen sowie indirekte, durch die Ausweitung des Rohstoffanbaus verursachte Landnutzungsänderungen.“</em></p>
<p>Da ist es kaum verwunderlich, dass auch Klaus Töpfer, der ehemalige Bundesumweltminister und Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, in seinem Grußwort gleich auf der zweiten seite voll des Lobes ist: <em>„Es ist faszinierend zu sehen, welch hohen Rang und welchen Einfluss dieses Institut in so kurzer Zeit gewinnen konnte.“</em></p>
<p><strong>Mehr Informationen unter:</strong> <a href="http://www.ioew.de">http://www.ioew.de</a></p>
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		<title>Titus, Silvia Neid und andere haben 500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 15:23:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letztes Jahr wurde &#8217;1000 Ideen täglich die Welt zu verbessern&#8217; veröffentlicht. Unter anderem hatten dafür der Schauspieler Patrick Bach (&#8216;Unser Charly&#8217;) und die Band Revolverheld verraten, was ihnen dazu einfällt. Nun gibt es mit &#8217;500 junge Ideen täglich die Welt zu verbessern&#8217; eine Art Fortsetzung mit neuen Denkanstössen. Viele neue Ideengeber wie die Schauspieler Nina [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Letztes Jahr wurde &#8217;1000 Ideen täglich die Welt zu verbessern&#8217; veröffentlicht. Unter anderem hatten dafür der Schauspieler Patrick Bach (&#8216;Unser Charly&#8217;) und die Band Revolverheld verraten, was ihnen dazu einfällt. Nun gibt es mit &#8217;500 junge Ideen täglich die Welt zu verbessern&#8217; eine Art Fortsetzung mit neuen Denkanstössen.</strong></p>
<div id="attachment_368" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/holk-nutzt-500-junge-ideen-taeglich-die-welt-zu-verbessern.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/holk-nutzt-500-junge-ideen-taeglich-die-welt-zu-verbessern-300x225.jpg" alt="Fairtrade ist eine der Ideen, täglich die Welt zu verbessern" title="holk-nutzt-500-junge-ideen-taeglich-die-welt-zu-verbessern" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-368" /></a><p class="wp-caption-text">Auf Fairtrade achten ist eine von 500 jungen Ideen, täglich die Welt zu verbessern, die HolK umsetzt</p></div>
<p><span id="more-367"></span></p>
<p>Viele neue Ideengeber wie die Schauspieler Nina Vorbrodt (&#8216;Sechserpack&#8217;) und Klaus Nierhoff (&#8216;Lindenstraße&#8217;), der Sterne-Koch Johann Lafer, die Rapper Tatwaffe von Die Firma und Bo Flower sowie die DSDS-Kandidatinnen Lisa Bund und Annemarie Eilfeld sind diesmal dabei.</p>
<p>Fußball-Bundestrainerin Silvia Neid will laut ihrem Tipp unter der Überschrift &#8216;(Fußball-)Träume leben&#8217; so kurz vor der WM nur eines: den Titel zum dritten Mal holen. Was sie dann aber über diesen Traum sagt, lässt sich auch gut auf andere Sachen übertragen: <em>„Und selbst wenn er nicht Realität werden sollte, bin ich fest davon überzeugt, dass so viel Motivation einfließt, dass am Ende auf jeden Fall etwas Positives hängenbleibt.“</em><br />
<strong><br />
Gegen den Strom – du bestimmst die Richtung!</strong></p>
<p>Stark ist beispielsweise noch, dass Dr. Christian Friege, Vorstandsvorsitzender der Lichtblick AG, nicht nur auf „seinen“ Ökostrom hinweist, sondern quasi geschäftsschädigend für Strom sparen eintritt: <em>„&#8230;bei der Zimmerbeleuchtung können wir Geld und Energie sparen, wenn wir das vorhandene Tageslicht optimal nutzen. Dazu gehört es zum Beispiel, die Zimmerfenster freizuhalten und die Gardinen tagsüber wegzuschieben.“</em></p>
<p>Einige andere Ideen wie die von Soul-Sängerin Joy Denalane oder dem Dalai Lama wurden dagegen noch einmal integriert. Aber das macht ja nichts, da mit solchen Promis ja höchstwahrscheinlich mehr Interesse für das Anliegen gewonnen werden kann, die Welt zu verbessern.</p>
<p>Noch eine Idee, die hier „recycled“ wird, ist die Warnung vor verwirrenden Kennzeichnungen von z.B. <em>„einem Phantasie-Verband, um Käufer zu narren. Achtet daher auf die Originale“</em>. Die elf wichtigsten Auszeichnungen werden auf Seite 193 gezeigt, darunter das Biosiegel des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie das Logo von &#8216;Fairtrade&#8217; für gerechten Handel.</p>
<p><strong>Skate or die or &#8230; sei dabei, was zu verändern</strong></p>
<p>Besonders gut gefällt mir der Input von Titus Dittmann. Als er Anfang der Achtziger Jahre unter anderem seinen ersten Shop und das &#8216;Münster Monster Mastership&#8217; gegründet hat, ebnete er damit entscheidend den Weg für Skateboarding in Europa. Nun engagiert er sich mit <a href="http://www.skate-aid.org">&#8216;Skate-Aid&#8217;</a> dafür, dass Jugendliche in unter anderem Afghanistan, Tansania und Vietnam mehr Lebensfreude bekommen. Den Lesern des Buchs gibt Titus folgenden Ratschlag mit auf den Weg: <em>„500 Ideen zu haben ist gut, aber noch besser ist es, wirklich eine davon umzusetzen. Es muss auch nicht immer eine eigene sein.“<br />
</em><br />
In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen von &#8217;500 junge Ideen täglich die Welt zu verbessern&#8217;. HolK hat da auf jeden Fall schon Einiges draus mitgenommen.</p>
<p><strong>Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://www.welt-verbessern.net">http://www.welt-verbessern.net</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zauberwald, Malzwiese und Sternfahrt – so poetisch wurde der Weltumwelttag in Berlin gefeiert</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 10:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 5. Juni 2011 fand wie jedes Jahr seit 1972 der Weltumwelttag statt. Passend dazu wurden am vergangenen Wochenende gleich mehrere interessante Umweltfeste in Berlin gefeiert. Während Pierre Baigorry – auch bekannt als Peter Fox beziehungsweise Enuff von Seeed – sich für den &#8216;Zauberwald&#8217; in Marzahn einsetzte, spielten Laing auf der &#8216;Malzwiese&#8217; in Schöneberg. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 5. Juni 2011 fand wie jedes Jahr seit 1972 der Weltumwelttag statt. Passend dazu wurden am vergangenen Wochenende gleich mehrere interessante Umweltfeste in Berlin gefeiert. Während Pierre Baigorry – auch bekannt als Peter Fox beziehungsweise Enuff von Seeed – sich für den &#8216;Zauberwald&#8217; in Marzahn einsetzte, spielten Laing auf der &#8216;Malzwiese&#8217; in Schöneberg. Und als Dritter im Bunde wurde von HolK noch Henryk M. Broder nach der Sternfahrt beim Umweltfest am Brandenburger Tor gesichtet.</strong></p>
<div id="attachment_355" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/holk-umwelt-festivals-henryk-broder-laing-peter-fox.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/holk-umwelt-festivals-henryk-broder-laing-peter-fox-300x225.jpg" alt="HolK unterwegs auf Umweltfesten mit Peter Fox, Laing und Henryk M. Broder" title="holk-umwelt-festivals-henryk-broder-laing-peter-fox" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-355" /></a><p class="wp-caption-text">HolK unterwegs auf Umweltfesten mit Peter Fox, Laing und Henryk M. Broder</p></div>
<p><span id="more-352"></span></p>
<p><em>„Ich seh besser aus als Bono und bin ein Mann des Volkes./ Bereit die Welt zu retten, auch wenn das vielleicht zu viel gewollt ist“</em>, erklärte Peter Fox ja bereits 2008 in den Lyrics von &#8216;Alles Neu&#8217;. Den Worten sollten natürlich auch Taten folgen und so nutze er die Chance, in den Marzahner &#8216;Gärten der Welt&#8217; am großen Klimaschutzfestival &#8216;Rock fürs Klima&#8217; mit einem ganz besonderen Auftritt teilzunehmen.</p>
<p><strong>ROCK FÜRS KLIMA: Die wahren Klimahelden des Zauberwaldes</strong></p>
<p>Gemeinsam mit dem &#8216;Orchester des Wandels&#8217;, das durch eine Klimaschutz-Initiative der Musiker der Staatskapelle Berlin unter der Schirmherrschaft von Daniel Barenboim entstand, trug Pierre Baigorry am Nachmittag des 4. Juni 2011 das musikalische Märchen &#8216;Peter und der Wolf&#8217; von Sergei Prokofjew vor.</p>
<div id="attachment_357" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/plattenfest-2011-holk.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/plattenfest-2011-holk-300x225.jpg" alt="HolK beim Plattenfest 2011" title="plattenfest-2011-holk" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-357" /></a><p class="wp-caption-text">HolK lauschte Pierre Baigorry von Seeed und dem Orchester des Wandels beim 'Rock fürs Klima' auf dem Plattenfest 2011</p></div>
<p>Vom &#8216;Orchester des Wandels&#8217; stammt auch die Idee zum &#8216;Zauberwald&#8217;, die folgender Maßen beschrieben wird: <em>„In den &#8216;Gärten der Welt&#8217; wird ein Wald gepflanzt – ein Märchenwald der Oper. So entsteht ein musikalischer Abenteuerspielplatz, in dem Natur und Kunst spielerisch begeistern. Zwischen Bäumen, den wahren Klimahelden, und Pflanzen können Groß und Klein dann auf die Pirsch gehen: Sie spielen im &#8216;Knusperhäuschen&#8217; oder in Lohengrins Gondel und erfahren durch Klanginstallationen unsere Natur hautnah.“</em></p>
<p>Wer das Projekt unterstützen und ganz einfach etwas Gutes tun will, sollte mal (gerne auch öfter) bei der offiziellen Seite zum &#8216;Rock fürs Klima&#8217; unter <a href="http://www.plattenfest.com/?page_id=141#">http://www.plattenfest.com/?page_id=141#</a> vorbeisurfen und den &#8216;Klima-Button&#8217; drücken. Pro Klick werden über diverse Sponsoren 10 Cent an den &#8216;Zauberwald&#8217; gespendet.</p>
<p><strong>Eine kleine Foto-Strecke zu &#8216;Rock fürs Klima&#8217; inklusive Bildern von Fil, einem Insektenhotel und dem orientalischen Garten findet ihr unter:</strong> <a href="http://www.utopia.de/blog/holk-tv/rock-fuers-klima-das-bot-bietet-das-klimaschutzfestival-in">http://www.utopia.de/blog/holk-tv/rock-fuers-klima-das-bot-bietet-das-klimaschutzfestival-in</a></p>
<p><strong>MALZFABRIK: Die Wiese lebt!</strong></p>
<p>Später am selben Tag traten dann Laing beim Sommerfest namens &#8216;Malzwiese&#8217; auf dem Gelände der Malzfabrik in Schöneberg auf. Dass die Malzfabrik auf dem Weg der Nachhaltigkeit ist, erklären die Macher unter <a href="http://www.malzfabrik.de/de/malzfabrik/nachhaltigkeit">http://www.malzfabrik.de/de/malzfabrik/nachhaltigkeit</a> mit ihren eigenen Worten so: <em>„Step by step arbeiten wir daran, unser Areal umweltgerecht und nachhaltig zu gestalten – das betrifft nicht nur unseren Büroalltag und die energetische Sanierung der Gebäude, sondern auch unsere Mieter und Partner.“</em></p>
<p>Der Name der Veranstaltung leitet sich dabei wohl auch aus einem der nächsten Schritte ab, die gerade durchgeführt werden: <em>„Durch die Renaturierung von 15.500 qm Brachland und das Anlegen eines Biotops stärken wir die Speicherkapatzität für Co2 und die regionale Biodiversität, indem wir durch die Bepflanzung mit einheimischen Gewächsen Lebensraum für einheimische Tiere schaffen.“</em></p>
<div id="attachment_356" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/malzwiese-laing-live-2011.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/malzwiese-laing-live-2011-300x225.jpg" alt="Laing spielten eine umwerfende Show beim Open-Air der Malzfabrik in Berlin-Schöneberg" title="malzwiese-laing-live-2011" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-356" /></a><p class="wp-caption-text">Laing spielten eine umwerfende Show beim Open-Air der Malzfabrik in Berlin-Schöneberg</p></div>
<p>Laing, eine Elektro-Pop-Band bestehend aus vier junge Frauen aus Berlin, passt da mit ihren kreativen Ansätzen gut ins Bild. In der Presse-Info zu der Gruppe heißt es über Frontfrau Nicola Rost. <em>„Für Laing nutzt die 26jährige die ganze Bandbreite ihres fröhlichen Erfinder- und Bastlerwesens und schraubt, näht und feilt unentwegt in langen Nächten an Beats, Texten und Bühnenoutfits. Ihr zur Seite stehen mit stimmgewaltigem Einsatz die beiden langjährigen Wegbegleiterinnen Susanna Berivan und Johanna Marshall und die Choreographin und Tänzerin Marisa Akeny.“</em></p>
<p>Der Hit ihrer aktuellen EP &#8217;030 / 577 07 886&#8242; heißt &#8216;Morgens Immer Müde&#8217; und handelt vom Spaß am Ausgehen. Bei dem stück geholfen haben übrigens Ben Lauber und Moses Schneider vom Transporterraum. Das sozialkritische &#8216;Maschinell&#8217;, für dass sie sich bei ihrem Auftritt eine Choreographie ausgedacht haben, bei der sie am Fließband schuften, ist darauf leider nicht enthalten.</p>
<p>Dafür spielten sie aber alle sechs EP-Stücke inklusive &#8216;Alles Nur Geklaut&#8217;, das sie von Die Prinzen gecovert haben, und &#8216;Wenn Du Aufgibst&#8217;. Nachdem letztes Jahr Begriffe wie Wut- und Mutbürger nach Demonstrationen gegen Atomenergie und Großprojekte wie &#8216;Stuttgart 21&#8242; durch die Medien geisterten, konnte die Lyrics als eine Art Motivation zum Weitermachen verstanden werden: <em>„Wenn du nun ausgeträumt hast, wache ich auch auf./ Wenn du aufgibst, dann geb ich auch auf./ Jeder kämpft nur für sich, aber ich – kämpfe nur, wenn du auch kämpfst.“</em></p>
<p><strong>Eine kleine Foto-Strecke zur &#8216;Malzwiese&#8217; findet ihr unter:</strong> <a href="http://www.utopia.de/blog/holk-tv/foto-strecke-malzwiese-das-nachhaltige-sommerfest-der">http://www.utopia.de/blog/holk-tv/foto-strecke-malzwiese-das-nachhaltige-sommerfest-der</a></p>
<p><strong>STERNFAHRT: Neue Energie mit Drahtesel und Kamelkraft</strong></p>
<p>Am 5. Juni 2011 fand dann noch die 35. Fahrrad-Sternfahrt statt, die auf 19 Routen aus unter anderem Oranienburg, Potsdam und Frankfurt/Oder (!) zum traditionellen Umweltfestival der Grünen Liga am Brandenburger Tor führte. Da darf wohl dem Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Berlin e.V. geglaubt werden, wenn er Folgendes unter <a href="http://www.adfc-berlin.de/aktionenprojekte/sternfahrt/sternfahrt-2011.html ">http://www.adfc-berlin.de/aktionenprojekte/sternfahrt/sternfahrt-2011.html </a>bekannt gibt: <em>„Die Sternfahrt unter dem Motto &#8220;Freie Fahrt für freie Räder!&#8221; ist die größte Fahrraddemonstration weltweit!“</em></p>
<p>Auch beim Umweltfestival wird wohl berechtigerterweise ein Superlativ unter <a href="http://www.umweltfestival.de/?p=2368">http://www.umweltfestival.de/?p=2368</a> aufgeführt: <em>„Unter dem Motto &#8216;Klimaschutz bewegt&#8217; konnten sich die Besucher/-innen vor allem über klimafreundliche Mobilität informieren. Auf Europas größter ökologischer Erlebnismeile wurden grüne Wanderwege durch die Stadt und die ganze Bandbreite der Zweiradwelt präsentiert.“</em></p>
<div id="attachment_358" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/sternfahrt-2011-broder.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/06/sternfahrt-2011-broder-300x225.jpg" alt="" title="sternfahrt-2011-broder" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-358" /></a><p class="wp-caption-text">Beim Umweltfestival waren auch Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad für einen Dreh unterwegs</p></div>
<p>Beim Bühnen-Programm wurde allerdings bedauerlicherweise auf große Namen verzichtet. Dafür gab es Bands wie Regeltarif und 48 Stunden zu entdecken – und ein prominentes Duo, das dort seine Meinung zu Atomenergie darstellte: Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad, der für <em>„Kamelkraft statt Atomkraft“ </em>demonstrierte. Anscheinend hat den Beiden letztes Jahr ihre Zusammenarbeit für die ARD-Dokuserie &#8216;Entweder Broder – Die Deutschland-Safari&#8217; so gut gefallen, dass nun die nächsten Gesellschaftsthemen in Angriff genommen werden.<br />
<strong><br />
Eine kleine Foto-Strecke zur &#8216;Sternfahrt&#8217; findet ihr unter:</strong> <a href="http://www.utopia.de/blog/holk-tv/foto-strecke-sternfahrt-zum-umweltfestival-am-5-juni-2011">http://www.utopia.de/blog/holk-tv/foto-strecke-sternfahrt-zum-umweltfestival-am-5-juni-2011</a></p>
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		<title>Die Looptroop Rockers träumen auf Professional Dreamers von einer besseren Welt</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 21:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erdöl]]></category>
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		<description><![CDATA[Jetzt im Mai 2011 ist die schwedische HipHop-Crew Looptroop Rockers wieder unterwegs, um das vor wenigen Wochen erschienene Album &#8216;Profesional Dreamers&#8217; live zu präsentieren. HolK nutzte die Chance, um sich mit ihnen über ihre Träume für eine bessere Welt zu unterhalten. Im Titeltrack der fünften Platte beschreiben die drei Rapper Promoe, Cosmic und Supreme zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jetzt im Mai 2011 ist die schwedische HipHop-Crew Looptroop Rockers wieder unterwegs, um das vor wenigen Wochen erschienene Album &#8216;Profesional Dreamers&#8217; live zu präsentieren. HolK nutzte die Chance,  um sich mit ihnen über ihre Träume für eine bessere Welt zu unterhalten.</strong></p>
<div id="attachment_348" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/05/looptroop-and-holk-are-professional-dreamers.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/05/looptroop-and-holk-are-professional-dreamers-300x225.jpg" alt="Looptroop Rockers waren live im Magnet am 16. Mai 2011 in Berlin" title="looptroop-and-holk-are-professional-dreamers" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-348" /></a><p class="wp-caption-text">Mit Professional Dreamers wie Cosmic (l.) und Promoe von den Looptroop Rockers träumt HolK gerne</p></div>
<p><span id="more-347"></span></p>
<p>Im Titeltrack der fünften Platte beschreiben die drei Rapper Promoe, Cosmic und Supreme zum Beat ihres Produzenten Embee, dass es schon Arbeit macht, die eigenen Träume zu verwirklichen. Übersetzt heißt es aber in den Lyrics auch, dass so eine Aufgabe durchaus Spaß macht, wenn es ein Traumjob ist: <em>„I got up every morning starting putting words together./ Words from my dreams about living in a better world together./ Sounds like work forever, but that&#8217;s cool, my work is a dream.“</em></p>
<p><strong>Der Weg ist das Ziel ins Land der Träume</strong></p>
<p>Dass sie den „Großen“ dieser Welt nicht unbedingt allzu viel zutrauen, wurde schon klar, als sie Ende der Neunziger Jahre ihr eigenes Label &#8216;David Vs. Goliath&#8217; gründeten. Dabei bezieht sich der Name wahrscheinlich hauptsächlich auf die Musikindustrie, könnte aber genauso gut für ihre Einstellung gegenüber dem gesamten System stehen. Dabei ist die Antwort, wie eine andere Welt aussehen könnte, für Cosmic gar nicht so leicht zu beantworten: <em>„Ich finde, das ist eine ziemlich schwierige Frage!“</em></p>
<p>Dagegen kann Promoe schnell benennen, was er sich konkret  wünscht. Als er das schrieb, dachte er vor allem an Frieden und Gleichberechtigung: <em>„Dabei geht es um die Menschen und um das gesamte Leben auf diesem Planeten. Alles ist irgendwie miteinander verbunden. Wir werden nicht ohne andere Lebensformen überleben. Stoppt die Kriege! Stoppt die Umweltverschmutzung! Die große Frage ist natürlich, wie wir das erreichen. Aber da das ja mein Traum ist, sage ich nur, wo ich hin will. Hört sich nach Arbeit an. Das ist aber okay, denn wir machen unseren Job gerne.“</em></p>
<p><strong>Alternative Energien nutzen</strong></p>
<p>Ein Remix zum Track &#8216;Professional Dreamers&#8217; ist übrigens gerade als Free Download auf der Homepage der Looptroop Rockers zu finden, die diverses Material dort kostenlos anbieten. Genauso kann zum Beispiel das Solo-Stück &#8216;Never Follow&#8217; von Promoe legal und umsonst runtergeladen werden. Darin warnt er davor, Anderen blind zu folgen: <em>„Es ist mir übrigens wichtig zu betonen, dass auch uns niemand einfach so folgen sollte. Bildet euch eure eigene Meinung!“</em></p>
<p>Wer mit diesen „Anderen“ gemeint sein könnte, wird im Video gezeigt: Politiker wie Berlusconi und Ahmadinejad. Aber auch Obama gehört für ihn dazu, weil trotz Friedensnobelpreis weiterhin amerikanische Truppen in Afghanistan und im Irak stationiert sind. Kritisiert wird unter anderem der Krieg für Öl: <em>„I will never follow your way./ It’s a road to destruction, a road of distractions./ I wrote this to focus and to take action./ Cause I don’t wanna follow your chase for the dollar./ Your crusade for oil, your race is immoral.“</em></p>
<p>Dass nicht konsequenter versucht wird, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu überwinden, wundert Promoe schon: <em>„Dabei gibt es ja andere Energiequellen wie Windkraft und Solarenergie. Wenn die Subventionen, die in Atomkraft und Öl investiert werden, anders verteilt würden, könnten erneuerbare Energien so wachsen, dass sie die Energiefrage lösen würden.“</em></p>
<p><strong>Action speaks louder than words! </strong></p>
<p>Aber wie heißt es so schön im neuen Video &#8216;Do&#8217; zum Thema Klimawandel und seiner Bekämpfung: <em>„More talk than a climate meeting./ You need to cut back on your CO2./ No need to talk back. Put the beat on, dude!“</em></p>
<p>Die Weltklimakonferenz in Kopenhagen war Ende letztes Jahres für Promoe leider eher enttäuschend. Doch so fand sie zumindest Einzug in den Songtext als anschauliches Beispiel dafür, dass viel geredet, aber wenig unternommen wird: <em>„Seitdem ist es eher schlimmer geworden. In den Zeilen ging es mir aber mehr darum, den CO2-Ausstoß dadurch zu verringern, dass weniger geredet wird. Das wird ja ausgeatmet, wenn du sprichst. Die CO2-Sache ist natürlich was Ernstes, aber ich wollte es in eine Art HipHop-Battle-Reim packen. Beziehungsweise geht es ja in &#8216;Do&#8217; allgemein darum, mehr zu tun und nicht immer nur zu reden. Wir sollten nicht auf die Politiker warten, sondern selber dafür sorgen, Alternativen zu finden.“</em></p>
<p><strong>Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://www.looptrooprockers.com">http://www.looptrooprockers.com</a></p>
<p><strong>Looptroop auf Tour in Deutschland und der Schweiz:</strong><br />
17. Mai 2011 Waagenbau – Hamburg<br />
18. Mai 2011 Bahnhof Ehrenfeld – Köln<br />
20 Mai. 2011 Dynamo – Zürich<br />
22. Mai 2011 Bierhuebeli – Bern<br />
23. Mai 2011 Ampere – München</p>
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		<title>Boris Meyn behandelt im Kriminalroman „Kontamination“ radioaktive Gefahren</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 18:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Titel des neuen Kriminalromans von Boris Meyn klingt insbesondere nach Fukushima erschreckend aktuell. Und tatsächlich geht es in &#8216;Kontamination&#8217; um einen Mordfall im Umfeld eines Atomkraftwerks und der ehemaligen GKSS, der Gesellschaft für Kernenergieverwertung in Schiffbau und Schiffahrt. Da ist klar, dass die Leser auch ein bisschen was über den Leukämiecluster Elbmarsch, PAC-Kügelchen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Titel des neuen Kriminalromans von Boris Meyn klingt insbesondere nach Fukushima erschreckend aktuell. Und tatsächlich geht es in &#8216;Kontamination&#8217; um einen Mordfall im Umfeld eines Atomkraftwerks und der ehemaligen GKSS, der Gesellschaft für Kernenergieverwertung in Schiffbau und Schiffahrt. Da ist klar, dass die Leser auch ein bisschen was über den Leukämiecluster Elbmarsch, PAC-Kügelchen und andere Fakten rund um die Gefahren spaltbaren Materials erfahren.<br />
</strong></p>
<a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/05/holk-mit-kriminalroman-kontamination-von-boris-meyn.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/05/holk-mit-kriminalroman-kontamination-von-boris-meyn-300x225.jpg" alt="HolK liest Kriminalroman &quot;Kontamination&quot; von Boris Meyn" title="holk-mit-kriminalroman-kontamination-von-boris-meyn" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-344" /></a>
<p><span id="more-343"></span></p>
<p><em>„Der Tod wohnt in der Elbmarsch“</em>, heißt es gleich im ersten Satz auf der Rückseite des Romans. Das klingt nach einem Fall für Sonntag, Herbst und Jensen. Aber Conni Sonntag ist im Urlaub und Kommissar Jensen nicht zuständig. Also muss Gero Herbst von der Ratzeburger Polizeiinspektion diesmal ohne deren Hilfe herausfinden, inwieweit der Mord an dem Mitglied einer Bürgerinitiative mit <em>„unter den Teppich gekehrten Dreck aus sechs Jahrzehnten“</em> zu tun hat.</p>
<p>Immerhin wurde Inger Oswald nicht nur erschossen, sondern sollte auch noch „entsorgt“ werden – mit einem Zerkleinerer der Kieswerke von Kirst in Weinigenhaus, der zum Glück defekt war. Denn Herbst Kollege Rörupp bringt auf den Punkt, was sonst passiert wäre: <em>„Bis auf Blutgruppe, Geschlecht und DNA hätten wir keine verwertbaren Spuren mehr gehabt. Wenn überhaupt jemand bemerkt hätte, was da aus der Maschine kommt.“</em></p>
<p><strong>Große Halbwertszeit führt zu Spannung(en)</strong></p>
<p>Der Vater einer an Leukämie verstorbenen Tochter musste also tatsächlich etwas herausgefunden haben, das nicht unbedingt öffentlich werden soll. Der inoffizielle Besuch Herbsts bei der GKSS sorgt jedenfalls direkt dazu, dass ein Sekretär aus dem Innenmisterium ihn zurückpfeift, wie ihm sein Vorgesetzer mitteilt: <em>„Ganz konkret geht es darum, dass Sie der Geschäftsführung einer angesehenen Forschungseinrichtung einen unangemeldeten Besuch abgestattet haben und den Leiter der Einrichtung mit unverschämten Vorwürfen konfrontiert haben sollen.“</em></p>
<p>Dabei hat Herbst nur die These angesprochen, dass <em>„&#8230;man davon ausgeht, es habe im Jahr 1986 eine Explosion auf diesem Gelände gegeben.“</em> Das würde die PAC-Kügelchen erklären, die tatsächlich in Bodenproben gefunden wurden. Dabei handelt es sich um eine bestimmte Form von radioaktivem Kernbrennstoff. Zudem stimmt es, dass in der Umgebung der GKSS eine ungewöhnliche Häufung von „Blutkrebs“ bei Kindern festgestellt wurde, die im Leukämiecluster Elbmarsch erfasst wurden. Auslöser könnte ionisierende Strahlung sein.</p>
<p><strong>Betreten verboten! Streng geheim!</strong></p>
<p>All diese Punkte werden von Autor Boris Meyn geschickt in seinen Kriminalfall eingearbeitet, der sogar bis auf Ereignisse am Ende des Zweiten Weltkriegs zurückführt. Wer will, kann einfach die spannende Suche nach dem Mörder darin sehen. Doch ganz nebenbei bleiben natürlich auch Informationen hängen, die nachdenklich über die Nutzung der Atomenergie stimmen. Denn was auf der Rückseite des Romans steht, gilt wohl leider auch für die Realität in der Elbmarsch. Vieles über die Vorkommnisse dort ist <em>„&#8230;immer noch sehr geheim, immer noch tödlich“</em>!</p>
<p><strong>Mehr Infos und Leseprobe unter:</strong> <a href="http://www.rowohlt.de/buch/Boris_Meyn_Kontamination.2855166.html">http://www.rowohlt.de/buch/Boris_Meyn_Kontamination.2855166.html</a></p>
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		<title>Bela B stellt mit Exit Mundi vor, wie die Menschheit ihr eigenes Grab schaufelt</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 20:26:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bela B, den meisten Lesern vermutlich als Mitglied von Die Ärzte bekannt, beschäftigt sich auch gerne mal damit, wie die Menschheit vor sich selbst gerettet werden kann. Das nun von ihm eingelesene Hörbuch &#8216;Exit Mundi&#8217; (Random House Audio) kann ebenfalls an der einen oder anderen Stelle so verstanden werden. So warnt er uns davor – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bela B, den meisten Lesern vermutlich als Mitglied von Die Ärzte bekannt, beschäftigt sich auch gerne mal damit, wie die Menschheit vor sich selbst gerettet werden kann. Das nun von ihm eingelesene Hörbuch &#8216;Exit Mundi&#8217; (Random House Audio) kann ebenfalls an der einen oder anderen Stelle so verstanden werden. So warnt er uns davor – wenn uns nicht mehr oder weniger wahrscheinliche Gefahren wie Meteoriten, Zombies oder Aliens den Garaus machen – dass wir das mit menschlich erzeugten Chemikalien und Klimaveränderungen doch irgendwie selbst hinbekommen könnten, wenn nicht bald umgedacht wird.</strong></p>
<div id="attachment_319" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/03/holk-isst-bela-liest-exit-mundi.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/03/holk-isst-bela-liest-exit-mundi-300x225.jpg" alt="" title="holk-isst-bela-liest-exit-mundi" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-319" /></a><p class="wp-caption-text">Exit Mundi: Bela B und HolK haben unsere schöne Welt zum Fressen gern</p></div>
<p><span id="more-312"></span></p>
<p>Seit Jahren engagiert sich Bela B für eine bessere Welt. Gerade empfiehlt er in seinem Blogbeitrag unter <a href="http://www.bela-b.de">www.bela-b.de</a> vom 16. März 2011 den Wechsel zu Ökostrom. Und im November 2009 stellte er zum Beispiel dem globalisierungskritischen Netzwerk attac für den Jubiläums-Sampler &#8216;Die Verhältnisse Rocken&#8217; neben unter anderem Jan Delay, Irie Revoltes und Rainer von Vielen ebenfalls einen Song zur Verfügung. Dafür ergänzte er die Lyrics von &#8216;Hilf Dir Selbst&#8217; am Ende extra um einen Satz: <em>„Hilf dir selbst – sonst hilft attac!“</em></p>
<p><strong>Die besten Weltuntergänge&#8230; sind doch noch immer hausgemacht</strong></p>
<p>Für &#8216;Exit Mundi&#8217; hat der niederländische Wissenschaftsjournalist Maarten Keulemans jahrelang auf unterhaltsame Art und Weise wie im Untertitel angekündigt die <em>„besten Weltuntergänge“</em> zusammengetragen. Wobei Bela B sich für die deutsche Hörbuch-Fassung auf leider nur zehn Szenarien beschränkt.</p>
<p>Die meisten Untergangsvarianten mit dem höchsten Faktor an ökologischer Relevanz wie fehlgeschlagene Gentechnik (&#8216;Hau ab! Das Superunkraut naht&#8217;), Ressourcenverschwendung (&#8216;Das Öl erreicht die Spitze!&#8217;) oder Klimaerwärmung (&#8216;Köchel! Der Tag, an dem das Klima durchdreht&#8217;) fehlen zwar leider, aber ein paar Sachen auf der Doppel-CD gehen schon noch in die Richtung.</p>
<p><strong>Warum beim Treibhauseffekt eine Eiszeit droht</strong></p>
<p>Immerhin wurde mit dem Kapitel &#8216;Eiszeiten&#8217; ein Thema aufgenommen, das den durch den Menschen verursachten Treibhauseffekt behandelt. Das klingt zwar widersprüchlich, erklärt sich laut dem Autor aber folgendermaßen: <em>„Die Klimainstabilität, die wir verursacht haben, ist möglicherweise genau das, was die Natur braucht, um das nächste Glazial beginnen zu lassen. Das hat mit dem Golfstrom zu tun, der Meeresströmung, die Wärme aus den Tropen nach Europa und Amerika bringt. Es gibt Hinweise darauf, dass die Meeresströmung nachlässt. Und Experten vermuten, dass ein flinker Schwall Schmelzwasser, zum Beispiel aus Grönland oder vom Südpol, die Strömung endgültig stilllegen könnte.“</em></p>
<p>Oder nehmen wir einen Absatz aus &#8216;Männeraussterben&#8217;, der sich auf Umweltgifte bezieht: <em>„Nehmen Sie den Fall des kanadischen Indianerdörfchens mit dem kieferverkrampfenden Namen Aamjiwnaang. Das Dorf hat etwas Sonderbares: Dort werden zweimal so viele Mädchen geboren wie Jungs. Es ist dann doch mehr als ein Zufall, dass direkt neben Aamjiwnaang ein riesiger Chemiefabrik-Komplex steht.</em>“</p>
<p><strong>Der Mensch – bedroht(e) Art</strong></p>
<p>In der – &#8216;Warum die Welt untergehen wird&#8217; genannten – Einleitung zeigt Maarten Keulmans kurz auf, wie sich die biologische Vielfalt durch den Menschen bereits verändert hat. Zwar stellt der Autor auch heraus, dass das Aussterben in der Geschichte der Evolution einfach dazu gehört.</p>
<p>Aber trotzdem sind die menschlichen Eingriffe in Bezug auf die Biodiversität nicht zu unterschätzen. Einfach schon aus moralischen Gründen: <em>„Aussterben ist die erniedrigendste Art und Weise des Verschwindens, die ultimative Beleidigung von Mutter Natur. Da wird etwas unterbrochen, abgehakt. Daher schämen wir uns, dass wir die Dodos und Mammuts vollständig erledigt haben, und sind empört über die Wilderer, die die letzten Schimpansen von den Bäumen holen, und die Fischer, die die Meere leer fischen.“</em></p>
<p>Hoffen wir also, dass wir das hinbekommen, was wir selbst zum Positiven verändern können. Sonst kann es nämlich leider auch ganz schnell gehen und unsere Welt hört schon auf zu bestehen, noch bevor Sie diese Zei</p>
<p><strong>Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://www.randomhouse.de/webarticle/webarticle.jsp?aid=27429">http://www.randomhouse.de</a></p>
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		<title>Bo Flower nimmt’s persönlich, wenn es um Ungerechtigkeit geht</title>
		<link>http://www.holk.tv/2011/02/25/bo-flower-nimmt-ungerechtigkeit-persoenlich/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 19:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit ’Tötet Sw***ty’ wurde Bo Flower 2005 erstmals einer größeren Hörerschaft bekannt. Doch auch wenn er den virtuellen Klingelton-Piepmatz damals zur Hölle schicken wollte, liegt ihm der Respekt vor anderen Lebewesen sehr am Herzen, wie auf einigen Free Downlads und seinem neuen Album ’Flo Bauer’ jetzt nachzuhören ist. Da Bo Flower schon seit Jahren Vegetarier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit ’Tötet Sw***ty’ wurde Bo Flower 2005 erstmals einer größeren Hörerschaft bekannt. Doch auch wenn er den virtuellen Klingelton-Piepmatz damals zur Hölle schicken wollte, liegt ihm der Respekt vor anderen Lebewesen sehr am Herzen, wie auf einigen Free Downlads und seinem neuen Album ’Flo Bauer’ jetzt nachzuhören ist.</strong></p>
<div id="attachment_308" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/02/bo-flower-und-holk-persoenlich.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/02/bo-flower-und-holk-persoenlich-300x225.jpg" alt="HolK traf Bo Flower bzw. Flo Bauer persönlich im Ramones-Museum Berlin" title="bo-flower-und-holk-persoenlich" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-308" /></a><p class="wp-caption-text">HolK traf Bo Flower bzw. Flo Bauer persönlich im Ramones-Museum Berlin</p></div>
<p><span id="more-307"></span></p>
<p>Da Bo Flower schon seit Jahren Vegetarier ist, kam im Zuge der neuen CD die Idee auf, dass er ja auch was mit PETA machen könnte. Gesagt, getan – zumal er sogar mit ’Das Leben der Anderen’ schon einen passenden Song in der Schublade hatte, der davor leider nie veröffentlicht worden war: <em>„Ich hatte eine Geschichte gelesen, bei der aus einer neutralen Sicht beschrieben wird, wie ein Tier in die Massentierhaltung geboren wird. Ich habe mich dann da rein versetzt, angefangen zu schreiben und das sofort aufgenommen. Das war schon vor drei oder vier Jahren, aber der Song wurde damals nicht wahrgenommen. Jetzt beim neuen Album kamen wir auf die Idee, mal bei PETA anzufragen, die auch gleich ziemlich begeistert waren. Darüber habe ich mich richtig gefreut, dass das so zusammen gekommen ist.“</em></p>
<p><strong>(Keine) Zeit zu verstehen, was Tieren angetan wird</strong></p>
<p>Der kostenlose mp3-Track unter <a href="http://www.peta2.de/boflower">http://www.peta2.de/boflower</a> bietet dabei wirklich in seinen Lyrics eine interessante Perspektive, die zum Nachdenken über unsere Fleisch-Produktion anregt: <em>„Du bist klein und ohne Schuld auf der Suche nach dem Glück./ Hier ist es nicht, merkst du schnell. Du kriegst etwas gespritzt./ Du versuchst, was zu erkennen, wirst geblendet von dem Licht./ Ein heftiger Schmerz. Verdammt, wo ist meine Mum?/ Der ganze Mund brennt wie Flammen. Was tut ihr mir an?“</em></p>
<p>Was Bo Flower da aus der Sicht eines Kükens beschreibt, ist das Kupieren des Schnabels. Dabei wird der vordere Teil des Schnabels ohne Betäubung abgetrennt, damit sich die eingepferchten Tiere nicht gegenseitig picken. Diese Amputation ist in <a href="http://bundesrecht.juris.de/tierschg/__6.html">§6 des Tierschutzgesetzes</a> geregelt.</p>
<p>Besonders interessant bei ’Das Leben der Anderen’ ist, dass hier den Hörern nicht mit erhobenen Zeigefinger die grausamen Fakten an den Kopf geworfen werden. Stattdessen müssen sie sich den Hintergrund dazu selber erarbeiten, um das Gesagte überhaupt richtig zu verstehen: <em>„Das wäre ja nicht richtig gewesen, es zu erklären. Denn das Tier rafft das alles auch nicht. Ich habe wirklich versucht, das aus dieser Sicht darzustellen. Natürlich ist das für viele Menschen schwierig zu verstehen. Einige Freunde haben auch gesagt, dass sie sich das nicht anhören können. Aber genau darum geht es.“</em></p>
<p><strong>Es ist gar nicht so schwer, anderen das Wasser zu reichen</strong></p>
<p>Auf seiner eigenen Website gibt es übrigens noch viele weitere Free Downloads – darunter das Stück ’Viva Con Agua’, das Bo Flower zusammen mit unter anderem Irie Revoltes und Toni L von Advanced Chemistry für die gleichnamige Hilfsorganisation aufgenommen hat. Im Songtext heißt es dazu von ihm zum Ziel des Trinkwasserprojekts unter anderem: <em>„Hier im Westen geht’s den meisten darum, was zu erreichen./ Alle wollen es schaffen, den andern was zu beweisen./ Es gilt, im Wettbewerb den anderen das Wasser zu reichen./ Uns geht es darum denen, die es brauchen Wasser zu reichen.“</em></p>
<p>Sein Engagement für Viva Con Aqua geht dabei übrigens weit über das Schreiben von Songs hinaus. So nahm er 2008 am so genannten ’Wassermarsch’ teil und lief dafür über 1.000 Kilometer. Ein Erlebnis, das er auch in seiner neuen Single ’Nimm’s Persönlich’ erwähnt und das ihm in einer schwierigen Lage neue Kraft gespendet hat: <em>„Du bist verwirrt und alleine. Weißt nicht, was du jetzt startest./ Und gehst 40 Tage zu Fuß von Hamburg nach Basel./ Ja, mir geht es wirklich schlecht. Mir geht es wirklich dreckig./ So ist es, wenn man einsam und verletzt ist.“</em></p>
<p>Rückblickend empfindet Bo Flower den ’Wasser!Marsch 2008’ als eine der coolsten Aktionen, die jemand in dem Bereich sich ausgedacht hat: <em>„Was gibt es Krasseres, als so das Thema einmal quer durch die Republik zu tragen? Wir hatten dann noch ein Holzgefährt aus dem Kongo dabei. Wenn du das dort hast, bist du ein gemachter Mann. Und hier fragten uns die Leute, ob wir das aus dem Museum hätten. Das war eine geile Konfrontation. Dann haben wir Fußballturniere gespielt und zum Beispiel Station gemacht bei Konzerten von Wir sind Helden und Fettes Brot. Aber wenn du solange mit anderen unterwegs bist, hast du bei jedem eine private Leiche im Keller gefunden, warum er dabei ist. Sonst schaffst du das wahrscheinlich auch nicht. Also bei mir war es so!“</em></p>
<p><strong>Geradeaus und glücklich</strong></p>
<p>Sehr nachdenklich ist Bo Flower neben Liebesliedern wie ’Wunderschön’ und ’Niemals’ auch unter anderem noch in ’Kuck in die Welt’ und ’Eiskalt’. In ’Das Alles sind wir’ macht er sich dann noch so seine Gedanken über Mini-Löhne, Fettleibigkeit, mehr Schein als Sein und Kinderarbeit: <em>„Hände reibend sehen viele Kindern bei der Arbeit zu./ Ich schüttel’ meinen Kopf und schließ’ für heute mein Tagebuch./ Ich verfolge meinen Weg. Doch welcher führt aus dem Tal heraus?/ Ich schließ’ die Augen und geh’ immer weiter geradeaus.“</em></p>
<p>Aber wie der Titel ja bereits verdeutlicht, sieht sich Bo Flower nicht außerhalb dieser Gesellschaft und betont, dass keiner perfekt ist: <em>„Sich das einzugestehen, dass du ein ganz normaler Mensch bist mit ganz normalen Bedürfnissen, Schwächen und Fehlern, gehört einfach dazu. Ich bin Vegetarier, esse aber zum Beispiel Fisch. Ich habe mir gesagt, dass das jeder für sich selber wissen muss und sich das raus suchen soll, was für ihn cool ist. Ich finde gut, wenn du dir dessen einfach bewusst bist. Wenn du dich sonst die ganze Zeit selbst geißelst und unglücklich bist, hast du ja auch nichts davon.“</em></p>
<p><strong>Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://www.boflower.de">http://www.boflower.de</a></p>
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		<title>Thekey.to plant globale Conspiracy, um die (Mode-)Welt zu verändern</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 12:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während der Berlin Fashion Week im Januar lud die vierte THEKEY.TO, die internationale Veranstaltung für grüne Mode, nachhaltigen Lebensstil und Kultur unter dem Motto &#8216;Conspiracy&#8217; zum „konspirativ-inspirierenden“ Rundgang ein. HolK nutzte die Gelegenheit, einige der Öko-Aktivisten zu treffen und zu interviewen, die unsere Modewelt nachhaltig verändern wollen. Auf der Website beschreiben die Initiatoren des Events [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während der Berlin Fashion Week im Januar lud die vierte THEKEY.TO, die internationale Veranstaltung  für grüne Mode, nachhaltigen Lebensstil und Kultur unter dem Motto &#8216;Conspiracy&#8217; zum „konspirativ-inspirierenden“ Rundgang ein. HolK nutzte die Gelegenheit, einige der Öko-Aktivisten zu treffen und zu interviewen, die unsere Modewelt nachhaltig verändern wollen.</strong></p>
<div id="attachment_297" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/02/holk-bei-the-key-to-conspiracy.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2011/02/holk-bei-the-key-to-conspiracy.jpg" alt="Psst! HolK lüftet hier gerne das Geheimnis von THEKEY.TO Conspiracy" title="holk-bei-the-key-to-conspiracy" width="300" height="225" class="size-full wp-image-297" /></a><p class="wp-caption-text">Psst! HolK lüftet hier gerne das Geheimnis von THEKEY.TO Conspiracy</p></div>
<p><span id="more-296"></span></p>
<p>Auf der Website beschreiben die Initiatoren des Events ihren neuen Ansatz folgendermaßen: <em>„Mit dem Begriff Conspiracy soll, entgegen der womöglich ersten Einschätzung, das gemeinschaftliche Handeln für eine Sache und durchaus gegen eine Mehrheit thematisiert werden. [...]. Also rufen wir auf: Habt Mut und steht für die gute Sache ein, stürzt die Politik und übernehmt als Mitglied einer globalen, nachhaltig denkenden Konsumentenschaft Verantwortung! Um dies zu erreichen, muss man sich zusammentun, hier und da einen Komplott schmieden und das Gute im trojanischen Pferd des Schönen verbreiten.“</em></p>
<p><strong>Mit gutem Beispiel vorangehen</strong></p>
<p>Jetzt ist es natürlich das eine, den nachhaltigen Designern eine Plattform zur Präsentation zu bieten. Das andere ist das eigene Handeln. Erfreulich ist daher, dass THEKEY.TO mit <a href="http://www.ecogood.de/">&#8216;Ecogood&#8217;</a> zusammen gearbeitet hat, um die eigenen negativen Umweltauswirkungen so gut wie möglich zu kompensieren.</p>
<p>Wie &#8216;Ecogood&#8217;-Mitarbeiter Armin Krahl im Video (siehe unten) erklärt, wurde für die gesamte Veranstaltung eine komplette Klimabilanz erstellt, um die Umweltauswirkungen zu bestimmen und die dabei unvermeidbaren Bestandteile wie zum Beispiel den Stromverbrauch durch Investitionen in ein Klimaprojekt auszugleichen.</p>
<p>Konkret heißt das, dass in dem Fall fossile Brennstoffe in thailändischen Zementwerken durch Erntereste ersetzt werden. Armin Krahl erklärt den Gedanken dahinter so: <em>„Das ist ein Energieeffizienz-Projekt, das den kleinen Regionen vor Ort ganz konkret jetzt schon den Zugriff auf moderne und zukunftsfähige Klimatechnologien gibt und dort eine klimafreundliche Entwicklung anstossen kann.“</em></p>
<p><strong>Gebt mir ein Zeichen</strong></p>
<p>Eine Schwierigkeit bei der Suche nach nachhaltigen Produkten ist ja immer die Frage, woran sie zu erkennen sind. Hier hilft der <a href="http://naturtextil.com/">Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft e.V.</a>, kurz IVN, gerne weiter. Heike Scheuer erklärt im Video, mit welchen Labels IVN nachhaltige Kleidung auszeichnet. </p>
<p>Die beiden wichtigsten sind der &#8216;Global Organic Textil Standard&#8217; und der &#8216;IVN Best&#8217;. Für letzteres bestätigt das Umweltinstitut München, dass es sich dabei um die derzeit <em>„strengsten ökologischen und sozialen Standards in der Textilbranche“</em> handelt. Für den zuerst genannten habe ich gesehen, dass sogar Aldi Süd „GOTS zertifizierte“ Produkte im Angebot hat. Massenmarkt und Nachhaltigkeit müssen sich also nicht ausschließen. </p>
<p><strong>That&#8217;s (n)one of your business?</strong></p>
<p>Toll war auch bei THEKEY.TO, dass so unterschiedliche Anbieter wie Toodot und Ideo vertreten waren. Das Konzept von Toodot konzentriert sich laut <a href="http://www.toodot.org">http://www.toodot.org</a> auf eher dezente <em>„&#8230;Klamotten, die nur mit einem Logo-Stick versehen sind. Alle Sachen sind nach den Richtlinien des Global Organic Textil Standard gefertigt – somit aus Bio-Baumwolle und unter fairen Bedingungen in einer Werkstatt in Izmir, Türkei, hergestellt.“</em></p>
<p>Simon Strotmann verrät im Video, dass die Hemdenträger vor allem im Freizeitbereich eine gute Käuferschaft sind. Aber natürlich will Toodot mehr erreichen: <em>„Wir wollen unser Angebot Stück für Stück erweitern. Ein ganzer Anzug wäre ein Traum und ist auch schon angedacht, wird aber noch nicht umgesetzt.“</em></p>
<p><strong>Mais vous êtes fous!? Oh, oui!</strong></p>
<p>Ideo aus Frankreich verfolgt einen anderen Ansatz. Hier geht es laut <a href="http://www.ideocollection.com">http://www.ideocollection.com</a> eher darum, <em>„&#8230;trendige Silhouetten, exklusive Muster, pure Lebensfreude und die Lust auf schönes Aussehen mit Umweltbewusstsein und Fairness in Einklang zu bringen.“</em></p>
<p>Exportleiter Paul Tassi trägt zum Beispiel im Video eine Wendejacke, so dass er den von ihm innen getragenen hellblauen Stoff auch nach außen drehen könnte. Die ersten Testverkäufe der beiden Designerinnen Rachel Liu and Antoinette Giorgi fanden übrigens schon 2001 statt. Und auch THEKEY.TO nutzt Ideo schon zum vierten Mal, um konspirative Gespräche zu führen, wie Paul erzählt: <em>„Wir sind vielleicht die Einzigen, die seit Anfang an hier sind. Wir sind mit der Messe ziemlich zufrieden. Das ist immer eine gute Möglichkeit, neue Kunden in Norddeutschland zu teffen.“</em></p>
<p><strong>Der (Untergrund-)Kampf muss weitergehen</strong></p>
<p>Im Résumé von THEKEY.TO zeigt sich Gründer Frans Prins ebenfalls zufrieden – und kämpferisch: <em>„Uns geht es darum, die nächste Veranstaltungen und unsere Vision noch mehr ins Zentrum der Modewelt zu bringen.”</em></p>
<p>Da bleibt eigentlich nur abschließend ein weiterer Satz aus dem Résumé zu zitieren, dem sich HolK gerne anschließt: <em>„We look forward to edition No.5 – with the spirit of a heartfelt and growing global conspiracy!“</em></p>
<p><strong>Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://thekey.to">http://thekey.to</a></p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="480" height="300" src="http://www.youtube.com/embed/umQ7mEiORrk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Sebastian Lohse wünscht sich einen liebevolleren Umgang mit der Natur</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 12:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[Erdöl]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrics]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Lohse]]></category>
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		<description><![CDATA[Sechs Jahre nachdem Sänger Sebastian Lohse bei der Rockband Letzte Instanz ausgestiegen ist, veröffentlicht er sein zweites Solo-Werk &#8216;Erfolg!&#8217;. Musikalisch ist er heutzutage natürlich viel freier, aber thematisch bewegt sich das in einer ähnlichen Richtung. Noch immer möchte er mit seinen Liedern nicht nur unterhalten, sondern auch die Welt verändern. „Ich habe auch einige Texte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sechs Jahre nachdem Sänger Sebastian Lohse bei der Rockband Letzte Instanz ausgestiegen ist, veröffentlicht er sein zweites Solo-Werk &#8216;Erfolg!&#8217;. Musikalisch ist er heutzutage natürlich viel freier, aber thematisch bewegt sich das in einer ähnlichen Richtung. Noch immer möchte er mit seinen Liedern nicht nur unterhalten, sondern auch die Welt verändern.</strong></p>
<div id="attachment_291" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/11/sebastian-lohse-holk-vor-halbvollen-glaesern.jpg"><img src="http://www.holk.tv/wp-content/uploads/2010/11/sebastian-lohse-holk-vor-halbvollen-glaesern-300x225.jpg" alt="" title="sebastian-lohse-holk-vor-halbvollen-glaesern" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-291" /></a><p class="wp-caption-text">Zwei Männer vor halbvollen Gläsern: Bei HolK und Sebastian Lohse stirbt die Hoffnung zuletzt</p></div>
<p><span id="more-290"></span></p>
<p><em>„Ich habe auch einige Texte aus der Zeit noch im Repertoire“</em>, bestätigt Sebastian Lohse, dass er mit der gemeinsamen Vergangenheit und Geschichte der Letzen Instanz nicht gebrochen hat. <em>„Es ist nicht so, dass ich was völlig anderes machen wollte. Ich habe einfach an mir weitergearbeitet. Das ist vor allem dadurch möglich, dass nicht so ein großer Apparat dahinter steht, sondern ich viel filigraner arbeiten kann. Es sind aber durchaus noch einige Rock-Elemente dabei.“</em></p>
<p><strong>Kleiner <del datetime="2010-12-30T12:35:01+00:00">Mann</del> Planet – was tun?</strong></p>
<p>So eröffnet das mit Funk- und Chansonelementen ausgestattete ’Wo Ich Nicht Bin’ das Album nicht unbedingt rockend, aber durchaus ziemlich schwungvoll. Als erstes Video präsentiert Sebastian Lohse aber lieber das deutlich fröhlicher wirkende ’Kleiner Mann (Paraphrase)’. Wie der Titel schon andeutet, verneigt er sich dabei vor dem Roman ’Kleiner Mann – Was Nun?’ zur Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre von Hans Fallada. Auch musikalisch greift er dabei auf Anleihen aus dieser Zeit zurück. In seinen Lyrics singt er: <em>„Kleiner Mann, glaub mir, dem großen Mann, ich denke weiter, denke an das Glück von allen./ Kleiner Mann, das geht uns alle an. Wir werden handeln. Und die Würfel müssen fallen.“</em></p>
<p>Dabei geht es ihm vor allem darum, Kritik daran zu üben, wie mit der aktuellen Wirtschaftskrise umgegangen wurde/wird. Es geht ihm um diese Versprechungen, die da gemacht wurden in der Krisenzeit: <em>„Ich habe sie einfach mehr oder weniger weiterverarbeitet. Ob der große Mann ein guter ist, wird sich zeigen. Ein Jahr vorher haben die alle Milliarden gebraucht und jetzt sagen sie, dass es ihnen blendend geht. Ob das dann wirklich für den kleinen Mann gut wird, habe ich noch nicht so mitbekommen.“</em></p>
<p><strong>Die Grenzen des Wachstums</strong></p>
<p>Schon 2008 kritisierte Sebastian Lohse auf seinem Solo-Debüt &#8216;In Medias Res&#8217; im Stück &#8216;Tango&#8217;, dass unsere Wirtschaft auf ständiges Wachstum ausgelegt ist. Im Songtext überführt er ins Lächerliche, was viele Unternehmer predigen: <em>„Stillstand ist Rückschritt, langfristig disponiert auf die gemeinsame Vision./ Im Zeichen der Firma – Wachstum, Wachstum, Wachstum in eine neue Dimension unserer Organisation.“</em></p>
<p>Das ganze System drumherum ist vor allem ausgelegt auf irgendwelche Phrasen, hat er das Gefühl. Deswegen zählt er diese Sprüche einfach auf: <em>„Ich wünschte, es würde mehr Klartext geredet. Wenn du Städte von oben anschaust, sieht das aus, als würde sich eine Krebszelle ausbreiten. Klar, das ist auch Wachstum – wenn die Regenwälder dann kaputt gemacht werden. Das ist ähnlich wie mit dem Erfolg. Ich finde es wichtiger, einfach mal zu fragen, was damit genau gemeint ist – statt einfach alles abzunicken.“</em></p>
<p>Die Ölkatastrophe von BP hat ihn daher auch ziemlich aufgeregt: <em>„Ich dachte nur, dass die da immer noch damit spekuliert haben, irgendwas für sich selbst zu retten. Ich vertraue denen nicht. Zu sagen, dass sie sich ruhig etwas Zeit lassen können, weil das vielleicht doch nicht so schlimm ist, finde ich unmöglich. Das Gefühl habe ich aber gehabt.“<br />
</em><br />
<strong>Zurück zur Natur</strong></p>
<p>Dass der sorglose und verschwenderische Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen den eigenen Untergang bedeuten kann, stellt er in &#8216;Chloris (Oder Die Göttin Der Blühenden Natur)&#8217; klar. Eine zweite Chance wird es womöglich nicht geben: <em>„Du hast es in der Hand, ja Du bist in der Pflicht:/ Du brauchst sie und sie, nein sie braucht Dich nicht./ So denke keinen, nicht einen Augenblick, dass es für Dich noch eine zweite gibt.“</em></p>
<p>Für Sebastian Lohse gehört die Liebe zur Natur zur Liebe an sich. Für ihn ist der größere Abstand zur Natur heutzutage in unserer zivilisierten Gesellschaft zwar ganz normal, aber dieser Abstand bringt auch in der eigenen Gefühlswelt Einiges durcheinander: <em>„Ein direkter Draht zu unserer Umwelt muss nicht falsch sein. Leute, die mit der Natur im Einklang sind, müssen ja nicht permanent barfuss laufen. Aber sie haben eben eine Wahrnehmung dafür, leben mit ihr und sind dann oft auch liebesfähiger. Von einem, der immer nur in seinem Büro vor dem Rechner hockt, weiß ich nicht, wie intakt noch seine Gefühlswelt ist.“</em></p>
<p>So fragt er sich auch, was &#8216;Männer Vor Halbvollen Gläsern&#8217; fühlen, in dem gleichnamigen Stück: <em>„Sie könnten ja auch sagen, dass sie ein volles Glas haben wollen. Aber viele sind mit dem halbvollen zufrieden. Männer vor halbleeren Gläsern wären unzufrieden damit. Aber das sind sie nicht. Ganz glücklich sind die Leute nicht, aber es geht schon.“<br />
</em><br />
<strong>Halbvoll – oder halbleer?</strong></p>
<p>Die Idee hinter seinen Lyrics ist, die Leute ohne erhobenen Zeigefinger zum Nachdenken anzuregen: <em>„Ich versuche mit meinen Liedern, nicht nur meine Meinung darzustellen, sondern auch zu zeigen, was meiner Meinung nach hinter anderen Sachen steckt. Um die Worte der anderen zu entlarven. Ich sage nicht: &#8216;Du musst jetzt aufstehen, Genosse&#8217;. Ich rate bloß dazu, dass sich jeder genau anhört, was ihm so erzählt wird.“</em></p>
<p><strong>Mehr Infos unter:</strong> <a href="http://sebastianlohse.de">http://sebastianlohse.de</a></p>
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